Beiträge von railfox

    Lenni :


    1) Text richtig lesen

    2) Text verstehen!

    3) Nachdenken

    4) Dann vielleicht antworten


    Ich verbitte mir, dass Du mir Worte in den Mund legst oder bewußt unterstellst, die ich so nicht im Zusammenhang geschrieben habe!


    Ich denke, wir haben uns verstanden, oder?


    PS: Wenn Du zukünftig Aussagen von mir nicht auf Anhieb verstehst oder bewußt falsch verstehen möchtest, schreibe mir doch ganz einfach eine PN, gelle.

    Dann müssen hier auch keine Mißtöne - welcher Art auch immer - auftreten.


    -railfox-



    PS: Thermische Entsorgung habe ich schon 1991 in der Vorlesung gehört, also ist der Fachausdruck nach 28 Jahren alles andere als neu.....



    u.a. Tippfehler beseitigt

    Nachdem die HSB und die Eisenbahnfreunde in Gernrode offenbar erkannt haben, dass der abgestellte Lok- und Wagenpark in Gernrode in seinem vollem Umfang wohl nicht mehr zu halten ist - Geld und manpower fehlt bekanntlich an allen Ecken und Enden - hat jetzt wohl mit dem thermischen Entsorgen der letzte Trauerakt in Gernrode begonnen:


    Thermische Entsorgung befreit HSB von Altlasten



    Traurige Grüße zum Thema "Erhaltung von 1000 mm-Fahrzeugen" von


    -railfox-

    Zitat Stefan:


    "Wenn man Einnahmen und Ausgaben gegeneinander aufrechnet, ergibt dass einen Fehlbetrag von 0,881 Mio €."


    Bilanzen sollte man nicht nur lesen, sondern auch verstehen können:


    Der Jahresverlust der HSB im Geschäftsjahr 2017 beträgt rund 9,0 Mio € und nicht "nur " die als Fehlbetrag deklarierten rund 831.000 € und setzt sich laut Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt zusammen:


    1) 7.498.000 € Subvention von Bund und Ländern (ja, das ist ein Verlust, denn diese Summe konnte das Unternehmen nicht aus eigener Kraft

    erwirtschaften)


    => Wer Subventionen als "positive Einnahmen" ansieht, was sie zunächst ja tatsächlich sind, belügt sich allerdings selbst.


    2) 668.740 € Verlustvortrag aus dem vorherigen Geschäftsjahr (das ist ein Verlust aus dem Geschäftsjahr 2016, der bis dato nicht durch

    entsprechende Gewinne ausgeglichen werden konnte)


    3) 831.000 € Fehlbetrag 2017

    _______________________________________

    Summe: 8.997.740 € => macht also einen "Schuldenberg" von rund 9.000.000 € der HSB, wenn man die finanzielle Situation mal ohne die rosarote Bimmelbahnbrille betrachtet.


    Auch eine Eigenkapitalquote von 13,7 % mag inzwischen für viele Unternehmen "normal" sein, gesund ist das aber bei weitem nicht und spricht nicht für das Unternehmen.


    Wenn man dann die Entwicklung der Selketalbahn beobachtet, kommt einem der Satz aus der Bilanz schon etwas merkwürdig vor:


    "Ziel der Geschäftstätigkeit der HSB muß es aber weiter sein, das weltweit einmalige Dampferlebnis Schmalspurbahnen im Harz in der Summe seiner Einmaligkeit dauerhaft zu erhalten und weiter zu entwickeln."


    Wie ist der Satz zu verstehen? Vom Rasenden Roland auf Rügen könnte man auch sagen: .....das weltweit einmalige Dampferlebnis Schmalspurbahnen auf Rügen......

    Jedes Jahr die gleiche Leier im Harz: Werfen von Nebelkerzen , um von den wahren (unangenehmen) Fakten ablenken zu können.


    Um die Wirtschaftskraft eines Unternehmens seriös bewerten zu Können, interesssen keine Umsatzzahlen- und erst recht keine Einnahmen, wenn diesen nicht auch zeitgleich die Ausgaben gegenüber gestellt werden - und die Anzahl der Fahrgäste fällt als relevanter Indikator zur Ermittlumg eines Jahresergebnisses schon mal ganz raus.(Ein Unternehmen kann 30% mehr Fahrgäste pro Jahr befördern- und trotzdem tief in den roten Zahlen stecken)


    Wer auch nur über ein klein wenig kaufmännische Grundkenntnisse verfügt, den interessiert der erzielte positive oder negative Ertrag, oder auch der Kostendeckungsgrad bei gemeinnützigen Unternehmen, die fast ausschließlich in "den roten Zahlen stecken".


    Solange die HSB beide Angaben (Gewinn/Verlust und Kostendeckungsgrad) hüten wie einen "HSB-Gral", wird die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt vmtl. die "Harz-Tourismusbespaßung namens HSB", also die 1000mm-Bahn, nicht als Geldvernichtungsmaschine wahrnehmen. Anders wird es vmtl. sein, wenn wirklich aussagefähige Zahlen auf den Tisch kämen- z.B. durch einen wünschenswerten "HSB-Whistle-Blower".

    Besonders der Kostendeckungsgrad wäre für mich von Interesse - ob er tatsächlich noch über 25% für das Gesamtnetz liegt?


    Aber nüchterne Zahlen, die schonungslos den wirtschaftlichen Zustand eines Unternehmens offenlegen, werden von den meristen Pufferküssern ja eh abgelehnt, denn dass sind ja eh nur Spaßbremsen eines " schönen Hobbys", außerden stören solche kaufmännische Zahlen eh nur bei dem Herausposaunen von Forderungen nach dem Wiederaufbau weiterer Schmalspurbahnen.


    Dabei sollte doch eigentlich ein "Via Wiltzschhaus" gereicht haben, oder?


    -railfox-

    Hallo Mitforisten,


    zunächst wünsche ich Euch allen alles Gute für das angebrochene Jahr 2019 und danke den Admins für die in 2018 geleistete Arbeit.


    Die Idee eines eigenen Straßenbahnforums finde ich auch gut, allerdings würde ich den Stichtag/das Stichjahr nicht auf das Jahr 1945 legen, sondern auf das Jahr 1914. Warum?


    1) Manche Straßenbahnbetriebe wurden als Folge der Kriegshandlungen im 2. WK so zerstört, dass sie nach 1945 nicht wieder ans Laufen kamen. Diese würden dann komplett rausfallen, hist. Aufnahmen, Pläne usw. könnten dann hier nicht mehr gezeigt werden.


    2) Einige Strabbetriebe wurden vor 1945 bereits auf O-Bus-Betrieb umgestellt. Diese würden dann komplett rausfallen, hist. Aufnahmen, Pläne usw. könnten dann hier nicht mehr gezeigt werden.


    3) Einige Straßenbahnbetriebe sind über das Stadium der Pferdestraßenbahn nie hinausgekommen und wurden schon vor 1945 stillgelegt bzw. auf Omnibusbetrieb umgestellt. Diese würden dann komplett rausfallen, hist. Aufnahmen, Pläne usw. könnten dann hier nicht mehr gezeigt werden.



    4) Straßenbahnbetriebe in ehem. deutschen Gebieten (z.B. Eupen-Malmedy im Rheinland, Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ostpreußen, Westpreußen usw.) hatten und haben z.T. noch interessante schmalspurige Strabbetriebe, übeer die wir bei einer Stichtagsgrenze 1945 nicht berichten könnten.Diese würden dann komplett rausfallen, hist. Aufnahmen, Pläne usw. könnten dann hier nicht mehr gezeigt werden.



    Daher würde ich es begrüßen, wenn wir in der (hist.) Rückschau Deutschland in den Grenzen von 1914 betrachten würden.



    Grüße



    -railfox-

    Hallo ,


    nach der Wende gründete ein Herr Dr. Georg Thielmann in Arnstadt/Thüringen einen Verlag für Zeit- und Eisenbahngeschichte, eben jenen Wachsenburgverlag.
    Schwerpunkt war die Eisenbahngeschichte in Thüringen und angrenzende Bereiche.


    Die mir bekannten Broschüren und Bücher erschienen alle im Kleinformat (DIN A5 bzw. angrenzend - offenbar eine Thüringer Spezialität, auch der Verlag Rockstuhl kommt über dieses Format leider nicht heraus) und oftmals trat Herr Dr. Thielmann selbst als Autor oder Mitautor in Erscheinung.


    Auf die Qualität der von mir durchgeblätterten Broschüren und Büchlein will ich nicht näher eingehen - am Rande sei aber bemerkt, dass bis heute kein einziges Erzeugnis aus diesem Verlag den Weg in mein Regal gefunden hat.


    Im letzten in meinem Archiv befindlichen Prospekt dieses Verlages für die Jahre 2015/2016 wurde das Anschriftenfeld etwas amateurhaft mit einem neuen Adressfeld überklebt, offenbar wurde der Arnstädter Stadtteil Haarhausen in die Gemeinde Amt Wachsenburg umgemeindet.
    Auf der Rückseite wird folgendes Buch angekündigt:


    Die Baureihe 1965 in Thüringen


    Gezeigt wird auf dem Vorschautitel das Farbfoto von Dampflok 65 1049-9


    Das Geheimnis der Dampflokbaureihe 1965 wird aber wohl nicht mehr gelüftet werden können, denn den Wachsenburgverlag gibt es offensichtlich nicht mehr: Die homepage ist tot, der Verlag taucht nicht mehr in aktuellen Thüringer Verlagsübersichten auf.


    Was ist nach 2015 geschehen? Ist der Verleger, Herr Dr. Thielmann verstorben, ging der Verlag in die Insolvenz, wurde er aus Altersgründen aufgelöst?..............



    Ich würde mich über zielführende Antworten zum aktuellen Zustand des Thüringer Verlages freuen.


    Es wünscht ein entspanntes und stressfreihes Weihnachtsfest allen Bimmelbahn-Foristen



    -railfox-

    Hallo Eckhard,


    sowie niemand gezwungen wird, die angesprochenen Bücher zu kaufen, so wird niemand gezwungen , sich meiner Meinung anzuschließen.


    Was aber gar nicht geht, ist Krtitik an Büchern, die offensichtlich nicht der breiten Masse hier im Forum entspricht bzw. gefällt, hier als als "unterste Schublade" zu diffamieren.


    Diese Meinungssteuerung sollte doch zwischen Elbe und Oder seit 1990 Vergangenheit sein, oder? Oder ist das hier ein Selbstbeweihräucherungsforum für vorwiegend sä. Schmalspurbahnen, wo Sachkritik (jawoll, dass ist es) an Produkten im "Schmalspurfansektor" grundsätzlich unerwünscht ist?


    Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die rosarote Schmalspurbrille hier so manche Blicke verstellt.


    Und ja, ich bleibe dabei: Die "roten Bücher" sind für mich im Bereich der Geldschneiderei angekommen.


    Weiterhin skeptische und vor allem kritische Grüße


    -railfox-

    Offensichtliche Geldschneiderei oder:


    Freunde der sä. Schmalspurbahnen sind offenbar kritiklos bzw. vorbehaltlos bereit, jeden Preis anstandlos zu akzeptieren und auf den Tisch zu legen, wenn es um das geliebte Thema sä. Bimmelbahn geht.


    => Sowie die Drogenabhängigen nach dem nächsten Schuß lechzen, gibt es offenbar eine Schmalspurszene, die gierig nach immer neuen Büchern zum Thema Schmalspurbahn in Sachsen Ausschau halten. So wie jetzt bestimmte Bahnhofsgasstätten entlang ausgewählter Schmalspurstrecken beschrieben werden, kommen mangels neuer Themen in einigen Jahren bestimmt auch Abhandlungen über sächs. Schmalspurbahn-Aborte und ihre unterschiedlichen Klopott-Schüssel-Bauformen und -Hersteller auf den Markt.( Vielleicht auch mit Klopott-Lieferliste?)


    Es ist schon amüsant zu beobachten, wie einige Zeitgenossen hier neue Titel der "Meute zum Fraß vorwerfen" und die "Meute" gierig und artig antwortet, man habe dieses oder jenes Buch noch am gleichen Tage bestellt.


    In obiger Ankündigung von Eckhard wurde aber offensichtlich etwas "vergessen", nämlich der Preis: Und der ist mit 48,- für jedes der beiden Bücher schon nicht mehr im mittleren Preissegment für Hobbyliteratur angesiedelt.


    Vorweg : Bei mir stehen jeder Menge Bücher zum o.g. Thema (Schmalspur in Sachsen) aus Wildruff, Nordhorn, Freiburg und Ost-Berlin im Regal, mit den vorwiegenden Bildbänden aus Zittau konnte ich mich aus diversen Gründen bis heute nicht wirklich anfreunden.


    Besonders übel ist mir nun die Ankündigung zum neuen Bildband zur Lößnitzgrundbahn aufgefallen:


    Hier haben Verlag (und auch Autoren??) offenbar eine neue Masche der Gewinnmaximierung entdeckt:


    Bahnstrecken werden nicht mehr in einem Band abgehandelt, sondern die Strecken werden "filetiert", also in Abschnitte zergliedert und dann zu Bildbänden im oberen Preissegment auf den Marlkt gebracht. Eine an sich raffinierte Idee: Denn zur Lößnitzbahn werden dann vmtl. mind. 2 Bände a 48,- € erscheinen und der interessierte Leser wird mind. 96,-€ auf den Tisch gelegt haben. Das es auch für deutlich unter 96,- €, sogar unter 60,- € und in einem Band und mit exorbitant vielen s/w- und ebenso vielen Farbaufnahmen geht, beweist regelmäßig ein Nordhorner Verlag.


    Das Geschäftsgebahren von SSB Medien hat im Hinblick auf diese Art der Gewinnmaximierung für mich eine gewisse Form von Geldschneiderei erreicht, die von mir nicht unterstützt wird (und zudem auch zuvor noch nie unterstützt wurde.)



    Ist es wirklich notwendig, dass einige Verleger mit ihren überzogenen Gewinnerwartungen den Markt derart schädigen , wie es die Modellbahnindustrie seit 30 Jahren in selbstmörderischer Profitmaximierungs-Manie vorexerziert hat? Ich denke nein.


    Skeptische Grüße zur Vorweihnachtszeit


    -railfox-

    Zitat: Aber ich denke es gab und gibt auch in den gebrauchten Ländern Fehlentscheidungen und
    dg


    Davon rede ich ja, als gebrauchte, und damit nach 1945 nicht flammneue Bundesländer kamen das Saarland endgültig 1960 (war seit 1945 eine Art französische Kolonie) sowie 1990 Sachsen, Sachsen-Anhalt , Thüringen,
    Brandenburg , Mecklenburg-Vorpommern (waren bis 1990 Teil eines sowjetischen Satelitenstaat , also auch eine Art Kolonie) sowie Gesamt-Berlin (war praktisch bis 1990 eine britisch-französisch-amerikanisch-sowjetische Kolonie) zur alten, bestehenden Bundesrepublik hinzu.


    Deshalb aufgepaßt bei der Verwendung des Ausdrucks "gebrauchte Länder", den "fabrikneu" waren die o.g. Länder beim Beitritt zur Bundesrepublik beileibe nicht, mit Ausnahme des Saarlandes waren es sogar wirtschaftlich-Infrastrukturell "verbrauchte Länder".