Beiträge von schmalspurloethi

    Und gerußt hat ja die 119 ordentlich. Gerade um Halberstadt haben wir manches mal auf den Nahgüter gewartet und dann kam die erhoffte Rauchwolke am Horizont. und als der Zug näher kam, wars ein sch… U Boot. Heute fragt man sich, warum haste das nicht abgelichtet… :-/

    :thumbup:Oh ja - das kenne ich. Habs im Vorharz auch öfter erlebt.

    Halberstadt bekam immer die neuesten 119er. In Halle waren die Lokschlosser stationiert, welche die Garantieleistungen erbrachten. Mein Freund Wolfgang, der als Lokschlosser im BW arbeitete, konnte bei den wöchentlichen Modelbahn AG - Abenden die eine oder andere Anektode beisteuern. Da paßten dann beim Motorentausch auch mal die Bohrungen nicht. Gebrannt haben die U-Boote gerne mal. Auf dem Millionengleis im BW stand mal eins, was in Aschersleben gebrannt hatte. Es war nicht die einzige Lok. Manche waren mit der Zeit schon ziemlich ausgeschlachtet als ungewollte Ersatzteilspender. Auf diesem Gleis stand übrigens auch lange die "Grinsekatze" eine 132er, die mal irgendwo bei Sangerhausen beim Nachschieben zu schnell auffuhr. Folge - Frontschürze mit den Puffern runtergebogen.

    Gruß Henning

    Hallo Volker,


    tolle Bilder aus Bulgarien. Bei meiner Rucksacktour durchs Rila - Gebirge 1981 bin ich mit dieser Bahn bis Septemvri gefahren. Den Namen des Abfahrtsbahnhofs weiß ich nicht mehr. Fotos von der Bahn habe ich wahrscheinlich nicht gemacht. Müßte mal in der Diaserie von dieser Reise nachsehen. Ich war mit meiner Schwester und meinem Schwager unterwegs. Meine Schwester mußte im Zug aufs Clo und sorgte sich, daß die Zugtoilette nur das im Lande übliche Loch im Fußboden sei. Ich als "erfahrener" Bulgarienreisender ( war 1977 schon mal im Lande ) beruhigte sie um Brustton der Überzeugung. Recht schnell war Schwesterlein wieder da und schaute ganz komisch. Na ja, da war eben doch nur das Loch im Boden. Im fahrenden Zug auf diese Weise das große Geschäft zu erledigen, was sich später bei mir ergab, war nicht so einfach. Es schaukelte und ruckelte und ich fand keinen Griff. Irgendwie konnte ich mich dann doch festhalten. Davon abgesehen war es eine interessante Bahnfahrt durch eine schöne Landschaft. Bei dieser Reise sah ich dann in Warna auch noch eine Regelspurlok unter Dampf. Ich meine, die hätte ich fotografiert.


    Gruß Henning

    Hallo Thomas,


    stimmt, war der beschleunigte Personenzug als Verlängerung des D-Zuges von Berlin. Der nahm glaube ich auch nur einen Teil der Wagen mit. Ist doch schon eine Weile her und das Gedächtnis läßt ein wenig nach. Die Aufnahme bei Wegeleben könnte 1982 eventuell auch 1983 entstanden sein. Meine Notizen zu meinen Fotoexkursionen waren in den ersten Halberstädter Jahren sehr oberflächlich.


    Gruß Henning

    Hallo Forumsfreunde,

    ich habe von 1981 bis Anfang diesen Jahres in Halberstadt gelebt und bin nach dem Studium wegen der Harzer Schmalspurbahnen und der 50ern des BW Halberstadt dort gelandet. In letzten Jahren des Halberstädter Dampfbetriebes sind über 1000 Dias entstanden. Einige wenige sind gescannt. Leider ist die Qualität der Scans nicht so toll. Hier ein Beispiel:

    image.jpg

    Das Bild entstand mal an einem 12. April an der Ausfahrt Wegeleben in Richtung Thale. Das Jahr habe ich mir nicht notiert.

    Übrigens müßte nach meiner Erinnerung der P19413 die Rückleistung eines D-Zuges Berlin-Thale sein, der von Halberstadt bis Thale mit Dampf fuhr.

    Gruß Henning

    Hallo suppenwagen,


    das ist lange her (bezieht sich auf Deinen von mir markierten Satz) - leider. Genau deshalb halte ich mich hier mit Beiträgen zurück.
    Die Idee, die den uniformierten Statisten unterlegt ist, halte ich persönlich für nachvollziehbar - ist für mich o.K. so. Laßt Euch von Querulanten da nicht beirren.
    Der Bus hat es mir übrigens angetan. Als Kind war es das Größte, im "Anhänger" zu fahren. Ich kann mich nur an einmal erinnern. Man, ist das lange her. Schön, daß es diesen Bus noch gibt und schön, daß er als Begleiter der Sonderfahrt geordert werden konnte. Da habe ich wohl was verpaßt.


    Gruß Henning


    Hallo Forumsfreunde,


    die Bedienung des Anschlusses in Hasselfelde habe ich nur einmal erlebt und war beeindruckt - ein Wagen vor dem Puffer der Lok (es wurde geschoben) und mit Anlauf und Getöse um die Ecke. Jetzt weiß ich, warum das so war.
    Josy95 - bei Deinen Beiträgen fallen mir eventuelle Fehler nicht auf, weil der Inhalt so interesant ist. Auf Dein Buch warte ich voller Spannung.


    Gruß Henning

    Hallo josy95,


    vielen Dank für diesen wieder sehr interessanten Beitrag. Ich bin mir bewußt, daß ich als Eisenbahnfreund und Eisenbahnfotograf nur die schönen und romantischen Seiten der Eisenbahn gerne wahrnehme. Aber (ehrlich), ich weiß auch, daß der Dienst auf der Lok ein Knochenjob ist. Nie werde ich den Satz eines Lokführers in Cottbus vergessen, als ich einen ausfahrenden Güterzug mit einer 52er fotografierte: "Ihr fotografiert das und wir haben uns drauf kaputt gemacht!" Ich hoffe, Du kannst die eisenbahnverrückten verstehen, die Euren Beruf romantische verklären. Ich jedenfalls habe ich die Zeit an den Strecken der DR genossen. Inzwischen liegt mein Fokus mehr auf der Modellbahn.
    Ein Lächeln konnte ich mir dann aber doch nicht verkneifen - bei der Erwähnung der Jawa, dem Indianerfahrrad. Das Kind hatte auch einen offiziellen Namen - "Mustang". Daher sicher auch der Spitzname. Ich hatte beim Studium in Ilmenaue einen Komillitonen, der fuhr damit bis nach Berlin und das auch noch auf der Autobahn. Daß sie ihn nicht rausgewinkt haben, wundert mich noch heute. Einmal im Herbst kam er in übles Wetter und war trotz einer Wattehose und zwei Unterhosen halb erforen und durchgeweicht. Er hat sich bei uns zu Hause in Naumburg in der Badewanne erstmal aufwärmen müssen.
    Wenn Du immer mal im Selketal gefahren bis, kenne ich Dich sicher vom Sehen.


    Viele Grüße von Halberstadt gen Westen nach Ilsenburg!
    Henning