Beiträge von Schwarzbachbahner

    Hallo Zusammen!


    Heute ist ein neuer Spendenaufruf zur 99 585 online gegangen. Dazu wurde auf der Webseite unter der Rubrik Fahrzeuge auch eine kleine Dokumentation der bisher ausgeführten Arbeiten bereitgestellt. Schaut doch mal rein und wer einen Euro übrig hat, darf natürlich auch gern etwas zur Aufarbeitung beitragen ;)


    In Vorbereitung auf den Betrieb der Lok, haben nunmehr 5 Vereinsfreunde eine Ausbildung zum Heizer / Kesselwärter begonnen und haben schon erste Prüfungen bestanden.



    Offizielle Internetseiten des Schwarzbachbahn e.V.


    Viele Grüße,


    Marko


    PS: Wer einmal auf der Internetseite ist, darf natürlich auch bei Aktuelles mal rein schauen ;)

    Hallo zusammen!


    Heute fand im Schwarzbachtal der letzte Dieselzug Fahrtag dieser Saison statt. Bei recht durchwachsenem Wetter, und so kurz nach dem Bahnhofsfest, kamen trotzdem erfreulich viele Besucher.


    Am 16.09.21 laufen nun die Fristen der Diesellok 199 132 ab und eine Hauptuntersuchung steht an. Diese wird, wie schon beim letzten Mal erfolgreich, in Lohsdorf durchgeführt. Wie lange wir dafür brauchen werden ist nicht nur wetterabhängig, sondern auch vom Aufwand zur Beseitigung eventueller Mängel. Eine Wiederinbetriebnahme der Lok im kommenden Jahr wird angestrebt. Zunächst müssen aber erst alle Schäden aufgenommen werden, und die Finanzierung gesichert werden. Die eingefahrenen Beträge durch Fahrkartenverkäufe bei den Fahrtagen werden dafür sicherlich nicht reichen. Wir werden hier über den Ablauf der Arbeiten an der Lok berichten.


    Das Foto zeigt den ersten Zug bei seiner Probefahrt zum Bahnübergang Glasstraße im Juli 2021. Die selbst gebauten Andreaskreuze wurden erst kurze Zeit später aufgebaut.




    Am Freitag wurden unsere, im Sachsenwerk Dresden aufgearbeiteten, Hubböcke in Lohsdorf angeliefert. Diese werden uns zukünftig das Ausachsen von Fahrzeugen ermöglichen. Zuvor müssen sie jedoch noch gestrichen werden und auf Betonfundamente am Umfahrgleis gestellt werden. Heute Abend fanden sie ein trockenes Plätzchen unter unserem Zelt, welches vorerst nicht mehr für den Besucherverkehr benötigt wird.



    Informationen zum zurückliegenden Bahnhofsfest werden urlaubsbedingt noch nachgereicht.


    Unsere nächste Veranstaltung wird, wenn es irgendwie möglich sein wird, unser Oktoberfest am Bahnhof Goßdorf-Kohlmühle sein. Geplant ist ein Festzelt, Blasmusik und DJ, eine Feldbahn zum mitfahren und die Öffnung unseres Bahnhofes inklusive erstmals des Obergeschosses mit unserer Gartenbahnanlage Bahnhof Hohnstein.


    Termin ist der 09. Oktober ab 11:00 Uhr. Hinweis: Die Anreise per Bahn ist wegen Unwetterschäden bei Goßdorf-Kohlmühle leider nicht möglich. Der Schienenersatz verkehrt als Kleinbus Taxi und bietet sehr begrenzt Platz.



    Viele Grüße, Marko


    Ja ich meine nicht die Pfeiftafeln sondern die Andreaskreuze am HP. Glasstraße.

    Hallo,


    hier ein Bild von den selbst gebauten Andreaskreuzen.


    Grüße, Marko


    Hallo Zusammen,


    Informationen zum Hochwasser in der Sächsischen Schweiz - Lohsdorf


    Am vergangenen Wochenende, kam es im Gebiet Sebnitz / Neustadt / Hohnstein / Bad Schandau, nach längerem Regen am Samstag bis zu 120l/m2 Niederschlag. In der Folge kam es zu teils starken Überschwemmungen und Infrastrukturschäden in der Region. So wurde beispielsweise der Bahndamm der Nationalparkbahn nahe Goßdorf- Kohlmühle erheblich unterspült. Auch die Kirnitzschtalbahn wurde erneut schwer getroffen.


    An der Infrastruktur der Schwarzbachbahn sind nach bisherigen Erkenntnissen zum Glück keine Schäden zu verzeichnen. Auch an der aktuellen Brückenbaustelle ist alles im grünen Bereich. Kurz vor dem Unwetter war zum Glück die neue Isolation aufgebracht worden. Mehr dazu im nächsten Beitrag.


    Anbei einige Impressionen vom Samstag, kurz vor erreichen des Scheitelpunktes des Hochwasser.



    Am Bahnübergang Glasstraße läuft das Wasser wie gewünscht an den Betonplatten entlang ab.



    Unter der Brücke km 5,5 ist noch reichlich Platz. Die untere Schicht Wasserbausteine wurde aber komplett überspült.



    Hinter der Brücke wurde die Wiese großflächig überschwemmt.




    Blick zum Bahndamm von der Glasstraße



    Weiter talwärts Brücke km 5.0 war schon grenzwertig.



    Geschätzte 5-10 cm Luft nach oben.



    Der überlaufende Mühlgraben oberhalb des Bahndammes entlastete etwas den weiter unter befindlichen Durchlass, welcher bis zum Rand gefüllt war.



    Allerdings verursachte der überlaufende Mühlgraben einen zweiten Wasserlauf links der Gleise. Zum Glück auch hier ein Bahngraben.



    Schwarzbach und erwähnter Durchlass



    Blick von Brücke 5.0 talwärts



    Kurz vor der Fußgängerbrücke am Bahnhof



    Kurzzeitig stand hier das Wasser bis Schienenkopf-Unterkante



    Am Bahnhof sammelte sich das Wasser aus dem Dorf. Teilweise sprudelte es aus den Gullis heraus. Der kleine Bach neben dem Bahnhof war kürzlich erst ausgebaggert worden und konnte das Wasser gerade noch ableiten.


    Viele Grüße, Marko


    Update zum Bau erfolgt zeitnah... / Termin Bahnhofsfest 27.-29. August steht weiterhin.

    Hallo Lenni,


    man darf nicht außer Acht lassen, dass die Lok 24/7 im freien steht und Sonne + Wetter ausgesetzt ist. Auf Politur haben wir zuletzt verzichtet, da im September nach nun auch schon wieder 8 Jahren, Fristablauf ist. Im Zuge der HU wird neu lackiert.


    Grüße, Marko

    Hallo zusammen,


    nur kurz zur Info wegen Abwesenheit.

    Der Wasserkran ist im ganzen, heißt alles was überirdisch da war, abgebaut worden. Unterirdisch war schon nichts mehr vorhanden. Am Tag nach dem Abbau konnten wir ihn nach Goßdorf-Kohlmühle überführen. Leider ist der Zustand eher schlecht, sodass er vermutlich "nur" als Ausstellungsstück erhalten werden.




    erden kann. Aber besser als gar nicht.


    Grüße, Marko

    Hallo Zusammen,


    heute wieder ein kleines Update zum Brückenbau.


    Seit Anfang Mai wird an der Betonbrücke weiter gebaut. Der Bauauftrag wurde vergeben und der Verein ist im Prinzip der Subunternehmer. Fördermittel konnten in diesem Fall nicht beantragt werden.

    Als erstes wurde die Isolationsschicht, vermutlich aus Steinkohlenteer und Stoff, abgetragen. Auf dem Brückenbogen gelang dies, dank niedriger Temperatur sehr gut. Die Seitenwände wurden einfach nur angestrichen. Das ließ sich schon schwerer entfernen.


    Doch nun zu den Bildern:



    Auf der Suche nach dem Brückenfundament. Die Wasserhöhe ist fast erreicht.



    Die Isolation ist komplett entfernt. Man sieht, dass diese nicht bis ganz unten gestrichen war.



    Das abgetragene Material wurde der ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt.



    Als nächstes begann der Abriss der nachträglich angebrachten Putzschicht.



    Wie sich heraus stellte, war es mit einer Putzschicht nicht getan. Unter der Bewährung befindet sich eine ca. 8-10 cm starke Betonschicht. Darunter dann der originale Brücken-Stampfbeton.



    Hier noch eine Ansicht im Profil. Der Schatten des Laufbrettes markiert ziemlich genau den abzuschlagenden Beton. Die Kappe hat sich als original erwiesen und ist nicht aufgesetzt, sondern am Stück mit der Seitenwand gebaut worden.




    Die Suche nach einem Brückenfundament blieb zunächst erfolglos. Einzig am Fuß des Bogen, wo die Hacke steht, wurde ein kleines Betonbett gefunden. Unter den Seitenteilen hingegen nur Erde.



    Hier zu sehen die originale Stampfbeton Brückenseite. Die andere Brückenseite, aus Beton und Sandsteinen ist komplett anders aufgebaut. Zudem ist die gegenüberliegende Kappe ca. 10 cm höher.



    Hier noch einmal die andere Brückenseite zum Vergleich. (älteres Bild)



    Auf Grund der vielen neuen Erkenntnisse und einiger Rätsel, haben wir erst einmal Baustopp verhängt, um das ganze noch einmal mit dem Brückensachverständigen zu besprechen.



    Viele Grüße, Marko

    Hallo Marko, der Wagen sieht gut aus. Aufgefallen ist mir das die Seitenwände, auf dem Fußboden mit sichtbaren Winkeln befestigt sind, soll das so bleiben, oder ist das nur die Probeaufstellung.? LG. Lothar

    Hallo Lothar,


    heute kommt die Antwort auf die interessante Frage (von Seite 5) zu den sichtbaren Winkeln. Die Antwort lautet ja und nein.

    Dank unserer beiden Wagenbauer, sind ja wesentliche Teile des Kasten des K1616 als Ausstellungsstücke erhalten geblieben. Das ermöglichte mir, mich in Lohsdorf am Original orientieren zu können. Und siehe da, die Winkel waren genau so verbaut, wie im neuen Wagenkasten. Ich kann das sogar an Hand von Bildern an einer Stirnwand belegen.



    oben das Teile-Schild, unten das Stirnseitenteil Kohlmühle rechts innen, im Ganzen.



    Unten rechts deutlich erkennbar die Vertiefung der Winkelaufnahme und sogar noch ein Stück des früheren Winkels.



    Warum wird er trotzdem kaum bis gar nicht zu sehen sein? Weil das Gestühl davor montiert wird ;)



    Grüße, Marko

    Hallo zusammen,


    ich hab noch weitere Bilder für Euch.


    Eigentlich hätten Wochenende 25./26.04. ja Fahrtage bei uns stattfinden sollen. War aus bekannten Gründen nicht möglich. Für den Weiterbau an der Brücke fehlt uns noch eine Genehmigung, also wurde kurzerhand, ein schon im letzten Jahr gefasster Plan in die Tat umgesetzt. Beim Gleisbau im letzten Jahr, haben wir nicht wie im Abschnitt vorher, die Schienenstöße auf gleicher Höhe, sondern versetzt gebaut. Das machte sich positiv beim Richten der Gleise im Bogen bemerkbar. Der Bogen wurde wesentlich gleichmäßiger und der Fahrkomfort dadurch besser. Im unteren Teil ab Brücke km5.0 bis km 5.25 Anfang Gerade an der Straße, hatte das Gleis hingegen an jedem Ende eines Joches einen Knick bekommen, teils durch das Befahren, teils durch Ausdehnung bei Hitze.


    Am Freitag, 24.04 und Samstag25.04. wurde die Strecke gesperrt und der Außenbogen der Schienen auf versetzte Stöße umgebaut. Dazu wurden die Schrauben und Laschen der äußeren Schiene gelöst. Dann die erste Schiene oberhalb der Brücke durch eine Längere ersetzt, sodass deren Ende ca. in der Mitte zwischen den beiden Laschen der gegenüberliegenden Schiene endete. Dann wurden alle anderen gelockerten Schienen einfach um die nötige Strecke bergwärts gezogen und wieder eingebaut. Dabei kamen teilweise Kropplaschen (Ausgleichslaschen) zum Einsatz, welche größere Profilhöhen am Stoß aus ausgleichen. Wo es nur minimale Höhenunterschiede gab, kam die Flex zum Einsatz.




    Nachdem die Schrauben gelöst waren, wurde die erste Schiene getauscht.





    Alle weiteren Schienen wurden, am Freitag noch mit Seilzug und Ratsche, am Samstag mittels TIH, bergwärts verschoben.



    Die mit noch einer Schraube befestigte dahinter liegende Schiene wurde zum Spannen des Seilzuges genutzt.



    Mit Unterstützung des TIH ging es dann leichter und schneller.



    Und wieder haben wir etwas gelernt. Wir träumen schon lange von einem Zwei-Wege Bagger, und haben doch einen Ein-Wege Bagger mit der genau richtigen Spur. 😃



    Schon in der Geraden, wurde eine letzte Schiene eingepasst, um die Lücke wieder zu schließen. Das Ergebnis ist ein schöner Bogen mit gut passenden Stößen. Am liebsten hätten wir direkt eine Probefahrt gemacht.



    An der Betonbrücke km5,605 wurde am ersten Mai-Wochenende mit der fachgerechten Sanierung begonnen. Der Auftrag, wurde an die Firma Rainer Willkommen Bauhandwerk e.K. Langenwolmsdorf vergeben. Der Eigentümer ist Vereinsmitglied und wird den Bau durchführen. Wir als Verein können unter Anleitung unterstützend tätig werden. Der Bau wird nicht gefördert. Kosten ca. 25.000 €. Geplante Fertigstellung inklusive Gleisbau bis km 5,740 ist Ende Juli ´21. Zum Bahnhofsfest, so es stattfinden darf, gibt es also einen neuen Streckenabschnitt über zwei neue Brücken.


    Unsere erste Aufgabe bestand in der Entfernung der Bitumen Abdichtung. Dank relativ frischer Temperaturen gelang dies besser als vermutet.

    Auch diese Woche wurde weiter daran gearbeitet und ein Container zur Entsorgung gefüllt.



    uns wird nicht langweilig ;)


    Grüße aus dem Schwarzbachtal,

    Marko

    Hallo TRO,

    danke für den Hinweis!

    Wir wurden schon vor einiger Zeit bezüglich des Wasserkranes angefragt, und haben unser Interesse bekundet ihn zu übernehmen. Darum sind wir optimistisch, dass es klappt. Meines Wissens ist er aber teilweise defekt. Jedoch selbst als Ausstellungsstück würde er einen Platz finden bei uns.

    Für den Schrott zu schade.

    Grüße, Marko

    Hallo Zusammen,


    zum K1616 gibt´s ein neues Update. Es geht weiter voran. Der Wagen nähert sich der Fertigstellung. Im wesentlichen fehlt noch die Bestuhlung. Ein paar Details müssen auch noch angebaut werden, Scherengitter, Notbremse u.s.w.

    Aber zuerst mal neue Bilder vom Wagen.



    Blick in das 3. Klasse Abteil zur Bühnentür Richtung Kohlmühle


    Die Scheidewand zwischen 3. und 2. Klasse


    Ein Blick auf den zukünftigen Standort des Ofens. Durch das Gitter kann die Wärme in die 2. Klasse strahlen.


    Die Scheidewand aus der 2. Klasse gesehen.


    Und der Blich zur Bühne Richtung Hohnstein.


    Auf dem Dach zu erkennen der Stutzen für den Rauchabzug.



    In Lohsdorf entstehen derweil die Metallgestelle für die Sitzbänke in Eigenleistung. Der Auftrag für die Holzleisten und Polster ist ausgelöst.

    Mittels gebauter Schablone wurden die Gestellteile in Form gebracht.


     


    Nachdem alle Teile fertig waren...


    ...konnte grundiert werden. Ein probeweiser Zusammenbau (8 Teile/Doppelbank) erfolgte auch.


    Die Montage erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Tischler. Eine aufwendige Arbeit. Nachdem der Tischler mit Hilfe einer Leiste die beiden Bohrlöcher angezeichnet hat, müssen wir das Metall bohren und ein Gewinde schneiden. Nach dem Anschrauben der ersten Leiste geht es von vorn los mit der zweiten Leiste usw. Insgesamt 160 Mal. In der zweiten Klasse wird´s einfacher.



    Viele Grüße, Marko