Beiträge von MK.Matthias

    Danke für deine Antwort Florian. 2 x 7-polig hatte ich auch überlegt, aber dann hätte ich die Stecker kennzeichnen müssen. Und es kam mit 13 Adern genau hin. Falls ich irgendwann digital fahre, werden es sowieso weniger Adern, weil die Kehrschleifenmodule im Digitalbetrieb autark arbeiten. Und die Weichen stelle ich per Hand vor Ort.

    Momentan tendiere ich sowieso dazu, langfristig auf Funk umzustellen. Die paar Fahrtage mit dem Playmobil-Fahrgestell haben schon sehr viel Spaß gemacht. Und vor kurzem habe ich mich dabei erwischt, die Playmobil-Lok meiner Tochter ein paar Runden fahren zu lassen. ^^


    Gerald, die 27MHz waren in den 80ern und 90ern eine gängige Frequenz. Somit eigentlich sogar noch während der Blütezeit des CB-Funkes. Die damals gängigen Bänder waren 27MHz, 35MHz und 40MHz. Allerdings waren (und sind) nicht alle Bänder für jeden Zweck zugelassen. Die 27MHz-Systeme dürfen z. B. nicht für Flugmodelle verwendet werden. Somit ist der Besitzer des von dir zum Absturz gebrachten Fliegers nicht ganz unschuldig an seiner Misere.

    Inwieweit die Frequenz jetzt genau im CB-Bereich liegt, kann ich gar nicht sagen, obwohl ich selber sogar auch funke. Störungen des Funkbetriebes würde ich aufgrund der geringen Sendeleistung (technische Daten zu meiner Fernbedienung habe ich keine, aber die Reichweite auf dem Wasser beträgt ca. 400m) auch ausschließen. Andersherum schon eher. Allerdings ist auf dem CB-Band heutzutage so wenig los, dass ich mir da auch keine Sorgen mache.

    Da ich meine Fernsteuerung bekommen habe, als es beim CB-Funk nur 40 Kanäle gab, könnte ich mir vorstellen, dass die Modellbau-Frequenzen damals außerhalb des Bereiches für den Funk lagen.

    Heutzutage wird sowieso fast nur noch der Gigahertz-Bereich genutzt und Sender und Empfänger werden gekoppelt und sind somit gegen Störungen besser geschützt. Ausnahme sind eigentlich nur ein paar Schiffsmodellbauer oder U-Boot-Besitzer, die gerne noch das 40MHz-Band benutzen.


    Um mal nicht immer nur Fortschritte beim SKL zu vermelden, habe ich den Feiertag spontan zum Schottern genutzt. Von einem Gartenbauprojekt haben wir noch ca. 2 Tonnen Splitt übrig, und bevor die weg kommen, habe ich mich daran bedient.




    Mehr Fotos habe ich nicht gemacht, da auf einen Schlag offenbar alle Mücken der Umgebung gleichzeitig bei uns im Garten eingefallen sind und ich mich ins Haus geflüchtet habe. ^^

    Da das Wetter mittlerweile sehr gut ist, und mir der Stromverbrauch des SKL keine Ruhe gelassen hat, habe ich nochmal Fahrversuche gestartet. Die ersten, bereits beschriebenen Tests fanden ja drinnen statt, anstatt das Fahrzeug wirklich zu belasten, habe ich die Räder mit einem alten Handtuch gebremst. So kam ich auf einen Strombedarf von bis zu 3 Ampere. Unter "Echtbedingungen sieht das allerdings anders aus. Die Lok (sofern man sie in dem Zustand überhaupt als solche bezeichnen kann) wurde zusammen mit einem offenen GW aufgegleist. Um ein wenig Gewicht am Haken zu haben, habe ich mir etwas Sand aus dem Sandkasten meiner Tochter geborgt und den GW damit gefüllt.




    Da sich die Lok hiervon allerdings absolut unbeeindruckt zeigte, wurden noch zwei Personenwagen angekuppelt:



    Auch diesen Zug beförderte die Playmobil-Technik völlig problemlos. Also kamen noch zwei Waggons dran:



    Diesen Zug hätte meine "kleine Dicke" von LGB definitif nicht geschafft. Die Playmobil-Lok allerdings schon. In einer S-Kurve mit Steigung rutschte sie ein wenig, das war alles. 8)

    Auf mehr Wagen habe ich dann verzichtet, schließlich wird das ein SKL und kein Großdiesel. ^^

    Der Stromverbrauch blieb bei allen Probefahrten deutlich unter 2 Ampere, meist sogar unter 1 Ampere. Die neuen Akkus habe ich heute bestellt, es werden zwei Li-Ion mit 3500mAh, die schon eine eingebaute Schutzelektronik haben und auch über USB geladen werden können. In Reihe geschaltet habe ich somit eine Spannung von 7,2V im Fahrzeug. Das sollte bei einem SKL für einen langen Fahrtag reichen. :)

    Eine Frage an die anderen RC-Bahner beschäftigt mich allerdings gerade noch: Wie habt ihr die Fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung gelöst? Ich kann am TBS Mini mehrere Ausgänge auf Masse schalten. Einen davon wollte ich für die Beleuchtung verwenden. Allerdings soll sie automatisch umschalten und natürlich auch im Stand weiter leuchten. Die Software des TBS gibt das glaube ich nicht her, weshalb es vermutlich eine Hardware-Lösung werden muss.

    Dann habe ich mich noch daran gemacht, dass ich auch mit der kleinen Dicken wieder fahren kann. Alle Anschlüsse der Bahn inkl. den Kabeln der Kehrschleifen enden zur Zeit in einer 13-poligen Anhänger-Steckdose aus dem Kfz-Bereich. vorgestern habe ich dann endlich mal ein ca. 2,5 Meter langes Kabel gebaut, welches beidseitig mit den entsprechenden Steckern ausgerüstet ist.

    Die gesamte Steuerung ist im Rohbau bereits in einem kleinen Werkzeugkoffer verbaut. Dieser kann dann bald mit einem einzigen Handgriff mit der Bahn verbunden werden.


    Der Bau des SKL geht weiter, allerdings mit einem kleinen Rückschlag. Ich hatte vor, die Technik zu testen und vor allem die Stromaufnahme zu messen. Also habe ich alle zum Fahren notwendigen Komponenten mit Kabelbindern auf dem Fahrwerk befestigt, dazu noch ein Display zur Messung von Volt und Ampere.





    (Die Anzeige des Displays funktioniert, da es aber eine LED-Anzeige ist, sieht man auf den Fotos immer nur einzelne Segmente.)

    Der Fahrtregler:



    Der alte 27MHz-Empfänger (zum Test nur mit einem Antennenstummel betrieben):



    Das Display:



    Das erste Problem, welches sofort bemerkbar war, ist der Fahrtregler. Ich weiß, dass die Dinger gerne pfeifen, aber der lang hier noch in seiner OVP im Regal. Somit wollte ich ihn zumindest einmal testen. Was soll ich sagen - wenn ich den verbaue, brauche ich kein Soundmodul mehr. 8o
    Somit muss ich mir hier einen Volksregler bestellen.

    Das zweite Problem ist die Stromversorgung. Eigentlich wollte ich eine USB-Powerbank verwenden. Die stärkste Powerbank, die ich platzmäßig verbauen könnte, liefert kurzfristig bis zu 2,5 Ah. Im Fahrtest hatte ich aber teilweise über 3 Ah auf dem Display. Dabei habe ich das Fahrzeug zwar festgehalten und die Räder auf einem Handtuch durchrutschen lassen um Belastung zu haben. Aber auch das leere Fahrzeug zog auf einer ebenen geraden Strecke über 1 Ah. Damit ist eine Powerbank als Stromversorgung raus, da ich auch nicht alles so knapp dimensionieren möchte sondern gerne ein paar Reserven hätte.

    Vermutlich werde ich mich nun mit LiFePo-Zellen mal etwas intensiver befassen. Die Stromentnahme sehe ich hier nicht als Problem, mit einem Step-Up-Modul käme ich auf jede beliebige Spannung. Ich suche allerdings noch nach einer Möglichkeit, diese Zellen im Fahrzeug zu laden, gerne auch per USB. Hat da jemend eine Idee oder einen Link zu einem entsprechenden Lademodul?

    Heute hab ich das schöne Wetter genutzt und ein bisschen im Garten gebastelt. Der Rahmen ist schon seit ein paar Tagen im Groben fertig, also die Ecken des Führerhauses nach vorne gelegt:




    Heute dann dank Feiertag und Vatertag mal keine Verpflichtungen im Garten gehabt und den SKL auf den alten Gartentisch verfrachtet.



    Da wurde dann heute die Ladefläche in Angriff genommen, bzw. genauer gesagt die Ladebordwände. Diese entstehen aus einem Schrott-Güterwagen, den ich vor einem Jahr wegen des Fahrgestells gekauft habe.

    Außerdem würde das Führerhaus immer wieder gespachtelt und geschliffen. Die Übergänge zu den neuen Wandteilen und auch die Löcher für die Haltegriffe von Playmobil. Dann habe ich noch die sechs kleinen Löcher an der Rückwand mit kleinen Plastikstücken geschlossen und gespachtelt. Davon gibt es aber noch keine Fotos.







    Wie man sieht, halte ich mir die Option noch offen, einen Batteriekasten in der originalen Halterung zu nutzen. Falls ich mich dagegen entscheide, was recht wahrscheinlich ist, wird die Ausbuchtung am Rahmen noch geschlossen.

    Außerdem sieht man, dass vom vielen Schleifen und Spachteln der graue Lack aus dem letzten Post an der Vorderseite schon wieder komplett weg ist.... ^^

    Momentan bin ich irgendwie ganz gut dabei, was meine Motivation zum Weiterbau angeht. :)


    Also wurde zunächst mal der Rahmen des SKL zerstückelt:



    So soll er dann später wieder zusammen gefügt werden um sich dem Führerhaus anzupassen:



    Nachdem ich dann gestern die beiden Löcher in der Vorder- und Rückwand verschlossen habe, habe ich heute mal etwas Lack aufgebracht um besser zu sehen, wo ich spachteln muss. Das Ergebnis gefällt mir schon mal sehr gut, auch wenn ich die 6 kleinen Löcher in der Rückwand natürlich noch schließen muss.








    So langsam kann ich mir dann auch Gedanken machen, wie ich die sehr eintönige Front auflockern kann:



    Geplant sind Lampen, Bremsschläuche, Steckdosen usw.

    Ein "schönes" Fahrzeug im klassischen Sinne wird der SKL natürlich nicht, das ist aber auch nicht geplant. Gerade weil ich die LGB-Rottenlok zu kitschig finde, habe ich mich ja zum Selbstbau entschieden. :)


    Morgen wird dann das erste Mal gespachtelt. Und dann geht es schon langsam an die Ladefläche. 8)

    Der Startschuss zum Umbau ist gefallen. Nachdem der zukünftige Funktionsumfang des SKL festgelegt wurde, habe ich nach passender Technik gesucht und diese gefunden. Es wird ein TBS Micro Soundmodul verbaut. Darüber läuft der Sound, die Beleuchtung in Form von Fahrlicht (nach Fahrtrichtung wechselnd), Rangierlicht (beide Seiten Dreifachlicht weiß), Arbeitsscheinwerfer und Innenbeleuchtung. Über die Möglichkeit der Servoansteuerung werde ich falls der Platz im Fahrzeug es zulässt, automatische Kupplungen realisieren.


    Angefangen habe ich gestern mit den gröbsten Arbeiten. Das Rahmenteil wurde von den außen liegenden Puffern befreit, alle Erhebungen an der Oberseite entfernt und alles geschliffen.




    Anschließend wurden die Wasserkästen am Führerhaus entfernt sowie diverse störende Teile im Führerhaus und auch hier alles verschliffen.





    Als nächster Schritt werden nun die Öffnungen in der Vorder- und Rückwand des Führerhauses verschlossen. Dann kann man sich die spätere Optik vielleicht auch besser vorstellen weil das ganze Fahrzeug insbesondere mit der runden Öffnung in der jetzigen vorderen Wand doch noch sehr nach Dampflok aussieht. ^^

    Die Planungen für die kleine Playmobil-Dampflok werden konkreter. :)


    Nachdem die Probefahrten ja absolut zufriedenstellend verliefen....


    IMG_20210427_085636.jpg


    ....habe ich mich dazu entschieden, erst einmal die Futaba-Fernsteuerung weiter zu verwenden. Da zwischenzeitlich auch die zweite Playmobil-Lok, diesmal mit Fernsteuerung, bei mir eingetroffen ist, kann ich festhalten, dass die Lok mit der Futaba viel besser fährt als mit der originalen Fernsteuerung. Außerdem ist die Reichweite nicht zu vergleichen. Die Playmobil-Fernsteuerung hatte innerhalb geschlossener Räume schon teilweise Probleme. Die Futaba reicht (mit ausgezogener Antenne) durch den ganzen Garten und vermutlich noch deutlich weiter. Mit dem Modellboot hatte ich hier regelmäßig Reichweiten von über 100 Metern.


    IMG_20210427_085701.jpg


    Die Löcher im unteren Gehäuserand werden natürlich wieder verschlossen. An der Stelle war eine Metallplatte mit der aufgedruckten Typbezeichnung etc. aufgeklebt. Allerdings hat sich der Kleber nach mittlerweile über 2 Jahrzehnten gelöst. Das wird noch repariert. Außerdem werde ich die Feder des Steuerknüppels ausbauen. Das ist für eine Modellbahn zweckmäßiger.


    Dann habe ich das zukünftige Ensemble mal lose zusammen gestellt:


    IMG_20210427_085726.jpg


    IMG_20210427_085748.jpg


    Tatsächlich soll das Führerhaus andersrum auf den Rahmen:


    IMG_20210427_085809.jpg


    Hierfür muss ich allerdings erst die Wasserkästen entfernen. Ob ein Umbau von Dampf auf Diesel in echt auch so einfach geht...? 8o


    Die Größe der zukünftigen Ladefläche ist auf jeden Fall absolut in Ordnung, die Proportionen des Fahrzeugs gefallen mir sehr gut.


    IMG_20210427_085828.jpg


    Als Aufbau der Ladefläche werde ich die Seitenteile eines defekten Flachwagens verwenden, der Boden wird vermutlich aus Echtholz.


    Ansonsten fehlen natürlich noch die vielen Kleinigkeiten wie Umbau auf Mittelpuffer, Nachrüstung von Bremsbacken, Verlegung der Antenne an die Rückwand vom Führerhaus und so weiter. 8)

    Admins: Falls es das falsche Forum ist, bitte verschieben. ;)


    Seit mittlerweile 8 Jahren wohnen wir in Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet. Wegen Hausrenovierung und anderen Pflichten ist das Thema Geschichte der Stadt irgendwie an mir vorbei gegangen. Klar, die Vergangenheit von C-R hängt wie bei allen Ruhrgebietsstädten eng mit dem Bergbau zusammen. Das war dann aber auch schon alles was ich wusste. Und mehr hat mich auch irgendwie nicht interessiert.

    Bis wir dann bei einer Radtour im vergangenen Spätsommer ein Stellwerk mitten im Wald gefunden haben. Das war in einem gepflegten Zustand und wird offensichtlich als Wohnhaus mit Garten, der sich bis zu einer noch existierenden Überführung zog, genutzt. Jetzt war mein Interesse geweckt. Ich fand heraus, dass das Stellwerk wohl Bestandteil des ehemaligen Kohlebahnhofs des Kraftwerkes Castrop-Rauxel gehörte. So nach und nach fand ich aber (meiner Meinung nach) immer mehr Rad- und Fußwege, die ehemalige Bahntrassen sein könnten.


    Daher suche ich nun Informationen zu ehemaligen Bahnanlagen im Ruhrgebiet, speziell natürlich meiner Wahlheimat Castrop-Rauxel, da micht die Geschichte der Stadt doch irgendwie interessiert. Auch wenn ich beruflich überhaupt keinen Bezug zum Bergbau oder der Bahn habe.

    Gibt es da irgendwelche Internetseiten, die zu empfehlen wären? Und welche Suchbegriffe sind bei Google und Co. überhaupt vielversprechend?

    Gestern ist mir "leider" ein Malheur passiert. Bevor ich die neue Playmobil Lok umbaue, wollte ich sie testen. Also habe ich mir eine Batteriehalterung bestellt, den Quarz vom Empfänger meines Modellbootes (auch 27MHz) in die Lok gesteckt und siehe da: Sie fährt mit der alten Fernsteuerung von Robbe Futaba. Die Reichweite ist mehr als ausreichend für den ganzen Garten. Funkaussetzer hatte ich keine.

    Überraschenderweise zieht die leichte Playmobil-Lok meinen Personenzug aus 3 Wagen absolut problemlos, fast schon besser als die kleine Dicke von LGB:




    Und das Malheur? Dass ich durch den einen Tag jetzt ein totaler Fan des Akkubetriebes bin. ^^

    Einfach klasse, wie der Zug völlig problemlos über die noch ungereinigten Gleise fährt. Die Kehrschleife um den großen Baum ist mit sehr vielen Tannennadeln bedeckt - kein Problem. Ganz im Gegenteil, die Nadeln sorgen für ein sehr stimmungsvolles Bild, es sieht fast wie eine Waldbahn aus. :)


    Somit überlege ich nun tatsächlich, ob ich die kleine Dicke auch auf Funk umbauen soll.

    Und das, obwohl ich meine Steuerung der Anlage nun fast fertig habe....