Beiträge von rekoheizer

    Hallo Freunde,
    wie versprochen, jetzt der 2. Teil der Fischereibahn in Tömörkeny.Diesmal ein paar Jahre später, am 12.09.2001, aber eben zu der Zeit wo die Fischernte stattfindet. Den Besuch der Bahn hatten wir eingebunden in eine Rundreise in einer privaten Schmalspurexpedition von Österreich aus beginnend. Mit einem österreichischen Berufskollegen, starteten wir in Wien zunächst zur Waldbahn nach Csömödér. Die Übernachtungen hatten wir vorher über Faxverbindungen, teilweise relativ umständlich, in den entsprechenden Unterkünften bestellt. Denn zu dieser Zeit war das Internet in Ungarn auf dem Dorf so gut wie nicht präsent. So führte uns die Reise dann weiter zur Bahn nach Almamellék und am 12.09 über Gemencer Waldbahn nach Tömörkény.


    Als wir gegen 15:00 Uhr dort ankamen, herrschte noch voller Betrieb und nachdem wir unsere Wünsche nach Fotos mitgeteilt hatten, konnten wir bei einem freundlichen Lokführer auf der Lok mit raus zur Ladestelle fahren.



    An der Ladestelle angekommen, mussten wir uns erst mal hinten anstellen, denn ein anderer Zug stand schon zur Beladung



    Für das herausholen der Fischen hatten die Männers sich was einfallen lassen. Sie holten zur körperlichen Erleichterung, die Fische mit einem Umgebauten Bagger, der vorn keine Schaufel, sondern einen Korb hatte, aus dem Netz.



    Danach kamen sie in die Sortieranlage, wo die Fische nach Größe, Art und Gewicht ausgesucht wurden.



    An der Größe derWasserbewohner anzunehmen, hat es sich dieses Jahr gelohnt.



    Während der 1. Zug mit dem Förderband beladen wurde . . .



    . . . verharrte unser Zug noch in Warteposition.



    Nachdem sich Zug vom Ackergemacht hatte . . .



    . . . konnten wir zur Ladestelle vorrücken und es wurde nicht nur in die Bahn, sondern auch in Behälter auf Traktoranhängern und Pkw verladen.



    Während der Beladung konnte man auch mal einen Blick auf die kleinen Details so nebenbei werfen.



    Kurze Lesepause – es geht weiter im Teil 2.2- bis gleich...

    Hallo Bimmelbahnfreunde,
    Vor 20 Jahren, im Juli 1998 waren wir wieder mal in Ungarn im Urlaub und es hatte uns dieses Mal in den Süden, nach Szeged verschlagen. Ich weiß leider nicht mehr wie und woher ich die Information hatte, dass sich in dieser Gegend ein großer Fischzuchtbetrieb befindet, der eine Schmalspurbahn betreibt. Also ging (fuhr) ich auf Suche wo das sein könnte. Als erstes fragte ich im nahen Opusztaszér Nationalpark nach, den ich schon kannte, da dort auch ein kleiner Schmalspurdenkmalszug ausgestellt ist. Dort erhielt ich dann den Hinweis, dass es im Dorf Csanytelek einen Fischzuchtbetrieb gibt, ca. 50 km nördlich von Szeged. Da ich entsprechendes Kartenmaterial dabei hatte war der Weg über die Dörfer auch recht gut zu finden. Versteckt war wieder mal der Hinweis zu dem Betrieb, der sich wieder versteckt in der Puszta befand. Ich kam dann auch dort an, aber welche Enttäuschung, so geg. Mittag totenstille. Absolut nichts los – fast Menschenleer, nur ein paar alte Loks und Wagen standen herum. Doch welch ein Glück, es tauchte jemand auf den ich fragen konnte, wann wie wo was mit der Bahn los ist. Er erklärte mir, dass jetzt alle draußen an den Teichen sind und erst geg. Abend wieder zurückkommen. Wenn ich die Ausfahrt mal mitmachen möchte, sollte ich Früh so um 6:00 Uhr da sein. Na gut, blieb mir nichts anderes übrig, da ich nicht unbedingt unbeaufsichtigt dort im Gelände rumpirschen wollte um Ärger zu vermeiden, die Rückfahrt anzutreten. Aber der Plan stand fest, in den nächsten Tagen stehe ich früh um 6 vorm Tor. Natürlich musste ich noch Frau und Tochter davon überzeugen, aber da kam gleich die Antwort – nein - ohne uns, soo zeitig nöö.
    Das bedeutete am nächsten Tag allein 4:30 Uhr aufzustehen und von Szeged nach dort zu fahren. Das Wetter war auch vielversprechend und zur geplanten Zeit war ich dort. Ja jetzt war Betrieb, ich ging zu einem Büro und fragte ob, es erlaubt ist zu fotografieren, besser ist besser, als Ärger zu bekommen. Da ich das ganz wieder in Ungarisch verfassen konnte und sagte, dass ich nur wegen der Bahn hergekommen bin, erhielt ich sogar das Angebot mit dem Zug mit raus zu fahren. Da aber die Rückfahrt dann unbestimmt am Nachmittag wäre, habe ich dann doch dankend verzichtet, denn ich hatte mich ja auch nicht mit Verpflegung darauf eingerichtet. Aber dann konnte ich mich frei dort bewegen und Fotos machen was und wie ich wollte.
    Hiervon ein paar Anschaulichkeiten.


    Als erstes wurde ein betriebsfähige C 50 Lok mit ein paar Wagen für den Betrieb vorbereitet. Kaputte Sachen standen nebenbei noch genügend rum.




    Dann wurde rangiert.






    Vor den aufgeweckten Störchen wurden noch ein paar Loren eingesammelt.







    Dann erfolgte die Fahrt zur Ladestelle, welche sich etwas weiter weg in einem größeren Gebäude befand.





    Immerhin erfolgte die Beladung mit dem Fischfutter schon mit Fördertechnik .






    Anschließend wurde auch auf dieser Waage „genauestens“ abgewogen, wie viel Futter an die Fische heute verteilt wird.




    Bei dem Wiegevorgang konnte ich dann auch mal einen Blick in das betagte Waagenhäuschen werfen in welchem auch noch ein Reservekraftstoffkanister aufbewahrt wurde.





    Nebenbei fiel mir auch noch Konstruktion der Federung dieser Kipploren auf und die Besonderheit war mir auch noch ein Bild wert.







    Nach dem wiegen wurde der ganze Zug umgesetzt und zur Abfahrt vorbereitet.






    Wie gesagt, ich hatte das Angebot mit dem Zug zur Fütterung mit raus zu fahren, aber ich glaube, wenn ich es getan hätte und wäre erst Abends wieder in der



    Urlaubsunterkunft eingetroffen, hätte die nächsten Tage der Urlaubssegen aber verdammt schief gehangen.







    Somit noch Bild zum Abschied und – Guten Appetit – liebe Fische. Bis zum nächsten Mal, aber dann beim Abfischen. Versprochen (im 2. Teil)


    Viele Grüße Rudi.

    Hallo Freunde,
    mal ein weiter Rückblick in die Materie der sächsischen Schmalspurbahnen. Als alteingesessener Oschatzer hatte ich natürlich immer die Schmalspurbahn vor der Nase, zumal wir ja in der Bahnhofstraße wohnten. Mein Wunsch war es dadurch natürlich auch mal Lokführer zu werden. Zur damaligen Zeit war ich schon auf dem Wege dahin und hatte bereits die Lehre als Lokschlosser beendet, arbeitete auch als solcher und hatte schon nebenbei die Heizerprüfung absolviert. Da es damals in der Werkstatt nicht allzuviel Löhnung gab, hatte man aber die Möglichkeit mit Sonderdiensten als Heizer sich etwas dazu zu verdienen. Was lag also näher dies an den Wochenden zu tun. Da mir natürlich Mügeln am Herzen lag, fragte ich in der damls vorgesetzten Dienstelle in Nossen nach ob ich hier als Heizer an den Wochenden tätig sein könnte. Da überall Personalmangel herrschte bekam ich auch die Zustimmung und konnte auf der Viere Ka die Kohlen ind Ofen schmeißen. Ich hatte damals das Glück, dass die Strecken nach Wermsdorf und Strehla noch in Betrieb waren, so dass ich auch auf diesen zum Einsatz kam. Ein kleiner Traum war in Erfüllung gegangen. Aber es war damals schon die Kunde dass es zu vielen Einstellungen der "Bimmel"-bahnen in Sachsen kommen soll. So kam ich auf die Idee auch mal wenigsten von dem Jetzigen wenigstens so weit möglich Fotos zu erhaschen. So ergab es sich dann auch , dass ich mal an einem freien Tag mich aufs Fahrrad schwang und nach Mügeln fuhr. Ich wollte wenigstens auchdort mal im Zug mitfahren, als Heizer war ich es ja schon. Mit dem Fahrrad war insofern günstig, da der 11 438 kein Rückleistung von Wermsdorf hatte und ich mit dem Rad zurück kommen konnte. So sind dann diese Fotos am 31.05.1971 beim Zug 11 360 , Abfahrt 15:00 Uhr von Mügeln nach Wermsdorf mit meiner damaligen Kleinkamera und Schwarz-Weiß-Film entstanden.


    Als erstes ein Blick zurück auf den Bahnhof Mügeln von der hinteren Plattform des Wagens.


    In Nebitzschen stand noch diese schöne alte Wartehalle aus früheren Zeiten, wo auch Zuglaufmeldung abgegeben werden musste.


    An der anderen Bahnhofsseite die beiden Einfahrsignale als Trapeztafel , links von Wermsdorf und rechts von Kemmlitz kommend.


    In Glossen standen dann wieder aufgebockte Normalspurwagen zur Beladung vom Steinbruch an dieser Kipprampe bereit.


    Weiter ging die Zugfahrt am Haltepunkt Gröppendorf mit seiner noch verhältnismäßig gut erhaltenen Wartehalle vorbei.


    In Mahlis erfolgte dann planmäßig die Kreuzung mit Zug 11 357


    Pünktlich war Zug 11360 in Wermsdorf angekommen.


    Der Lokschuppen in Wermsdorf wurde schon längere Zeit nicht mehr benutzt, da es keine Einsatzstelle und Übernachtung mehr gab. Nur noch ein paar Meter vor dem Schuppen zum Umsetzen vom Bahnsteiggleis.


    Links daneben noch ein Rest der Strecke am Horstsee vorbei nach Neichen, welche schon 1968 eingestellt wurde.


    Nach dem Umsetzen der Lok hatte Heizerkollege Violka leider schun das Schlusssignal an der Lok angebracht und damit die Loknummer "schön" zugehangen. Es war 99 1584 welche am 25. Dezember 1962 in Garsebach von der Brücke gestürzt war. Ebenfalls gut erkennbar, der Zug wurde noch mit Heberleinbremse gefahren.


    Anschließend kehrte die Lok als Leerfahrt nach Mügeln zurück und ich schwang mich auf mein Fahrrad, welches im "Packmeister" mitgefahren war, und radelte ebenfalls wieder nach Hause. Lang lang ist es eben her, aber es sind schöne Erinnerungen.


    MfG Rudi.

    Hallo Bimmelbahnfreunde,
    ich melde mich heute wieder mal mit ein paar Bildern von einer sehr unbekannte Schmalspurbahn im Südwesten Ungarns, die wir am 10. mai 1989 mal besuchen konnten. Durch die Angaben im Ungarischen Kursbuch war mir die Strecke schon lange einen Besuch wert, aber bei den Fahrzeiten damals musste man sich eine Jahreszeit raus suchen, wo es Abends länger hell ist. Wir hatten auch schon vorher 2x einen Versuch unternommen zu dieser Bahn zu kommen, aber zum einen waren die Verkehrstage anfangs nur Mittwochs und Samstags und dann war die Zufahrt zu dieser Bahn nur schwer zu finden. Da halfen mir dann meine etwas besseren ungarisch Kenntnisse und man konnte sich durchfragen.
    Die Bahn war damals noch zur gelegentlichen Holzabfuhr zum Normalspurbahnhof Szenta gedacht und der Personenverkehr als Zubringer für Jagdfreunde welche mit der Bahn in das Jagdhotel in Kaszó anreisten.
    Anbei ein Kartenausschnitt.


    Als wir mit dem Auto (Trabbi) dort angereist waren, war erst mal nichts los. Ich fragte dann in dem Hotel wann denn ein Zug fahren würde, dann sagten sie es sind mehr oder weniger Bedarfszüge, wenn jeman kommt fährt man eben und wenn nicht, ist Verschleiß und Kosten gespart. Es fand sich ein Lokführer für uns und als wir ihm sagten, dass wir extra für die Bahn hierhergekommen sind, fuhr er dann auch bereitwillig eine Runde mit uns.
    Er holte dann die C 50 aus dem Schuppen und spannte sie vor den draußen stehenden Wagen.
    Wir hatten auch Glück mit dem Wetter es war zur Abfahrtszeit noch ziemlich hell, so dass es für ein paar Fotos reichte. Damals wieder Dias, da es damal die preiswerteste Variante war an Farbbilder zu kommen. Anbei ein Fahplanauszug von damals.


    Natürlich wurde erste ein Foto mit dem Zug vor dem Lokschuppen gemacht.


    Mit etwas Verspätung ging es dann los auf die Extrafahrt für uns. Mit einem Blick zurück auf die Gleisanordung vor dem Schuppen in Kaszó.


    Unterwegs kamen wir an ein paar Abzweigstellen vorbe,i die noch in verschiedene Ladestellen führten und so wie Schienen aussahen, auch noch befahren wurden.


    Weiter ging die Fahrt durch das Waldgebiet wo das Grün des Waldes vom reichlich blühenden Ginstergelb verschönert wurde.
    Aber ansonsten nur Wald.


    Ab und zu gab es auch mal vor dem Zug flüchtendes Wild zu sehen und wir näherten uns dann langsam der Endstelle, wo schon die ersten Holzstapel zu sehen waren.


    Ein Blick am Wagen vorbei nach vorn zum Bahnhof Szenta, der mit abgestellten O-Wagen voll war und gerade ein Zug mit einer M 62, leider dahinter, durchfuhr.


    Nach unserer Einfahrt in den Schmalspurteil mussten wir dann erst mal vor der (Aus)-Weiche anhalten und die Weiche musste ausfgeschlossen werden.


    Nach dem Aufschließen und umstellen der Weiche, verschwand die C 50 in dem kurzen Stumpel und wir Mitfahrer plus Lokführer mussten den Wagen mit
    Muskelkraft auf das gerade Gleisstück schieben.


    Wenn jemand zum oder vom Bahnhofsgebäude gewollt hätte, dann hätten die Personen über die Gleise durch eine Lücke zwischen den abgestellten Wagen zur
    anderen Seite klettern müssen.


    Da keine Meldung vorlag, dass Reisende bei uns mit zurückfahren wollten, fuhren wir ohne nenneswerten Aufenthalt gleich wieder zurück,
    was für uns natürlich auch von Vorteil war und der Lokführer eher Feierabend hatte.


    Das war mal wieder eine kleine Episonde aus vergangenen Zeiten. Diese Bahn fährt heute auch noch, aber spontan und nur auf noch auf einem kleinen Rumpfstück.
    Und manchmal ist auch eine Dampflok im Einsatz z.B. am Schmalspurtag dieser Strecke. Kann man auf www. kisvasút. hu erfahren.


    Viele Grüße von Rudi.

    Hallo Bimmelfreunde,
    ich möchte mich mal in die Disskussion mit einmischen, da ich diese Strecken schon mal 1988 besucht habe und einen reichen Fundus an Dias davon habe. Wenn es recht ist hänge ich mal was an.


    Als erstes wäre der Bahnhof Kiskunmajsa am 06.08.1988 mit Zug 31 725.




    Ich bin dann mit dem Zug mit gefahren und fand in Bugac felsö den abgestellten Sonderzug mit dazugehörigen Wasserwagen für den


    Dampflokeinsatz bei Sonderzügen. Anbei im Fahrplan erkennbar.









    In Bugac zweigte dann das Gleis zur Ziegelei ab.




    In Kecskemét bot sich dann dieses Bild nach Ankuft des Zuges.



    Bahnhof Kecskemét vor der Abfahrt des 31 714 nach Kisköres am 06.08.1988 da durfte ich dann auch auf der Lok mitfahren.





    In Kiskörös stand das Rollfahrzeug abgestellt hinter ein paar GG-wagen.




    Ein paar Jahre später 2004, hatte ich dann mal die Möglichkeit bei einer Dampfsonderfahrt zugegen zu sein und hier seht ihr zu welchem


    Zweck die Wasserwagen in Törökfái abgestellt waren.




    Bei Interesse kann ich ja mal einen längeren Beitrag über die beiden Strecken in Kecskemét bringen.


    MfG Rudi.

    Werte Bimmelbahnfreunde !
    In Erinnerung unserer ersten Begegnung mit einer Schmalspurbahn in Ungarn möchte ich hier mal eine Episode über den damaligen Zugbetrieb im Jahre 1981 auf der Landwirtschaftsbahn in Balatonfenyves wiedergeben. 1980 hatten wir das Glück über das Reisebüro das erste mal an den Balaton in den Urlaub zu fahren. Damals, Ungarn noch vollkommen unbekannt, geschweige denn etwas von den dortigen Schmalspurbahnen zu wissen. Wir sind damals mit dem Trabbi nach B-Boglar mit übersetzen der Fähre in Tihany angereist. Die zwei Wochen Urlaub am Balaton verbracht und nichts von der Schmalspurbahn in B-fenyves gewusst. Zur Rückfahrt mussten wir aber um den Balaton herum, weil Früh zeitig die Fähre noch nicht fuhr und da sah ich doch als alter Schmalspurfan die Gleise über die Straße und den Bahnhof. Leider waren wir nun auf der Rückfahrt und konnten nicht mehr dort bleiben. Aber - für den nächsten Ungarnbesuch war sie nun fest programmiert.
    Dieser fand dann auch gleich im nächsten Jahr statt und da wurde die Schmalspurbahn ausführlich erkundet.
    Wir hatten dann erfahren, dass man mit der Bahn zu dem Thermalbad Cziszta fahren kann. Also los ging´s mit Frau und Tochter. Wir fuhren Mittags mit dem 31 814 ab B-fenyves. Dieser Zug kehrte damals alle Ecken auf dem Streckennetz aus. So ging die Fahrt erst nach Táska und nach dem dortigen Kopfmachen weiter nach Csizsta. So dass allein die Hinfahrt ca. 1,5 h betrug aber egal, der Weg war das Ziel. Unterwegs, in Kundpuzsta, wurde der Zug schon von einem Kuriosum von Handhebeldraisine erwartet. Unser Zug hatte nänmlich für die dort tätigen Bahnarbeiter das Mittagessen mit und wurde dort übergeben. S. Bild





    Vor erreichen der Endstation musste dann der Zug in Fekete akol wieder Kopf machen, da die damalige Endstion nur aus einem Gleis am Dorfrand bestand und der Zug dahin geschoben wurde.





    Nach dem Fußmarsch zum Bad, dem anschließenden Badevergnügen und dem Fußmarsch retour, fuhren wir mit dem Zug 31 823 wieder zurück.


    Wie schon auf der Hinfahrt, so kam auch hier der Zug wieder geschoben in die Station.



    Nachdem die relativ vielen Leute eingestiegen waren, ging es dann auf die Rückfahrt. Der Zug bestand drei Personen- und einen Packwagen.




    Dann ging die Rückfahrt bis zu Abzweigstelle Táskai elágazás.


    Dort wartete schon Zug 31 853 von Táska kommend auf uns.




    Dieser Zug hatte nur 2 Personenwagen und wurde kurzerhand an unseren Zug hintenan gesetzt . . .





    . . . so dass der Zug jetzt bestand aus : 1 Lok C50 - 3 Personenwagen- 1 Pckwg. -2 Personenwagen - 1 Lok C 50.




    So ging dann die Rückfahrt weiter bis vor die Einfahrt zum Bahnhof (damals war es noch einer ) Központi fömajor.


    Dort warteten wir auf den Zug 31 843 aus Somogyszentpál, welcher als erster in den Bahnhof einfuhr.




    Anschließend fuhr unser Zug ein und kuppelte sich an den vorhergehenen Zug an, so das der gesamte Zug jetzt bestand aus :


    1 Lok C 50 - 2 Perswg. -1 Lok C50 - 3 Perswg. - 1Packwg. - 2 Perswg. - 1 Lok C 50.






    Und so ging es dann - gesammelte Werke - zurück nach Balatonfenyves. Als dann die Fahrgäste den Zug verlassen hatten,


    begann dort das große Auseinander sortieren um Loks und Wagen wieder zu vereizeln.


    Es war natürlich ein Erlebnis für uns, da man ja so einen Zugbetrieb nicht alle Tage erlebt,


    aber es war halt auch im Fahrplan so vorgesehen. Als Beweis, auch noch ein Auszug davon.



    Leider ist es eben nur noch Geschichte und es ist zurzeit nur noch ein Rumpfstück nach Somogyszenpál in Betrieb.


    Ich bitte die Bildqualität zu entschuldigen, da sie von den Dias abgescannt sind, denn das war damal die billgste Methode zu Farbbildern zu kommen.


    Wenn sich Gelegenheit ergibt, und wir sind wieder mal in Ungarn, statten wir dem Bähnle auch wieder einen Besuch ab und vielleicht ist es auch eine Anregung für Leute die


    diese Bahn nicht kennen, mal einen Besuch und solange noch möglich, eine Mitfahrt abzustatten.



    Viele Grüße an alle Bahnfreunde von Rudi.

    Hallo Freunde,
    auch ich war vergangenes Jahr wieder in Ungarn in Balatonfenyves am 2.September zum Schmalspurtag. Es war volles Programm mit Ansprachen, Musik und Sonderzügen geplant. Ich konnte einen Platz in dem vollbesetzten Sonderzug ergattern, welcher vor dem Planzug verkehrte. Bespannt waren die 4 Wagen mit der Mk 48 2013 und als Schiebe hing die C50 5733, warum auch immer ? Nach einem kurzen Zwischenhalt in Központi-
    fömajor kamen wir zur Endstation in Somogyszentpál. Es wurde zur Ankunft wieder Musik gespielt und Reden gehalten und dann ging das Problem los. Der Zug war durch die C 50 zu lang. Die 48 2013 konnte nicht umsetzen. Es wurden alle möglichen Varianten durchgespielt wie nochmals umsetzen auf das evtl. längere gerade Gleis, das durchschieben bis zum Gleisabschluss. Es funtionierte nicht, auch mit abkuppeln der
    C 50 und einzeln umsetzen. Mittlerweile war aber auch der Planzug mit der Mk 48 3022 an der Einfahrt eingetroffen und wollte auch noch im Bahnhof umsetzen. Jetzt war die K...e am Dampfen man hatte sich zugefahren. Nach reichlich 1 1/2 Stunden hatte man es dann mit allen möglichen Rangiermanövern doch geschafft. Man hatte die Loks wieder so an die Züge bekommen damit sie ordnungsgemäß zurück fahren konnten. Eigentlich sollten wir mit dem Sonderzug als Erster und dann der Planzug fahren, aber der Planzug musste vorher raus, es ging nicht anders. Die C 50 wurde dann übrigens auch noch in Somogyszentpál zurück gelassen warum auch immer. Durch diese ungeplante Sache war natürlich die ganze Planung für den Zugverkehr an diesem Tag nur noch Makulatur es war fast alles durcheinander und es Verkehrte dann an dem Tag nur noch ein Planzug. Aber - die ganze Sache hatte auch etwas Gutes, durch dier Rangiererei kam es in Somogyszentpál zu ungewöhlichen Zugbespannungen. Es gab eine Doppelbespannung mit 48 2013 und 48 2022, wann war mal solch ein Foto dort möglich. Im Anschluss ein paar Schnappschüsse von dem ungeplanten Chaos.




    Es ist hier mein erster Beitrag in diesem Forum, ich hoffe er gefällt. MfG Rudi.