Beiträge von Stefan_

    In der letzten Sitzung des Bau-, Stadtentwicklungs- und Sanierungsausschusses hat die Stadt Quedlinburg eine Vergabeempfehlung für ein Grundstück, dass der HSB gehört, gemacht. Es handelt sich um ein Gelände am Bahnhof Quedlinburg, im Bereich der Parkplätze. Früher Gelände der Gütergleise des Bahhofs Quedlinburg.


    Die Bekanntmachung:

    https://www2.quedlinburg.de/bi/pdf/00082661.pdf


    Und heute ist ein Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung dazu erschienen:

    https://www.mz-web.de/quedlinb…er-den-zuschlag--37612940

    Zitat

    Das Projekt eines möglichen Hotelneubaus in Bahnhofsnähe ist einen Schritt weiter: Der Bau- und Stadtentwicklungsausschuss sowie der Wirtschafts- und Vergabeausschuss haben jeweils einstimmig eine Empfehlung an die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) zum Verkauf eines der GmbH gehörenden Grundstückes beschlossen.


    Rund 2.600 Quadratmeter groß ist die Fläche an der Straße „An der Walze“. Auf diesem Areal direkt hinter dem Quedlinburger Bahnhofsgelände könnte ein Hotel mit 80 Zimmern und Übernachtungs- und Frühstücksangebot neu gebaut werden.


    Im Ergebnis der Auswertung der Projektvorstellungen werde gegenüber der HSB eine Empfehlung für die CKS Bau und Projektentwicklung GmbH mit Sitz in Rostock ausgesprochen.

    Vielleicht bringt das ja irgendwann in Zukunft den einen oder anderen Fahrgast auf der Selketalbahn. Wenn man schon die Schmalspurbahn vor dem Hotelfenster hat ...

    Die Halle in Harzgerode neben den Ikarusbussen war der ehemalige Lokschuppen.

    Soweit ich weiß, war das das Gelände des ehemaligen GHE-Kraftverkehrs, für den die GHE Werkstatt und Garage dort baute. Ein Lokschuppen stand aber davor dort, bevor in den 1920ern die ersten Omnibuslinien der GHE eingerichtet wurden. Ob das auf dem Foto noch die Bus-Halle aus GHE-Zeiten war, oder ein späterer Neubau, weiß ich jetzt aber nicht aus dem Gedächtnis.

    Die Stadt Kyritz berichtet in einer aktuellen Pressemeldung vom 22. Oktober:

    Zitat

    Am früheren Lokschuppen am Bahnhof in Kyritz beginnen in dieser Woche die Sanierung des Daches und die Sicherung des Gebäudes. Das Gerüst wird von der Nikolowius GmbH aus Crivitz gestellt. Das Dach saniert die Treskower Zimmerer und Dachdecker GmbH aus Märkisch Linden OT Werder. Die Sicherung des Gebäudes erfolgt durch die Zimmerei Wagner GmbH aus Schönhausen/Elbe OT Hohengöhren.


    Die Stadt Kyritz hatte zuvor die Flächen einschließlich der Gebäude von der Bahn erworben und das Areal beräumt.

    Quelle: https://pp-agentur.net/2020/10…rmiert-ueber-bauvorhaben/


    Es passiert also etwas!

    Ich bin gespannt, ob es irgendeine Nachnutzung der Gebäude geben wird und wie diese aussehen wird. Eigentlich handelt es sich auch nicht nur um DEN Lokschuppen, sondern es sind drei erhaltene Gebäude:

    1. der Lokschuppen,

    2. der Triebwagenschuppen und

    3. das Stationsgebäude.


    Aber das letzte ist wohl noch weiterhin ein Technikraum der Bahn. Nur die beiden anderen Gebäude dürften von der Stadt gekauft worden sein.

    Vielen Dank euch beiden für die Infos.


    Ja, so ein Fahrzeugmuseum, in dem die alten Wagen überdacht stehen und vor der Witterung geschützt sind, wäre natürlich toll. Dafür wären zum Beispiel sicher die Flächen der ehemaligen Umladung in Gernrode, wo ja noch mehr alte Wagen in noch viel schlechterem Zustand zerfallen, besprayt und/oder geplündert worden oder sogar abgebrannt sind.


    Im alten Güterbahnhof Nordhausen wäre sicher auch Platz.


    Aber all das ist absolutes Wunschdenken. Solange da niemand plötzlich auftaucht, der mehrere 100.000 oder gar Millionen Euro für übrig hat (und ich wüsste auch nicht, wer das sein sollte), wird sich in der Hinsicht nichts bewegen. Da hilft wohl nur Lotto spielen und hoffen. ^^


    Und ja, die Wagen sind ein Sammelsurium aus verschiedensten Epochen und Umbauzuständen. Viele Einzelstücke. Sicher kommt auch der erhöhte Logistik- und somit Kostenaufwand bei Güterfotozügen hinzu. Da muss der Veranstalter ja noch einen zweiten (Personen-)Zug mit buchen, um die Fotografen zu transportieren. Oder sich mit einem Gmp/Pmg zufrieden geben.


    In den letzten ca. 5 Jahren, die ich die Sonderzüge von IG HSB und FKS verfolge, ist mir auch aufgefallen, dass Veranstaltungen mit Güterwagen im Lauf der Zeit immer spärlicher wurden.

    Großartige Zeitdokumente. Die Farbigkeit der alten Aufnahmen ist auch noch sehr gut. Bitte mehr davon.


    Der Thumkuhlen-Tunnel noch rundherum mit Fichten bewachsen. Das ist ja auch schon lange nicht mehr so.


    @otto:

    Ja, leider wird alles, was nicht dem unmittelbaren Betrieb dient, nicht gepflegt. Da ist kein Geld für da und vieles verrottet trotz Denkmalschutzstatus.

    Schade. Dieser unangemessene Tonfall, mit der Kritik zum Glück nur vereinzelt, aber im Laufe der Zeit immer wieder bei verschiedenen Themen an den Tag gelegt wird, ist unsozial und entspricht ganz sicher nicht akzeptierten Umgangsformen. Tut mir sehr leid, dass deshalb die Bilder nun verschwunden sind. (Ganz egoistisch: Auch weil ich sie nun nicht mehr sehen kann. ^^)

    Nein, die beiden Museen werden von einem gemeinnützigen Verein mit über 3000 Mitgliedern getragen.

    https://sinsheim.technik-museum.de/de/foerderverein


    Auszug aus dem Flyer des Fördervereins:

    Zitat

    Die Finanzierung erfolgt allein aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und den Eintrittsgeldern, wobei alle Überschüsse zum Ausbau der Museen verwendet werden.

    Gegründet wurde das Museum jedoch ganz richtig von Eberhard Layher, der sicher seine Sammlung dort mit eingebracht hat.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Layher