Unvorstellbar, dass es in den Alpen oder in Skandinavien täglichen Bahnverkehr gibt.
Ein Wunder.
BG
Castor (aus den österreichischen Alpen)
Unvorstellbar, dass es in den Alpen oder in Skandinavien täglichen Bahnverkehr gibt.
Ein Wunder.
BG
Castor (aus den österreichischen Alpen)
Ich hatte doch geschrieben, das die Bedingungen gleich sein müssen. Dazu gehört auch der gleiche Querschnitt welcher wenn nicht vorhanden Auswirkungen auf Druck und Temperatur sowie Strömungsgeschwindigkeit hat. Dadurch kann es zur Abweichungen in der Anzeige kommen.
Aus meiner Sicht ist der Wasserstand im Dampfkessel relativ statisch, das heißt er verändert sich nicht so schnell, dass unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten in unterschiedlichen Strömungsquerschnitten des unteren und oberen Anschlusses zum Kessel (und laut Fotos sind die Querschnitte ja relativ groß ) den Wasserstand stark verfälschen würden.
Der Druck ist sowieso ident auch wenn ein Kesselanschluss völlig verschlossen wäre.
Die Temperatur ist vermutlich im Wasserstandsglas immer niedriger als im Kessel (viel Abstrahlungsoberfläche im Verhältnis zu geringem Volumen.
Aber ja, ich weiß natürlich auch nicht worin das Problem begründet ist.
BG
Castor
Liebe Alle,
1) gehöre ich sicher nicht zu jenen, die hier Hass, Häme und Schadenfreude säen
2) ist es für mich aus Österreich relativ weit zur HSB um persönlich jemanden zu fragen. Momentan bin ich überhaupt für einige Monate beruflich in Asien
3) meines Erachtens nach erklärt sich das Problem noch immer nicht. Selbst wenn an einem Anschluss des Wasserstandes eine Querschnittsverengung wie auf den Fotos ersichtlich, würde ich vermuten, dass der Wasserstand noch richtig anzeigt. Eine damit verbundene Blasenbildung kann ich mir nicht erklären.
Aber zumindest gab es jetzt ein paar sachliche Beiträge zum Thema.
BG
Castor
Hallo,
nur mal eine Frage es heisst immer Kessel falsch eingebaut, wie kann so was passieren ?
Diese Frage stelle ich mir nämlich auch. Wie kann ein Kessel so falsch aufgebaut werden, dass die 100 mm Mindestwasserstand über Feuerbüchsdecke nicht eingehalten würden? Kessel rauchkammerseitig zu hoch, sodass am Umbug zur Feuerbüchsrohrwand bei der Bergfahrt mit Kamin voraus die 100 mm nicht mehr gegeben sind?
Und warum würde das Dampfblasen im Wasserstandsglas erzeugen?
Oder wurde der Kessel neu gebaut und dabei die geometrischen Abstände von Feuerbüchsdecke zu Wasserstandsbohrungen in der Stehkesselrückwand nicht eingehalten?
Fragen, deren Antwort ich im bisherigen Threadverlauf nicht finden konnte.
BG aus Österreich
Castor
Und ich bin ein großer Fan der HSB
Hallo in die Runde,
eigentlich war das Thema "39" doch längst geklärt. Es gibt Videos unter Insidern und die zeigen das Dilemma der Lok nach dem Tausch des Kessels von der "38" in Meiningen. Sie erfüllt die Sicherheitsanforderungen nicht und damit wird sie und darf sie auch nicht eingesetzt werden.
Beide Beteiligten, DLW und HSB, sind dazu in Gesprächen. Eine Lösung ist erstmal (noch) nicht in Sicht.
Viele Grüße, Volker
Und das ist so geheim, dass der technisch interessierte Nicht-Insider nicht erfahren darf, was technisch das Problem ist?
Ggf. könnte dieses Wissen anderen Auftraggebern und Herstellern von Neubaukesseln nützlich sein.
Mir ist schon klar, dass weder Auftraggeber noch Auftragnehmer ein Interesse daran haben, die Probleme öffentlich zu machen. Wenn aber eine Lok mit frischer HU so lange nicht in den Planbetrieb genommen werden kann, ist auf jeden Fall offensichtlich, dass ein gravierendes Problem vorliegen muss.
LG
Castor
Ja leider geht in allen unseren Ländern den Kommunen, Ländern und dem Bund das Geld aus und „Luxusinstitutionen“ wie Museumsbahnen können kaum mehr finanziell unterstützt werden.
Kein Verein kann das riesige Investment eine desolate Strecke wieder instand zu setzen, ohne finanzielle Unterstützung stemmen.
Ich befürchte, dass in Österreich noch viele Museumsbahnen aufgrund des Oberbauzustandes zu statischen Museen werden. Vielleicht kommen nochmal bessere Zeiten. Wichtig ist, dass die Streckenbänder im Besitz der Vereine kommen bzw. bleiben, sodass sie nicht fragmentiert und damit für immer verloren werden.
LG
Castor
Wir haben mal einen Rahmen Hochdruckwasserstrahlen lassen. Der Zauber war in wenigen Tagen vorbei. Keine Gefährdung durch Laserstrahlen, kein Entfernen verbrannter Lackreste.
Würde ich wieder so machen.
LG
Castor
Vielleicht lässt man ja das70-jährige bewusst ausfallen, um zum 75. Jubiläum ein um so größeres Fest zu feiern.
Positiv denken.
LG
Castor
Hallo zusammen,
Diese Dampfeicherlok aus Meiningen konnte ich heute im Lokpark Ampflwang ablichten.
Meines Wissens nach eine Babelsbergerin.
Kraftwerk Hirschfelde Nr. 2 (oder so - ich weiß es leider nicht auswendig).
LG
Castor
Ich stelle mir dann immer die Frage, ob man sich lieber mehr auf z.B. o.g. Objekte konzentrieren sollte u. befürchte das der Verfall vieler ausgestellter Objekte nicht mehr aufgehalten werden kann.
Vergleichbar ist das mit den Industriedenkmälern im Ruhrgebiet. Wenn man die alle paar Jahre mal besucht, sieht man immer mehr abgesperrte Gebiete. Irgendwann werden dann mal die Rosthaufen beseitigt.
Man kann sich auch fragen, ob angesichts der Dauer der Erdgeschichte und der Grösse des Universums der Mensch überhaupt versuchen sollte etwas zu bewahren. Am Ende ist alles vergänglich.
In 100 Jahren ist das Individuum vergessen. In 1000 Jahren wird vielleicht keine 01 mehr erhalten sein. Alles eine Frage der Sichtweise. Vielleicht ist auch der Weg das Ziel.
LG
Castor