Beiträge von Stefan_

    Ich hab mir mal für 99 Cent ein Monatsabo der Online-Ausgabe gegönnt. Hier die Zusammenfassung des Artikels:

    - 2021 sollen Fördermittel beantragt werden

    - Wenn das gelingt, soll eine Lok ab 2022 umgerüstet werden

    - und bis 2024 eine Wasserstofftankstelle entstehen, dafür ist der Nordhäuser Bahnhof vorgesehen

    - der Wasserstoff soll von den Stadtwerken Nordhausen kommen

    - Wasser soll im Kessel durch Wasserstoff statt Steinkohle erhitzt werden

    - eine Machbarkeitsstudie soll konkrete Kosten ermitteln, auch wieviel Wasserstoff benötigt wird (Größe des Tenders)

    - der entstehende geruch- und farblose Abdampf könnte durch geeignete Zusatzstoffe den bisherigen Dampf imitieren

    - der Nordhäuser Landrat Jendricke möchte am liebsten auch noch über die Wasserstoffförderung des Bundes alle Triebwagen erneuern



    Naja ...



    Das ist quasi so ähnlich wie eine Öl-Lok, nur Wasserstoff statt Öl.

    Hier noch ein Beitrag der mitteldeutschen Zeitung zum gleichen Thema:

    https://www.mz-web.de/landkrei…lionen-zuschuss--37362454

    Zitat

    Im Ergebnis der bereits seit längerem laufenden Gespräche und Verhandlungen mit beiden Bundesländern Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie den neun kommunalen Gesellschaftern wurde damit ein weiteres, wichtiges Etappenziel für die zukünftige Finanzierung der Harzer Schmalspurbahnen erreicht. Zu Jahresbeginn hatten bereits alle Gesellschafter ihre jährlichen Zuwendungen verdoppelt.

    Wenn die MZ von einem Etappenziel spricht, scheint da wohl noch mehr gewünscht werden. Aber vielleicht spielen sie mit der Formulierung auch nur auf die in Bau befindliche Werkstatt an. Interessant finde ich die Information, dass die Gesellschafter ihre Zahlungen mittlerweile alle verdoppelt haben. War mir so noch nicht bekannt. Das letzte, was ich zu den Wünschen nach besserer Fianzierung gehört habe, war im Winter (oder war es schon letztes Jahr?) das von der Volksstimme/Mitteldeutschen Zeitung berichtete "Geschimpfe" des Harzgeröder Bürgermeisters, dass die HSB seine Stadt besser anbinden solle. Da auch dazu letztendlich mehr Geld notwendig ist, biss sich da die Katze im Grunde in den Schwanz.


    Edit:

    Die Pressemeldung auf der HSB-Homepage gibt Auskunft über das gemeinte Etappenziel.

    https://www.hsb-wr.de/Aktuelles/News/

    Zitat

    Noch in diesem Jahr wird der Abschluss von Verkehrsverträgen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen angestrebt.

    Edit2:

    Mit der (nicht mehr ganz so) neuen Webseite kommen sie bei der HSB aber auch noch nicht so ganz klar: Manche News werden in einer serifenlosen Schrift angezeigt, andere wieder in einer mit Serifen. Da gibts wohl noch Unstimmigkeiten bei der Bedienung des CMS. ^^

    Nikon wird immer eine bessere Rauschunempfindlichkeit bei hohen ISO-Bereichen nachgesagt aber letztendlich nehmen sich die einzelnen Spiegelreflexkamera-Hersteller nicht viel. Da ist viel Geschmackssache dabei. Und ja, Systemkameras mit Wechselobjektiven sind seit einigen Jahren stark im Kommen und auch von der Bildqualität mittlerweile sehr überzeugend. Preislich hat man da aber keinen besonders großen Vorteil, soweit ich das überblicke.

    Die letzten baulichen Überreste der schmalspurigen Bahnanlagen des Pollo in Kyritz wurden vor einigen Monaten im Zuge einer besseren fußläufigen Anbindung der westlichen Bereich von Kyritz an das Stadtzentrum von der Stadt erworben und mittlerweile freigeschnitten. Wer sich auf Stillgelegt-Expedition begeben will, kann sogar ins Innere der leergeräumten Lok- und Triebwagenschuppen schauen. Mal sehen, was letztendlich damit gemacht wird. Anscheinend sucht die Stadt Ideen. Wem also etwas einfällt, der kann sich sicher ans Kyritzer Rathaus wenden. :)


    Quelle: https://pp-agentur.net/2020/06…-kyritz-west-kommt-voran/

    Zitat

    Die ehemaligen Lokschuppen, die die Stadt zusammen mit der erforderlichen Platzfläche erworben hat sind nun wieder gut erkennbar und warten auf geeignete Nachnutzungsideen.

    Einige andere Reste des Pollo sind ja seit der Dokumentation auf stillgelegt.de leider schon den Weg alles Zeitlichen gegangen. Zum Beispiel der alte Güterschuppen Barenthin, der in recht ruinösem Zustand vor einigen Jahren abgerissen wurde.

    Ergänzend zu Dampfachim: Die Technik der damaligen Neubauloks beruhte auf etwa 100 Jahren Erfahrung und Weiterentwicklung im Dampflokbau. Das war eine bekannte und beherrschte Technik. Und trotzdem waren damals einige Anpassungen (Kurvenläufigkeit etc.) und Tests notwendig. Mit einer neuen Antriebstechnik wie Wasserstofftriebwagen oder batteriegetriebenen Fahrzeugen braucht man doch viele Jahre, um diese überhaupt erst serienreif zu machen. Und dann noch viele Fahrzeuggenerationen, um die Technik vernünftig weiter zu entwickeln.