Beiträge von E.K.B. 14g

    Hallo Helmut,


    es gibt Museumbahnen, die wollen ihre Fahrzeuge mit authentischen historischen Beschriftungen zeigen. Spontan fällt mir da der DRG-Zug in Zittau und die Wagen beim DEV ein. Die aktuellen Untersuchungsdaten stehen dann auf separaten Schildchen, die an anderer Stelle am Fahrzeug angebracht sind.


    Gruß

    Roland

    Zumindest die meterspurige Krauss-Lok aus Nidderau (#3142, Baujahr 1894, ex Dortmund Hörder Hütten Union) hat es "geschafft" und ist fahrbereit. Hätte ich bei einem Blick über den Zaun vor über 20 Jahren in Nidderau (Grundstück an der Kläranlage) auch nicht gedacht. Sollte in Ilmenau wohl mal auf 600 mm umgespurt werden und war dann von Wim Pater als möglicher Teileträger bersichtigt worden....


    Gruß

    Roland

    Hallo Tobias,


    wie André bereits schrieb: Es ist fest geplant, dass die E.K.B. 14g 2013 bei der Härtsfeldbahn fahren wird. Näheres müssen wir noch planen und abstimmen. Gleiches gilt dann für ein Besuch beim Albbähnle "nebenan", wo die WN 5 in den 1930er Jahren auch gefahren ist.


    Ein Kollege von der Härtsfeldbahn hatte auf einem IG Wagen Treffen in Neresheim übrigens auch den Kontakt zur Lok in Finnland vermittelt. Von der HMB habe ich auch Fotos, Kopien von Unterlagen und Zeichnungen der WN 5 bekommen, die jetzt bei der Aufarbeitung ein große Hilfe sind.


    Gruß

    Roland

    Hallo Lenni,


    der Wagen auf Bild 13 ist der Schotterwagen 180. Er wurde 1952 von Talbot als Zweiachser für die 900 mm Werksbahn der Rheinischen AG fürBraunkohlenbergbau und Brikettfabrikation gebaut. 1985 dann von der Selfkantbahn erworben und mit zwei Drehgestellen ex Brohltalbahn in einen meterspurigen Schotterwagen umgebaut - und hat in den letzten 35 Jahren gute Dienste im Gleisbau geleistet.
    Bei dem Weyerwagen 151 (ex. Borkumer Kleinbahn 19) sollte gelegentlich das Untersuchungsdatum angepasst werden.... :whistling:


    Gruß

    Roland

    Hallo Uwe,


    unter der Annahme, dass die Frage nach dem Umbau ein Köf auf einen 760 mm Drehgestell-Lok ernst gemeint ist:

    Nichts ist unmöglich - aber sehr schwierig und entsprechend teuer. Folgende Klippen sind zu umschiffen:
    - An Stelle der Normalspurachsen sind Drehgestelle unterzubringen. Auch bei unkonventionellen Drehgestell-Konstruktionen ohne außenliegende Querträger sind das bei ca. 1000 mm Achsstand und Raddurchmesser von 600 mm sind das in der Länge 2 x 1,60 m, die untergebracht werden müssen. Und dazwischen liegt noch das Getriebe. Natürlich kann die KöF auch höher gelegt werden - dann wird die Lok aber schnell kippelig.
    - Die Köf-Getriebe von Voith haben links und rechts ein Abtriebszahnrad - einmal links für die Antrieb der einen Achse, einmal rechts für den Antrieb der anderen Achsen. Ohne genau nachgemessen zu haben würde ich sagen dass die Räder bei 760 mm den Antriebsketten im Wege sind.
    - Aus der Formulierung "kleine Radien" folgt, dass die Drehgestell relevant ausschwenken sollen - das geht nicht bei einem einfachen Kettenantrieb. Auch hier wären konstruktive Lösungen denkbar (Zwischenwelle mit Zwischengetriebe)
    - Da es offenbar um keine Feldbahn geht (Köf als Spenderlok) sind auch relevante Kräfte von den Drehgestellen auf die Lok zu übertragen und Drehzapfen, Lenker oder dergleichen irgendwie im Rahmen einzubauen.
    - Durch den massiven Umbau erlischt natürlich jede Zulassung der Lok, für den Einsatz auf öffentlichen Bahnen in Deutschland wäre eine komplette Neuabnahme inklusive diversen Nachweisen erforderlich. Mag in anderen Ländern anders sein.
    Kurzum: Geht alles - wird nur nicht wesentlich billiger sein als ein kompletter Neubau ein Lok unter Nutzung gutbrauchbarer Komponenten einer Spenderlok. Wer so ein Projekt durchzieht: Hut ab!

    Vierachsige rumänische Dieselloks für 750 mm stehen noch auf der Homepage von interlok - allerdings ist dieser Eintrag schon ein paar Jahre älter.

    Gruß

    Roland

    1999 war ich nach Aufgabe des 907-002 durch den Anglerverein mit Walter B. und Martin K. am See gewesen, um den Wagen vor der Verschrottung zu retten. Leider einige Tage zu spät - im Rahmen einer ABM-Maßnahme war der Wagen wenige Tage zuvor zerlegt worden und wir konnten uns nur noch den Rahmen und einen Haufen Brennholz anschauen. Zumindest war am Rahmen noch das Fabrikschild vorhanden und darüber war eindeutig belegt, dass der KD 907-002 wie der KD 907-003 von Beuchelt und nicht von Görlitz gebauten worden war. So ganz umsonst war der Besuch aber nicht. Wir haben dann wie von Sven geschrieben den - als schlechter erhalten gemeldeten - 907-003 abgeholt und der Selfkantbahn gespendet. Beim Verkauf des 907-003 / FKB 6 an Kleinbaan bin ich dann "meinem" Wagen gefolgt.

    Angehängt ein Bild vom aktuellen Zustand.

    Gruß

    Roland;)

    @Görres: der Wagen beim Anglerverein war KD 907-002 und wurde im Frühjahr 1999 zerlegt.

    Der baugleiche KD 907-003 hatte mehr Glück und gelangte im Frühjahr 1999 zur Selfkantbahn.


    Beste Grüße,

    Sven H.

    Hallo Harznullemmer,


    eine kleine Korrektur zum Umbau einer Vakuum- auf eine Druckluftbremse:
    Bei Bremsen "zieht" der Vakuumbremszylinder nach oben, während ein normaler stehender Druckluftbremszylinder nach unten "drückt".
    Der neue Bremszylinder muss deshalb auf die "gegenüberliegende" Seite der Bremswelle wandern und auch der Hebelarm auf dem Bremswelle muss um 180 Grad gedreht werden. Denkbar wären auch Sonderlösungen wie z.B. ein Bremszylinder einer Dampfbremse, der von unten beaufschlagt wird. Der verbaute Druckluftzylinder sieht aber nach einer Normalbauart aus.

    Gruß

    Roland:wink:

    Hallo Achim,


    der große zylindrische Aufsatz auf dem Dach des Postabteils gehört nach meiner Einschätzung zu einer Entlüftung, vermutlich Bauart Pintsch. War auch ursprünglich auf unserem FKB BpwPost 6 drauf. Hier sind wir noch auf der Suche nach einer passenden Zeichnung.


    Daneben hatte der FKB 6 noch 3 weitere Aufsätze:
    - Kamine für die beiden Öfen im Postabteil und im Gepäckabteil.
    - Ein Kamin für die Petroleumlampe im Personenabteil.
    - Ein Lüftungsaufsatz für das Personenabteil; in den Abmessungen aber deutlich kleiner als die "Blechbüchse" auf dem Postabteil. Ist in gleicher Ausführung auf auf diversen Werksfotos von Görlitz zu sehen. Zu den Aufsätzen für die Petroleumlampe und die Lüftung siehe den Beitrag vom 29. März in meinem Tagebuch https://www.kleinbaan.de/de/tagebuch
    Auf jeden Fall ist ein Vergleich der erhaltenen "Lenz"-Personenwagen auf 750 mm und 1000 mm hilfreich: Was die gleiche Bauart hat ist vermutlich auch original und keine Zutat späterer Modernisierungen oder einer Rekonstruktion zu Museumsbahnzeiten.


    Gruß

    Roland