Beiträge von Stefan_

    Nun folgen kleine Szenen, die jeder nach eigenem Gusto erstellt, bei mir sind komischerweise Katzen immer ein Thema...

    und da ich vom Theater komme, kann wer will erraten, welches Stück ich da zitiere ;)


    Um die Frage zu beantworten: Das ist naturlich "Die Katze auf dem heißen Blechdach" von Tennessee Williams. :)

    Ich glaube ja eher nicht, das Hochwasser in Zukunft regelmäßig kommen wird. Es liegt doch meiner Meinung nach eher in der Natur solcher Ereignisse, dass sie unregelmäßig auftreten.


    Eine besondere Strömung dürfte beim Füllen eines HRB eher nicht entstehen. Das HRB stoppt ja gerade die Strömung. Wie das eben so ist, wenn Wasser in ein stehendes Gewässer fließt.

    Ein Problem, das ich eher als Laie vermute, dürfte die Verschlammung der Schotterauflage sein, wobei ja die Füllung des HRB nach Starkregen sicher nur wenige Tage anhält, so dass immerhin keine großartigen Sedimentationsprozesse starten und sich lediglich die Sedimente am ganzen Beckengrund absetzen, die bei der Füllung mitgebracht wurden. Das dürfte jetzt auf die gesamte Fläche betrachtet, nicht allzu viel sein und sich vermutlich auch auf den Beckengrund konzentrieren. Es sollte also vermutlich vor allem die Wiese in der Talmitte mit Sedimenten bedeckt werden. Jedenfalls sollte das in den Planungsunterlagen vorgesehene Freispülen mit anschließender Begehung zur Begutachtung und Abnahme ausreichend sein, vermute ich.

    Die Mitteldeutsche Zeitung erinnert heute an 30 Jahre Wiederaufnahme des Brockenverkehrs:


    Jubiläum: Harzer Schmalspurbahn fährt seit 1991 wieder zum Brocken
    Wernigerode/dpa - Schon seit mehr als 120 Jahren gibt es eine Zugstrecke auf den Brocken.
    www.mz.de


    Und die Harzer Volksstimme veröffentlicht exakt den selben Artikel:

    Jubiläum: Harzer Schmalspurbahn fährt seit 1991 wieder zum Brocken
    Wernigerode/dpa - Schon seit mehr als 120 Jahren gibt es eine Zugstrecke auf den Brocken.
    www.volksstimme.de


    Naja, ist ein externer, eingekaufter Text von der dpa. :/

    Ah, vielen Dank. Ja, so dachte ich mir das. Der Wall wird aus Richtung Straßberg ein Stück hinter Fluor gebaut werden. Man kann sich auf der Seite des Talsperrenbetriebs Sachsen-Anhalt als Beispiel für so einen Wall das Rückhaltebecken Wippra anschauen, dass vor ca. einem Jahr fertiggestellt wurde:


    Hochwasserrückhaltebecken Wippra | Hochwasserrückhaltebecken - Bauprojekte des Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt


    Es ist natürlich ein großer Einschnitt in die Landschaft, das Tal wird damit zugebaut - was ja auch der Zweck ist. Und letztendlich will auch keiner mehr sowas wie 1994 erleben. Seitdem wird ja um genau diese Hochwasserschutzmaßnahmen gerungen. Weiter unten in Meisdorf am Ausgang der Selke aus dem Harz wird noch gestritten, was überhaupt gebaut werden soll, da gibts für jede Variante jemanden, der dagegen ist.


    Naja, wird immerhin ein interessanter Fotopunkt, entweder vom Wall herunter zu fotografieren oder wie der Zug das Durchlassbauwerk passiert. Hat auch nicht jede Schmalspurbahn, sowas. ^^


    Hier noch ein paar Abschnitte aus dem von Peter Preis verlinkten Dokumenten:


    Die die Selketalbahn betreffenden Bsumaßnahmen sind in Heft 3.1 zusammengefasst. Dort auch als Anlage diverse Pläne mit Gleislage und Lichtraumprofil des Durchlasses.


    Die Hochwasserrückhaltebecken Querfurt und Wippra haben übrigens auch Webcams. ;)


    Hier gibts auch noch ein Video von 2015 zum geplanten Rückhaltebecken mit Luftbildern und Animationen:


    Service - Videos | Hochwasserrückhaltebecken - Bauprojekte des Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt

    Vielen Dank für das Bild. Irgendwann in den frühen 90ern ist ja mal ein solcher Fcs bei Sorge vom Rollwagen gefallen und umgekippt. In der Kurve an der ehemaligen Südharzeisenbahn-Überführung ist das gewesen.

    Ach, jetzt wird mir klar, warum hin und wieder einzelne Beiträge im Forum in den letzten Jahren mal etwas launisch, unausgeglichen oder überempfindlich waren. Das Forum war einfach in der Pubertät. Aber dann wird ja jetzt alles besser. :D ;)

    Heute war ich zufällig in Mägdesprung.Eine kurze Bestandsaufnahme in Bildern.




    Der Ort gammelt in Teilen natürlich weiter so vor sich hin. Das ehemalige Hotel (Logierstube) als Rest der abgebrannten Kutscherstube bildet einen Lost Place und wird sicher in wenigen Jahren komplett in sich zusammen fallen und beräumt werden. Weitere Fotos aus verschiedenen Zeiten im verlinkten Wikipedia-Artikel.


    Auch das Verwaltungsgebäude der Eisenhütte zerfällt wie schon in den letzten Jahrzehnten dem endgültigen Verfall entgegen. Bis dahin kann es als weiterer Lost Place gelten. Im Untergeschoss sind mehrere Türöffnungen nicht mehr verschlossen, so dass dem Vandalismus kein Hindernis entgegen gesetzt wird. Dach und Dachrinnen sind stark sanierungsbedürftig. Sicher ist mittlerweile auch der Dachstuhl faul und morsch. Hier zwei Detailfotos:






    Nun zu den guten Nachrichten. Die "Alte Fabrik", ein 1825/27 unter dem Hüttendirektor Johann Ludwig Carl Zincken errichtetes Hüttengebäude, ist fertig saniert.



    Geplant ist wohl, dort ein Café und eine Ausstellung zum Mägdesprunger Kunstguss einzurichten. Dahingehend ist aber noch nichts passiert.


    Die Sammlung mit Kunstgussartikeln musste die Erbin des letzten Hüttenbesitzers in der DDR übrigens gezwungenermaßen an das Museum im Schloss Allstedt verkaufen, wo sie auch heute noch in Teilen ausgestellt wird. Teile davon sind vor einigen Jahren als Leihgabe an das Museum im Schloss Harzgerode gelangt. Kann man sich also auch dort ansehen.


    Außerdem scheint das mit der Sanierung des Bahnhofs Mägdesprung durch die neuen Besitzer (vor einigen Jahren von zwei Korbflechtern aus Thüringen gekauft) ernst gemeint gewesen zu sein. Im Moment werden gerade einige Gefache im Obergeschoss neu ausgemauert, Einige Streben und Pfosten wurden auch ersetzt.



    Und damit ist der Bahnbezug wiederhergestellt.