Beiträge von flatho

    Ferrotrain SLB VBs211 ausgeliefert


    Servus miteinander,


    Ferrotrain hat eine seiner Neuheiten bereits ausgeliefert.


    Bestellnummer: 790-611

    Preis: 169,00 Euro


    Mein Fazit fällt leider nicht sehr begeistert aus. Bei dem Modell handelt es sich (wie beim Vorbild) um den ehemaligen Mittelwagen des 4090-Triebzuges der Mariazellerbahn, ursprünglich von Stängl-Modellbahnen hergestellt. Diese Firma befindet sich wie Halling seit etlichen Jahren unter dem Dach von Ferrotrain. Von einem Bekannten aufmerksam gemacht, habe ich das Modell nun nach Erhalt einmal genauer unter die Lupe genommen.


    Bereits von außen ist erkennbar, dass die Bohrung für den Isolator des früheren 7090 nicht verschlossen wurde (war wohl zu ÖBB-Zeiten Hochspannungsleitung über den gesamten Zug hinweg). Bei meinem Exemplar fanden sich auch noch Staubeinschlüsse und Beschädigungen in Lack und Bedruckung:




    Die Drehgestelle stammen scheinbar vom Halling/Stängl/Ferrotrain 5090, allerdings ohne Zahnräder. Daraus ergibt sich aber auch, dass die Radsätze nicht spitzengelagert sind. Auch sollte man die Drehgestellblenden abnehmen und die Achslager für einen etwas leichteren Lauf aufreiben. Ansonsten dürfte die Zugkraft der Vs8x relativ rasch "ausgelastet" sein.




    Spannend aus meiner Sicht auch das Radsatzinnenmaß. Laut NEM310 sollte es bei 9 mm Spurweite zwischen 7,4 und 7,6 mm betragen. Ich habe in einem Drehgestell 7,6 und 7,2 mm und im anderen Drehgestell 7,8 und 7,9 mm gemessen.


    Formänderungen wollte man sich wohl sparen. Der 4090 von Stängl wird durch KK-Kinematiken innerhalb des Faltenbalges gekuppelt. Das führt nun bei der Einzelverwendung im SLB-Wendezug zu einer mehrfachen Kröpfung der Kupplungsdeichsel. Da die Kupplung nicht durch die Schürze geführt wird, ist der Platz für eine NEM-Kupplungsaufnahme (und damit einen evt. Kurzkupplungskopf) nicht erkennbar.




    Weshalb man das zusätzliche Spritzteil (statt des Fensters in der Stirnwandtür gibt es nur einen "schwarzen Fleck") so konstruiert hat, dass wohl händische Nacharbeit erforderlich ist?



    Die ohnehin kaum kippbaren Drehgestelle werden durch die Rückstellfeder der KKD zusätzlich behindert. Das Einfahren in eine Modellbahnsteigung oder kleine Versätze beim Übergang in Modul-/Segmentanlagen sind aber so sicher nicht zu meistern:



    Die Blenden am Übergang zur Stirnschürze des Wagenrahmens sind geklebt, aber leider mit einem gewissen (nicht vorbildgerechten) Versatz:



    Dass das Zusatzteil eine leicht abweichende Farbnuance aufweist, fällt nur bei genauer Betrachtung auf und dürfte im Zugverband kaum eine Rolle spielen:



    Mein Fazit:


    Ein Modell mit vermeidbaren Fehlern. Für den Preis bekomme ich auch eine Roco-2095 (wenn auch die ebenfalls nicht immer problemlos läuft ...). Ich hätte mir da aber schon etwas mehr Qualität, Überarbeitungswillen und "Herzblut" vom Hersteller erwartet.


    Wahrscheinlich werde ich den Fahrzeugrahmen überarbeiten und Bemo-EW-Drehgestelle mit Peho-Ms-Achslagern für die Stromabnahme einbauen.

    Hallo g-reloaded ,


    ich bin seit Urzeiten (locker 25 Jahre oder mehr) Kunde bei Pürner. Falls Du also Familie Pürner gemeint hast mit "... goldene Nase verdienen ..." - da liegst Du ganz sicher falsch. Informiere Dich doch einfach einmal über die Pürners!


    Falls Du Roco oder Fleischmann meinst, kann ich dazu leider nichts sagen.


    Wollte eigentlich nur die Forenteilnehmer mit Flm-/Roco-Ersatzteilbedarf auf die Möglichkeit aufmerksam machen. Schade, dass ich stattdessen wohl modellbahnerisches "Querdenken" hervorrief.

    Servus miteinander,


    in der aktuellen Aussendung meines Modellbahnhändlers waren einige Roco- und Fleischmann-Ersatzteile verbilligt. Hier der Link zum Angebot von Modellbahn Pürner:


    https://www.puerner.de/shop/s-1/s-4


    Wusste nicht so recht, wohin mit dem Hinweis (weder verkaufe ich die Sachen, noch handle ich im Auftrag eines gewerblichen Händlers) und habe es deshalb in Smalltalk eingestellt. Ist aber für den einen oder anderen vielleicht doch interessant. Bitte an die Administration, den Beitrag nötigenfalls an den richtigen Platz zu verschieben oder, falls ich gegen irgendwelche Richtlinien verstoßen haben sollte, einfach löschen. Vielen Dank!

    Servus miteinander,


    auch wenn ich jetzt vielleicht "Prügel" als Deutscher mit angeborener "Austrophilie" beziehe - die Vs72 habe ich seit der Ankündigung der Roco 2095 sehnlichst erwartet und dank Eurer Infos natürlich auch sofort bestellt! Zwischen den Ferrotrain- und den Roco-Modellen liegen beim Gehäuse Welten! Einziger Wermutstropfen der Soundversion der 2095 für mich ist der (abgespeckte?) Zimo-Decoder. Zimo kann zwar sehr viel, aber ich habe jetzt auf Leosoundlab-ESU-Decoder gesetzt und da kann der Zimo-/Roco-Decoder in der 2095 m. E. nicht mithalten. Habe da aber vielleicht schon so etwas wie "Scheuklappen" ... ;)


    Wie dem auch sei, die Soundversion ist bestellt und der ESU-Ersatzdecoder von Leosoundlab liegt bis dahin bereit. Und ich freu' mich schon auf die nächste Lack-Variante als Vs73 ... :)

    Hallo Thomas,


    wieder einmal ein herzliches Dankeschön für Deine Berichterstattung!


    Auch wenn mich die moderne Pinzgauer Lokalbahn fasziniert, der "nostalgischen Hirnhälfte" tut die "Rückaufnahme" von Gleis 2a schon etwas weh. Da fehlt schon einiges ...;(


    Na, dafür wird sie so wenigstens "zukunftsfest". Von nostalgischen Gefühlen eines Eisenbahnfreunds kann sich halt keine Eisenbahnstrecke "über Wasser" halten. Also: Macht weiter so !!!

    Hallo HVB ,


    ja, das Führerhaus ist ja eh nicht üppig groß. Vom Querschnitt in der Draufsicht sind es etwa 12,5 x 16 mm:


    Die ursprünglichen Fenstereinsätze tragen nach innen auch noch jeweils 0,8 mm auf, das bedeutet also, dass der Platz für einen Lautsprecher von 12,5 x 16 mm auf etwa 10,8 x 14,2 mm schrumpft, wenn die alten Einsätze weiter verwendet werden. Aus diesem Grund habe ich aus Evergreen 9007 (Polystyrol klar 0,4 mm stark) neue Fenstereinsätze gefertigt. Hier einmal im Vergleich mit den bisherigen Einsätzen:




    Uns so sehen die Einsätze dann "im Einsatz" aus:



    Hier noch eine etwas nähere Aufnahme des seitlichen Fensters. Da habe ich aus Plastruct-Profilen 0,3x03 mm und mit etwas brauner Farbe den (ursprünglichen) Holzrahmen zu imitieren versucht:



    Der Resonanzkörper des Lautsprechers wird auch aus 0,4 mm starken Evergreen-PS klar entstehen. Dann melde ich mich wieder ... ;)

    Hallo Thomas,


    die vielen "likes" hast Du Dir redlich verdient! Ich finde es einfach Klasse, wie Du uns hier auf dem Laufenden über den Baufortschritt hältst. Auch wenn ich mich wiederhole (was ich in diesem Fall gar nicht oft genug machen kann): Vielen Dank! Etwas off topic: die Marketing-Abteilung weiß Deine Rolle als "Multiplikator" hoffentlich zu schätzen ... ;)

    Servus miteinander,


    mittlerweile habe ich Motor-Lagerböcke in der richtigen Breite von sb-Modellbau. Dafür waren die jetzt zu niedrig ... ^^. Na, egal, das ließ sich relativ einfach unterfüttern. Gleichzeitig habe ich auch den früheren "Motorschild" entfernt, damit ich mit den Motoren etwas nach hinten rücken konnte:



    Auf der einen Seite wird dann der Decoder angeklebt:



    Und auf die andere Seite kommt dann das Soundmodul. Die Verkabelung zwischen den beiden Bausteinen ist bereits entsprechend eingekürzt und neu verlötet. Lediglich die Licht- und Lautsprecheranschlüsse baumeln noch "durch die Gegend":



    Die Frontbeleuchtung habe ich aus mehreren Varianten der HF130C-Leuchten zusammen gebastelt. Aber auch hier: wurscht, Hauptsache, das Licht brennt:



    Hier noch einmal ein Blick auf die "Metzgerei", die für die Stromführung notwendig war: