Beiträge von André Simon

    ... Hallo,


    Leider war Derartiges zu erwarten. Vergangene Woche ist die 99 584 mit 24 Achsen nach Kemmlitz gefahren und dies ohne die obligatorischen Zusatzdampfwolken im Triebwerksbereich.


    Liebe Grüße und haltet die Ohren steif!

    André

    Hallo,


    In Radebeul steht einer der Traglaster direkt am Bahnsteig (970-557???). Der hatte gerade Fristablauf. Für Radebeul war mal ein Reko-1-Gepäckwagen (ehem. Einheitspackwagen mit einer Bühne) geplant. In Radebeul sind m.M. zwei davon vorhanden, jedoch noch mit Saugluftbremse. Diese Rekogepäckwagen waren in Kombination mit den Altbaupersonenwagen und der Baureihe 99.77-79 viele Jahre typisch. Da in Radebeul bei planmäßigen Einzugbetrieb schon zwei betriebsfähige Gepäckwagen vorhanden sind, besteht hier nicht der dringlichste Bedarf... . Mit dem O'taler und dem Hainsberger hat man bei der SDG zwei Altbaugepäckwagen im Portfolio und die gehen ab und zu auf Reisen.


    mfg André

    Liebe Schwarzbachbahner,


    gestern habe ich bei Euch einmal "Baustellenkontrolle" gemacht. Meinen Respekt für Eure bisherige Arbeit. Beeindruckt war ich auch von den ganzen Stubben und dem Wurzelwerk... .

    Da habe ich direkt eine Frage. Ihr schreibt, dass ihr die Wurzeln für viel Geld entsorgen müsst. Warum nutzt ihr die nicht für Eure ökologischen Ausgleichsmaßnahmen? Benjeshecken, also Totholzhecken stellen äußerst wertvolle ökologische Nischen dar. Stubben werden dafür besonders gern verwendet, bleiben sie doch über 10-15 Jahre relativ stabil. So entwickeln sich Habitate unter anderem für kleine Wirbeltiere und viele, viele Insekten.

    Ich persönlich komme aus dem Bergbau. In der Vorfeldberäumung von Tagebauen fallen in der Regel viele Stubben an. Diese werden zu Reihen aufgeschichtet und bilden so Initialhabitate für Rekultivierungsflächen... . Als promovierter Bergmann (Fachgebiet Wasserwirtschaft und Rekultivierung) kann ich Euch fürs Amt auch einmal ein paar Sätze schreiben.


    Könnt Ihr Euren Referenten/sachbearbeiter in der Umweltbehörde nicht überzeugen, die Stubben dafür zu verwenden? Ihr spart Geld und schafft ein wertvolles Habitat! Große Flächen benötigt man auch nicht, da die Stubben ja aufgeschichtet werden müssen. Euer Wurzelwerk reicht vielleicht für 40-50m Benjeshecke. In Kombination mit Streuobstwiesen und weiteren Ersatzpflanzungen schafft ihr einen guten und sinnvollen Ausgleich für die gerodeten Bäume.


    Viel Erfolg bei Eurer Arbeit wünscht: André