Beiträge von rekoheizer

    Pünktlich 11:51 Uhr verließen wir den Bahnhof Mohorn um gleich nach der Bahnhofsausfahrt in eine große Gefälleschleife einzubiegen.

    Hinter der Baumlücke in der Bildmitte befindet sich der Bf. Mohorn.




    Zwischen Mohorn und Herzogswalde ist die Strecke von viel Gebüsch eingebettet.




    Ein Blick zurück zum Bahnhof Helbigsdorf.




    Nach Birkenhain-Limbach führt die Strecke in einer Kurve erst mal etwas bergauf, so dass ich den Zug auch mal von hinten währen der Fahrt ablichten konnte.




    Im anschließenden Gefälle rollte es zum nächsten Ort .




    Der Bahnhof Birkenhain-Limbach besitzt zu der Zeit zwar noch ein Ladegleis, welches aber schon im Dornröschenschlaf liegt.




    Zug 1727 hat das Einfahrsignal von Wilsdruff passiert und daneben liegt noch das Gleis der inzwischen eingestellten Verbindung nach Garsebach/Meißen.




    Vom haltenden Zug ein Blick zum Bahnbetriebswerk wo im Schuppen auch noch 2 Loks hervorluken.




    Nach dem Verlassen des Bahnhofs Wilsdruff geht es wieder etwas bergauf und man hat einen schönen Überblick über das gesamte Bahnhofsgelände.





    Nach dem Hp. Grumbach war der nächste Bahnhof Kesselsdorf.




    Von Kesselsdorf ging’s wieder im Gefälle Richtung Wurgwitz. Das Lf-Signal sagt wohl alles über den damaligen Streckenzustand aus.




    Bahnhof Wurgwitz im Zustand Juni 1971.




    Freital-Zauckerode wurde auch von der Normalspur über ein Dreischienengleis erreicht, da dort Kohlebergbau betrieben wurde.

    Inwiefern es damals noch war, entzieht sich meiner Kenntnis.




    Die Einfahrt in den Bahnhof Freital-Potschappel führte neben dem Stellwerk durch eine kleine Straßenbrücke, was heute alles zugeschüttet ist.

    Der Briketthaufen daneben dürfte sich wohl auch mittlerweile in CO² und Asche verwandelt haben.




    Neben dem Lokschuppen dampfte die 99 1687 so vor sich hin.




    Der Kohlekran war auch noch betriebsfähig um mit den Hunten die Loks zu befüllen.




    Vor dem Lokschuppen befand sich der Schlackewagen, welcher auch nur in längeren Abständen seinen Platz verließ um entladen zu werden.

    Nachdem zur späteren Zeit der Schmalspurbetrieb eingestellt war, wurde Lokschuppen für die Regelspur Rangierloks umgebaut welche dann in Freital stationiert waren.





    Zum Abschluss noch eine Übersichtstabelle der einzelnen Bahnhöfe und Anschlüsse usw. zum abrechnen der Betriebsleistungen.



    Das liebe Forenfreunde,war wieder mal ein Ausflug in alte Zeiten, die unwiederbringlich sind, aber man braucht ihnen auch nicht unbedingt nachzutrauern.

    Die Zeiten ändern sich ob man will oder nicht.


    Ich hoffe es hat gefallen.


    MfG Rudi.

    Bevor wieder eine Schmalspurbahn dem Busverkehr geopfert werden sollte, entschloss ich mich auch die Strecke von Nossen nach Freital-Potschappel zu bereisen und soweit möglich noch Fotos von der Strecke zu machen. Die Fahrplangestaltung war auch günstig, man konnte die gesamte Strecke von Nossen aus hin und zurück mit den Zügen 1727 und 1734 in einem “Zug“ bereisen.

    Ich fuhr mit dem Motorrad nach Nossen somit kam ich dann auch wieder nach Hause ohne auf andere Zuganschlüsse angewiesen zu sein.

    Anbei der damalige Fahrplan.



    Vor der Abfahrt ein kleiner Rundgang in Nossen. Der Zug 1727 stand schon Abfahrbereit mit 99 1696 am Bahnsteig.




    An der Güteranlage stand eine abgestellte G12 und neben der Rollwagengrube war schon ein Güterzug bereitgestellt.




    Vor der Abfahrt kam noch ein Güterzug rein, gezogen von der 99 1648.




    Der Gleisabschluss am Bahnsteig hatte schon einige Anstöße über sich ergehen lassen und noch überlebt.




    Ich hatte wie meistens den Platz auf der hinteren Plattform des letzten Wagens eingenommen um die Fotos von der Strecke zu tätigen. So hier gesehen die Schmalspur-Einfahrt des Bf. Nossen.




    Zwischen Nossen und Siebenlehn führte die Strecke teilweise parallel zur Straße entlang.




    Natürlich durfte die Autobahnunterquerung nicht fehlen.




    Durch den Gebüschtunnel ging es zwischen Siebenlehn und Obergruna- Bieberstein.




    Zug 1727 hat den Bahnhof Obergruna –Bieberstein hinter sich gelassen. Leider eine etwas unschön verwackelte Aufnahme.




    Als nächstes wurde Niederreinsberg durchfahren.




    Streckenabschnitt zwischen Oberreinsberg und Niederdittmannsdorf neben der Straße entlang.




    An der Einfahrt Oberdittmannsdorf stand dieser KL an der Seite.




    Anschließend eine Zugkreuzung in Oberdittmannsdorf mit einem Güterzug bespannt mit Lok 99 1714.



    Hier ein damaliger Streckenverlauf von Oberdittmannsdorf nach Mohorn.




    Da im Bahnhof Mohorn planmäßig ein längerer Aufenthalt lt. Plan vorgesehen war, bot sich die Gelegenheit sich dort mal etwas näher umzusehen.

    Zug 1727 im Bf. Mohorn.



    Der damalige Lokschuppen und die Ladestraßenumgebung.





    Nach dem 5-minütigen Aufenthalt ging die Fahrt dann weiter nach Freital-Potschappel.

    Davon dämnächst mehr im Teil von Mohorn nach Freital-Potschappel

    Sollten sich trotz sorgfältiger Aufarbeitung Fehler eingeschlichen haben, bitte ich um eine Berichtigung.


    MfG Rudi.

    Hier kann ich noch ein Bild aus Alten Zeiten hinzufügen.

    Als ich am 25.07.1971 mit dem Zug von Klingenberg-Colmnitz nach Mohorn unterwegs war , stand der Messwagen an der Einfahrt von Oberdittmannsdorf auf einem Nebengleis.



    MfG Rudi.

    Hallo 217 055 ,

    wenn du schon kritisierst, dass es für die Mügelner Loks nicht historisch korrekt ist,

    dann verlange auch den Abbau der Schlauchverbindung und dazu noch den Absperrhahn für die Druckluftbremsleitung, denn diese Sachen wurden ebenfalls viel später Nachgerüstet.

    Also sei nicht päbstlicher als der Pabst.

    MfG Rudi.

    Wenn du dich mit den Maßen usw. auskennst, kannst du es ja selbst versuchen.

    s. Hier, wenn die Weichen dann ordentlich eingeschottert und farblich behandelt sind, sieht man vom Selbstbau fast nichts.




    Viel Vergügen beim bauen. MfG Rudi.