Beiträge von Danilo Pietzsch

    Hallo Jörg,


    der Wagen von DF Modeltog ist reine Handarbeit. Dazu mussten Unterteile von verschiedenen Heljan-Modellen sowie neugebaute Wagenkästen und Dächer kombiniert und teilweise mit Extrateilen bearbeitet werden, das Ganze kostet dann natürlich keinen Serienpreis eines Einzelwagens. Auszug Übersetzung der DF-Modelltog-Webseite dazu:


    "Das Modell ist handgefertigt und 100% korrekt mit allen Details.

    Dies ist KEIN umgebauter Wagen, sondern eine komplett neue Formvariante.

    Der Wagen im Maßstab H0 / 1:87 ist mit einer NEM / KKK Kurzkupplungskulisse ausgestattet.

    Wagenkasten und Fahrwerk sind in Kunststoff gegossen, nachgerüstete Griffe aus Metall.

    Die Lackierung ist die echte DSB-Design-Rot-Farbe und anschließend wurden schöne und korrekte Beschriftungen aufgebracht.

    Ein unserer Meinung nach schönes und korrektes Modell, das von DF Modeltog in Dänemark hergestellt wird.

    Produziert in zwei Serien von 50 Stück in jeder Serie. Alle mit der gleichen Nummer.

    Die erste und zweite Wagenserie (insgesamt 100 Wagen) sind verkauft und wurden fortlaufend ausgeliefert.

    Wir haben uns entschieden, eine Sonderserie von BUH-Wagen für insgesamt 50 Stück zu produzieren, die im Herbst gefertigt und kurz darauf ausgeliefert werden. Die Wagen werden in der bestellten Reihenfolge geliefert.

    Das bedeutet, dass jeder, der „Serie 3“ bestellt, auf die Auslieferung der Waggons warten muss, wahrscheinlich im Herbst, vielleicht auch vorher."


    Aus dem gleichen Grund findest du z.B. noch die diversen Wagenkästen der Spenderfahrzeuge im Shop der Ersatzteile, die müssen ja auch irgendwie verkauft werden, wenn nur Dach und Unterteil benutzt wurden, die anderen übrig gebliebenen Ersatzteile sind inzwischen abverkauft.


    Die originalen Ausflugswagen Litra Buh wurden erst ab 1964 aus Litra AU-Wagen (Scandia 1932) umgebaut, dass waren ursprünglich Wagen mit 1./2./3. Klasse, ab 1934 dann aber schon nur 1. /2. Klasse-Wagen.


    Die Wagen inkl. Umbauten sind in dänischer Literatur natürlich auch gut dokumentiert mit Zeichnungen. Es gab die ursprünglichen AU 401-405, ab 1941 251-255, ab 1962 161-165. Aus diesen 5 Spenderfahrzeuge wurden in anderer Reihenfolge dann 1964 zuerst nur 2 Stück zu Buh 2101 und 2102 (ab 1967 als Buh 3700 und 3701 bezeichnet) umgebaut bzw. ab 1966 kamen 3 weitere Umbauten Buh 3702-3704 dazu. Und Buh 704 wurde 1975 bei den Filmaufnahmen verwendet, er ist jetzt im Museumszug des DJK beheimatet.


    Im dänischen Fahrzeugmaterialverzeichnis gibt es eine Zeichnung zum Buh, privat veröffentlicht unter https://www.hauerslev.com/dsb/…_C45114062406360_0035.pdf


    Mein Modell in Spur N entstand aus einem Minitrix-Modell eines Gruppe 28-Wagens, genauer DRG AB4ü-28, später als 1. Klasse in blau bei DB eingesetzt. Decals dazu wurden von dänischen Hersteller http://www.skilteskoven.dk geliefert.


    Viele Grüße,

    Danilo

    Hallo,


    im Tresorwagen ist zwar noch Platz, aber dort stehen keine Kisten mit Goldbarren. Ich hoffe, dass ich ja demnächst mal dazu was bekomme, denn auch den Hanomag würde ich gerne mit den Kisten als Modell haben, RailNScale hat da schon viel vorgearbeitet, nur die letzten Details müssten noch angepasst werden. Mal sehen ob er dazu mal die Zeit findet.


    Einen interessanten Film habe ich gerade zum Jütland-Film gefunden, dort stehen die Feldbahn mit Bunker und diverse Filmszenen im Vordergrund.




    Viele Grüße,

    Danilo

    Hallo,


    ich habe natürlich weiter gebastelt, gestern wurde der Tresorwagen verkleidet. Allerdings habe ich den Brawa G10 noch nicht auf die Details des dänischen HJ-Wagens geändert, dort ist nur ein Radsatz gebremst mit einem seitlichen Rangierbremshebel. Und auch die Tritte müssten noch geändert werden.


    Aber heute habe ich mir mal aus einigen Figuren etwas Passendes rausgesucht und nach Filmbildern bearbeitet.


    Kjeld hat sich etwas gesträubt, den Kittel anzuziehen, der auch noch im Fahrtwind weht. Auch die neuen DSB-Mützen aus Papierstreifen mussten auf die verschiedenen Kopfgrößen angepasst werden, wie im Film. Egon hat seinen Schlips, Kjeld seine Fliege bekommen, und Benny hat seine Latzhose behalten, aber die Farbe des Hemds gewechselt. Zuletzt kamen dann noch die goldenen DSB-Logos auf den Mützenrand.


    Aber zum Einbau in den Führerstand haben Egon und Benny dann eine Bein-Amputation hinnehmen müssen, Kjeld wurde nur an den Beinen etwas befeilt, schließlich soll er nur am Oberteil und nicht am Unterteil befestigt werden, damit man später noch an die Innereien also Decoder und Motor kommt.


    Auch die Kellersche Kupplung mit der Kette wurde nun endgültig durch die Öse gefädelt und am Bügel abgeschnitten, die muss aber auch trennbar bleiben. Und natürlich gibt es nun Bilder zusammen mit dem Tresorwagen. Das Raster der grünen Matte ist genau 5 mm groß und das Modell im Maßstab 1:160 ist also Spur N.


    Und zum Vergleich noch ein Originalbild https://dam-p-dfi.pqcloud.eu/p…authcred=R3Vlc3Q6R3Vlc3Q=

    von der dänischen Webseite zum Film. Dort gibt es noch mehr Bilder zum Film.


    Und natürlich vorher wurde schon mal im Tresorwagen ein Sounddecoder eingebaut, die trennbare Verbindung vom Tresorwagen zur Lok dient auch der zusätzlichen Stromabnahme, damit ist auch der Sound fast problemlos abspielbar bei fahrender Lok. Ich hänge mal eine mp4-Datei in einen zip gepackt als Video an.


    Viele Grüße,

    Danilo

    Hallo Robby,


    Martin sagte mir heute, dass er noch eine Platine mit den diversen sächsischen Epoche 1 Güterwagen und auch noch einige der Zugführer-/Güterwagenplatinen da hätte.


    Da müsstest du dich bitte mit deinen Daten mal an mich wenden, wenn noch Bedarf besteht. Dann gebe ich das wie gewohnt an Martin weiter und vermittle den Rest.


    Viele Grüße,

    Danilo

    Hallo Robby,


    es gibt da einige Leute, die immer wieder mal solche Bestellungen sammeln und weiterleiten, jedoch meist als Sammelbestellung nur für eine einzelne Auflage. Infos gibt es dazu in dem anderen Beitrag. Ob es aus dieser Sammelbestellung noch vorhandene Platinen gibt müsste man nachfragen bei Martin.



    Viele Grüße,

    Danilo

    Hallo Ronny,


    soweit ich weiß wurden alle von der DB AG nicht mehr benötigten Güterwagen und die Rollfahrzeuge an die TRR abgegeben. Die SDG hat aber auch inzwischen eigene Rf4 für den Bahndienst und Schotterwagen ex. Mansfeld in Radebeul eingesetzt.


    Analog sollte es wohl auch im Weißeritztal mit der dortigen IGW bei der Abgabe der nicht mehr benötigten Gw und Rf gewesen sein.


    Viele Grüße,

    Danilo

    Hallo Ronny,


    schön, dass du aktuelle Bilder aus Radebeul bringst :thumbup: , aber bitte keine Falschmeldungen schreiben. ;)


    Die Betriebsmittelrampe ist weder abgebaut noch anderweitig verschwunden, bis auf den fehlenden Normalspuranschluss steht die Rampe weiterhin da neben der Neubauwerkstatt, das kann man auch von der S-Bahn aus sehen. Die ist nur durch Unkraut und einigen Sträuchern von vorn nicht mehr als solche zu sehen, genauso wie auf Google Maps.


    Das einzige was dort gegenüber dem Zustand bei Google Maps entfernt wurde sind die restlichen Normalspurgleise bzw. Altschwellen vom Güterbahnhofsanschluss und das im Unkraut versunkene Reststück der Rollwagenabstellgleises direkt neben der Betriebsmittelrampe, dort ist jetzt eine freie Schotterfläche. Die Baugrube ist etwa am sichtbaren Ende des Nachbargrundstückes mit dem Bauzaun parallel zu Ende. Hinter der Betriebsmittelrampe liegt derzeit der ausgehobene Sand aus der Grube, denn schon direkt unter dem Schotter ist hier im Boden reiner Elbsand.


    Die Rollwagengrube ist aber tatsächlich beim damaligen Umbau im Zuge des S-Bahn-Ausbaus teilweise verschwunden, nur die Schmalspurgleise und die daneben liegenden Profile zum Abstützen der Rf4 beim Aufrollen der Normalspurfahrzeuge bei der Beladung sind noch vorhanden, die Betonkante und das etwas höher liegende Normalspurgleis fehlen.


    Die Rollwagen sind nicht verschrottet, einige der Rf4 wurden vor einigen Jahren an befreundete Vereine abgegeben, genaue Daten kann ich dazu aber nicht liefern. Die SDG hat 3 Container auf 3 Stück Rf4 der TRR gestellt, zwei weitere Rf4 der TRR, wie auf Google Maps zu sehen, standen am Ende der Wagenreihe, 1x unbeladen und 1x mit dem Einheits-GGw-Gerippe der TRR beladen, diese beiden Rf4 stehen jetzt auch vor den Dampfloks 99 1779 und 99 1789 neben der Werkstatt. Zwei weitere Rf4 der TRR stehen am Museumsgleis beladen mit den historischen Normalspurwagen des VMD. Die Rf4 und Rf6 des VMD stehen in der Freihalle des TSW untergestellt.


    Der Gleisbau zum Anschluss der neuen Wagenwerkstatt bzw. vorübergehenden Lokwerkstatt sollte bald erfolgen. Und dann geht es vorn mit dem Neubau der richtigen Lokwerkstatt weiter mit dem Umbau. Dabei wird dann nach dem mir bekannten Stand die alte Werkstatt, also die frühere sächsische Umladehalle zwischen Normal- und Schmalspurgüterwagen abgebaut und inkl. der davor liegenden Fläche mit der neuen Lokwerkstatt bebaut.


    Viele Grüße,

    Danilo

    Hallo,


    der EK-Verlag hatte den SVT 1991 als ausgemustertes Fahrzeug erworben und neben der leider nur äußerlichen und bremstechnischen Aufarbeitung des Triebwagens Bauart Hamburg auch damals die Umlackierung des Triebwagens Bauart Leipzig mit einer Spendenaktion unterstützt oder gar komplett finanziert. Das wurde bei der Geschichte des SVT in der Sendung auch leider nicht erwähnt. Und wer die Eigentümer vor der Gründung des Fördervereins in Delitzsch waren kam auch nicht rüber, das ist schade.


    Aber auf der Webseite http://www.svt-leipzig.de/ steht wenigstens etwas dazu. Im Jahr 2009 verkaufte der EK-Verlag den Triebzug an die B&V GmbH in Leipzig, die ihn in Delitzsch hinterstellte. 2015 wurde der alte Lack wie schon 1993 neu angebracht. Ich kann aber nicht erkennen ob der Förderverein inzwischen der Eigentümer des SVT ist.


    im Jahre 2008 zum Jubiläum 100 Jahre Werk Delitzsch habe ich die SVT dort auch selbst gesehen.


    Unter "Förderverein" sind übrigens aber nicht die Bilder zum SVT Leipzig sondern die vom ebenfalls früher in Delitzsch unter Regie und seit 2000 im Besitz des Vereins stehenden Bauart Köln http://www.svt-koeln.de/ zu finden, die Hintergrundfarbe der Seiten dort macht auch den Unterschied der Außenfarbgebung deutlich. Der EK hatte diesen SVT ebenfalls von der DR erworben und 2000 an den Verein verschenkt. Am 12.9.2014 wurde der SVT 137 856, Bauart „Köln“ in die Hände der Wilhelm und Karl Maybach-Stiftung übergeben, die ihn zuerst nach Cottbus und 2019 ins Dampflokmuseum in Neuenmarkt-Wirsberg überführen ließ, Ziel war die Neumotorisierung und betriebsfähige Aufarbeitung. Scheinbar ist der SVT aber trotz der in den Jahren davor in Delitzsch gemachten Fortschritte wohl inzwischen durch längere Abstellzeit in einem schlechteren Allgemeinzustand.


    Viele Grüße,

    Danilo

    Hallo Dietmar,


    Martin Reiche teilte mir im Oktober 2020 mit, dass er die Fertigung von Antriebsblöcken für die Ne-Schmalspurfahrzeuge Ns4 und HF130C gerade nach langer Herstellersuche wegen einigen konstruktiven Detailanforderungen (hohes Gewicht, kleine Leerräume) beauftragen konnte. Zusätzlich zur Fräsung der Antriebsblöcke werden auch die Zahnräder Modul 0,2 und die Radsätze bestellt. Als Motoren werden 12V-Glockenanker mit 6 mm Durchmesser mit Schwungmasse eingebaut. Die Fertigung sollte evtl. bis zum Jahresende 2020 schon fertig sein, genaues ist aber wie in diesen Zeiten nachvollziehbar noch nicht abzuschätzen und mir auch leider nicht bekannt.


    Zuerst wurden den Bestellern der Gehäuse diese Antriebsteile als Bausatz angeboten. Die Zahnräder als Stufenzahnräder werden im Bausatz nicht zusammengesetzt geliefert und können aber mit Mikrorohren zusammengelötet werden, auch die Achslagerbohrungen werden mit Untermaß gefertigt, und müssen nachher noch auf Maß gerieben werden.


    In Arbeit bzw. als Vorserienmuster war damals auch ein Antrieb für die IV K mit Anbauteilen für die Altbauvariante (es fehlen derzeit z.B. einfach die Bremszylinder der späteren Reko-Loks) in Arbeit, dort wird dann ein 7 mm-Glockenanker-Motor unter dem Kesselblech die Lok bei 12 Volt auf ihre angemessene Höchstgeschwindigkeit von umgerechnet 25 km/h bringen. Dazu aber dann später mehr wenn es auch bestellbar ist.


    Wer an der Antrieben für die Ns 4 und HF140C jetzt Interesse hat kann sich ja noch per Mail bei mir melden, ich werde die Bestellungen dann an Martin weiterleiten.


    Viele Grüße und bleibt gesund,

    Danilo