Beiträge von Selketalbahn2303

    Ich kann nicht verstehen wieso der 187 015 hier immer so hochgelobt wird


    Irgendwer hat hier nach der elektrischen Ausrüstung der T3 gefragt. Wenn diese wirklich nicht ausgtauscht wurde , dann hier ein Ausschnitt aus einem Bertriebsbuchblatt (nennt man das so ??)


    Ein Wasserstoffbus/Strombus ist schneller von QLB in Harzgerode oder Ballenstedt, als ein Neubautriebwagen mit Wasserstoff-Atomionen- Antrieb. Hängt mit der Streckenlänge und Streckenführung zusammen.

    Zum 187 015


    Sicherlich hat der auch so seine Macken, aber bei einer Wiederaufarbeitung ließen sich viele davon aus dem Weg schaffen.

    Mit einem neuen, besseren Motor und einer Überarbeitung der Schwachstellen wäre er ebenso zuverlässig wie die anderen Tw.


    Ihn habe ich nur vorgeschlagen, weil

    1) für ihn in WR und NDH kein wirklicher Bedarf besteht und er deshalb dauerhaft im Selketal eingesetzt werden könnte.

    2) er im Vergleich zu den Halberstädtern etwas besser hinsichtlich Breite und auch Sitzplatzangebot abschneiden dürfte

    3) er wesentlich breitere Doppel-Türen hat und damit für ÖPNV auch zu Stoßzeiten gut geeignet ist. Den Spitznamen "Straßenbahn" hat er nicht umsonst.

    4) er optisch vergleichsweise gut aussieht und der Vorstellung eines modernen Nahverkehrs von den HSB-Fz am ehesten entspricht

    5) er vergleichsweise gute Arbeitsbedingungen für den Triebfahrzeugführer bietet

    6) er zu schade zum Vergammeln ist.


    Zu Ausrüstung des T3


    Danke für die Infos!

    Darf ich mal fragen wo du das aufgetrieben hast? Wurden die Betriebsbücher oder Datenblätter mal von der HSB veröffentlicht?


    Zum Nahverkehr von Harzgerode


    Dass ein Bus, egal welcher Antriebsart unbedingt schneller ist, glaube ich persönlich nicht. Das wäre der Fall wenn er schnellste Strecke mit 70 durchfahren könnte. Aber Busse nehmen zahlreiche Umwege und halten häufig an jeder Milchkanne, zudem dürften die nicht so häufig fahren...

    Lieber Tim,


    Ich stimme dir voll und ganz zu.

    Der T3 gehört ohne Frage zu den wertvollsten und einzigartigsten Fahrzeugen der Harzer Schmalspurbahnen und sollte deshalb auch besonders pfleglich behandelt werden.

    Allerdings sind z.B auch die 99 6001 oder 222 historisch sehr wertvoll und kommen nach wie vor im Plandienst zum Einsatz.


    Fahren sollte er wieder, eine technisch umfassende Reko sehe ich auch kritisch. Die Mischung macht`s: ein leistungsstarker und zuverlässiger neuer Motor gepaart mit der historischen Originaltechnik, das wäre die Lösung!


    Als Urheber dieser Gedankenspiele hätte ich noch sagen müssen, dass ich in Bezug auf „Planeinsatz“ des T3 nicht an einen dauerhaften und harten Einsatz das ganze Jahr über gedacht habe, sondern vielmehr an einen kurzzeitigen Planeinsatz im Selketal, z.B 3x im Jahr so für 10 Tage oder zwei Wochen, einfach um ihn auch mal im Selketal bewundern zu können und die Strecke touristisch aufzuwerten, denn wie gesagt bietet er Möglichkeiten, die die anderen Triebwagen nicht haben, wie z.B Fahrradmitnahme oder Einsatz von Traditionswagen.


    Der harte Dauereinsatz wäre für den T3 keine Option und würde seinem Wert auch nicht gerecht. Aber für ein paar Tage oder Wochen mehrmals im Jahr wäre er im Planverkehr definitiv eine Bereicherung.


    Meint

    Jan

    Vielleicht könnte man auch über eine "Expressverbindung" Harzgerode -Quedlinburg nachdenken die nicht überall hält....

    Hier kommt wieder der neue, moderne Schmalspurtriebwagen ins Spiel.

    Die Idee mit neuen Schmalspurbahntriebwagen klingt sehr gut, allerdings dürften die Preise für neue Fahrzeuge heute extrem hoch sein, so wie Hauptuntersuchungen ja auch wesentlich teurer geworden sind..

    Aber eine grundlegende Modernisierung und sinnvolle Nutzung des bestehenden Triebwagenbestands erachte ich für machbar und sinnvoll.


    Dieser gedachte Triebwagenumlauf könnte ja auch wie folgt aussehen: Gernrode-> QLB-> Harzgerode -> QLB -> Gernrode -> QLB -> Gernrode -> QLB -> Harzgerode-> QLB -> Gernrode usw.

    Sollte sich eben gut mit den bereits vorhandenen Umläufen ergänzen.


    Soweit mir bekannt, wurde der T3 mit einem Cummins (?) -Dieselmotor analog der Halberstädter remotorisiert. Den Motor hat er einem kränkelnden Fischstäbchen gespendet und die Elektrik soll auch ziemlich hinüber sein. Eine Wiederinbetriebnahme dürfte also nicht mal eben so möglich sein sondern erfordert wohl insbesondere bei der Verkabelung eine völlig neue der Selbigen.

    Dass der T3 einen Cummins-Motor wie die Halberstädter hat, wusste ich schon; aber trotzdem danke für die Info!

    Bei der Elektrik wurde aber in den 90ern schon einmal generalsaniert? Also mir ist zumindest bekannt dass die alten Stoffumwickelten Kabel getauscht worden sind. Die Fahrmotoren dürften noch original sein.

    Eine HU ist sicherlich aufwändig, aber die MaLoWa hat gezeigt, dass es machbar ist und einige Jahre war der ja auch relativ zuverlässig unterwegs..

    Wie war das denn zu alten NWE-Zeiten und bei der Reichsbahn später? Hatte der T3 da auch dauernd Probleme oder war er da zuverlässig?

    Wie auch Loeschknecht meinte, dürfte eine Generalsanierung erforderlich sein. Die alte 30er Jahre Fahrmotorentechnik dürfte aber auch gut zu handhaben und vor allem haltbar sein und in Kombination mit einem modernen, zuverlässigen Dieselmotor kann das Wunder wirken. ;)

    Da es sich um einen Einzelgänger handelt, hat ihn die HSB von der Wartung zurückgestellt und nach Fristablauf abgestellt. Eine Reaktivierung dürfte derzeit nicht geplant sein.


    Ich persönlich finde ihn ja viel gefälliger als die vier Neubautriebwagen.

    Das mit den Prototypen und Einzelgängern ist zwar immer etwas problematisch, insbesondere bei den Ersatzteilen.

    Allerdings gibt es bei der HSB viele Einzelgänger, die seit Jahrzehnten zuverlässig laufen (187 012, 99 6001, 99 5906, 99 222, 99 6101) und ich glaube nicht, dass dieser Triebwagen ein technisches "Hexenwerk" ist"


    Persönlich gefällt mir der 015 auch besser als die klobigen Halberstädter. Seine Aufarbeitung wäre jedoch sicherlich aufwändig, weil er jetzt seit 2016 in Westerntor im Freien steht und dementsprechend gelitten haben dürfte.


    die mögliche Höchstgeschwindigkeit von 60 Km/h könnte der T3 nirgends ausfahren, weil auch auf der "Neubaustrecke" Qlb-Gernrode die Streckenhöchstgeschwindigkeit bei 50 Km/h liegt. Das könnten auch die 187 015 - 187 019 jeweils fahren. Das wäre grundsätzlich kein Problem, also für alle 6 TW möglich.


    Grundsätzlich halte ich die Idee eines Taktverkehrs zwischen QLB und Gernrode aber für Diskussionswürdig, auch wenn der Bus zwischen den Bahnhöfen mindestens genauso schnell ist und dabei öfter hält.

    Auch mit 50 Km/h wäre man schon relativ schnell am Ziel, soweit ich weiß, schaffen die Fischstäbchen solche Geschwindigkeiten nicht.

    Die Halberstädter kämen prinzipiell auch in Frage, aber sie sind schmaler als der 015, haben weniger Sitzplätze und vor allem sehr schmale einfache Schwenktüren. (was in Puncto Behindertengerechtigkeit und auch für ältere Menschen wenig erfreulich ist)


    Der ÖPNV wird in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen, die Klimawandeldiskussion kommt jetzt erst richtig ins Rollen. Über Verkehrswende und Klimaschutz hat man sich Anfang der 2000er noch keine Gedanken gemacht, viele Strecken (auch die defizitiären) wären heute nicht so schnell dichtgemacht worden; oder auch solche wie z.B Barby-Güterglück...


    Dieser Taktverkehr hätte ja nicht nur für den ÖPNV einen Nutzen, sondern würde auch eine Verbindung der Welterbestadt mit nicht dort startenden Dampfzügen und touristischen Angeboten ermöglichen. :)

    Bitte nochmals ganz genau auf eine Landkarte schauen.........

    cu

    Hans-Jürgen

    Ich habe das mal bei Google Maps ausrechnen lassen:

    Entfernung nach Gernrode Bf:

    Ballenstedt 6 Km

    Rieder 1,5 Km

    Gernrode Ortsmitte 1 Km

    Ist also recht nah beieinander, zudem gibt es in Gernrode zahlreiche Parkplätze und in Zeiten von Klimaschutz, steigenden Kosten fürs Auto und Förderung des ÖPNV ist das also garnicht so abwegig.

    Selbst wenn dieser Triebwagenzug einmal leer hin und her fahren sollte, werden die gefahrenen Kilometer trotzdem durch den neuen Verkehrsvertrag mit der HSB gedeckt (wenn ich richtig verstanden habe, dass jeder gefahrene Kilometer bezuschusst wird)


    Diesen "Express-Nahverkehr" zu den Pendlerstoßzeiten nach Harzgerode auszudehnen, hatte ich auch schon überlegt. Aber die Fahrtdauer ist dann wesentlich größer, dementsprechend wäre der Triebzug zu den Stoßzeiten in Gernrode usw nicht verfügbar.
    Vielleicht eine oder zwei Fahrten nach Harzgerode zum Höhepunkt des Pendlerverkehrs, dann aber nur noch Pendel zwischen Gernrode und QLB.


    Den modernen Schmalspurtriebwagen hat die HSB bereits: 187 015 wäre in meinen Augen perfekt dafür geeignet und definitiv zu schade, um auf dem Abstellgleis zu vergammeln.


    Was haltet ihr denn von meinem Vorschlag, den NWE T3 auf den touristischen Umläufen einzusetzen? Er ist auch recht schnell, kurvenläufig, die Wagenanzahl kann variiert werden und Fahrräder kann er auch in seinem Gepäckabteil mitnehmen. Für eine morgendliche Pendlerfahrt nach Harzgerode könnte er doch auch gut eingesetzt werden?


    LG Jan

    Lieber ex-Dresdner,


    Danke für deinen freundlichen Kommentar.


    Zu Dampflokeinsatz auf der Strecke Gernrode-Quedlinburg:

    Ich persönlich glaube nicht, dass der Kohleverbrauch signifikant höher wäre; ohne jemals das Privileg gehabt zu haben, eine Dampflok selbst fahren zu dürfen, gehe ich davon aus, weil die Strecke großenteils nur vergleichsweise geringe Steigungen und nur wenige Kurven aufweist.

    Ich sehe das Problem eher bei dem zeitlichen Aufwand: eine Dampflok ist langsamer unterwegs als ein Triebwagen und bei Zwischenhalten in Bad Suderode und Quarmbeck kann die Fahrtzeit bis Quedlinburg ca. 15-20 Minuten betragen.

    Dazu muss die Lok abgehängt werden, aufwändig umsetzten, Wasser nehmen und wieder angekoppelt werden, bis die Fahrt zurück angetreten werden kann.

    Rechnet man das alles zusammen, kommt man auf ca. 45-60 Minuten für diese Relation.

    Das dauert also einfach zu lange, wenn man noch das Restaurieren in Gernrode berücksichtigt. Der Triebwagen würde die Strecke in wesentlich kürzerer Dauer schaffen, weil er schneller unterwegs ist, kurze Aufenthaltszeiten braucht und eben direkt wenden kann.


    Zu Attraktivität dieser Strecke:

    Ich gebe dir voll und ganz recht, dass die Lage abseits der Ortszentren sicherlich schwierig ist, allerdings gibt es diese Situationen auf zahlreichen Strecken und dort sind die Bahnhöfe häufig gut bedient. Auch bei Ilfeld-Nordhausen, z.B in Krimderode liegt der Bahnhof sehr weit außerhalb. Es hat sogar einen Vorteil: durch die Lage zwischen den Orten Gernrode und Rieder wird die Strecke auch für Einwohner aus Ballenstedt und Rieder interessant.

    Neue Haltepunkte wären durchaus (nur in Gedanken) etwas westlich vom Bf Gernrode am dortigen Schulzentrum und in Quedlinburg ca 1 Km südlich vom Bahnhof (dort befindet sich ein großes Einkaufszentrum und Industriebetriebe) möglich.


    Zur 99 5901:

    Ich habe nochmal in meinem Gedankenfach gestöbert und beim FKS Selketalbahn recherchiert:

    Demnach war die 5901 bis 1974 in Schwarz unterwegs, aber Epoche III mit Spitzziffern ohne EDV-Nummer, also wie heute auch!


    Dann wurde sie in ein aufwändiges Dunkelgrün mit weißen Zierstreifen umlackiert und bekam EDV-Schilder. Die bekam sie also anscheinend erst nach der Umlackierung. Beim Unfall in Harzgerode 1977 war sie sehr dunkel lackiert, ob das nochmal kurzzeitig schwarz oder eher dunkelgrün ohne Zierstreifen ist, kann ich nicht sagen.

    Du könntest Recht haben, dass sie in den 70ern nochmals kurzzeitig schwarz lackiert war und EDV-Schilder trug.


    Ca. 1979 bekam sie eine sehr opulente gelbgrüne Lackierung, die auch die Zylinderseiten mit einschloss. In den frühen 80er Jahren hatte erst ein sehr dunkles Grün, ab ca. 1984 hatte sie eine hellere grüne Farbe ohne Zierstreifen, ab ca 1986 eine hellgrüne Lackierung mit weißen Zierstreifen und Rauchkammerhandrad. Ab ca. 1991 bekam sie wie die 6001 und 5903 eine blaugrüne Farbe, dann wieder ein helles Grün mit gelben Zierstreifen. Ab 1998 ist sie wieder schwarz, ab ca. 2002 hat sie wieder ein Handrad und ab ca. 2008 die großen, historisierenden Laternen.


    Zur 5902 habe ich ein interessantes Foto gefunden, datiert auf den 1. August 1935; also heute vor 86 Jahren. Dort sieht die Lok schon fast genauso aus wie heute, nur ein anderer Schornstein, NWE Beschilderung und vermutlich ein Rauchkammerhandrad und das Läutewerk vor dem Schornstein...

    Hier der Link: https://www.flickr.com/photos/34148515@N03/3453529264


    Beste Grüße

    Jan

    Hallo liebe Schmalspurbahnfreunde,

    Hier meine Ideen zu verschiedenen Themen, die bislang angesprochen worden sind:


    1. zu den Malletloks

    Ich gehe davon aus, dass die beiden Mallets die ersten Loks sein werden, die in der neuen Dampflokwerkstatt eine HU erhalten. Was wäre für die HSB prestigeträchtiger, als mit ihren Vorzeigemaschinen den Betrieb zu eröffnen?


    Was den derzeitigen Zustand der Malletloks anbetrifft: beide sind ein buntes Konglomerat aus verschiedenen Epochen. Da sie sehr oft umgebaut und verändert wurden, ist ein stilreiner Zustand sehr schwierig.


    Bei der 5902 wäre nur Epoche IV wirklich authentisch. Von dieser Epoche gibt es aber bereits genug andere Maschinen und man sähe dieser Lok nicht mehr an, dass sie etwas ganz besonderes ist.

    Sollte es wirklich original sein, müsste die Lok schmutzig-verdreckt aussehen und aufgemalte EDV-Schilder tragen. Ob das dem historischen Wert dieser Maschine gerecht wird, sei mal dahingestellt.


    Bei der 5901 wäre nichtmal Epoche IV wirklich authentisch, weil sie in diesem Zeitraum als grüne NWE 11, aber mit IV K-Esse und geschweißten Wasserkästen herumfuhr.

    Ich bin der (persönlichen) Meinung, dass durch die „Historisierungen“ beiden Loks anzusehen ist, dass sie einfach Schmuckstücke und keine „Alltags-Gebrauchsloks“ sind. Die großen Laternen geben der 5901 irgendwie den letzten Schliff und die 5902 sah in der dunkelgrünen Lackierung, die sie bis 2014 hatte, sehr elegant aus.

    Auch wenn der Zustand nicht original ist, irgendwie wird er den beiden Loks auch gerecht.


    Wenn man eine relativ authentische NWE-Lok aufbauen wollte, würde sich die 5903 anbieten. Von ihr gibt es auch ein Foto aus den 30er Jahren, als sie bereits geschweißte Wasserkästen und den höhergelegten Kessel hatte.


    Was die 5906 anbetrifft: bei der Lok ist der Epoche IV Zustand wirklich authentisch, allerdings wurden da in den letzten Jahren seit 2013 einige Details verändert: ich würde mir wünschen, dass die Lok wieder normale weiße Reichsbahnlaternen, ein einfaches Spitzenlicht (wie die 6001 oder auch einige Neubauloks) sowie die typischen Aufkleber auf den Wasserkästen zurückerhält und auch das Nummernschild wieder ohne weißen Rand.


    b) zur Selketalbahn


    Hier sehe ich das Hauptproblem in den schlechten Anschlussverbindungen und der geringen Werbung.


    Wenn man sich den Fahrplan einmal ansieht, fällt auf dass die meisten Züge nach wie vor in Gernrode und nicht in Quedlinburg starten. Zudem fährt auf diesem Streckenstück nur sehr unregelmäßig ein Zug, sodass kein sinnvoll getaktetes Angebot für den Schülerverkehr und Berufspendler und auch nicht für Touristen besteht.


    Hier würde ein zusätzlicher Triebwagenumlauf Abhilfe schaffen: er hätte vier Aufgaben:

    1. eine vernünftig getaktete Verbindung zu Stoßzeiten zwischen QLB und Gernrode für Pendlerverkehr und Schüler (ÖPNV)
    2. Anschluss schaffen zu den (touristischen) Zugumläufen im Selketal
    3. Lückenschluss im Nahverkehr, zwischen QLB und Gernrode (ähnlich wie Nordhausen-Ilfeld)
    4. Füllen der zeitlichen Lücken, in denen kein Zug auf dieser Relation fährt


    Für einen solchen, gut auf die Züge von und nach Magdeburg sowie auf die Umläufe im Selketal abgestimmten Triebwagenumlauf bräuchte es einen schnellen, modernen Triebwagen: 187 015 wäre dafür bestens geeignet. Er ist wesentlich schneller als die Halberstädter, relativ komfortabel und hat breite (relativ behindertengerechte) Türen sowie kurze Wendezeiten.


    Wie könnte man die touristischen Umläufe attraktiver machen?


    -Indem man die Attraktionen besser bewirbt (Eisenhütte Mägdesprung, Selkewasserfall, Stiftskirche Gernrode, Grube Glasebach, Schloss und Rathaus Harzgerode, Stabkirche Stiege usw)

    -Indem man einen zweiten Damzugumlauf wieder einführt (am besten mit 99 5906)

    -Indem man besondere Angebote verwirklicht: 2019 war der Planzug im Selketal ein Wochenende aus Traditionswagen gebildet. Wie wäre es mit einer Wiederholung oder z.B einem Planeinsatz der 99 5902 an einem Wochenende oder einem PmG?


    Zudem ließe sich im zweiten Damplokumlauf ein historischer Triebwagen einsetzen: der NWE T3. Er ist gut kurvenläufig, erreicht hohe Geschwindigkeiten und man könnte den angehängten Wagenpark je nach Bedarf variieren, oder sogar das Cabrio mitnehmen. Damit wäre er doch für das Selketal gut geeignet! 1995 war er schon einmal im Planeinsatz.

    Jedenfalls wäre das attraktiver als ein rumpeliges Fischstäbchen...


    Was haltet ihr davon? Wäre das verwirklichbar (Voraussetzung: 187 015, die Malletloks und auch der T3 fahren wieder) und würde das die Selketalbahn aufwerten?


    Liebe Grüße

    Jan


    PS: Weitere Ideen folgen!

    Liebe Schmalspurbahnfreunde,


    Seit heute bin ich Mitglied in diesem Forum, das ist mein allererster Beitrag.


    Ich bin heute 20 Jahre alt und seit meiner Kindheit glühender Dampflokverehrer, seit einigen Jahren gilt den Harzer Schmalspurbahnen mein größtes Interesse.

    Dieses Forum habe ich seit 2020 stets interessiert verfolgt, nun kann ich mich hoffentlich auch gut mit einbringen.

    Mein besonderes Interesse gilt der Selketalbahn, am liebsten mag ich übrigens die 99 6001 und den NWE T3.

    Habe so einige Fragen und auch Ideen gesammelt... ;)

    Aber nicht mehr heute.. :)