Beiträge von Dampfachim

    Hallo Stefan,


    das war umgekehrt. Die 110 001 gehörte erst zur Est. Waren, das Bw war längst dem Bw Neustrelitz angegliedert und kam erst 1990 zum Bw Heringsdorf. Dieses Bw wurde schließlich 1992 dem Bw Stralsund angegliedert und 110 001 wurde dann mit Einführung der LVT auf Usedom arbeitslos. Ich erinnere mich, dass sie vor ihrem Verkauf dann einige Zeit im Haimat-Bw Stralsund abgestellt war. Ob sie überhaupt jemals von Stralsund aus zum Einsatz kam, weiß ich leider nicht. Auf der Strecke Bergen - Lauterbach ist sie mir nicht begegnet.


    Der Buschfunk wusste mal zu berichten, dass 110 380 wieder fahren soll. Keine Ahnung, ob das stimmt. Kann auch ein Wunschtraum sein.


    Jetzt aber zurück zu den Ferkeltaxen auf Usedom. Außer einigen Bildern von abgestellten Wagen kann ich nichts beitragen und lasse es dann auch.


    Viele Grüße


    Dampfachim

    Hallo Stefan,


    die 110 001 sah ich 1987 das erste Mal auf der Strecke Malchin - Dargun. Die hab ich dort damals leider nicht vernünftig fotografiert. Das einzige angefertigte Dia muss noch irgendwo in den Tiefen der aussortierten Dias schlummern, ist aber überhaupt nicht zeigenswert. Damals ließ ich mich von der Nummer noch täuschen und dachte wirklich, es wäre die erste V 100.


    Weißt Du, dass sie 1996 sogar schon im Museum stand? Ludger Guttwein hatte sie aus dem abgestellten Bestand des Bh Stralsund gekauft und äußerlich hergerichtet in seinem Museum in Prora ausgestellt.



    Sowohl die V 100, als auch die dahinter ausgestellte 109 084 wurden aber nach einiger Zeit wieder aus dem Museum geholt. Bei der V 100 dauerte die Reaktivierung dann sehr lange.

    Die PRESS arbeitet mit dem heutigen Eigentümer Erfurter Bahnservice seit Jahren eng zusammen und lieh sich diese Lok wegen ihrer Usedom-Vergangenheit ganz gezielt für die erste Dampfveranstaltung auf Usedom im Jahr 2017.

    Dort wurde sie vor allem als Reserve vorgehalten. Die meisten Züge beförderte die 86 ohne Hilfe.



    Dass die 110 001-5 dann am 15.5.2017 die auf Usedom eingesetzten Fahrzeuge bis nach Bergen auf Rügen überführte, haben wohl nur die wenigsten Eisenbahnfreunde mitbekommen. Geführt vom Putbuser Lokführer Martin Rehbein, der in seiner Eigenschaft als Zugführer einst schon in Malchin mit ihr zu tun hatte, erreicht der Zug hier gerade den Bf. Bergen auf Rügen.


    Viele Grüße


    Dampfachim

    Hallo Stefan,


    da ich mich bei Bier nicht auskenne, enthalte ich mich da einer Bewertung. ;)


    Tja, wem tut das Bier gut? Lok oder Lokpersonal? Bei letzterem könnte es gefährlich werden, denn die Lok hat keinen Autopilot, damals nicht einmal eine PZB.


    Viele Grüße


    Dampfachim

    Hallo Freunde,


    Carsten hat ja einen wunderbunten Zug hinter der 52 8087 fotografiert. Was da alles am Haken hing?


    Toralf, den Planbetrieb neben dem Dampfzug (der war ja bis 1995 auch Planbetrieb) habe ich wiederum wenig beachtet.

    Die Personenzüge bestanden auch 1993 - 1995 (danach war ich nicht mehr da) aus LVT, zuerst noch rot, dann modernisiert. Die dürften alle im Bw Neuruppin beheimatet gewesen sein. Neben dem Eilzug, oder hieß er da schon RE, mit der Dampflok habe ich 1995 einen zweiten Eilzug aus Berlin (Startbahnhof unbekannt) mit einem V 100-Doppel fotografiert, der ebenfalls Ausflügler aus der Hauptstadt herbei schaffte.

    Güterverkehr habe ich nicht gesehen, aber im Zusammenhang mit dem Rückbau des KKW Rheinsberg und dem Abtransport radioaktiven Materials hat es ja zumindest die von Carsten gezeigten Castor-Transporte noch gegeben. Vielleicht ja auch noch mehr.

    Gab es auf der Strecke zwischen Herzberg und Rheinsberg nicht auch irgend eine abgängige Brücke, die den Verkehr behinderte und zeitweise für eine Sperrung sorgte?



    1993 hab ich zumindest einmal auf den Auslöser gedrückt, als ein LVT bei Lindow aus Rheinsberg zurückkehrte. Ein Jahr danach war dieser Bü dann beschrankt. Er befindet sich an der L 19. Was mir damals gar nicht bewusst war. Dieses LVT-Pärchen war einst im Bw Stralsund zu Hause und somit auch auf der Franzburger Südbahn und auch meinem Heimatbahnhof Barth zu sehen.




    Den hab ich gleich wieder erkannt. 772 123/723, der 1995 aus Rheinsberg knattert, war vor der Modernisierung ebenso im Bw Stralsund beheimatet. An ihm hab ich sogar selbst geschraubt.




    Erkennt sich jemand? Dieses V 100-Pärchen aus 202 382-8 und ...




    ...202 305-9 war nach dem Dampfzug aus Berlin gekommen und setzt nun um. Der Tender der 38 205 lugt im Hintergrund hervor.

    Für die Dampflok heißt es mit ihrem Zug gleich wieder "Abfahren". 1995 hatte die Bahn für diesen Dampfzug einen seltsamen Dreieckskurs gestrickt. Der führte von Berlin nach Rheinsberg und nach dem Kopf machen tv zurück bis Löwenberg. Dort machte man wieder Kopf und die Dampflok zog den Zug bis Templin, wo sie drehen konnte. Gegen Abend ging es von dort dann vorwärts bis Berlin.

    Angeblich wollte man auf den Hauptbahnen und im Knoten Berlin die langsamen ( Vmax 50) Tender voran-Fahrten vermeiden. Ich weiß nicht mehr, ob die Rückfahrt ab Templin einigermaßen gut besucht war, oder ob diese Route ein Flop war.


    Bitte entschuldigt. Die Bilder sind weder vernünftig bearbeitet und auch nicht ausgerichtet.




    Womit die Dampflok betrieben wurde ...


    Viele Grüße


    Euer Dampfachim

    Hallo ins Forum,


    jetzt reicht es mir aber vollends. Hab bisher nur selten soviel Blödsinn auf einem Haufen gelesen.


    Meine persönliche Befindlichkeit zu einer Verbindung mit dem Unternehmen HSB in der jetzigen Situation, hat mit deren Mitarbeitern rein garnichts zu tun. Wer sowas behauptet, hat eine blühende Phantasie. Das habe ich nie geschrieben und auch nicht gemeint. Ich kenne einige aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der HSB recht gut und achte deren Arbeit sehr hoch, gleich hoch, wie die ihrer Kollegen dort und der Kollegen auf allen anderen Eisenbahnen. Gleichwohl möchte ich mit ihnen in der derzeitigen Situation nicht tauschen und das aus vielerlei Gründen. Ich werde auch weiterhin nicht auf den Mitarbeitern der HSB herumhacken. Das hab ich nie getan und habe es auch in Zukunft nicht vor.

    Vielleicht sollte man einfach mal lesen und verstehen, nicht phantasieren und Verschwörungen erfinden.


    Wenn es dort Mitarbeiter gibt, die innerlich gekündigt haben, hab ich damit ja wohl gleich garnichts zu tun. Auch das entspringt der Phantasie eines Users. Ich finde es vielmehr sehr schade, wenn es so ist. Aber das zu ändern, liegt nicht in meiner Macht. Es muss aber geändert werden.


    Als Fischkopp muss man mir auch nicht den Spruch mit dem Kopf des Fisches erklären. Das kommentiere ich trotzdem nicht.


    Ein Bahnunternehmen, das 100 % der Züge planmäßig fährt und damit überhaupt keine Verspätungen hat, muss ein Wunder sein. Für Verspätungen gibt es diverse Gründe. Wenn es dort keinerlei Anschlussverspätungen, technische Störungen, Störungen durch Straßen- und Fußgängerverkehr, Störungen durch Witterungsereignisse (z.B. Baumsperren), Verzögerungen beim Ein- und Aussteigen ggf. auch durch Verladung von Rollstühlen usw. usw. gibt, gebührt dem Bahnbetrieb ein Eintrag ins Buch der Rekorde. Chapeau, wenn es sowas tatsächlich gibt!!! Wenn es nicht doch nur ein Traum eines Users war?


    Ich im Vorzimmer der HSB-Chefetage? Was soll ich da? Bin ich Sekretär des HSB-Geschäftsführers? Wie kommt man auf solchen Blödsinn?

    Wieso sollten die HSB-Mitarbeiter alle kündigen? Das wäre ja wohl der Todesstoß für die Harzbahnen. Wer sollte sowas wollen? Ich bestimmt nicht, oder kann man das irgendwo aus meinen Zeilen lesen? Ich habe nur geschrieben, dass bereits viel zu viele Kollegen dort gekündigt haben und dass das eben auch eine gute Seite haben kann, für andere, nur nicht für die HSB. Vielleicht beachtet man dabei einfach mal meine Wahl der Zeitform. Ich spreche in der Vergangenheit. Ich will's nur nochmal erklären, nicht dass nachher irgend jemand sagt, ich hätte die Harzer zum Verlassen ihres Unternehmens aufgerufen. Gott bewahre. Sie sollen in ihrer Heimat ihre Arbeit bestmöglich machen und dabei helfen, dass die HSB aus den negativen Schlagzeilen kommt.


    Und weil einige User hier mit viel Phantasie meine Zeilen zur RüBB und HSB fehlinterpretieren, werde ich auf absehbare Zeit wohl keine aktuellen Meldungen mehr von der Insel Rügen posten.

    Wenn man in dieser Zeit nicht mehr stolz auf seine Firma sein darf und eben nicht mit anderen tauschen will, hat es sich für mich erledigt.


    Die Majestät zieht sich damit beleidigt aus diesem Faden zurück.


    Viele Grüße


    Euer Dampfachim

    Also soweit ich das mitbekommen habe hat der Berliner Verein Dampflokfreunde Berlin e.V., auch unter Berlin macht Dampf bekannt, in den letzten Jahren mind. einmal im Jahr eine Fahrt nach Rheinsberg gemacht. Natürlich stilecht mit einer 52.80.

    Hallo Philipp,


    das ist richtig. In der Tradition dieser Fahrten aus den 1990ern führt der Verein solche Fahrten immer wieder mit der 52 8177 durch.

    Aber in den 1990ern waren das keine Sonderzüge, sondern planmäßige Züge, die damals mit einem Dampfloksymbol sogar im offiziellen Kursbuch standen.


    Viele Grüße


    Dampfachim

    Hallo Toralf,


    in Rheinsberg war ich bisher dreimal. Zweimal allerdings "nur" auf dem Bahnhof, aber einmal mit meiner heutigen Frau auch im Schlosspark und zur Schlossbesichtigung. Rheinsberg-Keramik haben wir damals auch gekauft.

    Eigentlich war für mich der Hauptgrund immer am Bahnhof zu finden.


    Weniger bekannt als der Gurkenzug von Nauen über die Stadtbahn nach Lübbenau, war ein Sonntags von wechselnden Berliner Bahnhöfen verkehrender Eilzug nach Rheinsberg. Bis November 1994 wurde der regelmäßig von Schöneweider 52.80 gezogen, 1995 dann von wechselnden Traditionsloks. Ob er 1996 überhaupt noch verkehrte, kann ich gar nicht sagen.



    Im Sommer 1993 habe ich dort die 52 8087-0 fotografiert. Den kleinen Wasserkran gab es noch nicht. Wasser konnte aber per Schlauch genommen werden.



    Den Gurkenzug gab es schon nicht mehr. Da zog 52 8134-0 noch den Eilzug gen Rheinsberg. Das war im Oktober 1994 und diese Lok war damals die letzte einsatzfähige 52.80 der DB AG im Raum Berlin. Ich weiß gar nicht, ob die Berliner Dampflokfreunde schon ihre 52 8177 aufgearbeitet hatten? Neben dem Schlauchanschluss gab es jetzt den hübschen Wasserkran.




    Etwas ungewöhnlich, aber im nicht sooo weit entfernten Ketzin tatsächlich im Einsatz gewesen. Der sächsische Rollwagen wirkt hier etwas unerwartet.


    Viele Grüße


    Dampfachim

    Hallo Leute,


    warum kramt man nördlich des Harzes jetzt so alte Kamellen hervor und bekommt von der Südseite des Harzes dafür Beifall? Hier geht es um die RüBB 2021 und nicht 2008.


    Es gibt wohl kaum jemanden der ex RüKB-Mitarbeiter, der sich hier nicht an die Zeiten des Stillstands 2004 und 2008 erinnert. Ich hatte mit dieser Problematik damals ganz direkt und in Verantwortung für die Mitarbeiter*innen zu tun und erinnere mich sehr genau. Aber ich erkenne keinen Zusammenhang zu den heutigen Ereignissen auf den deutschen Schmalspurbahnen. Es gibt nicht einmal Ähnlichkeiten. 2004 war es der Eigentümerwechsel der RüKB, der für massive Unruhe und eine etwa einmonatige Betriebseistellung sorgte, 2008 war es dann der Wechsel des Betriebsführers und der Eigentumsverhältnisse. Das gibt es derzeit bei keiner Schmalspurbahn.


    Natürlich bin ich stolz auf das Erreichte hier auf Rügen und auf die heutige Zuverlässigkeit. Das haben wir PRESS- und RüBBler gemeinsam erreicht und können ganz ehrlich stolz darauf sein, vor allem wenn man die immer noch herrschenden Arbeitsbedingungen dazu noch berücksichtigt.

    Wie sähe das erst aus, wenn wir ein Bw, wie bspw. Wernigerode Westerntor hätten?

    Aber, Ihr werdet es kaum glauben. Selbst unter den schwierigsten Bedingungen zu Zeiten der RüKB gab es kaum Fahrplanänderungen durch technische und schon gar nicht durch personelle Probleme. Solche Verhältnisse gibt es nur bei einem Unternehmen und das nun schon viel zu lange.


    Weiter oben schreibt André, dass sich die 750 mm-Bahnen im Großen und Ganzen doch recht gut halten. Das gilt auch für die 900 mm-Bahnen und natürlich auch für die meterspurigen, außer eben einem Unternehmen. (Vergesst bitte nie die Inselbahnen und die Brohltalbahn)


    Thomas bemüht wiederum das Argument der Vergleichbarkeit. Doch, alle stehen heute vor ganz ähnlichen Problemen. Da ist der allgemeine Fachkräftemangel, da ist die Verknappung der Instandhaltungskapazitäten und auch die immer mehr zunehmenden Qualitäts- und Terminprobleme des führenden Anbieters, da ist die Kostenstruktur und da sind natürlich die allgegenwärtigen Schwierigkeiten durch Klimawandel, Lobbyismus usw., usw. usw.

    Dazu stehen die Bahnen sogar im gegenseitigen Austausch. Die Größe des Netzes und die Anzahl der Fahrzeuge sind kein Vergleichskriterium.

    Und alle haben dazu Lösungen gefunden. Vielleicht sind die nicht immer ideal und manchmal vielleicht auch kritikwürdig, aber auf jeden Fall besser umgesetzt.


    Ich wiederhole es gern noch einmal. Ich bin froh und glücklich, in dieser Situation nicht mit diesem einen Unternehmen in Verbindung gebracht zu werden.

    Nennt es, wie Ihr wollt. Nennt es hochmütig, nennt es meinetwegen auch arrogant. Das sei Euch überlassen und mir egal. Ich stehe dazu, wie viele, viele, viel zu viele ex-Kollegen, die diesem Unternehmen in den vergangenen Jahren den Rücken gekehrt haben. Und das ist in meinen Augen eine der schlimmsten Tragödien.


    Aber wie jede Medaille zwei Seiten hat, so hat auch dieses Personalkarussell seine Vorteile, nämlich für andere Unternehmen, auch für den Rasenden Roland.


    Viele Grüße


    Euer Dampfachim

    Hallo Eckhard,


    ich habe nur geschrieben, dass mir von Zugausfällen nichts bekannt ist. Ich bin nicht täglich im Betrieb und bekomme auch nicht immer alles mit, aber ich kann schon sagen, dass es bei uns vom Minijobber bis zum Geschäftsführer jedem eine Frage der Ehre und Pflicht zugleich ist, den Zugbetrieb so pünktlich und störungsfrei wie möglich abzuwickeln. Wenn mal ein Zug ausfällt, oder sich verspätet, ist das ja meist kein wirkliches Problem. Das kommt eben vor und ist nie gänzlich vermeidbar. Wenn es aber ein Bahnunternehmen nötig hat, eine Internetseite für Fahrplanänderungen vorzuhalten und fast täglich neu zu füllen, läuft da etwas ganz gewaltig falsch. Ich spreche jetzt aber ausschließlich von Ereignissen, die vom Unternehmen auch beeinflussbar sind, nicht von Naturereignissen und auch nicht von fremd verschuldeten Unfällen, natürlich auch nicht von geplanten Baumaßnahmen.

    Ich habe mir diesbezüglich letztens gerade den Schnabel verbrannt und möchte hier nicht als Aufschneider dastehen.

    Aber ich bin froh und glücklich, nicht mit einem solchen Unternehmen in Verbindung gebracht zu werden.


    Viele Grüße


    Dampfachim