Beiträge von Peter Preis

    Ich denke das es egal ist in welchem schlechten Zustand z.B. die 231 ist, wenn sie zerlegt und neu aufgebaut wird sollte sie in einem besseren Zustand sein und laufen wie Uhrwerk...

    Oder sehe ich das falsch?

    Na klar könnte das nach einer sehr umfangreichen und damit teuren Aufarbeitung so sein, das wollte ich keinesfalls in Abrede stellen.


    Technisch möglich ist das natürlich!


    Ich habe das so gemeint daß VOR diesen wahrscheinlich erst mal andere ausgewählt werden WÜRDEN!


    Würden, wenn...

    Also nicht.


    Nochmals liebe Grüße,

    Peter

    Hallo Zusammen,

    Welche HSB-Dampfloks (alle, auch die abgestellten mit einberechnet) sind bei den Personalen und bei den Fans eigentlich am beliebtesten und welche haben einen wirklich schlechten Ruf?

    eine belastbare Antwort können wohl wirklich nur diejenigen geben, die tagtäglich im Geschäft sind, auch wenn langjährige Freunde im Laufe der Zeit das ein oder andere mitbekommen.


    Daß das Stammpersonal der 5902 seine Lok mag, war vor ein paar Tagen erst Thema.


    Es existiert das Zitat eines erfahrenen Lokführers "Alles ist besser als 5906!".

    Ich neige dazu, das zu glauben.


    Die im Lokschuppen Ilfeld abgestellten 7231 und 7233 dürften die Letzten sein, die jemand freiwillig dort raus zerrt. Sie dürften durch ihren häufigen Einsatz vor den Güterzügen nach Silberhütte im Zustand ziemlich runter sein, und haben außerdem noch die kleinen Feuertüren.


    Mehr kann ich hierzu nicht beitragen, nur noch meine persönliche Sicht als Fan:


    Meine unangefochtene Lieblingslok der HSB ist die 7244. Die Assoziation zu einer anderen kräftigen Dampflokbaureihe ist für mich unwichtig, vielmehr war interessanterweise bei meinen ersten Reisen in den Harz sehr oft sie im Dienst an den Zügen, mit denen ich gefahren bin bzw. sie fotografiert habe. Irgendwie hat das zu einer Bindung geführt, und ich würde es deshalb sehr begrüßen, wenn...


    Na klar mag ich auch die Mama 222 sehr, nur dieser riesige Luftkessel unter der Rauchkammer geht gar nicht, auch wenn er historisch authentisch ist. Wie schön war sie nach der HU 1999 ohne dieses Ding!


    Und die 234 finde ich in ihrem jetzigen Erscheinungsbild einfach grottenhäßlich!

    Mag auch vielleicht an meiner optischen Prägung nach den ersten Kontakten zu den Loks liegen.


    Liebe Grüße,

    Peter

    Hallo Hans-Jürgen,


    Ein echt schöner Film. Interessant die bewegten Bilder der 199 301, die wohl die Ilfelder Papierfabrik bedient hat.


    Bei der Szene an der Trautensteiner Straße vor Benneckenstein habe ich aber einen gehörigen Schrecken bekommen, denn ich habe die leeren Rollwagen erst gesehen, als ich schon gemeint hatte, daß da ein Wagen hinter dem Zug her kullert... 8| ^^


    Die Szene im Kälberbruch mit dem Skl hinter dem Zug fetzt total :lach: Da wäre ich gerne drauf mitgefahren! War das ein praktizierter kleiner Dienstweg oder die erste Erprobung des Kollisionswarnsystems? :gruebel:


    Wünschen wir den Männern um Sebastian Pense - ehemals im Bw Hab, jetzt in Blankenburg - daß ihre 50 3708 mal wieder zum Laufen kommt. Die gehört ins Harzvorland!


    Liebe Grüße,

    Peter

    Hallo Tilo,


    Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich weiß nicht, ob das Sinn macht.


    Sieh mal, die Kupplungen, das Hauptgetriebe (die Lok hat ja nur noch Vmax 50 km/h, ich weiß nicht ob das nur durch die Radsatzgetriebe generiert wird) und der Heizkessel, wenn dieser auch derzeit nur bei der 861 betriebsfähig ist. Die 199 basiert ja auf der 110/201.


    Liebe Grüße,

    Peter


    Der harte Dauereinsatz wäre für den T3 keine Option und würde seinem Wert auch nicht gerecht. Aber für ein paar Tage oder Wochen mehrmals im Jahr wäre er im Planverkehr definitiv eine Bereicherung.

    So auch meine Meinung, oder Fr/Sa/So/Feiertag. Siehe zweiter Dampfumlauf.


    LG Peter

    Hallo Zusammen,

    Soweit mir bekannt, wurde der T3 mit einem Cummins (?) -Dieselmotor analog der Halberstädter remotorisiert. Den Motor hat er einem kränkelnden Fischstäbchen gespendet und die Elektrik soll auch ziemlich hinüber sein. Eine Wiederinbetriebnahme dürfte also nicht mal eben so möglich sein sondern erfordert wohl insbesondere bei der Verkabelung eine völlig neue der Selbigen.

    Für einen Betrieb auf der Selketalbahn würde ich den T3 schon gut finden, allerdings dann bitte nur "äußerlich" historisch hergerichtet. Die Maschinenanlage hat meines Wissens häufig Schwierigkeiten gemacht und er dürfte auch nicht zuletzt deshalb seit geraumer Zeit abgestellt sein. Wenn eine moderne, stabil arbeitende, Maschinenanlage (dieselelektrisch) eingebaut werden könnte, dann wäre das hilfreich, auch wenn die "Nietenzähler" sicherlich nicht erfreut sein dürften.

    Als die Fischstäbchen zur HSB kamen, wurden sie mit einem Deutz-Motor remotorisiert. Das kaum plandiensttaugliche Mylius-Getriebe blieb und führte zu zahlreichen Ausfällen.

    Bei den 2015 im Fahrzeugwerk Miraustraße (FWM, Berlin) durchgeführten HU'en wurde die angegriffene Fahrzeugsubstanz saniert und die Antriebsanlage durch Einbau eines modernen MAN-Motors und Voith-Getriebes bahnfest gemacht. Jetzt aktuell mit dem 12 haben alle drei "Inselbahner" m.W.n. die gleiche Technik.


    Der T3 war die erste Zeit nach der Aufarbeitung ab 1995 noch mit dem originalen MAN aus der Erstausrüstung unterwegs, machte aber häufig Ärger, bis es nach einem kapitalen Kolbenfresser um den alten Motor endgültig geschehen war.


    Die unlängst gezeigten Aufnahmen vor dem Planzug stammen aus dieser Zeit mit dem alten Motor.


    Die Halberstädter sind mit Cummins-Motoren ausgerüstet. Zur Vereinheitlichung entschloss sich die HSB, den T3 mit einem baugleichen Cummins auszurüsten, technisch war das wohl gut möglich und der Motor passte an den Generator, verlor sich aber dann im für dieses - im Vergleich - Minimotörchen riesigen Maschinenraum.


    Der 015 besitzt auch einen Cummins, anfangs jedoch einen Schwächeren als die Halberstädter. Das Ding lief wie ein Sack Nüsse und rauchte fürchterlich. Nachdem dieser dann endlich auch die Grätsche gemacht hatte, bekam der 15 auch den stärkeren Typ. Somit hatten dann 6 Triebwagen die gleichen Cummins-Motoren.

    Aber nicht lange.

    Irgendwann verabschiedete sich ein Halberstädter und wohl aus Kostengründen mußte der T3 seinen "neuen" Motor wieder hergeben.


    Ich bin von der Langzeitqualität der Cummins-Motoren nicht überzeugt. In der ersten Zeit sah man bei den Halberstädtern auch bei hoher Beanspruchung kaum Rauchentwicklung. Mittlerweile ist das aber ganz anders. Zumindest der 16 und 17 'bläuen' stark.


    Ich meine, es sind schon 2 Motoren in Rauch aufgegangen, hier in Hans-Jürgen's Film ist ein Motorschaden mehr als deutlich:



    Ab Minute 4:19.


    Um auf Jan's Frage einzugehen:

    Ich fände es Klasse, wenn der T3 regelmäßig u.a. im Selketal fahren würde, aber - nun ja, Realität wieder einschalten - dafür ist kein Geld da.

    Es stünde eine HU an und natürlich auch ein neuer Motor.

    Eine weitere Frage ist, wann für die Halberstädter ein 'ReDesign' in Erwägung gezogen werden sollte, dann gerne auch mit MAN.


    Um beim Diesel zu bleiben:

    Es dürfte bald eine Entscheidung anstehen, wie es mit den 199.8 weitergeht. Sie haben bekanntlich noch die KVD-Motoren, die - Zitat Gernot Gattermann - kaum noch zu unterhalten sind.

    Vielleicht sollte man hier seitens der HSB mal mit dem Werk Cottbus in Kontakt treten. Die Baureihe 298 wird allmählich abgestellt, vor wenigen Jahren wurden sie mit 900kW-Caterpillar-Motoren Typ 3508 ausgestattet, die noch recht gut erhalten sein sollten und auch an die 199.8 adaptiert werden können, es sind nunmehr V8- statt V12-Motoren, die in Sachen Verbrauch, Abgasverhalten und vor Allem ersatzteilmäßig deutliche Vorteile bieten.

    Eventuell kann die HSB hier drei gebrauchte Motoren übernehmen...


    Ich befürchte, das Alles ist noch vorher zu lösen und es wird noch dauern, bis der T3 im Selketal fährt. LEIDER!


    Meint mit lieben Grüßen,

    Peter

    Hallo Zusammen,


    der Kessel dieses gelungenen O&K-Nachbaus wurde von der Firma SEA a.s. im Werksteil Kolín hergestellt.

    Welche Firmen die Halbzeuge (Schmiede- bzw. Gußteile) zugeliefert haben, weiß ich nicht.


    První Kolínská Lokomotivni s.r.o.


    SEA CZ. a.s., englisch


    Fotos von Lokaufarbeitungen bei SEA und Liste von Loks, an denen Arbeiten ausgeführt wurden, allerdings nur in tschechischer Sprache.


    Ich denke, wenn ihr weitergehende Informationen wünscht, ist Sven Schlenkrich ( Maschinist) der richtige Ansprechpartner.


    Liebe Grüße,

    Peter

    Hallo Achim,

    Ich hatte das vor ein paar Tagen auch. Unsere Betriebsleitung scheint da eine Art Automatismus eingebaut zu haben , wenn zwei Beiträge im gleichen Fred kurz hintereinander gepostet werden.


    Auch von mir: keine Kritik, im Gegenteil! :)


    Liebe Grüße,

    Peter