Beiträge von flatho

    Hallo Julius, hallo Thomas,


    freut mich, will ja schließlich nicht langweilen oder gar protzen mit den Fotos.


    Bezüglich Normalspur: wenn mich nicht alles täuscht, wurden/werden die Triebwagen der Länderbahn als "Talent" bezeichnet. Nachdem am Vormittag ein moderner Leichttriebwagen einer "GWtrain" aus und nach Tschechien fuhr, war ich am Nachmittag dann schon von dem fast heimatlichen Triebwagen der Länderbahn überrascht. Immerhin betrieb die Vogtlandbahn (die dann in der Länderbahn aufging) das nordostbayerische Dieselnetz, bis es von der "agilis", einer HHA-Tochter übernommen wurde.


    Zum damaligen Zeitpunkt war die DB-AG noch mit 628/928 unterwegs, wenn es einmal modern sein sollte. Da waren die Triebwagen der Vogtlandbahn fast schon spektakulär dagegen. Spannend natürlich auch, dass ausgerechnet an der Grenze zu Tschechien ein Triebwagen auftaucht, der für den Einsatz auf dem Zwickauer Straßenbahnnetz mit Klingel und Blinkern ausgerüstet ist!

    Servus Thomas,


    bitte gerne! Ich habe da jetzt leider nur Bilder, die Deinen Bedarf eher peripher decken. Den abgestellten Personenwagen sah man aber in keinster Weise an (sorry, bin Laie), dass sie einer Aufarbeitung harren. Hier einmal ein paar Bilder, auf denen die Wagen am Rande erkennbar sind. Als letzter Wagen Ri Oberwiesenthal dürfte ein Ganzfensterwagen stehen - konnte/kann da jedenfalls keine Klappfenster erkennen.




    Zum Abschied noch ein Bild der 99 1747, als sie im Bahnhof "Niederschlag" (welch passender Bahnhofsname für einen solch verregneten Tag ... :zwink:) der wartenden 99 1794 das "Kommen"-Signal gibt:


    Servus miteinander,


    war gestern mit Bekannten am Fichtelberg verabredet. Die Wetter-App hatte zwar gelogen, dafür aber hielt die SDG Wort. Zuglok war die 1747:



    Statt vereinzelter Schauer hatte sich das Wetter wohl vorgenommen, ausgerechnet zu unserem Ausflug die dringend erforderliche Auffüllung der Grundwasservorräte auf den gestrigen Vormittag zu terminieren. Bei Dauerregen war also zu überlegen, wann man das Handy oder die Digitalkamera zückt - schließlich besitze ich keine Unterwasserausrüstung ... :zwink:


    In Niederschlag kreuzte der von uns benutzte P1001 mit dem P1002. Das war dann schon einmal wert, die Kamera in den Regen zu halten:



    Bespannt war der Gegenzug mit der 99 1794:



    In Oberwiesenthal angekommen, stapften wir dann Richtung Talstation der Fichtelbergbahn. Vielleicht wäre ja "Über den Wolken ..." nicht unbedingt die Freiheit grenzenlos, aber dafür das Wetter nicht ganz so schlecht. Die Idee - an sich nicht schlecht - war vielleicht richtig, aber der Fichtelberg reichte nicht ganz bis über die Wolken. So genossen wir ein Gipfelerlebnis nach dem Motto: "Mittendrin statt nur dabei". Man musst für ein Panoramabild nicht einmal den Kopf drehen, es war überall gleich weiß ...



    Nach dem Mittagessen den Verdauunsspaziergang bergab also in die Seilschwebebahn verlegt, dem Shop im Bahnhof einen Besuch abgestattet und dann rollte auch schon unser Zug für die Rückfahrt in Oberwiesenthal ein:



    Zumindest war der Dauerregen einzelnen Regenschauern gewichen. Es drängte aber bereits der "Nachschub" über den Fichtelberg herein:



    Trotzdem, die Kamera unter der Regenjacke versteckt und einmal den Panoramawagen auf der Rückfahrt ausgetestet. P1008 zwischen dem Viadukt und Unterwiesenthal:



    "The same procedure ..." in Hammerunterwiesenthal:



    Der Zug (oder ich?) wurde vom Schlechtwetter verfolgt, ein Umstieg aus meinem "persönlichen" Panoramawagen in einer der nächsten Stationen zu überlegen:



    Bis dahin noch einen Blick auf die Maschine geworfen:



    ... und in Niederschlag dann die Wetterfreiheit im Panoramawagen beendet. Zuvor aber noch rasch den P1007 bei der Kreuzung abgelichtet:



    In Cranzahl hat sich die 99 1747 nach der notwendigen Behandlung wieder an die Spitze der Garnitur gesetzt und macht sich mit dem vorletzten Zug des Tages ab Cranzahl auf den Heimweg nach Oberwiesenthal:



    Wir ließen dann den Nachmittag im Bahnhofsbistro noch etwas nachwirken. Ehe es auf den Heimweg ging, noch ein paar Eindrücke aus Cranzahl. Über der Kirche des Ortes zieht bereits trotz Glockengeläut der nächste Regenschauer heran:



    Zur Abfahrt des letzten Dampfzuges trafen sich ein Desiro der DB-AG und ein Leichttriebwagen (Bezeichnung: Talent???) der Länderbahn (ex Vogtlandbahn) im Bahnhof:



    Bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof betätigte der Tfz-Führer des Länderbahn-Triebwagens dann die Warnblinkanlage und die Straßenbahnklingel. Damit war klar, dass es sich um ein Fahrzeug handelt, das auch auf dem Zwickauer Straßenbahnnetz zum Einsatz kommt/kam:



    Der Heimweg von Cranzahl aus führte mich ohnehin über Oberwiesenthal. So begleitete ich die 99 1794 mit ihrem P1011 bis nach Oberwiesenthal. Hier bei der Einfahrt in Kretscham-Rothensehma:



    In Hammerunterwiesenthal habe ich dann noch einmal auf den Zug gewartet:



    Leider erst das zweite Mal in der Gegend, habe ich mich bei der Fahrt nach Oberwiesenthal "verfranst" und konnte den einlaufenden Zug nur durch die Windschutzscheibe ablichten:



    Das geht so überhaupt gar nicht ... :zwink:. Muss auf jeden Fall besser werden, damit die Brücke nächstes Mal mit Zug besser zur Geltung kommen kann:



    So, das war wieder ein kleiner Auszug meines gestrigen Besuchs im Erzgebirge ... :wink:

    Servus miteinander,


    bin da jetzt überhaupt nicht der Gartenbahnspezialist - was mich aber nicht daran hindert, meinen Senf dazu zu geben .... :frech:


    Wenn ich mir die Konstruktion und das Video so anschaue, dürften Probleme mit Schienenschleifkontakten bei der kurzen Basis der Herzstückpolarisierung fast unvermeidlich sein. Frage: Weiche ausbauen und neben dem Herzstück auch noch Schienenteile in Richtung Weichenzunge (neue Trennstellen) und die beiden kurzen Schienenstücke nach dem Herzstück (Isolierverbinder nach der Weiche) in den polarisierten Bereich mit einbeziehen?

    Servus miteinander,


    habe jetzt einmal die Bilder von Kienberg-Gaming aus dem Smartphone gekramt:



    Ganz links neben den "abgemagerten" Hebeböcken sind 760-mm-Weichen auf Stahlschwellen gelagert, dann kommen Schienenplatten, Schrauben, Stapel mit altbrauchbaren Normalspur-Eichenholzschwellen und mit dem Gerippe des Dreiachsers rechts im Bild würde dann die Schrott-Ecke beginnen. Hinter den Stapeln verläuft das Verbindungsgleis zwischen Heizhaus und Strecke.



    Auf der anderen Seite der ehemaligen Ladestraße liegt der Grünstreifen des ehemaligen Normalspurgleises. Auf den Schmalspurgleisen ist bereits ordentlich "ausgemistet" worden, der Krimmler BD hat eine Rostschutzbehandlung hinter sich.



    Von der anderen Seite betrachtet stehen hier ein N, ein Busch-Dreiachser (vgl. SLB Xs581), Schlackenwagen, Baggertransportwagen (ehemaliger Rollwagen mit Aufsatz) sowie ein in Revision befindlicher G.



    Rechts vom G spitzen dann die ehemalige Schneebergbahn-Fräse (m. W. auf das Untergestell eines Bi gesetzt) und der vierachsige Vorläufer des jetzigen Waidhofener und des Pinzgauer Schneepfluges hervor.



    Zur Straßenseite sind die bereits (z. B. für Foto-Güterzüge) revidierten Güterwagen aufgereiht. Auch das war früher anders, da stand - bitte um Verzeihung - eigentlich nur Müll herum, dessen einziger historischer Wert in der Alterspatina zu liegen schien.



    Einen habe ich einmal aus der Nähe fotografiert. Ich denke, da ist sichtbar, wie viel Mühe (und wohl auch Teuronen) da investiert worden sind.



    Zum Abschluss vielleicht noch ein Blick auf die Gleislage: die ist (auch im Gegensatz zu früher) wieder als solche erkennbar. Rechts neben dem Jaffa-Krimmler liegt die erste mit (gebrauchten) Neuschwellen ausgestattete Weiche des Bahnhofs Kienberg-Gaming. Neben dem Schmalspurgleis wieder der überwucherte ehemalige Normalspurbereich vor der Ladestraße.



    (Fast) vom selben Fotostandort nach rechts geschwenkt: auch hier ist zwar "grün" erkennbar, aber wo im Moment Gras wächst, standen früher mannshohe Büsche. Auf die Verladerampe für die Schmalspurfahrzeuge ging es wohl nur nach einem kräftigen "Forst"-Einsatz mit Fichtenmoped und Co. Bei den Gleisanlagen macht sich die gegenüber früher geänderte Philosophie bemerkbar: nun wird während der Aufwuchszeit im Frühjahr/Frühsommer gespritzt. Früher "sparte" man das Geld über die Saison zusammen und brachte das teure Unkrautvertilgungsmittel im Oktober mit eher überschaubarer Wirkung aus.



    Als Abschluss noch zwei weitere, auf "neue" Eichenholzschwellen verlegte Weichen im Einfahrtsbereich. Links geht es zum Bahnsteig, rechts auf die Strecke nach Pfaffenschlag und in Bildmitte Richtung Heizhaus.


    Lupo : im Moment weiß wohl niemand so ganz sicher, was wird. Es gibt zwar Gerüchte, dass das Mostradl nur eine bewusste "Zwischennutzung" vor dem endgültigen Verschwinden der Strecke zwischen Göstling und Lunz zu Gunsten einer Glasfasertrasse sein soll, aber es sind halt Gerüchte. Bitte berücksichtigen - ich will jetzt nicht einfach Gerüchte weiter verbreiten!


    Den Bestand der Bergstrecke würde ich als gesichert ansehen. Zwar muss sich die neue Mannschaft vielleicht noch etwas "finden", aber die bisherigen Erfolge dürften doch sehr ermutigend sein. Irgendwo gibt es angeblich millionenschwere Zusagen über Landeszuschüsse für die Bergstrecke, die stehen bislang aber leider vor allem als Presseberichte in den Medien herum.


    2095 007-7 : Ich kenne bezüglich der Übernahme des AG folgende Variante: aus dem Verkauf der Normalspurschienen hat sich angeblich die Kaufsumme lukrieren lassen. Damit hat man allerdings eine ziemlich große (und hoffentlich nicht allzu problembeladene) Immobilie, die von Kienberg bis kurz vor Scheibbs reicht, "an der Backe".


    Eine Verlängerung der Schmalspurgleise Richtung Scheibbs ist angedacht, bislang aber nur im Bahnhofsbereich bis vor den Bahnsteig und den Güterschuppen ... ;). Ob da vielleicht jemand nach einer Überdosis "Gösser" gedanklich den Prellbock am Gleisende vergessen hat und - natürlich nur verbal bzw. gedanklich - mit irgendwelchen Plänen übers Ziel hinausgeschossen ist, ... :saint:


    Insgesamt scheint es tatsächlich so etwas wie eine "Konsolidierung" zu geben. Wenn man in Kienberg-Gaming vorbeischaut, sind auch deutlich mehr (junge) Leute anzutreffen als früher. Gut, für die anstehenden Arbeiten können es wohl nie genug sein. Wie gesagt, ich denke und Wünsche, dass die Bergstrecke bald "über den Berg" ist.

    Hallo Thomas,


    von seiten der ÖGLB/NÖLB war glaube ich gewünscht, dass der Gleisstutzen zum Umsetzen so bemessen wird, dass mit zwei Maschinen gleichzeitig umgesetzt werden kann.


    Zu Kienberg muss ich noch die Bilder zusammensuchen, dann kann ich sie hier einstellen. Aber Du hast recht - der Bahnhof Kienberg-Gaming hat nach dem Wechsel der (Führungs-) Mannschaft ein deutlich angenehmeres Aussehen.


    Auch in Lunz tut sich etwas: der ursprünglich auf dem Ladegleis gelagerte Schwellenstapel (links noch etwas zu erkennen):



    ... musste natürlich weg, um den Weg für das Schienenradl frei zu bekommen. Er wurde wohl kurz nach dieser Aufnahme in den Bereich zwischen Bahnmeisterei und Brennholz-/Schilderschuppen umgesetzt:



    Doch auch da darf der Stapel nicht ruhen, mittlerweile wurden - wenn ich richtig gezählt habe - etwa 700 Stahlschwellen aus dem Haufen vom restlichen Kleineisen befreit und so ist der Haufen schon ein bisschen "abgemagert":



    Die Schwellen ohne Kleineisen werden auf der Grünfläche zwischen Heizhaus und Bahnmeisterei zwischengelagert, um wohl alte Holzschwellen auf der Bergstrecke ersetzen zu können:



    Insofern glaube ich, diesmal nicht nur einen Abgesang auf die "alte" Ybbstalbahn geliefert zu haben, sondern etwas Hoffnung für die verbliebenen 18 km der Bergstrecke verbreiten zu können.

    Servus Thomas,


    das Eintreffen eines "Empfangskomitees" habe ich gar nicht erst abgewartet, sondern mein Auto etwas weiter Richtung EK abgestellt. Auch ich habe den Eindruck, dass der Bahnhofseigentümer seine Sammlung an Halte-, Park- und sonstigen Verbotsschildern sehr gerne etwaigen Besuchern präsentiert. Dessen fehlende Freundlichkeit scheint legendär zu sein. Ob es nun besser ist, wenn nur noch (Gummi-) Radler auf der Straßenseite des AG diese Freundlichkeit genießen ...


    Nachdem aber von Göstling weg Richtung Lunz der Radweg direkt neben der B25 entlangführt, teilweise nicht einmal durch Leitplanken von dieser getrennt, wäre da die Nutzung der Bahntrasse von Göstling bis zur Wendestation des Mostradls bzw. der Ausbau der Trasse zum Radweg eigentlich nur konsequent.


    Das Schienenradl scheint fast so etwas wie eine "One-Man-Show" zu sein. Und da ist der Betrieb und der Unterhalt von 5 km Strecke schon eine ordentliche Aufgabe ...

    Aus der Zufahrtsstraße in den Ort ergibt sich dieser Blick auf den Lunzer "Hauptbahnhof" (es gibt auch noch die Haltestellen "Lunz-Amonhaus" und "Lunz-Gasthof zur Paula"):



    Gut zu erkennen ist die Gleisverschwenkung des Einfahrgleises direkt in das (ehemalige) Ladegleis. Am Ladegleis entstand an Stelle des alten Güterschuppens das Verwaltungsgebäude einer Firma für Straßenabsicherung. Die vollkommene betriebliche Trennung von Bergstrecke und Mostradl dürfte eine Vorgabe des Streckeneigners NÖVOG gewesen sein. Rechts unter der Plane steht der Anfang November 2019 bei der Einfahrt in den Bahnhof Lunz verunfallte Ci374. Hinter der Sh2-Scheibe steht schon ein Draisinenwagerl mit den neuen Achsen bereit. Im Laufe der (kommenden) Woche dürften diese eingebaut und der Wagen nach Kienberg zur weiteren Revidierung überführt werden. Auf dem Hauptgleis stehen zwei mit aufgearbeiteten Stahlschwellen der Talstrecke beladene Draisinenwagerln:



    Beim Verfrachten von Kleineisen von Lunz nach Kienberg-Gaming (per Auto über den Grubberg) habe ich noch einmal versucht, die Hühnernestgrabenbrücke zu fotografieren. Mit viel Mühe ist sie neben dem Zweig in Bildmitte zu erkennen. Es handelt sich um Pfeiler nach Trestle-Bauart mit aufgesetzten Blechträgern:



    Weil das Wetter gar so "grauslig" war, habe ich noch einen Abstecher von Lunz in Richtung Langau gemacht. Auf dieser Brücke fuhren bis 1970 die Züge der Waldbahn Lunz - Langau auf ihren Gleisen mit nur 700 mm Spurweite:



    In Langau-Maierhöfen endete die Waldbahn der Rothschildschen Domäne (die im Lunzer Bahnhof über einen Holzlagerplatz mit eigenem Gleisanschluss verfügte). Ob es sich bei dem fotografierten Gebäude tatsächlich um eine Remise handelt kann ich nicht sagen. Ich bilde mir ein, bei früheren Fahrten zwischen Mariazell und Lunz die Wärterhaltscheibe an einem anderen Gebäude gesehen zu haben:


    Zum Schluss noch ein Bild von der Mostradlstrecke, das ich vorhin vergaß. Unterhalb der Töpperbrücke schlängeln sich Strecke und Radweg um diesen beeindruckenden Felsen. Danach folgt ein rechter Bogen und die Bundesstraße wird für eine ganze Strecke zum Begleiter von Rad- und Mostradlweg:


    Servus miteinander,


    natürlich mussten die neuen Corona-Freiheiten genutzt werden und so war ich wieder einmal auf Stippvisite im Ybbstal. Ich habe an einigen Stellen die Strecke von Göstling nach Lunz besucht, die nun etwa zur Hälfte vom Mostradl genutzt wird.


    So sieht es von der EK beim Streckenende Ri. Waidhofen/Y. aus, hinter der Doppel-Peitschenlampe ist noch das Heizhaus mit Draisinenschuppen zu sehen, in dem jahrelang die ex Zillertaler D7 herumstand:



    Die Gleislage ist noch komplett vorhanden, der Bereich des Aufnahmegebäudes befindet sich in Privatbesitz und darf nicht betreten werden. Wer mit dem (gummibereiften) Radl zwischen Lunz und Hollenstein unterwegs ist, überquert diese EK. Der Radweg läuft dann noch ein paar Meter neben dem früher zum Umsetzen genutzten Streckenstummel her, ehe er auf die abgebaute Bahntrasse einschwenkt:



    Um nicht mit den Grundstückseigentümern des Bahnhofs in Konflikt zu geraten, habe ich mich von der anderen Seite aus nochmals dem Bahnhof Göstling genähert. Auch hier ist alles total zugewachsen, nichts mehr weist auf die einstige Bedeutung hin:



    Über dem Weitergehen in Richtung Lunz am See noch einmal ein Foto, von dem wohl nicht so leicht jemand ahnt, dass es um die Gleislage eines Bahnhofs geht. Links ist der umgebaute Güterschuppen zu sehen:



    Auf einem Durchlass war sogar etwas vom Schotterbett zu erkennen. Ob die Sicherung der Gleisfüße mit den Schrauben noch ÖBB- oder schon Museumsbahnerwerk ist, kann ich nicht beurteilen.



    Die nun folgenden Bilder sind im Abstand von jeweils etwa einem halben bis einem Kilometer entstanden. Noch fährt hier aber nix, nicht einmal das Mostradl:





    Die Haltestelle "Stiegengraben - Ybbstaler Hütte" versprüht noch ÖBB-Flair:




    Das wäre nun die eine - nicht mehr befahrene/befahrbare Hälfte der Strecke zwischen Göstling und Lunz. Etwa noch einen Kilometer weiter befindet sich die Umkehrstation des Mostradls. An dessen Ende wurde - wohl statt einer EK - eine Gleislänge samt kompletten Oberbau und teilweise Unterbau entfernt:



    Die ersten paar hundert Meter darf das Mostradl ohne "Straßenbegleitung" auskommen, doch dann führt die Strecke etwa zwei oder drei Kilometer direkt neben Radweg und Straße entlang:




    Die wunderschöne "Töpperbrücke" konnte man in früheren Jahren sogar mit Zug fotografieren. Sie ist mittlerweile aber schon tüchtig zugewachsen. Hier ein Bild von der Seite der Bundesstraße aus - die Strecke führt jenseits der Ybbs am Rand des Talgrunds entlang:



    Hinter der ehemaligen Haltestelle "Kasten" ist noch eine Filiale der Firma "Schütt und Spül" bzw. deren Reste zu sehen. Auch im Ybbstal verändern sich die Naturschäden etwas. Vor ein paar Jahren "floss" eine Schlamm- und Schuttlawine einen an und für sich harmlosen Seitengraben herunter und verlegte die damals noch von der Museumsbahn genutzten Gleise:



    Zwischen Kasten und Lunz drängt die Ybbs Radweg und Bahntrasse wieder eng an die Bergflanke:



    Von der Brücke der B25 über die Ybbstalbahn hat man einen schönen Blick auf die Strecke in Richtung Göstling:



    In der Bahnhofseinfahrt von Lunz wuchert allerdings schon wieder die "Natur". Für die Mostradler heißt es da halt: "Bitte nicht hinauslehnen":