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Beiträge von JochenB

  • Marktabfrage Modell-Gleisbau: Sächsische Hakenplatte TT/TTe mit Code 55 + preußische Kleineisen TT mit Code 60

    • JochenB
    • 8. Juli 2026 um 20:42

    Im TT-Board überlegt der Forist madas mit Hädl, die sächsische Hakenplatte als Spritzling für Code 55-Profil herauszubringen. So können zusammen mit Lasercut-Schwellenbändern Länderbahn-Gleise nachgebildet werden. Es wurde eine Marktabfrage gestartet:

    • (sächsische) Schmalspurkleineisen (TTe) in Code 55 - Bedarf?

    Wenn ihr Bedarf habt, so nutzt die Gelegenheit!

    Die Marktabfrage zur preußischen Variante mit Code 60-Profil ist bereits erfolgreich gelaufen. Wenn nichts dazwischen kommt, wird diese aufgelegt:

    • Preußische Kleineisen in Code 60 - Bedarf?
  • Stadler präsentiert weltweit ersten Wasserstoffzug für Schmalspurstrecken

    • JochenB
    • 22. Juni 2026 um 23:55

    Um die Pannenstrecke zwischen Chemnitz und Leipzig ist es relativ still geworden, seit dem hier Batteriezüge Alstom Coradia Continental fahren. Kinderkrankheiten haben die neuen Züge aber trotzdem, das ist aber normal.

    Nach 80 bis 120 Kilometern Fahrt laden sie knapp 1h auf, 5 Minuten wären ein Traum. Ob 5min-Laden die Schnittstelle Oberleitung-Bügel vertragen würde? Das wären ja heftige Ströme, um den verbrauch einer Stunde in 5 min zu laden.

    Das bedeutet aber auch, dass man man mehr Züge braucht, hier vier statt drei Garnituren. Auch die Wartung der Hochvolttechnik soll mehr kosten als bei reinen Oberleitungs-Zügen. Dass es um welten wirtschaftlicher ist als H2-Züge wurde hier mehrfach geschrieben.

    Hilfreich wäre es, wenigstens Beschleunigungs- und Steilabschnitte zu elektrifizieren, denn hier wird am meisten Strom verbraucht.

  • Aktivitäten an der Strecke Zwönitz - Scheibenberg

    • JochenB
    • 16. Juni 2026 um 21:56
    Zitat von Toralf750

    ..., nur damit sich ein paar Leute mit diesem Protzding profilieren können. Aber es ist ja nicht das (Steuer)Geld der dafür Verantwortlichen und Entscheidenden.

    Finde ich unfair, weil es unterstellt, dass es keine anderen Ziele waren, hier einen Radverbindung zu bauen.

    Zitat von Toralf750

    Ist die neue Brücke wirklich soviel billiger als die bedarfsgerechte Sanierung der historischen Eisenbahnbrücke? Wäre es für Wanderer und Radfahrer nicht auch zumutbar, über einen neu und ordentlich angelegten Weg durchs Tal zu nutzen? Im schlimmsten Notfall muß man halt mal den Drahtesel paar Meter schieben, ging ja früher auch.

    Klar, früher konnte man auch mit dem Trabbi über kurvige Holperstraßen hoppeln, wer braucht diese ausgebauten Staatsstraßen mit neuen Brücken und tiefen Einschnitten?

    Radwege auf alten Bahntrassen haben den Vorteil, dass sie in gebirgigen Gelände Verbindungen schaffen, die auch für Nicht-Sportler attraktiv sind. Die Leute ins Tal und wieder hoch zu schicken würde das kaputt machen. Darum kann es schon sinnvoll sein, in eine Brücke zu investieren. Ich gehe mal davon aus, dass sehrwohl versucht wurde, die alte Brücke dafür zu verwenden oder geprüft wurde, in einem größeren Abstand zu queren, sonst hat hier jemand seinen Job nicht gemacht.

    Ob hier die richtigen Prioritäten gesetzt werden, ist eine anderer Frage. Sachsen ist beim Radwegbau deutsches Schlusslicht. Für das Geld hätte man sicher mehrere Kilometer Radwege an Bundes- und Staatsstraßen bauen können.

    Immerhin, so wird eine schöne Eisenbahnbrücke wieder ins Rampenlicht gestellt. Wie so oft, geht dabei etwas verloren. Das ist schade.

  • Prignitzer Traglastenwagen in TTe als Sondermodell von Karsei (Bestellschluss 28.02.2026) - Was ist der Unterschied zu den sächsischen?

    • JochenB
    • 26. März 2026 um 22:39

    Nur der Vollständigkeit halber: Leider kam die Mindestbestellmenge nicht zusammen und das Projekt wird nicht verwirklicht.

    Stattdessen soll es die gleiche Aktion mit grünen Fenstern und sächsischen Nummern geben. Bisher aber noch nicht soweit, dass man sie irgendwo vorbestellen könnte. Ich hoffe, ich verpasse das dann nicht.

  • Sächsische VII K: Woher kommen die Varianten? (Hier: TTe-Modell von MB Veit in Epoche III & IV)

    • JochenB
    • 29. Januar 2026 um 23:30

    Ronny Veit bringt dieses Jahr 2 neue Varianten der VII K heraus.

    99 787: Epoche III, Bw Aue, schräge Trittanordnung am Tender, 3. Spitzenlicht Führerhausverlängerung, geschlossener Kohlekasten, Alte Dachaufbauten, Reichsbahnlampen, Heizleitungen (Art.-Nr.: 41073)

    99 1784-0: Epoche IV, Bw Nossen Eintritte am Tender, offener Kohlekasten (Art.-Nr. 41074)

    Damit gibt es jetzt auch Modelle, die in den 1970ern passend sind.

    Möge sein Engagement mit reichlich Absatz belohnt werden :)

  • Prignitzer Traglastenwagen in TTe als Sondermodell von Karsei (Bestellschluss 28.02.2026) - Was ist der Unterschied zu den sächsischen?

    • JochenB
    • 25. Januar 2026 um 00:55

    Danke rklemmi!

    Fazit bisher: Wem die Nummern egal sind, der kann die prignitzer Wagen locker auch für sächsische Anlagen einsetzen, insbesondere, wenn die Bremsseilrollen wichtig sind. Ansonsten hilft nur umnummerieren bzw. warten, ob Karsei mal wieder produziert, vieleicht ja auch mal mit grünen Fenstern.

    Und ja, Karsei verkauft seine Epoche-1-Varianten bisher nur auf Messen für sehr hohe Preise (ca. 300 Euro für 3 Wagen). Ich kann es verstehen, denn der mehrfarbige Druck ist aufwendig und die Stückzahl gering. Allerdings ist die Qualität des Drucks mitunter miserabel. Oft landet die Schrift nicht auf dem vorher aufgedrucktem Schild und es wird trotzdem für viel Geld verkauft :(.

    Im Post von Stefan ging es aber weder um Preise noch Vertriebswege:

    Zitat von Wärter W7

    Wenn ich nicht eine Sonderserie verpasst habe, sind es die ersten Personenwagen von Karsei, die mit Seilrollen geliefert werden.

    Wenn die Sets bislang weitgehend unbekannt sind, dann ist die Information über deren Existenz doch hilfreich. Dazu gibt es ja solche Foren, oder? Wenn mein Beitrag wertend oder besserwisserisch verstanden wurde, dann bitte ich im Entschuldigung. So war er wirklich nicht gemeint.

    Ich kenne folgende Karsei-Epoche-I-TTe-Sets von Messebesuchen:

    Epoche 1- Set GmP K0011 (GGw + 2x Großfenstrige) Herbst 2024

    • 764 GGw No. 2083k
    • 720 No. 394k
    • 720 No. 417k

    Epoche 1- Set Güterzug KK0002 (GGw, OOw, Gepäckwagen) Herbst 2025

    • 764 GGw No. 1763k
    • 783 OOw No. k4983
    • 751 Gepäckwagen No. 1792k

    Epoche 1- Set Personenzug K0012 (3 x graue Traglaster) Herbst 2025

    • 729 No. 492k
    • 729 No. 489k
    • 729 No. 517k

    Es gab aber mindesten noch ein weiteres Epoche-1-TTe-Set mit einem garuen und einem braunen Traglaster. Braune Traglastenwagen mit höherer Klasse gab es meines Wissens nicht.

  • Prignitzer Traglastenwagen in TTe als Sondermodell von Karsei (Bestellschluss 28.02.2026) - Was ist der Unterschied zu den sächsischen?

    • JochenB
    • 24. Januar 2026 um 11:38
    Zitat von Wärter W7

    Wenn ich nicht eine Sonderserie verpasst habe, sind es die ersten Personenwagen von Karsei, die mit Seilrollen geliefert werden.

    Dann hast du (mindestens) zwei Sonderserien verpasst, allerdings in einer ganz anderen Epoche :):

    Aus Karsei Set KK0011:

    Aus Karsei Set KK0012:

    Zitat von Ludger K

    Das mit der Seilzugbremse in der Prignitz wird oft durcheinander gebracht. Die sächsischen Wagen mit Heberleine liefen einzig auf der Havelberger Strecke, auf dem übrigen Netz dagegen ausschließlich Personenwagen mit Görlitzer Gewichtsbremse.

    Meinst du, dass die Wagen im Original auf Gewichtsbremse umgebaut wurden oder dass die nirgendwo anders liefen?

    Mein Halbwissen: Beide funktionieren doch durch Entlastung der Seilspannung, sollten also von der Lok her keinen Unterschied machen. Vermutlich kann man sie sogar in einem Zugverband kombinieren, oder?

    Ich vermute, dass Karsei im Maßstab 1:120 keinen Unterschied machen wird, denn bis auf die Rollen ist von der Heberleinbremse nichts zu erkennen:

  • Prignitzer Traglastenwagen in TTe als Sondermodell von Karsei (Bestellschluss 28.02.2026) - Was ist der Unterschied zu den sächsischen?

    • JochenB
    • 24. Januar 2026 um 00:48

    Bis zum 28. Februar besteht über die Webseite von Haedl und beim MBS unter Thomas Bradler Verlag die Möglichkeit, Sondermodelle als Prignitzer Variante von Karseis TTe-Traglastenwagen zu bestellen. Diese sollen sich durch die Serien-Modelle unterscheiden durch

    • grüne Fensterrahmen (Wagenkastenfarbe) als extra Spritzteil (in früheren Serien waren die nur auf das Glas gemalt)
    • Heberleinbremse
    • Waggenummern 970-877 und 970-885

    Weitere Varianten sollen folgen, wenn sich genügend Käufer finden. Bislang ist wohl erst die Hälfte der notwendigen 50 Vorbestellungen eingegangen. Also wenn ihr Interesse habt, bestellt vor!

    Ich überlege, ob ich die in Sachsen im Jahr 1970 einsetzen kann. Grüne Fensterrahmen waren doch keine Prignitzer Besonderheit. Heberleinbremse gab es in Sachsen doch auch bzw. kann man die Rollen einfach abknipsen, wenn amn sie nicht braucht. Oder war die Beschriftung in der Prignitz von einem anderen Format?

    Da die Wagen im freien Verkauf eher selten auftauchen, wäre das eine Chance, auch für sächsische TTe-Anlagen Fahrzeuge zu bekommen.

  • Blauenthaler Erinnerungen im Advent

    • JochenB
    • 10. Dezember 2025 um 22:08
    Zitat von 970-316

    der Schriftverkehr zeigt, dass Eisenbahn im Erzgebirge nicht gewollt war. Man suchte ständig nach Gründen,
    die Strecke einzustellen, bis man es geschafft hatte.

    Nun gut, es machte damals und auch heute keinen Sinn, eine Stichstrecke ins Nirgendwo zu betreiben. Nicht wirtschaftlich, nicht ökologisch.

    Der Samen für den Tod dieser Bahn wurde mit einer großen Mauer gesäht, die die Strecke geteilt hat. Blauenthal und Wolfsgrün haben jeweils ca. 60 Einwohner. Selbst wenn die alle jeden Tag Zug fahren würden, wäre das alles andere als vernünftig, das mit einer Bahn abzuwickeln. Bockau ist zwar ein großes Dorf, aber die meisten wohnen außerhalb des Radiuses, den Menschen bereit sind, täglich zu Fuß zu gehen. Eisenbahnrelevante Industrie gibt es an der Bahn keine mehr. Umstieg nach Eibenstock in einen Bus wäre auch nicht attraktiver als ein durchgehender Bus.

    Insofern schade um die schöne Strecke, aber unvermeidbar. Wir müssen froh sein, dass man dort wenigsten ungestört Rad fahren kann und dass andere Strecken überlebt haben, wenn teilweise auch nur als Test- und Ausflugsstrecke.

  • Sächsische VII K: Woher kommen die Varianten? (Hier: TTe-Modell von MB Veit in Epoche III & IV)

    • JochenB
    • 16. November 2025 um 13:33

    Hallo Helmut,

    ich bin immer wieder beeindruckt, was für Wissen hier zusammenkommt! Vielen Dank, auch für das Teilen der Unterlagen - spannend!

    Ich korrigiere jetzt die Aussage zur Dampfheizung in meinem Beitrag und konkretisiere das Datum in meiner Tabelle.

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