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Beiträge von Mark Borutta

  • Aktuelles aus dem RSE Museum Asbach (Westerwald)

    • Mark Borutta
    • 8. April 2026 um 21:21

    Neues aus dem Museumsbahnhof Asbach – Eine Bahn versetzt(e) Berge

    Die Aussage klingt ein wenig seltsam, aber da steckt viel Wahrheit drin. Die RSE hat alles transportiert, was man mit einer Bahn so transportieren kann – Lebensmittel, Kohle, Erze, Industrieprodukte, Altbatterien, sogar ein Segelboot – aber das wichtigste Transportgut war ab den 1890er Jahren der Basalt!

    Das „graue Gold“ des vorderen Westerwalds wurde für den Straßenbau, den Bahnbau (Gleisschotter), aber vor allem auch für den Deichbau benutzt. Wer die Uferbefestigungen an der Nordsee in Deutschland und speziell in den Niederlanden betrachtet, sieht oft die charakteristischen meist 5-56-eckigen Basaltsteine in Deichen verbaut. So wurden tatsächlich Berge versetzt, indem mit ihren Steinen ganz woanders etwas gebaut wurde.


    (Basalt hier mal im Wegebau eingesetzt im Rheinauenpark Bonn - Foto M.Borutta)

    Über die Jahrzehnte waren insgesamt 27 Steinbrüche an das Netz der RSE angeschlossen. Die bedeutendsten waren in Bennau und in Eudenberg. Das war auch der Grund, warum die Basalt AG Linz schon vor dem ersten Weltkrieg die operative Kontrolle über die Bahn und dann konsequenterweise auch die Aktienmehrheit übernahm.


    (ehemalige Steinbrüche an der Dollendorfer Hardt - hier sieht man den Grund, warum der Steinabbau im Siebengebirge nach und nach unterbunden und ins Hinterland verlagert wurde - Foto M.Borutta)


    (Bennau - der damals größte Steinbruch im vorderen Westerwald! Die Jahrestonnage entsprach in Spitzenzeiten dem Gewicht aller im Kölner Dom verbauten Steine! Foto Slg. C.Gussmann)

    Und das erklärt auch, warum ein Teil unserer Ausstellung sich auch dem Basalt und der Basalt AG Linz widmet. Unsere Gartenbahn, die dieses Jahr wieder aufgebaut wird, wird deswegen auch zukünftig an einem Basaltpark entlangführen. Und nicht zuletzt bereichern beide erhaltenen Dampfloks der Basalt AG Linz in 785 mm Spurweite unsere Sammlung. Neben der O&K 7729, die seit August 2025 bei uns zu sehen ist, ist auch die Jung 8301, die jahrelang in Hennef auf dem Betriebsgelände der RSVG stand, seit 2021 in unserem Bestand (wenn auch zur Zeit in der Werkstatt untergebracht und momentan nur zu besonderen Anlässen zugänglich).


    (Lok Jung 8301 an ihrem alten Standort beim RSE-Nachfolgeunternehmen RSVG Foto: C.Gussmann)

    Begeben Sie sich auf die Spur der Steine in unserem Museumsbahnhof Asbach am 11. und 12.04.2026 zu unserer Saisoneröffnung. Auch auf unserem Gelände ist an vielen Stellen wie selbstverständlich Basalt zu sehen – schauen Sie einfach mal genau hin. Und wer auf Entdeckungstour zu den alten Steinbrüchen will – wir geben gerne Tips, wie man auf den alten Trassen der RSE zum Beispiel zum heute schönen See im ehemaligen Steinbruch Bennau (nur ca. 3 km vom Museumsbahnhof entfernt) kommt.

    Im Hier und Jetzt standen im März eine Reihe von unspektakulären aber eben wichtigen Arbeiten für unsere Aktiven an – mehr dazu wie gewohnt in Tims Monatsbericht hier: https://museum-asbach.de/maerz-2026/

  • Aktuelles aus dem RSE Museum Asbach (Westerwald)

    • Mark Borutta
    • 25. März 2026 um 22:37

    Neues aus dem Museumsbahnhof Asbach – Unsere kleinste Lok

    Nicht nur die Winterpause neigt sich dem Ende zu – auch das erste Öffnungswochenende am 11+12.04.2026 rückt näher. Zeit, ein Exponat vorzustellen, welches erst seit September 2025 und zumindest in der Saison 2026 bei uns zu sehen sein wird.

    (unmittelbar nach Ihrer Ankunft am 11.09.2025 - Dampflok 53 und Rangierlok V5 endlich seit 1968 wieder vereint)

    Es handelt sich um die einzige erhaltene Rangierlok der RSE, die Diesellok V5. Gebaut wurde sie 1954 von der Diepholzer Maschinenfabrik (DIEMA) für die Basalt AG Linz. Sie löste 1962 eine Dampflok als Rangierlok im Betriebswerk und Güterbahnhof Hennef ab.

    (irgendwie verloren rangiert V5 im Betriebswerk in Hennef am 08.05.1967 - Die Omnibusse haben bereits einen großen Teil des Geländes "erobert" - D.Junker/Slg. Eisenbahnstiftung)

    Jahrelang rangierte sie Loks und Waggons im Hennefer Güterbahnhof und im Betriebswerk an der Bröltalstraße in Hennef-Warth. Einige Male zog sie auch für Fotografen und Eisenbahnfreunde unsere Dampflok 53 nach draußen. Später rangierte sie die verbliebenen Fahrzeuge größtenteils zum Schrottgleis. Dieses Betriebswerk war für eine Privatbahn außergewöhnlich groß, aber in Spitzenzeiten hatte die BTE/RSE auch 19 Dampfloks gleichzeitig! Leider fiel das BW Anfang der 2000er Jahre einem Brand und dem anschließenden sofortigen Abriß zum Opfer – heute befinden sich dort eine Tankstelle und einige Einkaufsmärkte.

    ("Schlußverkauf" bei der RSE am 14.12.1968 - V11, V12, V4, V5 und Güterwagen G-574 und eine Lore - V11 und V12 sind heute noch in Österreich im Betrieb, V4 ist verschollen und der Güterwagen und die Lore haben nicht überlebt. K.Bürklein/Slg. Museum Asbach)

    Nach Betriebseinstellung kam sie zurück zur Basalt AG Linz und später zu einer Baufirma. Danach kam sie an den ehemaligen Bahnhof Niederpleis als Denkmal. Nach Jahren im Freien und den leider üblichen Vandalismusschäden fand sie ein neues Domizil vor Vandalismus geschützt in einem Käfig an der Niederpleiser Mühle, wenige Meter von der ehemaligen Pleistalstrecke entfernt.

    (V5 vor dem ehem. Bahnhof Niederpleis 1987 - C.Gussmann)

    (V5 an ihrem langjährigen Standort an der Niederpleiser Mühle - G.Gussmann)

    Als Leihgabe der Stadt St. Augustin hat sie seit September 2025 einen wetterfesten Platz in unserem Lokschuppen (übrigens auf dem wahrscheinlich einzigen originalen RSE-Gleisstück, das bis heute unangetastet an Ort und Stelle erhalten ist – alle Denkmäler sind später entstanden und das Gleis auf dem Hennefer Bahnhofsvorplatz wurde bei der Umgestaltung herausgenommen und gekürzt neu verlegt). Und an den Öffnungstagen zeigen wir sie draußen auf der Gleisanlage.

  • Aktuelles aus dem RSE Museum Asbach (Westerwald)

    • Mark Borutta
    • 3. März 2026 um 20:27

    Hallo Lenni,

    das Bild war unter anderem im "Becker-Buch" über die RSE drin, sowie davor schon in einem Buch von Herrn Kissau. Wahrscheinlich haben die Siegburger es auch aus einem der beiden Bücher.

    Ich muss mal wieder nach Siegburg und mal ins Stadtmuseum.

    Viele Grüße aus Kölle
    Mark

  • Aktuelles aus dem RSE Museum Asbach (Westerwald)

    • Mark Borutta
    • 1. März 2026 um 23:32

    Hi Lenni,
    schön wäre es wenn wir das Original irgendwo her bekommen würden. Es gilt als verschollen.

    Viele grüße
    Mark

  • Aktuelles aus dem RSE Museum Asbach (Westerwald)

    • Mark Borutta
    • 1. März 2026 um 21:50

    Neues aus dem Museumsbahnhof Asbach – Was ist eigentlich so besonders an Eurer Bahn?

    Wir müssen dieses Jahr nicht nur den 70. Jahrestag der Einstellung des regulären Personenverkehrs begehen – da kommt leider noch mehr (im Laufe des Jahres). Aber was ist eigentlich so besonders an der RSE? Ab den 1950er Jahren begann in allen Teilen Deutschlands das Sterben der Schmalspurbahnen, also warum ist es wert, gerade über diese Bahn zu berichten?

    Die Brölthaler Eisenbahn AG wurde 1862 gegründet und diente anfangs der Beförderung von Eisenerz. 1863 ersetzte die erste Dampflok die Pferde. Da sich der Erzbergbau im Bröltal nicht langfristig rentierte, wurde die Bahn 1869/70 nach Waldbröl verlängert und öffentlich – es gab also Güter- und Personenverkehr wie bei der „großen Bahn“. Sie war damit die älteste öffentliche Schmalspurbahn Deutschlands.


    Die „Stammstrecke“ im Bröltal war auf der Straße verlegt und entsprechend aus heutiger Sicht abenteuerlich. Bröl, wahrscheinlich 1937/38 (Originalfoto verschollen – Hinweise oder am besten das Original gern gesehen)

    Am 28.07.1892 wurde in Preußen das Kleinbahngesetz beschlossen, das durch vereinfachte Standards die Erschließung des ländlichen Raums erst ermöglichte – parallel gab es entsprechende Gesetze auch in anderen deutschen Teilstaaten. Damals hatte die Brölthaler Eisenbahn AG bereits 64,8 km Streckennetz zwischen (Bonn)Beuel, Hennef, Waldbröl und Buchholz in Betrieb und nur 3 Wochen später wurde auch die 4,7 km lange Strecke Buchholz-Asbach eröffnet. Und die Brölthaler Eisenbahn AG war bereits 30 Jahre alt!

    1902 – in einer Zeit, in der in unserer Umgebung im Selfkant, im Westerwald (Hachenburg-Selters) und Brohltal und vielerorts in Deutschland die ersten Schmalspurbahnen eröffnet wurden, hatte die BTE bereits ihr maximales Streckennetz von 87,3 km erreicht (mit Anschlußbahnen wurden das in den Folgejahren rund 100 km) und war damals schon 40 Jahre alt.


    Das Streckennetz der RSE incl. Anschlußbahnen in der größten Ausdehnung Ende der 1920er Jahre (C.Gussmann)

    Das Betriebswerk in Hennef um 1960 – bis zu 19 Dampflokomotiven hatte die BTE/RSE zeitgleich im Einsatz. Leider fiel das BW Anfang der 2000er Jahre einem Brand und danach dem Abbruch zum Opfer. Heute ist dort eine Tankstelle. (Sammlung Museum Asbach)

    Unsere Schmalspurbahn darf zu Recht als Pionier bei der Erschließung des ländlichen Raumes bezeichnet werden und sie trug auch wesentlich zur Entwicklung unserer „steinreichen“ Region im vorderen Westerwald bei (denn der Basalt aus unserer Region war damals überaus wertvoll und diente zum Beispiel dem Deichbau in den Niederlanden).

    9 Tage vor der Stilllegung der letzten Strecke Beuel-Niederpleis-Hennef-Eudenberg am 17.05.1967 entstand dieses Bild bei Kuchenbach. (Dieter Junker, Sammlung Eisenbahnstiftung)

    Ein Güterzug mit 20 Wagons war Ende der 1960er Jahre bei vielen Schmalspurbahnen schon etwas besonderes. Die Strecke sieht allerdings nicht mehr besonders gepflegt aus. Aber – diese Aufnahme wurde am 31.08.1967 kurz vor der Einfahrt in den Güterbahnhof Hennef gemacht, 3 ½ Monate NACH der Stilllegung der Strecke! (Sammlung Dirk Wilkesmann)

    Genau das fasziniert unsere Aktiven und spornt uns an, die Zeit der RSE/BTE wieder hautnah erlebbar zu machen. Und unser Traum von einem „lebendigen Museum“ wo sich auch was bewegt, wird Schritt für Schritt Realität.

    Noch ein Hinweis in eigener Sache: Da wir dieses Wochenende den ersten großen Arbeitseinsatz nach der Winterpause hatten, dauert die Fertigstellung des Monatsberichts noch einige Tage. Also keine Sorge - wir sind aktiv und voller Tatendrang auch 2026! :)

  • Aktuelles aus dem RSE Museum Asbach (Westerwald)

    • Mark Borutta
    • 15. Februar 2026 um 11:59

    Vorankündigung: ein trauriger Jahrestag

    Es gibt „Jübiläen“ die will niemand so wirklich feiern. Und in den kommenden Jahren kommen auf uns „runde Jahrestage“ vor, die nicht so schön sind. Aber auch die gehören zum Leben dazu.

    Zum Stichtag 01.08.1956, also vor bald 70 Jahren endete mit der Einstellung des Personenverkehrs auf der Strecke Hennef-Asbach der reguläre Personenverkehr der Rhein-Sieg Eisenbahn AG. Die „Stammstrecke“ im Bröltal war damals schon 2 ½ Jahre Geschichte. Es folgten nur noch Sonderverkehre zur Großkirmes „Pützchens Markt“ und mit einem Straßen-Ersatzverkehr zwischen Niederpleis und Oberpleis dann 1960 dann die allerletzten Personenfahrten der RSE.

    (Da war die Welt noch in Ordnung. Triebwagen T3 in Nachkriegsfarbgebung im Bahnhof Asbach 1950. Ein Jahr später verlor die Hälfte des Streckennetzes den Personenverkehr. - Sammlung Büllesfeld/Photo Vogt)

    (Asbach galt für viele als schönster Endbahnhof der RSE - und er wurde als letzter planmäßig erreicht bis zum 31.07.1956. Das Foto aus der unmittelbaren Nachkriegszeit stammt auch aus der Sammlung Büllesfeld/Photo Vogt)

    Wir haben uns deswegen entschlossen, diesen Jahrestag mit Sonderöffnungstagen am 01.08.2026 und 02.08.2026 zu begehen. Es wird kein Fest, aber wir werden uns für die beiden Tage ein kleines Sonderprogramm einfallen lassen. Parallel ist in Asbach Kirmes – also fürs Rahmenprogramm ist gesorgt…

    Seit letztem Jahr erweitern wir schrittweise unsere Öffnungstage. Es gibt also zunehmend mehr Möglichkeiten, uns zu besuchen. Und wir arbeiten weiterhin rein ehrenamtlich, also alles in der Freizeit unserer Mitglieder. Aktuell gibt es bereits 5 Anfragen für Besuchergruppen, die uns außerhalb der Öffnungstage, auch teils unter der Woche besuchen möchten. Interesse? Dann bitte unter info@museum-asbach.de melden. Auch für Sonderöffnungen gilt, dass wir keinen regulären Eintritt nehmen. Aber eine schöne Spende für unsere Arbeit ist doch Ehrensache, oder?

    Nicht vergessen wollen wir unseren Monatsbericht Januar, der auf unserer Homepage nachzulesen ist. Hier geht es auch um eine Bahn, mit der uns mehr als nur regionale Nachbarschaft verbindet: https://museum-asbach.de/januar-2026/

  • Aktuelles aus dem RSE Museum Asbach (Westerwald)

    • Mark Borutta
    • 2. Februar 2026 um 19:23

    Neues aus dem Museumsbahnhof Asbach – Zwei Kölsche Jecke und ein Bahnübergang

    Momentan ist es bei uns ruhiger – Winterpause und (unser Museum liegt in der Region um Köln) Karneval! Und ja – Karneval und Eisenbahnmuseum haben manchmal etwas miteinander zu tun.

    Wir möchten dieses Jahr verraten, wie einige unserer Aktiven zu uns gestoßen sind. Und als Mitglied unseres Social-Media Teams, der hier viele Posts geschrieben hat, mache ich hier mal den Anfang.

    Mein Bruder Dirk und ich (Mark Borutta) sind in der Region zwischen Hennef, Uckerath, Buchholz (Ww) und Asbach aufgewachsen. Zwar haben wir die Bahn um Jahre verpasst, aber die Relikte der Bahn sind uns seit der Jugend immer wieder begegnet.

    Es war im Januar 2020. Dirk und ich sind in Köln in einem Karnevalsverein aktiv und haben uns bei Vereinskollegen in Hennef zum „Vorglühen“ vor einer Sitzung mit Freunden getroffen. Auf dem Weg vom Bahnhof Hennef kamen wir in Hennef-Warth am ehemaligen Bahnübergang an der Kirche vorbei. So lange wie wir uns erinnern können, stand da ein inzwischen rostiger Blechkasten herum. Dieses Mal haben wir das Teil im Dunklen fotografiert.


    (das Bild zeigt den Schaltkasten an Ort und Stelle, wie wir ihn seit den 1970er Jahren kannten. Vorn rechts ging die Trasse ins Hanftal - ca. 200 m sind als Schulweg erhalten geblieben)

    Wenige Wochen später Ende Januar 2020 war eine Modellbahnausstellung in Siegburg, wo ich dann einen Infostand des Museums, dessen Entwicklung wir bis dahin aus der Ferne verfolgt haben, angetroffen und den Kollegen den Tip gegeben habe, sich das Objekt mal anzuschauen.

    Was kam ist bekannt – wir alle saßen wegen Corona daheim. Aber im Sommer 2021 durften die Asbacher den Blechkasten abbauen und bergen. Denn es hatte sich gezeigt, dass das tatsächlich die Schaltanlage des mit Blinklicht gesicherten Bahnübergangs war. Und als der Kasten dann demontiert wurde, war da nicht nur die kompette Elektrik erhalten – es wurden auch Betriebsanleitung und Schaltpläne in dem Schaltkasten gefunden. Das Papier muffelte zwar, aber war sonst gut erhalten, und das 53 Jahre nach dem Abbau der Strecke! Ein „Full House mit Joker“.

    (bei der Demontage stellte sich heraus, dass das gesammte "Innenleben" seit dem Streckenabbau 1968 überlebt hat")

    (in einem Verschlag befand sich sogar die komplette technische Dokumentation!!!)

    (Hier der Bahnübergang 1967 mit einem der letzten planmäßigen Güterzüge der RSE. Das Eckhaus steht noch, rechts ist auch noch die Kirche - nur der Einschnitt der Trasse wurde verfüllt - Foto: Walter Steingahs, Slg. Museum Asbach)

    Dirk und ich wollten im September beim ersten Öffnungstag nach der Bergung diesen Schaltkasten mal mit seinem Innenleben sehen, wurden erkannt – und nach einem „kleinen gruppendynamischen Gespräch“ im Bahnhof waren 2 Beitrittserklärungen unterschrieben.

    Dirk kümmert sich heute im Rahmen seiner berufsbedingt begrenzten Freizeit um die Elektrik und übernimmt auch immer mal wieder gern Transportaufgaben. Ich bin heute Kassierer im Verein und Teil unseres Social-Media Teams; außerdem mache ich mit 2 Kollegen die Führungen für unsere Gäste.

    (Dirk Borutta beim Verladen von 4 Achsen unserer Güterwagen Om811 und Om812 bei der MaLoWa)

    (und zum Schluß bin ich auch mal sichtbar - bei einer Führung über unser Gelände)

    Und so verwundert es nicht, dass in der Festschrift der Willi-Ostermann-Gesellschaft Köln dieses Jahr Bilder aus unserem Museum zu sehen sind und dass wir gern Anfang Januar 2026 die Ernennung zu Ehrensenatoren durch die KG „Quer durch de Waat“ in Hennef-Warth angenommen haben.

  • Aktuelles aus dem RSE Museum Asbach (Westerwald)

    • Mark Borutta
    • 16. Januar 2026 um 16:14

    Hallo Jörn,

    genau wo heute vor einem Jahr noch ein Hang mit morschen Bäumen und Gestrüpp war. Den Geländeteil können wir erst seit 01.02.2025 nutzen.

    Viele Grüße

    Mark

  • Brohltalbahn 2026

    • Mark Borutta
    • 15. Januar 2026 um 23:16

    Auch aus der Nachbarschaft- unsere Brölthaler Eisenbahn AG wurde ja einige Male der Brohthaler Eisenbahn AG verwechselt und wurde unter anderem auch deswegen 1921 in Rhein-Sieg Eisenbahn AG umbenannt - herzliche Glückwünsche zu diesem Jubiläum, bei dem wir gern zu Gast waren.

    Als Dankeschön hier noch ein paar Impressionen der Fahrt mit dem Sonderzug mit Dampflok 11sm

  • Aktuelles aus dem RSE Museum Asbach (Westerwald)

    • Mark Borutta
    • 12. Januar 2026 um 21:04

    Neues aus dem Museumsbahnhof Asbach – Altes Blech

    Während andere auf Weihnachtsmärkten einen Glühwein tranken, verbrachten einige Aktive des Museums zwei Adventssamstage und den vorletzten Tag des Jahres 2025 in einer ehemaligen Tongrube in Witterschlick.

    Dort musste eine Wellblechhalle bis Jahresende demontiert werden. Für den Schrott zu schade und für uns durchaus wertvoll.


    (Die Halle Anfang Dezember - Die Frontfassade wird bei uns angepasst und umgestaltet)

    Durch die auch teils nicht geplanten Neuzugänge an historisch wertvollen Fahrzeugen fehlt uns der Platz, sie unter Dach zu bringen und daran zu arbeiten. Insbesondere für Holzarbeiten ist eine separate Werkstatt dringend notwendig.

    (Man erkennt, wieviel Platz zum Arbeiten vorhanden sein wird. Das Gleis 1a wird etwa in der Mitte verlaufen)

    Geplant ist der Bau eines weiteren Gebäudes dort, wo früher der Kohlenschuppen gestanden hat. Der Kohlenschuppen ist nicht genau dokumentiert, so dass eine „originalgetreue“ Rekonstruktion ohnehin nicht möglich ist.

    Und hier kommt diese Halle ins Spiel. Von den Abmessungen passt sie genau auf das Baufeld. Und für kleines Geld eine solche Halle zu erwerben, instand zu setzen und aufzubauen war eine Chance, die wir uns nicht entgehen lassen konnten.

    (Am 20.12.2025 ist die Halle bereits zur Hälfte zerlegt.)

    Diese Arbeitseinsätze werden uns die Investition in einen Neubau in gut 5-stelliger Höhe (Holzbauweise) ersparen und uns zeitnah dringend notwendige Abstell- und Arbeitsflächen schaffen.

    (30.12.2025 am frühen Nachmittag liegt die Halle in transportablen Einzelteilen transportfertig bereit)

    Noch mehr Bilder und was sonst noch so passiert ist im Dezember – leider auch ein trauriges Ereignis – gibt’s wie gewohnt im Monatsbericht hier: https://museum-asbach.de/dezember-2025/

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