Beiträge von henschel5575

    Bahnhofsgebäude:


    St. Goarshausen Rheinbahnhof ; gut erhalten


    Bogel: abgerissen, Fundamente sind im Gebäude des dort ansässigen Reifenhandels wohl erhalten.


    Nastätten: Bahnhofsgebäude selbst erhalten, ca. 1992 um Güterschuppen und Zwischenbau kastriert.

    Das Gebäude gehört zwei verschiedenen Eigentümern. Der Teil im Eigentum der Stadt Nastätten ist vor einigen Jahren renoviert worden. Beherbergt wechselnde Gatronomiebetriebe, bisher nie von Dauer. Der andere Gebäudeteil inkl. Kneipe seit ca. 1970 in Hand der jetzigen Besitzerfamilie. Wahrscheinlich würde der Bahnhof sonst auch nicht mehr stehen (auch wenn dieser Teil mit seinen Plastikfensterrahmen inzwischen der unschönere ist).

    Ebenfalls steht noch die Werkmeisterwohnung am Hang gegenüber.


    Miehlen: Sehr schön restauriert. Komplett inkl. Güterschuppen. Abbortgebäude ebenso erhalten.


    Dachsenhausen: Stark um- und angebaut, nur für Wissende zu erkennen.


    Katzenelnbogen: Abgerissen 1970er Jahre. Mit Raiffeisen überbaut.


    Zollhaus: erhalten, moderne Fenster. Nach Tod des letzten Bewohner (NKAG Zugführer Paul D.) wohl seit Jahren leerstehend. Unattraktive Lage im Dauerschatten, direkt an der viel befahrenen Bundesstraße 54 und eingerahmt von zwei (ehemaligen?) Bordellen.


    Braubach: Abriss ca. 1980. Erzählungen zu Folge standen wohl mehrere Perspektiven für das Gebäude inkl. Versetzung oder Abgabe an ein Freilichtmuseum zur Debatte. Der Bürgermeister schaffte durch Abriss in einer Nacht- und Nebelaktion Fakten.


    Des Weiteren in Zusammenhang mit der NKAG stehen noch die ehemaligen Gasthöfe mit angeschlossener Kleinbahnagentur in Holzhausen und die "Waldeslust" (Haltestelle für die Dörfer Berndroth und Rettert). Die NKAG unterhielt selbst dort nur Wellblechbuden als "Bahnhofsgebäude".


    Gruß Philipp

    Was eventuell noch vorhanden sein könnte, sind ein oder mehrere Wagenkästen der "benachbarten" Kleinbahn Selters-Hachenburg, ex Rendsburger Kreisbahn. Zumindest stand diesbezüglich vergangenes Jahr ein Hinweis in der DME. Ob dies noch aktuell ist, und wo genau diese sind/waren, ist mir leider nicht bekannt.

    Der Kasten des Triebwagen dieser Bahn überdauerte bis ca. 2000 auf einem (dem selben?) Campingplatz.


    Gruß Philipp

    Hallo,

    zum Wagenrest in Zollhaus:

    Der von "Vogelsberger" gesichtete vermeintliche Packwagen dürfte ein zum Schuppen umgebauter Normalspurwagen aus Länderbahnzeiten sein. Relativ lang und schmal, mit einer zusätzlichen Tür und Fenstern versehen. Wird bei regionalen Kleinbahnfreunden auch gerne mal irrtümlicherweise als Überrest eines NKAG GG-Wagen gehandelt. Natürlich schon lange beseitigt.

    Des weiteren existierte bis 1979/1980 der Kasten des G87 im "Bahnhof" Hohlenfels, nahe des Steinbruch Hibernia.


    Länger "überlebt" hat dagegen ein Personenwagen (11-15 oder 21-23, Dessau 1899) in Nastätten. Hühnerstall nahe der Funkenmühle. Zerlegt zwischen 1992 und 1995? Die schöne Dachabstützung könnte eventuell noch bei einem unbekannten Kleinbahnfreund vorhanden sein.


    Gruß Philipp