Beiträge von Stefan_

    Danke für die kurze Übersicht des Kesselwagenbaus. Den Kesselwagen hatte ich auch mal aus Tillig-Wagen angefangen. Allerdings hatte ich keinen Unterbau mit passendem Achsstand und wollte den aus Stabilitätsgründen auch nicht zersägen und kürzen. Ich warte gespannt auf deinen Bericht zum Bau des gedeckten Wagens. Es gibt zwar einige Güterwagenmodelle mittlerweile, aber speziell den Typ vom Feuerlöschzug hat leider kein Hersteller im Portfolio.

    Hallo,


    Ihr müßte jetzt ganz tapfer sein, aber der Film dürfte als Zielgruppe wesentlich jüngere Menschen haben, als die meisten hier sind. ;)


    Grüße ;)

    Ja, davon gehe ich auch aus. Für unter 100jährige ist er sicher passend. ;)

    Ich selbst finde den Werbefilm auch gar nicht schlecht. Ich denke, dort sollte gerade das betuliche, langsame vermieden werden, weil es jüngere Leute eher mit langweilig in Verbindung bringen. Das wollten die Macher wohl vermeiden. Stattdessen wurde der Film betont actionorientiert in Schnitt, Kameraführung und den gezeigten Szenen konzipiert.

    Ja, das ist ja auch okay, dass er nun bei Kleinbaan untergekommen ist. Das kritisiert ja auch niemand (warum auch).


    Aber in den Niederlanden ist er eben auch weit weg von seinem ehemaligen Einsatzort. Es wäre toll gewesen, wenn er im Oberharz irgendwo in der Nähe der ehemaligen Bahnstrecke erhalten geblieben wäre. Und eben das wäre die Aufgabe Braunlages oder meinetwegen auch ein wenig die der HSB gewesen. Stichworte Technisches Denkmal, Tourismusförderung, Marketing, Harzer Industriegeschichte, Braunlager Regionalgeschichte. Und da kann ich die Enttäuschung über das Desinteresse seitens Stadt und Bahngesellschaft durchaus verstehen und teile sie. Vom Material der SHE ist nun wirklich sehr wenig erhalten und man sollte doch in der Region bemüht sein, das wenige zu schützen.

    Guten Abend Stefan,

    nicht alles, was in Zeitungen steht, ist ernst gemeint oder entspricht den tatsächlichen Fakten.

    Das wäre ja meine Frage. Die Begründung klingt abenteuerlich. Was sind denn die wahren Gründe? Desinteresse? Angst, Budget für Farbe alle zwei Jahre und 3x jährlich Grünschnitt bereitstellen zu müssen?

    Das Haftungsargument (Kinder könnten drauf rumklettern und sich verletzen), das die Stadt Braunlage laut dem Artikel angeführt hat, verwundert mich in zweierlei Hinsicht.

    Zum einen können Kinder auf allen anderen Dingen, die der Stadt Braunlage gehören, doch ebenfalls herumklettern. Will sie darum jetzt alles sicherheitshalber abreißen, was der Stadt gehört?

    Zum anderen heißt es im Artikel, sie würden einen anderen Wagen, der aufgearbeitet ist und der IG HSB gehört (vermutlich der Ow 99-72-02?) leihweise übernehmen und müssten dann nicht haften. Aber die IG HSB dann wohl? Schätzt die IG HSB das Haftungsrisiko denn anders ein oder wie soll das laufen?


    Ach und was sagen denn die ganzen Eigentümern von woanders in Deutschland auf Kreisverkehren und anderen Orten abgestellten Loks und Waggons zu diesem schlimmen Haftungsrisiko?

    Inzwischen hatte sich unabhängig von mir eine andere Gruppierung mit dem Vorschlag ins Gespräch gebracht, sie hätten den Wagenkasten gern in Braunlage aufgestellt gesehen, aber die Gespräche mit der Stadt Braunlage und der HSB verliefen erfolglos, angeblich scheute man die Verantwortung für den aufgestellten Wagenkasten zu übernehemen. (Siehe dazu auch Goslarsche Zeitung vom 25.10.21)

    Siehe hier in der Online-Ausgabe:


    https://www.goslarsche.de/lokales_artikel,-der-erste-zug-ist-bereits-abgefahren-_arid,2297851.html


    (Da ist allerdings eine Registrierung notwendig, um den Artikel lesen zu können.)

    "Man musste... heranführen" vom Stefan_ bezog sich (so habe ich es lesend und unaufgeregt interpretiert) nicht auf das Individuum,

    sondern auf den Willen und die Absichten der politischen Führung.

    Ja, korrekt. War als Kritik an der auch schon im Kinder- und Jugendbereich allgegenwärtigen Propaganda in der DDR gemeint. Militärmodellfahrzeuge zu sammeln ist ansich sicher völlig okay. Ich finds nur blöd, die schon als Kinderspielzeug mit propagandistischer Absicht einzusetzen. Aber egal. Das ist hier nicht das Thema des Threades und führt zu weit.

    Ja, aus der Serie mit Militärfahrzeugen gabs immer irgendwas zu kaufen. Man musste ja schon die Jüngsten an die wichtige Aufgabe der Verteidigung des Sozialismus heranführen ... *seufz*

    Wo ich das Foto sehe, fiel mir auch wieder ein, dass ich als Kind ne ganze Kiste davon hatte. Ural-Sattelschlepper mit Rakete, Ponton-Panzer, diverse LKW, Panzerspähwagen ... Das Sortiment war groß und dabei immer die Decals mit den Armeesymbolen der "sozialistischen Bruderstaaten" für die persönliche Lieblingsarmee. Da es Modelle in Druckguss und andere aus Plastik gab, nehm ich an, dass verschiedene Betriebe zur Konsumgüterproduktion dieser Fahrzeuge verdonnert worden waren.

    Vielen Dank!


    Das ist natürlich eine einfache Möglichkeit.

    Ich hatte gehofft, dir ist irgendeine Übersichtsseite bekannt, auf der man alle abgeschlossenen Planfeststellungsverfahren einsehen kann. Wobei das Suchergebnis "Microsoft Word - Entwurf_PFB.docx" jetzt nicht gerade auf den ersten Blick mit dem Rückhaltebecken Straßberg in Verbindung gebracht wird. ^^ Aber Dank deines Hinweises ...