Beiträge von railfox

    Es fällt gerade in diesem "DDR-lastigen Forum" immer wieder auf, das vorgebrachte Sachkritik sehr schnell als Kritik an der eigenen Person oder an der "heiligen Kuh" Bimmelbahn angesehen wird und sich hier eine Reihe von Usern zu Wort melden, denen ganz offenbar gehörig ein Stück Hintergrundwissen fehlt.


    Ich will jetzt nicht die unsägliche Diskussion befeuern, ob und wann ein Druckerzeugnis sich " Buch" schimpfen darf oder auch nicht.


    Ich habe mir selbst um 2000 herum das besagte blaue Büchlein zum Prignitzer Schmalspurnetz zugelegt und mir schon damals gewünscht, eines Tages ein vernünftiges "Standardwerk" im DIN A4 -Format zu dieser Bahn in den Händen halten zu können, welches die gängigsten Kapitel einer Kleinbahnchronik abhandelt.


    Umso bedauerlicherweise stelle ich im Verlauf dieser Diskussion fest, dass der Verein durch äußere Umstände (ich möchte sie als Buchfreund nicht als "günstige Umstände" werten) erneut ein DIN-A5 Büchlein auflegt, während Herr Kenning im mir persönlich nicht gefallenden Querformat einen Bildband veröffentlicht. Eine Symbiose aus beidem wäre mir lieber gewesen, aber möglicherweise haben persönliche Differenzen und Animositäten schon im Vorfeld diese Zusammenarbeit ausschließen lassen.


    Man darf über die Art und Weise, wie Herr Kenning hier und anderswo vorgeht, durchaus geteilter Meinung sein und mir sind persönlich durchaus Autoren bekannt , die die Zusammenarbeit mit ihm im Endeffekt abgelehnt haben oder sich von ihm "über den Tisch gezogen" fühlten.


    Aber eines muss man Herrn Kenning lassen: Er legt immer noch großen Wert auf umfangreiche Recherche vor Ort sowie die Wiedergabe von Details, die ich als das "Salz in der Suppe" bezeichne.
    Im Gegensatz zu manch anderen Verlagen in der Branche kann Herr Kenning aufgrund seiner Kenntnisse auch als Lektor fungieren, eine Eigenschaft, die in immer mehr Verlagen der Eisenbahnbranche abhanden gekommen ist und "schnell zusammengekloppte" Werke auf den Markt schwemmt.


    Ich besitze aus dem Verlag Kenning eine im dreistelligen Bereich befindliche Anzahl von Büchern in meinem Regal, ein vom Umfang und der Ausführlichkeit vergleichbares Werk aus der Hand von Herrn Radtke (im Kleinbahnbereich) ist mir noch nicht untergekommen. Von ihm bzw. vom Thora-Verlag besitze ich ausschließlich DIN-A5-Broschüren, die an das Niveau von Verlagen wie Schweers & Wall, VBN Neddermeyer, Bufe, Franckh, EK, VEB transpress, Uhle & Kleimann, Peter Wunderwald - Willsdruff und natürlichh auch Kenning bei weitem nicht herankommen.


    Neben einem den heutigen Ansprüchen genügendes Werk zur Prignitzer Schmalspur könnte ich mir auch eine Neuauflage eines Buches zur Boizenburger Stadt- und Hafenbahn vorstellen - aber dann bitte nicht als Broschüre im DIN-A5-Format mit Weich-Umschlag.


    Bevor jetzt Sprüche kommen: Ich arbeite selbst für einen Eisenbahnverlag (nein, nicht der mit den blauen- und grünen Festeinband-Büchern) und habe langjährige Erfahrung, was die zunehmend schwieriger werdende Produktion von Eisenbahnliteratur betrifft.


    Noch abschließend was zu den unsäglichen Sprüchen eines Herrn Lauken:


    Zitat:


    "Für mich ist der Kenning-Verlag gestorben."


    Mal abgesehen davon, dass es Herrn Kenning so egal sein kann wie der berühmten Eiche, an der sich ein Wildschwein seinen Wanst reibt, gilt auch hier der mittlwerweile berühmte Satz des Düsseldorfer Kabarettisten Dieter Nuhr:


    "Wenn man keine Ahung hat, einfach mal die Fre...e halten"


    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.


    Schönen Tag noch


    railfox

    Wenn ein halbstündiges Gewitter in Glashütte im Jahre 2013 wieder solche Zustände wie Schlammlawinen und massiv überflutete Straßen auslöst, fragt man sich schon, was in den letzten 13 Jahren dort eigentlich in Sachen Hochwasserschutz / Generalentwässerungsplan etc. abgelaufen ist?
    Oder haben dort auch Berufs-Grüne, Wutbürger, Rentner mit Prozesswut, Weltverbesserer etc. den wirksamen Bau bzw. Schaffung von Regenrückhaltebecken, Überflutungsflächen , Umflutrinnen, Uferbefestigungen usw. verhindert?


    Wieviel Hochwasser braucht Deutschland noch, bis erkannt wird, dass immer höhere Deiche dass Problem nicht wirklich lösen, sondern nur ein paar Kilometer flussabwärts verlagern?

    Dann war also der Bau der Strab-Wendeschleife in Stiege 1983 eine Bauvorleistung zur Elektrifizierung der Harzquerbahn, die durch die Wende verhindert wurde? :)



    Nach der Wende wurde von dem Projekt ja bekannterweise nur die Planungen im Raum Nordhausen umgesetzt. :-D



    Schade, ich wäre gerne mal in einer meterspurigen Überlandstraßenbahn von Nordhausen nach Wernigerode gefahren, auch hätten sich alte AEG-Eloks vor Rollwagenzügen in Hasserode bestimmt gut gemacht. :winner:

    Hallo zusammen,


    heute möchte ich eine Frage an Euch richten, wobei ich dieses Forum wohl für das geeignetste halte:


    Der in Krefeld wohnende Eisenbahnfreund Robert Hunzelder ist 2010 verstorben. Seine Sammelleidenschaften (besser gesagt : Sammelwut) waren sogar durch die Lokalpresse in meiner Heimatstadt Krefeld des öfteren publiziert worden. Er sammelte so ziemlich alles, was man sammeln konnte, aber das war das wichtigste: Es hat ihm immer viel Freude bereitet.
    Von Bierdeckeln, Biergläsern, Briefmarken, Münzen, Flaschenettiketten, Bierkasten-Lkw, Eisenbahnliteratur, Eisenbahn-Uniform-Mützen bis hin zu Dampflokfotos und Dias reichte sein Interessen- und Sammelgebiet.


    Er wohnte in meiner unmittelbaren Nachbarschaft und ich war einer der wenigen, die seine Sammelwut in Teilbereichen (Eisenbahn ;-)) nachvollziehen konnte - seine Familie leider überhaupt nicht.(O-Ton seiner Frau: Mit dem ganzen Geld hätten wir schöne Reisen machen können) . Na denn, Robert sah das pragmatischer.
    Nach seinem Tod 2010 wurden viele seiner Sammelgebiete innerhalb kürzester Zeit verkauft, seine Frau beauftragte auch professionelle "Entrümpler" mit dem Teilräumen seines Hauses. Noch bevor ich mich mit seiner Witwe über die Diakästen auf dem Dachboden unterhalten konnte (die hatte mir Robert immer gezeigt, aber zum Diasschauen sind wir zeitlich zu Roberts Lebzeiten leider nie gekommen), sah ich diese eines Tages in einer Müll-Containermulde vor seinem Haus liegen, ein mehr als glücklicher Zufall.


    Nach Rücksprache mit seiner Witwe durfte ich die Diakästen mit nach Hause nehmen, Inge bin ich dafür heute noch dankbar!


    Eine Sichtung der rund 50 Diakästen ergab folgendes:


    90% des Inhaltes stammte aus der DDR bzw. aus den neuen Bundesländern bis ca. 1994.
    Mit Ausnahme eines Diakastens stammten alle Dias von fremden Bildautoren, vmtl. sogar von ein und demselben.


    Und genau den Fotografen suche ich!


    Zum Inhalt:


    Über 40 Diakästen enthielten Aufnahmen von Straßenbahnen in der DDR (Neue Bundesländer) vom Zeitraum ca. 1984 - 1994.( Ausschließlich Farb-Dias)


    Mindestens 15 Diakästen enthielten Fotos vom Straßenbahnbetrieb in Potsdam, ebenso vom O-Bus in Potsdam. Aufgrund dieser Potsdam-Diaflut gehe ich davon aus, dass der Fotograf in oder bei Potsdam wohnte oder noch wohnt.


    - Straßenbahn Potsdam (Unmengen von Aufnahmen, Schwerpunkt Nachwendezeit)
    - Straßenbahn Berlin
    - Straßenbahn Schöneiche, Woltersdorf (nur verhältnismässig wenige)
    - Straßenbahn Frankfurt/Oder (Unmengen an Aufnahmen von Gotha-Zweiachsern)
    - Straßenbahn Dessau (ca. 10 Stück)
    - Straßenbahn Cottbus
    - Straßenbahn Jena (nur Gotha-Zweiachser)
    - Straßenbahn Braunschweig (einziger West-Betrieb in der Sammlung)
    - Magdeburg (Sonderfahrt mit kleinem Hecht)
    - Brandenburg/Havel (fast nur Gotha-Zweiachser)


    Im Jahre 2011 habe ich eine mehrmonatige Sysiphus-Arbeit gestartet und die Dias :


    - neu gerahmt /die Dias waren in diversesten Rahmen aus DDR-Produktion enthalten, die tlw. schon "Auflöseerscheinungen" des Kunststoffes ("Plaste") zeigten - eine auch für mich neue Erfahrung


    - Ca. ein Drittel der Dias entsorgt, weil entweder unscharf, Mast, LKW im Bild, Gegenlicht usw. das Dias qulitativ unbrauchbar machten


    -die Dias nach Städten sortiert , dort innerhalb jeweils nach Linien und das ganze noch chronologisch, sofern mir als Rheinländer das anhand der Literatur/Stadtpläne/eigene Besuche nach 1990 überhaupt möglich war



    Es fällt auf, dass der Fotograf bei seinen widerkehrenden Touren stets die gleichen Fotostandpunkte aufsuchte, was zu einer gewissen "Eintönigkeit" der Dias führt. Zudem sind sehr viele Potsdam- und Frankfurt-Dias in der grauen Winterzeit entstanden.


    Zudem ethält die "Sammlung Hunzelder" noch 1-2 Diakästen mit DR-Regelspur, z.B. E 94 im Raum Leipzig.


    Die Dias waren "unsortiert" in den Kästen, deshalb vermute ich, dass Robert jeweils "Auswahlsendungen" von dem mir unbekannten Fotografen erhielt.
    Der mir bekannte Fotograf und Diahändler Rene Guther aus Kleinmachnow bei Berlin dürfte m.E. nicht in Betracht kommen.


    Ich danke Euch schon jetzt, um das Rätsel der Herkunft von Roberts Dias klären zu können.


    Glück Auf!


    Martin

    Hallo Tobias,


    vielen Dank für Deine Anmerkungen zu meinem Beitrag. Aber auch Deinen Zeilen muss ich entnehmen, dass Du die eigentlichen Zusammenhänge meines Beipieles nicht verstanden hast und Dinge aus dem Kontext reißt und somit meinen Sätzen einen neuen, falschen Sinn zu geben versuchst.


    1) Mag sein, dass das Johaneum ein weiteres Opfer der SED-Abrisswut geworden wäre, diese hätte aber eine spätere Rekonstruktion zu DDR-Zeiten und nach 1990 aber nicht per se ausgeschlossen. Oder hattest Du schon vor 1989 eine Glaskugel?


    2) Bei meinem Besuch 2000 waren die "Kompromisse" aufgrund der damals schon unbefriedigenden Raumsituation nicht zu übersehen. Aber das war nur eines von vielen Problemen, wie ich in einem Gespräch mit einer sehr netten Archivarin feststellen musste.
    Raumnot, Personalmangel, Geldmangel usw. führten damals u.a. dazu , dass Unterlagen (z.B. techn. Feldbahnlok-Zeichnungen) zum Lokomotivbau Karl Marx (LKM) auch 10 Jahre nach der Wende nicht eingesehen werden konnten.
    Andere Unterlagen, z.B. der in Dresden verwahrte Teil des Nachlass von Maximilian Hesse aus Dresden bzw. Krefeld war hervorragend verzeichnet und einsehbar.


    3) Zu Punkt 2 habe ich lediglich mitgeteilt, dass das Museum m. E. den Ansprüchen für Schulkinder vollauf genügte, den "museumspädagogischen" Ansprüchen von 2000 aber auf keinen Fall. Die angestaubte "DDR-Patina" hatte sicherlich für manche ihren Reiz, mich hat das nicht in allen Bereichen überzeugen können.


    4) Ich bin Dir nicht böse, denn nicht jeder kann sofort Texte verstehen und Zusammenhänge erkennen. Lese doch bitte noch mal meinen Punkt in Ruhe durch. Ich habe nicht explizit gesagt, dass die "Erbauer" oder "Betreiber" der Frauenkirche Begehrlichkeiten entwickeln, diese entstehen eher im Dresdner Rathaus oder im dortigen Landtag- also in der Politik.


    5) Nochmal, jetzt etwas undiplomatischer: Bei der Bergung eines vermoderten Wagenkasten wird nach meinen Erfahrungen im Freistaat Sachsen stets eine "Riesenshow" abgezogen und ein Riesenmedienfeuerwerk abgebrannt, zudem wochenlang in einschlägigen Foren dieses Ereignes bis zum Abwinken gefeiert.
    Ein solchen Einsatz der sächsischen EF und darüberhinaus wünsche ich mir auch zum Thema "Verkehrsmuseum Dresden", doch dazu höre und lese ich bislang jedoch verdammt wenig.(mit Ausnahme diese Threads natürlich)


    So, diese klärenden Worte mussten jetzt doch noch sein, denn Fehlinterpretationen und Wortklaubereien liegen mir fern und ich möchte diese auch nicht auf meine Aussagen angewandt sehen.


    In dem Sinne,


    Glück Auf!


    Martin

    Schade, dass Marian meinen Beitrag nicht richtig verstanden hat oder verstehen wollte und jetzt in Details verfällt , die vom Thema abschweifen oder sich gar unberechtigterweise angegriffen fühlt.


    Als jemand, der mehrmals nach 1991 sowohl in Dreden-Klotzsche wie auch in der Herrenleite war, habe ich das Feldbahnmuseum als Argument herangezogen, um zu zeigen, dass Veränderungen möglich sind, auch dann, wenn ein Altstandort seitens eines Museums aufgegeben werden muss. So hat beispielsweise das Dresdner Feldbahnmuseum seinen Standort in Dresden räumen müssen, ein ähnlicher Vorgang kann dem dortigen Verkehrsmuseum drohen.
    ________________________________________________________________________


    Zurück zum eigentlichen Thema:


    Ich würde es auch begrüßen, wenn an einem neuen Standort nicht ausschließlich der Bereich Schiene präsentiert würde, den der Name drückt ja schon aus, dass hier die Bereiche:


    - Schienenverkehr
    - Luftfahrt
    - Schifffahrt
    - Automobil
    - Fahrrad/ Motorrad
    - Fussgänger


    präsentiert werden sollten.


    Ferner erlaube ich mir folgende "Empfehlungen":


    1) Der Standort sollte in einer sächs. Großstadt mit mehr als 250 .000 Einwohner liegen, dazu zähle ich jetzt neben Dresden auch Leipzig und Chemnitz. Eine Verlagerung in ein "Dorf" würde evtl. in jenem Dorf für großen Jubel sorgen, aber der Besucherfrequentierung des Museums eher schaden.


    2) Der Standort sollte vom Hauptbahnhof der betreffenden Stadt entweder direkt , umsteigefrei per ÖPNV erreichbar sein oder max. 10 min Fussweg von einem Bahnhof entfernt sein, wo zumindest ein Taktverkehr herrscht.


    3) Eine Lage wie jetzt in der Innenstadt ist zwar reizvoll, aber nicht zwingend erforderlich
    (Das Technikmuseum in Berlin liegt nicht am Alex, Das Deutsche Museum in München nicht am Stachus)


    4) Ein Museum, wo auschließlich das Thema Schiene behandelt wird oder eben jener Bereich dominiert, verdient den Namen "Verkehrsmuseum " nicht. Natürlich wird an einem neuen Standort bspw. der Bereich Luftfahrt nicht mit einer Ju 52 oder Airbus A 300 repräsentiert werden können, aber Platz für einen Hubschrauber sollte schon vorhanden sein.


    5) Es gibt eine Reihe von Kriterien, wie Museen heutzutage von öffentlicher Hand gefördert werden. Eines dieser Kriterien ist die Verweilzeit der Besucher. Je mehr unterschiedliche Bereiche ich repräsentieren kann, desto länger "tummelt" sich der Besucher in den dortigen Räumen.
    Und damit meine ich nicht verschieden Eisenbahnbereiche, sondern die unterschiedlichen o.g. Verkehrsträger wie Luftfahrt, Automobil usw. .


    Aus eigener Erfahrung kann ich nur vor einer Einstellung warnen: Fatal wäre es, wenn die Verantwortlichen im Verkehrsmuseum den Auszug aus dem Johaneum auf den St. Nimmerleinstag verschieben sollten- denn dann kommt man unweigerlich in die Situation, dass man am Tag X nicht mehr agiert, sondern nur noch reagiert - und Dritte sämtliche Entscheidungen dem Museum von außen aufinstruieren.


    Soweit eine Sichtweise vom Niederrhein.


    Glück Auf!


    Martin

    Die Diskussion zur Zukunft des Verkehrsmuseum Dresden kommt eigentlich 23 Jahre zu spät bzw. ein Auszug des Verkehrsmuseum aus dem Johaneum war schon nach dem Fall der Mauer ansatzweise erkennbar.


    Seit 23 Jahren verfolge ich als Rheinländer das Hickhack um das Dresdner Verkehrsmuseum, habe es 2000 selbst besucht.
    Was diesem Museum das Genick brechen kann (und vermutlich auch wird), ist der Umstand, dass eine Mischung aus baulich-räumlicher Enge, sächsicher Sturheit, Berliner Unvermögen und Zerstittenheit der geamtdeutschen Eisenbahnfreunde-Szene das Museum in den Jahren nach der Wende nicht wirklich voran gebracht hat.


    Das es bei gutem Willen, langjähriger Planung, politischem Einsatz auch anders laufen kann, belegen mir als Rheinländer u.a. folgende Beispiele aus Sachsen :


    1) Neubau des Industriemuseum in Chemnitz
    2) Verlagerung des Dresdner Feldbahnmuseum in die Herrenleite
    3) Umbau/Neubau des Militärmuseum in Dresden


    Dies sind drei völlig verschiedene Beispiele, aber alle unterscheiden sich in gemeinsamen Punkten vom Verkehrsmuseum in Dresden:


    1) Der Wille, etwas grundlegendes zu verändern, war vorhanden und spürbar
    2) Ein krampfhaftes Festhalten an einem ungeeigneten Standort war nicht vernehmbar
    3) Es wurden Mittel und Wege gefunden, notwendige Finanzmittel bereitzustellen (was "Natürlich" beim Militärmuseum ungleich leichter zu bewerkstelligen war als z. B. beim Feldbahnmuseum )
    4) Allen Museum war bewußt, dass nur eine räumliche Ausdehnung der Ausstellungsfläche das Museum "zukunftssicher " macht.


    Im Fall des Verkehrsmuseum verlief eigentlich vieles mehr als suboptimal:


    1) Ein von der Nutzungsgeschichte her völlig ungeeignetes Gebäude wurde nach dem 2. WK auf poltischem Geheiß zur Präsentierung von Großexponaten bestimmt.
    2) Eine räumliche Enge führte immer mehr zu Kompromissen in der Darstellung der Exponate, die den Ansprüchen von Schulkindern lange Zeit genügte, nach der Wende aber stets zunehmende "Schwächen" zeigte" (Stichwort: Vollgestopfte, übervolle Räumlichkeiten)
    3) Eine lange Zeit unklare "Eigentümersituation" nach der Wende führte zu "Verstarrungen" der Entscheidungsträger, zudem begann alsbald ein unschöner "Überlebenskampf", der dem Museum nicht gerade förderlich war.
    4) Spätestens mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche weckte das Johaneum "Begehrlichkeiten", die auf eine absehbare "Vertreibung" des Museum hinauslaufen würden.
    5) Die Gesamtgemeinde der ostdeutschen, oder besser: der sächsischen Eisenbahnfreunde hat es nicht verstanden, sich gemeinsam und beharrlich für die Zukunft dieses Museums einzusetzen. Während "man" eine sächs. I K nachgebaut hat oder im Erzgebirge der allerletzte säch. 750 mm-Wagenkasten aus irgendeinem Garten medienwirksam geborgen wird, geht in Dresden ein überregionales Technikmuseum scheinbar unbemerkt vor die Hunde.
    6) Die jeweiligen Führungen des Museums haben es nach 1990 nicht verstanden, ein schlüssiges Museumskonzept an einem neuen Standort in Dreden aufzustellen und es im "Rausch" der Wendezeit auch umzusetzen. Die Hallen des Bw Friedrichstadt oder das Raw Dresden wären m.E. eine der möglichen Alternativen gewesen.
    7) Das sture Festhalten am Johaneum, wo man sich erhoffte, einen Teil der Touri-Stöme, die sich vom Zwinger oder Schloss in Richtung Frauenkirche oder Elbdampfer quälen, für sich abzufangen, ging vmtl. teilweise auf, wird aber vmtl. aber zum "Rohrkrepierer" dieses Museums werden.


    Ein Umzug hätte zwischen 1990 und 200 in der Wende-Euphorie stattfinden müssen, wo die wirtschaftliche Lage des Landes (also der Bundesrepublik) noch Museumsneubauten auf der grünen Wiese mit üppiger Ausstattung an ABM-Kräften sowie den Kraftakt eines Museumsumzuges ermöglicht hätte. Jetzt, in 2013 ist zu befürchten, dass der Zug fürs Verkehrsmuseum abgefahren ist.


    Nachdenkliche und traurige Grüße vom Niederhein


    Martin

    Hallo Hobby-KollegInnen,


    im Rahmen der "Entrümpelung" meines Doppel-Literaturbestandes als Vorbereitung eines anstehenden Umzuges , möchte ich mich von der folgenden Literatur trennen:



    Eine Abholung in Krefeld/Rhein oder Witten/Ruhr ist möglich.


    Versand mit DHL.


    Rückfragen gerne an webmaster[at]werkbahn.de



    Angebotsliste


    1) Eisenbahn-Literatur - Allgemeine Geschichte


    Titel………………..Eisenbahnen zwischen Oder und Weichsel –
    ……………………....Die Reichsbahn im Osten bis 1945
    Autor……………….Hans-Wolfgang Scharf
    Verlag……………..Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg
    Jahr………………...1981
    Umfang……………836 Seiten (!)
    Format…………….16,5 x 23,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...3-88255-543-2
    Bemerkung………Opulentes Werk zur Geschichte der Eisenbahn jenseits der Oder
    Buch-Zustand….sehr gut erhalten, mit allen Karten, Bindung o.k.
    Preis………………..55,00 €



    2) Eisenbahn-Literatur - Privat- und Kleinbahnen


    Titel………………..100 Jahre Krefelder Eisenbahn 1868 - 1968
    Autor……………….Autorenkollektiv
    Verlag……………..Eigenverlag Krefelder Eisenbahn AG, Krefeld
    Jahr………………...1968
    Umfang……………64 Seiten
    Format…………….24,0 x 22,5 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………Jubiläumsband von Deutschlands 2.-ältester noch bestehender Privatbahn
    Buch-Zustand….gebraucht, Einband bestoßen
    Preis………………. 8,00 €


    Titel………………...Localbahn AG, München
    Autor……………… .Hermann Bürnheim
    Verlag……………..Zeunert-Verlag, Gifhorn
    Jahr……………….. 1974
    Umfang……………156 Seiten
    Format…………….15,5 x 21,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...3-921237-21-1
    Bemerkung………Beschreibung der ehem. Localbahn AG und ihrer einzelnen Strecken
    Buch-Zustand….noch gut, Ecken des Einband bestoßen, Bindung o.k.,
    …………………….....Zellophanierung der Rückseite wirft eine Blase
    Preis………………..20,00 €


    Titel………………...Elektrisch ans Thüringer Meer – Die Kleinbahn Schleiz - Saalburg
    Autor………………..Hans-Joachim Weise
    Verlag……………...EK-Verlag, Freiburg
    Jahr………………....1995
    Umfang……………160 Seiten
    Format…………….16,0 x 23,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr………….. 3-88255-415-0
    Bemerkung………aus der EK-Reihe Regionale Verkehrsgeschichte, Band 1
    Buch-Zustand….sehr gut, neuwertig
    Preis…………….....24,00 €


    Titel………………...Schmalspurbahn-Archiv
    Autor………………..Klaus Kieper / Reiner Preuß / Elfriede Rehbein
    Verlag……………...VEB transpress-Verlag, Berlin
    Jahr………………...1980
    Umfang……………408 Seiten
    Format…………….20 x 20 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………Übersicht aller Schmalspurbahnen in der DDR
    Buch-Zustand….gebraucht, Buchrücken an zwei Stellen eingerissen,
    …………………….....Knick im Umschlagdeckel, Bindung o.k.
    Preis………………...22,00 €



    3) Eisenbahn-Literatur - Baureihen



    Titel………………..Die Dieselkleinlokomtotiven der Deutschen Reichsbahn, DB und DR
    Autor……………….Hermann Raabe
    Verlag……………..Röhr-Verlag, Krefeld
    Jahr………………..1988
    Umfang……………54 Seiten
    Format……………14,5 x 21 cm (BxH) DIN A5
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...3-88490-121-4
    Bemerkung……..Statistik-Heft, kein Bildband - nur 6 s/w-Fotos von Köf’s
    Buch-Zustand…gebraucht, aber gut erhalten, Titelseite doppelt eingebunden
    Preis……………….4,00 €


    Titel………………..Taschenbuch Deutsche Dampflokomotiven – Regelspur
    Autor……………….Horst J. Obermayer
    Verlag……………..Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart
    Jahr………………...1977
    Umfang……………272 Seiten
    Format…………….11,0 x 15,0 cm (BxH)
    Auflage……………6.
    ISBN-Nr…………...3-440-03643-X
    Bemerkung………Nachschlagewerk für Dampflokomotiven bei deutschen Staatsbahnen
    Buch-Zustand….gebraucht, blauer abwaschbarer Kunststoffeinband
    Preis……………. .. 4,00 €


    Titel………………...Die Baureihe 89.70 (preußische T 3)
    Autor………………..Gerhard Moll / Hansjürgen Wenzel
    Verlag……………..Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg
    Jahr………………...1981
    Umfang……………424 Seiten
    Format…………….16,5 x 23,5 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr……….…..3-88255-189-5
    Bemerkung………Aus der EK-Baureihenbibliothek
    Buch-Zustand….sehr gut erhalten
    Preis………….…....40,00 €



    4) Eisenbahn-Literatur - Regionale Geschichte


    Titel………………..Eisenbahnen – Ihre Geschichte am Niederrhein
    Autor………………Hans-Paul Höpfner
    Verlag…………….Mercator Verlag, Duisburg
    Jahr………………..1986
    Umfang………….120 Seiten
    Format……………24,0 x 23,5 cm (BxH)
    Auflage…………..1.
    ISBN-Nr…………..3-87463-132-x
    Bemerkung…….Übersichtliche Darstellung der Entwicklung des Eisenbahnwesens am Niederrhein
    Buch-Zustand…gebraucht, kleiner Einriss im Einband, sonst aber gut erhalten,
    Preis……………….14,00 €


    Titel………………..Eisenbahn in Mönchengladbach
    Autor………………Herbert Marx
    Verlag…………….Verlag Ludger Kenning, Nordhorn
    Jahr………………..1997
    Umfang………….136 Seiten
    Format……………17,0 x 24,5 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………..3-927587-28-1
    Bemerkung…….Geschichte der Eisenbahn in Mönchengladbach, mit Kapitel zu Werkbahnen
    Buch-Zustand…sehr gut erhalten
    Preis………………..22,00 €


    Titel………………..Der Bayerische Bahnhof in Leipzig
    Autor……………….Rolf Bayer / Gerd Sobek
    Verlag……………..VEB transpress Verlag, Berlin
    Jahr………………..1985
    Umfang………….178 Seiten
    Format…………….16,5 x 23,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………. .nicht vorhanden
    Bemerkung……..Geschichte des ältesten Kopfbahnhof der Welt
    Buch-Zustand… sehr gut, neuwertig
    Preis………………..6,00 €



    5) Eisenbahn-Literatur - Literatur von und zu Lok- und Waggonbaufirmen


    Titel………………..Katalog-Reprint: Van der Zypen & Charlier GmbH, Cöln-Deutz – Abteilung für elektrische Bahnen
    Autor………………k.A.
    Verlag……………..Röhr Verlag, Krefeld
    Jahr………………..1981 (Original erschien vor 1920)
    Umfang………….122 Seiten
    Format……………29,5 x 21,0 cm (BxH)
    Auflage…………..1.
    ISBN-Nr………….. 3-88490-105-2
    Bemerkung………Reprint des Firmenkatalogs für Straßenbahnen, elektr. Triebwagen,
    ……………………......Akku-Triebwagen, Schwebebahn, E-Loks für Kleinbahnen etc.
    Buch-Zustand… sehr gut erhalten
    Preis………………..22,00 €


    Titel………………..Katalog-Reprint: Waggonfabrik AG Uerdingen/Rhein – Eisenbahnfahrzeuge 1900 - 1940
    Autor……………….k.A.
    Verlag……………..Röhr Verlag, Krefeld
    Jahr………………...1978
    Umfang……………ca. 80 Seiten (Seitenzahl nicht angegeben)
    Format…………….21,0 x 29,5 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr………….. nicht vorhanden
    Bemerkung………Reprint von Typenblättern (vom Verlag Röhr als Firmenkatalog zusammengestellt)
    …………………… .von elektr. und Diesel-VT bei Staats- u. Kleinbahnen,
    …………………… .Personenwagen bei Staats- u. Kleinbahnen, Güterwagen bei Staats-, Klein- und
    ………………..….. Werkbahnen, Schmalspur-Güterwagen
    Buch-Zustand…. sehr gut erhalten
    Preis……………... .22,00 €



    6) Eisenbahn-Literatur - Literatur von und zur Deutschen Bundesbahn



    Titel………………..100 Jahre Ausbesserungswerk Krefeld-Oppum 1892 - 1992
    Autor……………….Autorenkollektiv
    Verlag……………..Eigenverlag Aw Krefeld-Oppum, Krefeld
    Jahr………………...1992
    Umfang……………178 Seiten
    Format…………….21,0 x 29,5 cm cm (BxH) DIN A 4
    Auflage…………...1..
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………Chronik
    Buch-Zustand….Buch-Ecke unten links durch Sturz beschädigt, leicht eingerissen
    Preis………………..3,00 €



    7) Eisenbahn-Literatur - Literatur von und zur Deutschen Reichsbahn (Ost)


    Titel………………...Deutsche Reichsbahn – Elektrische Lokomotiven für Vollbahnen
    Autor……………….Werner Deinert
    Verlag……………..VEB transpress Verlag, Berlin
    Jahr………………...1960
    Umfang……………292 Seiten
    Format…………….15,0 cm x 22,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr………….. nicht vorhanden
    Bemerkung………Triebfahrzeugkunde – Heft 1: Stufe II/III , Lehrbuch der DR (Ost)
    Buch-Zustand….gebraucht, Bindung o.k., Umschlagdeckel löst sich leicht im Innern
    Preis………………..10,00 €



    10) Straßenbahn-Literatur


    Titel………………..Straßenbahnen in Schlesien
    Autor……………….Siegfried Bufe
    Verlag……………..Bufe-Verlag, Egglham
    Jahr………………..1992
    Umfang……………216 Seiten
    Format…………….20,5 x 28,5 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...3-922138-43-8
    Bemerkung……..aus der Reihe: Ostdeutsche Straßenbahngeschichte, Band 3
    Buch-Zustand…sehr gut, neuwertig
    Preis………………..45,00 €


    Titel………………...Auf Achse und Schiene – 1978 – 100 Jahre Nahverkehr in Mannheim
    Autor………………..Dieter Preuss / Hans Weckesser
    Verlag……………...Eigenverlag Mannheimer Verkehrs-AG (MVG)
    Jahr………………...1978
    Umfang……………141 Seiten
    Format……………..21,5 x 24,5 cm (BxH)
    Auflage…………….1.
    ISBN-Nr…………….nicht vorhanden
    Bemerkung………Offizielle Chronik
    Buch-Zustand….neu, ungelesen
    Preis………………..10,00 €


    Titel………………..75 Jahre Städtische Verkehrsbetriebe von Worms
    Autor……………….H. Elster / W. Lammeyer
    Verlag……………..Eigenverlag Stadtwerke Worms, Worms
    Jahr………………...1981
    Umfang……………126 Seiten
    Format…………….22,0 x 21,0 cm (BxH)
    Auflage…………….1.
    ISBN-Nr…………….nicht vorhanden
    Bemerkung………Offizielle Chronik
    Buch-Zustand….neuwertig
    Preis………………..10,00 €


    Titel………………..Straßenbahn in Mönchengladbach
    Autor………………Jürgen Lehmann
    Verlag……………..Kenning-Verlag, Nordhorn
    Jahr………………...1997
    Umfang…………..144 Seiten
    Format…………….17,0 x 24,5 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr……………3-927587-62-1
    Bemerkung………Chronik der Straßenbahn in Mönchengladbach, ohne die Geschichte der
    …………………….....ehem. eigenständigen Straßenbahn im heutigen Stadtteil Rheydt
    Buch-Zustand…neuwertig
    Preis………………..22,00 €


    Titel………………..1883 – 1973 Krefelder-Verkehrs-AG
    Autor……………….Autorenkollektiv
    Verlag……………..Eigen-Verlag KREVAG, Krefeld
    Jahr………………...1973
    Umfang……………96 Seiten
    Format…………….23,0 x 22,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………Chronik zum 90-jährigen Bestehen der KREVAG (heute SWK)
    Buch-Zustand….gebraucht, aber gut erhalten
    Preis……………….10,00 €


    Titel………………..Seit 100 Jahren für Krefeld auf Achse – 100 Jahre Krefelder-Verkehrs-AG
    Autor……………….Autorenkollektiv
    Verlag……………..Eigen-Verlag KREVAG, Krefeld
    Jahr………………...1983
    Umfang……………104 Seiten
    Format…………….23,0 x 22,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………Chronik zum 100-jährigen Bestehen der KREVAG (heute SWK)
    Buch-Zustand….gebraucht, aber gut erhalten
    Preis……………….10,00 €


    Titel………………..Der neue Betriebshof Verkehr
    Autor……………….Götz Waninger
    Verlag……………..Eigen-Verlag SWK, Krefeld
    Jahr………………...1996
    Umfang……………46 Seiten
    Format…………….21,0 x 21,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………Chronik der Hauptwerkstätten der Krefelder Straßenbahn
    Buch-Zustand….sehr gut, neuwertig
    Preis………………..5,00 €


    Titel………………..Die Fahrzeuggeschichte der Städtische Werke Krefeld AG, Bereich Verkehr
    ……………………...1868 – 1995 (Straßenbahn, Omnibus, O-Bus, Eisenbahn)
    Autor………………Willi Hessmer / Ernst-Moritz Müller
    Verlag……………..Eigen-Verlag SWK, Krefeld
    Jahr………………..1995
    Umfang……………82 Seiten
    Format…………….21,0 x 21,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………mit beiliegender 8-seitiger Ergänzung der Jahre 1995-1998
    Buch-Zustand…sehr gut, neuwertig
    Preis……………….8,00 €



    11) Hefte & Magazine & Broschüren


    Titel………………..Zeunert’s Schmalspurbahnen Band 11
    Autor……………….Hermann Raabe
    Verlag……………..Zeunert-Verlag, Gifhorn
    Jahr………………...1991
    Umfang……………80 Seiten
    Format…………….17,0 x 24,0 cm (BxH)
    Auflage……………1.
    ISSN-Nr……………0177-4786
    Bemerkung………Schwerpunkt: 750mm-Anschlußbahn (Werkbahn) der Papierfabrik Wilischthal in Sachsen
    Buch-Zustand….gebraucht, aber gut erhalten
    Preis………………..7,00 €


    Titel………………..Werkbahnreport Nr. 13
    Autor……………….Autorenkollektiv
    Verlag……………..HFD e.V., Dresden
    Jahr………………...2007
    Umfang……………52 Seiten
    Format…………….21,0 x 29,5 cm (BxH) (DIN A4)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………Elektr. Kalksteinbahn Sodawerk Bernburg / LKM 30-PS-Type
    Buch-Zustand….sehr gut, neu, ungelesen
    Preis………………..6,00 €


    Titel………………...ICE – Start frei für den InterCity-Express
    Autor……………….Autorenkollektiv
    Verlag……………..Eigenverlag Deutsche Bundesbahn
    Jahr………………...1991
    Umfang……………52 Seiten
    Format…………….21,0 x 29,5 cm (BxH) (DIN A4)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………Broschüre zur Eröffnung der ersten ICE-Strecken in Deutschland
    Buch-Zustand….neu, ungelesen
    Preis………………..3,00 €


    Titel………………....2. Juni 1991 – Start ins Hochgeschwindigkeitszeitalter
    Autor………………..Autorenkollektiv
    Verlag……………...Hestra-Verlag, Darmstadt
    Jahr………………...1991
    Umfang……………104 Seiten
    Format…………….21,0 x 29,5 cm (BxH) (DIN A4)
    Auflage……………1.
    ISBN-Nr…………...nicht vorhanden
    Bemerkung………Broschüre zur Eröffnung der ersten ICE-Strecken in Deutschland
    …………………….....Sonderdruck aus der Zeitschrift: Die Bundesbahn, Heft 5/1991
    Buch-Zustand….neu, ungelesen
    Preis………………...5,00 €



    Eisenbahn-Journal-Sonderhefte aus dem Merker-Verlag (VGB)
    (alle Hefte in neuem Zustand, ungelesen)



    Sachsen-Report, Band 1: Sächs. Eisenbahn-Geschichte, Teil 1: 1837-1880…....9,00 €


    Sachsen-Report, Band 8: Gleispläne u. Bf.-Geschichte, Teil 3…………………........10,00 €


    Eisenbahn & Kohle, Sonderheft zum Thema Kohle (ohne DVD)……….………..……….9,00 €


    Diesellok 218 – Technik, Einsatz Aktuelles…………………………….………….................8,00 €

    Beim Auswerten von Akten, die erst jetzt zugänglich sind, lies sich folgendes ermitteln, was vielleicht auch im Raum Hettstedt/Mansfeld interessieren könnte:


    Während des 1. Weltkrieges wurden die meterspurigen Straßenbahn-Netze der niederrheinischen Städte Rheydt (seit 1975 endgültig ein Teil von Mönchengladbach), Mönchengladbach, Krefeld und Moers miteinander verbunden. Ziel der Maßnahme war die Anfuhr von Steinkohlen aus der Moerser Zeche "Rheinpreussen" (Schacht IV) zu den Elektrizitäts- und Gaswerken in den drei o.g. Städten.
    Aufgrund der Kriegsumstände und einer gewissen Dringlichkeit wurde der Bau von Krefeld aus forciert, die Verbindungsstrecken wurden zunächst mit Dampf betrieben.


    Als Wagenmaterial kam fast ausschließlich gebrauchtes Schmalspurbahnmaterial zum Einsatz, das im ganzen damaligen Deutschen Reich über Händler zusammengekauft wurde:


    a) Drei Bn2t-Tenderloks der Schrodaer Kreisbahn bei Posen, die um jene Zeit auf 1435 mm umgespurt wurde


    b) Eine Kastendampflok der Dürener Dampfstraßenbahn, die spätere Dürener Eisenbahn AG. Bis heute wird die Lok fälschlicherweise als Kriegsverlust im 1. WK in der einschlägigen Literatur "verkauft".


    c) 4x- offene Güterwagen der damaligen Wiesbadener Dampfstraßenbahn, damals noch in Betriebsführung der Süddeutschen Eisenbahn-Ges. als Teil des Hermann Bachstein Konzern.


    d) 3 Rollböcke der Dürener Dampfstraßenbahn (1x Umbau in Krefeld zu Schienentransportwagen)


    und


    e) 4 zweiachsige offene Güterwagen aus "Mansfelder Bergbau", Baujahr ca. 1903, 1917 gebraucht nach Krefeld , dort Nr. 804, 807, 808 und 809. Bis 1929 alle in Krefeld ausgemustert.


    Meine Frage nun an die Mansfeld-Kenner:


    Stammen die Waggons von der späteren Mansfeld AG bzw. deren Schlackenbahn (die eigentliche Mansfeld-Bahn ist ja 750 mm) oder stammen die 4 offenen Güterwagen evtl. von der straßenbahnähnlichen Kleinbahn im Mansfeldischen, die schon vor 1945 ihren Betrieb einstellte? Oder von wo ganz anders bei der späteren Mansfeld AG?


    Ich danke schon jetzt für Hinweise, da sich weiteres in Krefeld definitiv nicht mehr klären läßt.


    Glück Auf! Martin


    Edith: Loks durch Waggons ersetzt