Beiträge von astrachan
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Bitte mal den Namen "Obstfelder Schmiede" nicht eigenmächtig verselbständigen. Der Name wird seit Jahrzehnten zusammengeschrieben, in den Kursbüchern der jeweils herrschenden Bahngesellschaften, in den Ortslexika, den PLZ-Büchern, amtlichen und touristischen Landkarten sowie am Schild des besuchten Bahnhofs. Alles zugängliche Daten für Eisenbahninteressierte. (Nachtrag: Beanstandung durch den Autor erfreulicherweise korrigiert.)
(1) Ortslexikon der DDR S.230 (1. Auflage 1986)
(2) Üppiger Thüringer Wald im Mai 2017 im Schiefergebirge
(3) Ersatzverkehr auf der Talbahn 2016. Man beachte das Bahnhofsschild resp. die Spiegelung am Fahrzeug
(4) Die Olitätenfuhre im Mai 2017
Die Olitätensammelei der meist armen Kräuter- und Heilkundigen im Thüringer Schiefergebirge qualifizierte sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zur industriellen Produktion in Meuselbach, Königsee und im Ankerwerk Rudolstadt. Von dort kamen bis zum DDR-Ende die meisten Hustensäfte, Liquida zum Einreiben und viele traditionelle Kräutermittel. Durch die rheinische Firma Krewel wurde die Firma in Meuselbach in den 1990ern geschlossen und zumindest teilweise nach Gehren transferiert.
Der Name "Meuselbach" im Firmennamen Krewel-Meuselbach ist nur noch Alibi, aber ein sehr schönes für das Image, da die einstige Meuselbacher Firma mit F.A.D. 1745 eine der ältesten deutschen Pharmabuden war. Die Steuereinnahmen aus Gehren gehen heute wohl erst mal oder endgültig ans Finanzamt Siegburg.
Witzle: Kann man von Hofmann's Tropfen*) schwanger werden? Mal sehn, wer's weiß.
*) Produkt von Hofmann&Sommer, Königsee
Freundliche Grüße astrachan
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Mal ein Kamerad, der tatsächlich der Lokomotivversorgung gedient haben müsste, geschickt hinter einem Strab-Fahrleitungsmast abgetarnt. Der Turm könnte noch stehen, die Straßenbahn ist dort leider Geschichte.
01 Naja, der fotografische Schwerpunkt liegt wohl eher auf dem gerade entschwindenden LOWA-Triebwagen der Linie 2.
Wenn ich jetzt den Ort nicht nenne, werden sich wieder die üblichen Verdächtigen erregen. Aber LOWA-Solo-Meterspur, elfenbein-rot, unmittelbar an einem Bahnhof, das sollte bahnhistorisches Grundwissen sein - auch für Jüngere.
Plauen unt Bf, links die Depoteinfahrt am unteren Bahnhof.

02 03 Der Siebenlehner Wasserturm von 1912 mit 42 m Höhe diente bis 1993 der städtischen Wasserversorgung, aber nicht der Eisenbahn, weder oben im Zellwald noch unten im Muldental an der Steyermühle. Heute wird Siebenlehn von Lichtenberg (Talsperre) versorgt. Neben den diversen Bahnhöfen ist dem Amalie-Dietrich-Zwergstädtchen vor 20 Jahren auch das jahrhundertlange Stadtrecht - wohl durch das sächsischen Innenministerium - abhanden gekommen und wurde an Großschirma weitergereicht.

Freundliche Grüße astrachan
Alle Knipsbildchen von mir
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Bilder in Babi Dól 10:18 (+15) und in Wieżyca (ca. 10:45)
Vor langer Zeit eine lange und schöne Sommerwanderung von Wieżyca auf dem Szlak Kaszubsky über Ostrzyce-Ręboszewo-Chmielno nach Kartuzy, 27 km, retour 19:58 mit dem Zweiachser ab Kartuzy über Somonino retour nach Babi Dól
Zu bfsswiss Zu den Schweizen.
Die Schweizer Maler Anton Graff und Adrian Zingg, angestellt als akademische Lehrmeister an der Kunstakademie Dresden, entdeckten vor mehr als 250 Jahren in der Ferne die Tafelberge, wanderten dorthin, stellten Ähnlichkeiten zu ihrer Heimat fest und schufen so erstmalig den Begriff "Sächsische Schweiz", das Schicksal nahm nun seinen Lauf und jede kleine Idylle wurde fortan als "Schweiz" betitelt.
Die beiden Herren wurden treue Sachsen, die dennoch ihre Heimat noch mehrmals besuchten, machten sich große Verdienste als Landschafts- sowie Porträtmaler und verstarben 1816/1813 in Leipzig/Dresden.
Aber keine Angst auch die Schweizer Eidgenossen haben ihr Sibirien.
Freundliche Grüße astrachan
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01 An der Markierungder Volumenskalierung ist der wässrige Zweck des Häuschens noch erkennbar.
Ansonsten wird das noch weitgehend erhaltene Bahnhofsensemble den Weg aller ungenutzten DB-Immobilien in die Abgängigkeit und Devastierung gehen.
02 Der alte städtische Wasserturm von 1876 in Dessau. Infolge des geringen Vorratsvolumens von 600 Kubikmetern wurde er bald durch einen Turm mit größerem Vorratsvolumen ersetzt. Heute dient er als Landesarchiv-Turm, naja, der Fahrstuhl-Anbau gerade an der Schau- und Straßenseite ist nicht gerade der Brüller. Dennoch notwendig für eine langfristige Nutzung des Turms.
Straßenbahn-Anschluss vorhanden.
03 Zitat aus http://www.reiseland-brandenburg.de
Der Wasserturm, das Wahrzeichen Kirchmösers, wurde 1916 nach Plänen des Baurates Reichle fertig gestellt. Der 60 m hohe Wasserturm wurde nach seiner Inbetriebnahme für die Versorgung des Kraftwerkes mit Wasser genutzt, stellte die Löschwasserversorgung in der Pulverfabrik sicher und bediente den umliegenden Siedlungen als Trinkwasserspeicher. Seit 1970 erfolgte keine Nutzung als Wasserversorgung mehr. Die Forstwirtschaft nutzt den Turm nun als Wach- und Koordinationspunkt. Eine Besteigung ist auf Anfrage möglich.
Die originelle Grammatik des Internet-Autors erschüttert mich nicht weiter, da bin ja durch gefühlt jeden zweiten hiesigen Forumsbeitrag schon konditoniert und die restlichen Beiträge sind in der Regel durch eine üble Ottographie verfeinert.
Auf das der gute Wille in allen Beiträgen erkennbar werde.
Freundliche Grüße astrachan
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Naja, der Dampfer "Kaiser Wilhelm" hatte in seinen 125 Jahren schon genug Grundberührungen.
Bei der Weserfahrt stoppte das Schiff zwei, dreimal abrupt im Sand und spannend war die Fahrt über die Latferder Klippen, die nicht hoch über der Weser situiert sind sondern eben im Flussbett, da rasiert das Schiff den Felsen und das haben die Partizipanten bei der langsamen Fahrt gespürt und gehört. Die Strömung ist dort deutlich stärker. Der erfahrene Chef hat aber die Nerven behalten und das Schiffchen sicher manövriert. Bei Pegel 1,14 m in Hannoversch Münden geht es nicht anders und der Edersee hat kein unendliches Volumen. Die Hamelner Personen-Motorschiffe haben einen sehr niedrigen Tiefgang <50 cm.
Zum Beginn der Maschinen-Schifffahrt auf der Weser im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde das Flussbett dort freigesprengt. Es ist heute kaum vorstellbar, dass über die Klippen und die Oberweser über 100 Jahre eine anspruchsvolle Fracht- und Schleppzugschifffahrt mit Rad- und Schraubendampfern und natürlich auch Motorschiffen sowie Personenraddampfern praktiziert wurde. Ich vermute, dass der durchschnittliche Pegel an der Oberweser im 20. Jahrhundert 50 bis 80 cm höher war. Soviel auch zum Klimawandel.
Neben den wirtschaftlichen Problemen wird wohl auch die Wasserführung der Weser mit ein Grund gewesen sein, dass die Mindener Fahrgastschifffahrt nach einigen Jahren die Fahrten mit der „Minden“ (ex Labe) von Minden nach Hann. Münden aufgegeben hat. 2007 bin ich noch von Vlotho nach Rinteln mitgeschippert und durchs Wesergebirge zur Pforte retour gewandert.
Nach mehreren Jahrzehnten Pause wurde im Juni 2008 die Frachtschifffahrt auf der Oberweser mit einem Motorgüterschiff reaktiviert. Auf einer meiner damaligen Republikquerfahrten hatte ich dieses Schiff am 19. Juni bei einer kurzen mittägigen Pause am linken Weserstrand zwischen Vaake und Hann. Münden getroffen, der Fotoapparat war aber nicht zugegen. So blieb diese historische Begegnung leider undokumentiert. Der sporadische Güterverkehr wurde nach einigen Jahren wieder aufgelassen.
Wenn der „Kaiser“ es heuer bis Quitzöbel schafft, dann wäre zumindest die kleine Rundfahrt über die alte Havel nach Brandenburg, auf dem Mittellandkanal und dem Elbe-Seitenkanal zurück nach Lauenburg gesichert. Die ehrenamtliche Besatzung einschließlich der Küchendamen (und die potentiellen Mitfahrer) freuen sich auf die Fahrt bis Dresden, hatten und haben viel Aufwand, können aber des Wasserstandes wegen nichts garantieren. 2015 hatte es ja auch erhebliche Verzögerungen mit mehreren Stillstandstagen in Rosslau gegeben.
01 Schleuse Quitzöbel, hier wird von der Elbe in die Havel hinunter (!)-geschleust. Wir blicken Richtung Elbe.
02 Hier sind die bösen Sandsteinklippen von Latferde zu sehen. Am Ufer warten die Paparazzi, wie sich das Schiff auf die Seite legt.
03 Der "Kaiser" in Höxter, jetzt mal von der Wasserseite geknipst.
04 Auch die "Barnimer Land" hatte mehr oder weniger in der Mitte der Müritz einen kurzen Maschinenstopp wegen Aufsetzen auf Sand hingelegt. Hier kurz nach der Begegnung auf hoher See mit der "Diana" und der "Schwerin". Fahrt von Oderberg nach Waren über die Urwald-Havel.
Viele Grüße astrachan
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Weil wir gerade von Ribe in Dänemark lasen, hier der Wasserturm von Tønder am nördlichen Ende der Marschbahn, einst bis Hoyerschleuse zur Überfahrt nach Munkmarsch auf Sylt.
Und Hildburghausen gabs in dieser Beitragskette bisher wohl auch nicht.
Zu guter letzt noch der weit sichtbare Kamerad in Neustraschitz.
Freundliche Grüße von astrachan
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Naja, das Bild hat zumindest seinen historischen Charme. Es ist 39 Jahre alt.
Und der selige "Junge Pionier" tastet sich auch gerade durch die Dimitroff-Brücke.
Rot ist eine leuchtendere, kräftigere Farbe als das dünne sachsen-grün. Auch blau ist bestens geeignet für Reeling, Waschbord und Wasserlinie. Freundliche Grüße astrachan