Beiträge von Lindenauer

    Hallo Alex und alle Forumsmitleser,


    Zitat


    nachdem die Sammelleidenschaft ja immer wildere Blüten treibt

    ....ja, kann man so nennen. Die 3 Auktionen sind inzwischen abgelaufen und die erzielten Preise sind mehr als nur "beachtlich". Kommen wir da langsam in die Kategorie wie die "Blechsammler"? Oder gibt es andere Hintergründe, die an uns Ahnungslosen vorbei gegangen sind...

    ...fragt sich bei solch' merkwürdigen Geboten der Lindenauer


    Micha

    Hallo Gunar,


    schade, dass die Wanderung in diesem Jahr nicht öffentlich stattfinden konnte. Für 2022 kannst Du für mich schon mal ein Kreuzchen machen, da wäre ich gern dabei.


    Bis dahin viel Erfolg bei Eurer Arbeit wünscht der Lindenauer


    Micha

    Hallo Lenni,


    ja, die 89 1004 hatte in den Achtziger Jahren eine dunkelgrüne Farbgebung (Führerhaus und Wasserkästen), Kessel schwarz und Fahrwerk rotbraun. Das fand ich sehr gelungen, auch wenn das rotbraun vmtl. die gleiche Farbe war, mit denen man den mobilen Dampfspendern die "Füße" bepinselt hatte, wenn sie aus der Aufarbeitung nochmal im Bahnalltag erschienen. In den Neunzigern hatte man dann aus der 1004 einen grasgrünen Laubfrosch gemacht, das kam aus meiner Sicht nicht so gut rum, wie dieses dezente dunkelgrün.


    Grüße nochmals vom Lindenauer


    Micha

    Hallo Thomas und alle Forumsmitleser,


    einen schönen Bericht von der DWE hast Du da eingestellt. Unbekannt war mir allerdings, dass der Bahnhof Oranienbaum zwischenzeitlich mit Fahrleitung überspannt war. Ich habe meine alten Dia's rausgekramt und nachgeschaut. Ich habe 1986 und 1987 an zwei Sonderfahrten des (damaligen) DMV teilgenommen, da war Oranienbaum noch ohne Strippe und beim Foto von Uwe von 2006 war sie wieder weg. Hier ein paar Bildchen von mir zum Thema:



    Am 19. April 1986 gab es eine Sonderfahrt mit 89 1004, hier bei einer Scheinanfahrt im Bahnhof Oranienbaum noch ohne Fahrleitung. Von den "Normalspurigen" war diese Lok so ein bißchen meine Lieblingslok, deshalb gestattet mir noch ein paar weitere Bilder von dem feinen Stück.



    Gleich am Morgen, vor Fahrtbeginn (da hatte ich noch einen Rest sw/ws-Film im "Apparat"), machte ich diese Aufnahme im Dessau-Wörlitzer Bahnhof, aber das Beste kam noch....



    ...aus einer Anschlussbahn am DWE-Bahnhof lockte man diese Deutz-Diesellok noch hervor, die sich hier den (frühen) Sonderfahrtteilnehmern zeigte, aber ziemlich bald wieder verschwand.



    Auf der Rückfahrt von Wörlitz nach Dessau gab es eine Scheinanfahrt auf der Muldebrücke, auch mit dem Geländer im Vordergrund und dem leicht verregneten Wetter fand ich das ein tolles Motiv.



    Ein Jahr später, am 11. April 1987, gab es eine weitere DMV-Sonderfahrt, diesmal mit der V36 027 und auch da war in Oranienbaum noch keine Fahrleitung. Und weil auch eine Diesellok durchaus ein schönes Fahrzeug sein kann, gibts hier nochmal eine "volle" Breitseite....



    ...bei einem Fotohalt am Bahnübergang in Griesen. Erst jetzt fällt mir auf, dass da im Hintergrund ein VW Golf herumdümpelt, der eigentlich zeitmäßig gar nicht so richtig ins Bild passt, aber im Jahre 1987 hatte der sogenannte "Golfstrom", ein außenpolitischer Deal mit dem "NSW"-Wirtschaftssystem, einige Tausend dieser Fahrzeuge ins Land gespült, um die Autobesitzerszene der DDR in zwei Lager zu spalten - aber das ist eine ganz andere Geschichte...


    Einen weiteren Fakt in puncto DWE möchte ich aber noch ansprechen, das Empfangsgebäude des Wörlitzer Bahnhofes an sich:



    Hier ein Bild vom August 2004, ein hübsches Gebäude mit Türmchen und Ziergiebel und trotzdem nicht einzigartig.....



    ...denn erstaunlicherweise hat das alte Empfangsgebäude in Gera-Pforten (Gera-Meuselwitz-Wuitzer-Eisenbahn GMWE) im Großen und Ganzen die gleiche Fassadengestaltung, hier auf meinem Bild vom April 1982. Kann da jemand aus der Runde was dazu sagen, ggf. wer der Architekt der Gebäude war? Ich habe zu diesem Fakt noch nie was gelesen und ich kenne in Leipzig ein weiteres (ehemaliges) Industriegebäude, das ebenfalls in diese Architektur passt. Nicht nur die Eisenbahn, auch das Drum und Dran kann recht interessant und rätselhaft sein


    meint der Lindenauer


    Micha

    Hallo an alle Bimmelbahner,


    bekanntlich haben alle Museumsbahnen unter den derzeitigen Einschränkungen der Corona-Pandemie zu leiden und versuchen sich irgendwie über Wasser zu halten und auf bessere Zeiten zu hoffen. Da kann man ein Highlight im Vereinsleben gut gebrauchen und ein solches hatten wir in den letzten Tagen bei der Museumsfeldbahn in Leipzig-Lindenau, den Zugang einer neuen Lok. Sowas motiviert, da werden neue Pläne geschmiedet und zuversichtlich in die Zukunft geblickt. Und wer jetzt fragt, wieso ein "Hauch von MagicTrain", der wird das gleich mit dem ersten Bildchen erkennen....



    So präsentierte sich das gute Stück bei Ankunft auf dem Tieflader, eine Deutz-Spoorijzer A4L514, Baujahr 1954 und damit ziemlich baugleich mit dem Exemplar, das die meisten von Euch als 0e-Modell aus der Fleischmann MagicTrain-Serie kennen. Zwischenzeitlich ist die Lok schon auf unserer vereinseigenen Website eingepflegt und da könnt Ihr alle weiteren Daten nachverfolgen: Lok Nr. 9'' MFLL Und da ich zudem auch Mitglied im Club760 bin, kann ich Euch auch ein Bildchen zum Vergleich mit der echten Vorbild-Lok vom 0e-Modell hier mit einstellen:



    Ja, bis dahin ist es natürlich noch ein großes Stück Arbeit, die bei uns in Lindenau immer zunächst mit der Umspurung beginnt. Bekanntlich sind wir ja die Exoten unter den Feldbahnern und fahren auf 800mm Spurweite, die angelieferte Lok hat da im Moment noch 10cm mehr über den Spurkränzen zu bieten. Aber immerhin, sie ist da und ein paar weitere Bildchen von der Anlieferung möchte ich Euch noch zeigen.



    Hier wird also rückwärts einrangiert, während unsere "Dame für alle Fälle" Lok Nr. 2 schon bereit steht, um den Neuankömmling in ihr neues Domizil zu befördern.



    Dank der Professionalität von LKW-Fahrer und Kranführer ging es recht zügig, bis die Lok am Haken hing. 12 Tonnen Gewicht waren für den Kran nicht wirklich eine Auslastung.



    Die Lok ist auf 800mm-Transportgestelle abgesetzt und der Kran verabschiedet sich mit lautem Hupen gen Heimatstandort.



    Nun wird das Arbeitspferd vorgespannt und mit halber Schrittgeschwindigkeit geht es Richtung Museumsbahnhof.



    Dank der gefahrenen Kriechgeschwindigkeit war es kein Problem, das Gespann an jeder beliebigen Stelle der Strecke abzulichten, hier nach dem Verlassen der Unterführung Lyoner Straße.



    Ohne Zwischenfälle wurde die ca. 1 km Fahrstrecke absolviert, wobei bei diesem Transportverfahren bei den Vereinsmitgliedern schon eine gewisse Routine vorliegt, denn auf Grund der "eigenen" Spurweite mussten schon öfters Neuzugänge auf diese Weise bewegt werden. Auch der vereinseigene Bagger wird mitunter mittels der Transportachsen per Schiene an den jeweiligen Einsatzort umgesetzt.



    Angekommen! Die Halle im Hintergrund wird zunächst die neue Heimstatt sein und dort wird eine erste Sichtung der durchzuführenden Arbeiten erfolgen. Schau'n mer mal - nun muss sich die Corona-Lage nur noch soweit normalisieren, dass man an Veranstaltungen mit Publikum wieder denken kann und dann wird's das "Schätzchen" auch irgendwann zu sehen geben. Wir halten unsere Website Museumsfeldbahn Leipzig-Lindenau ständig aktuell und wer Interesse hat, kann da jederzeit nachlesen, wann es wieder los geht.


    Bleiben wir alle zuversichtlich und vor allem gesund


    wünscht der Lindenauer


    Micha

    Hallo Eckhard,


    danke für den Tipp, der Film ist zwar totale Asche (so wie diese "jungen Leute" haben wir uns im realen Sozialismus bestimmt nicht verhalten... :P ), aber es gibt schon interessante Sachen ringsrum zu sehen, das tollste ist natürlich die Szene mit dem Rasenden Roland, hier mal ein Screenshot:


    Screenshot gelöscht, Filmzeit 41:11


    Die Filmzeit sieht man ja unten links gleich mit, der angehängte Wagen ist im Übrigen der 970-812, den man heutzutage restauriert auf dem Museumsgleis in Putbus findet.



    Na ja, wobei ich mich mit heutzutage nicht so weit aus dem Fenster lehnen will, denn mein Foto ist auch schon von 2011. Zumindest gab's damals auch eine Tafel mit Beschreibung, wo auch die Filmaufnahmen von 1968 mit Erwähnung fanden. Immerhin sind Chris Doerk und Frank Schöbel im Film während der Fahrt vom Dach des Wagens in einen Heustapel seitlich der Strecke gesprungen, ohne Double, alle Achtung, muß man sich erstmal trauen. Für die Autofans gibts im Film so ziemlich die gesamte PKW-Palette der 60'er Jahre (DDR) zu sehen und auch die Straßenbahnfans werden mit bedient:


    Screenshot gelöscht, Filmzeit 0:16


    Der Film beginnt in Leipzig auf dem "Karl-Marx-Platz" (so hieß der Augustusplatz in der damaligen Zeit!) und vor der Oper wimmelt es regelrecht vor typenreinen Pullmannzügen. Es war nicht alles schlecht....


    ...meint mit einem Augenzwinkern ;) der Lindenauer


    Micha


    Die Screenshots habe ich auf Dampfachims Ratschlag (siehe nächsten Eintrag) wieder gelöscht. Wer sie sehen möchte, der möge bitte die Mediathek selbst bemühen, die Filmzeiten habe ich ja angegeben.

    Hallo Klaus,


    auch wenn ich kein TTm'ler bin, dann lacht doch mein GMWE-Herz, wenn ich Deine Bilder sehe. Ich habe Dich und Deine Anlage im Januar 2019 in Schkeuditz in der "Sonne" gesehen und wir haben auch eine ganze Weile miteinander geschwätzt. Ein paar Bildchen hatte ich damals auch gemacht.




    Ich bin immer noch ganz begeistert, dass mein Lieblingsthema Gera-Meuselwitz-Wuitzer-Eisenbahn, dass ich vor langer Zeit in H0m "gemacht" habe, auch noch eine Nummer kleiner geht - und wie! Ich kann bestätigen, dass Deine Gleisbauvariante sehr gut wirkt und was Du da auf relativ kleiner Fläche gezaubert hast, ist unbedingt ansehenswert. Freut mich, dass Du das hier im Forum vorstellst.


    Beste Grüße vom Lindenauer


    Micha