Beiträge von Michael89

    Hallo,


    zum Thema Alternativen ist hier was geschrieben, wobei ich die gegebenen Informationen nicht bewerten möchte.


    https://www.rettet-das-selketal.de/3-hochwasser.htm


    Generell geht finde ich in der heutigen Zeit die Tendenz dazu Probleme durch wenige große statt durch viele kleine Maßnahmen zu lösen, da dies einerseits den Verfahrensaufwand reduziert andererseits auch eine geringere Zahl unmittelbar Betroffener zu befürchten ist. Das führt dann halt zu solchen Bauprojekten wie wir Sie hier sehen. Ich finde das Ganze nicht unbedingt gelungen, aber der Hochwasserschutz an der Selke ist seit spätestens 1994 dringend notwendig. Ich denke die Auswirkungen auf die HSB hinsichtlich Streckenüberflutungen sollte sich in Grenzen halten, so viele Hochwasserlagen hatte das Selketal in den letzten Jahren nicht. Wir müssen uns aber ggf. darauf einstellen dass bei anhaltendem Regen und entsprechender Vorhersage hier dann schon frühzeitig eine Betriebseinstellung verfügt wird um zu verhindern dass Fahrzeuge abseites ihrer Einsatzstelle eingeschlossen werden.


    Gruß Michael

    Hallo Lenni,

    wozu wurde die Wendeschleife ursprünglich errichtet?

    jetzt macht die Frage Sinn. Es wurde in den 80er in Silberhütte ein Heizkraftwerk errichtet was mit Braunkohle versorgt werden musste. Da das Lichtraumprofil zwischen Gernrode und Alexisbad einen Betrieb mit Rollfahrzeugen zu der Zeit nicht zuließ und bei den erwarteten Mengen eine Umladung auf Schmalspurwagen in Gernrode ausschied musste das Kraftwerk mit Güterzügen von Nordhausen aus bedient werden. Dazu wurde auch das bis dahin abgebaute Streckenstück Straßberg-Stiege wieder aufgebaut. Um die Bedienung rationell machen zu können und das mit Rollwagen aufgrund der Kuppelstangen doch relativ aufwendige Umsetzen in Stiege zu sparen wurde im Zuge des Wiederaufbaus der fehlenden Strecken in Stiege eine Wendeschleife errichtet um einen Durchlauf von Nordhausen nach Silberhütte zu ermöglichen.


    Gruß Michael

    Hallo 217 055 ,


    der Regelfall ist dass die Sonderzüge durch die Schleife fahren. Da Sie dies in der Regel bereits auf der Zuführung nach Gernrode tun, tun Sie es entsprechend auch wieder auf dem Weg aus dem Selketal heraus, unabhängig davon in welche Richtung der Sonderzug dann fährt. Lediglich wenn von vorn herein geplant ist dass der Sonderzug auf seinem Weg die Schleife nicht benutzen wird, dann wird schon bei der Zuführung sicherlich auf die Schleifenfahrt verzichtet um den Zug nicht zu verdrehen. Das ist ja aber nur bei Zielort außerhalb des Selketals der Fall, wenn der Zug wieder ins Selketal zurückkommt und dann leer nach Wernigerode überführt wird kann auch hier für die Überführungen die Schleife benutzt werden. Du musst bedenken dass entsprechend der regulären Ausrichtung der Wagen in Gernrode der Weg durch die Wendeschleife der "normale" Weg ist, wenn man sich den 8967 in Eisfelder Talmühle anschaut und mit den Nordhäuser Zug vergleicht stellt man fest dass der Zug genau genommen "verkehrt herum" steht. Die oben von JB Eisenbahnfilme gezeigte Situation kann somit damit zu tun haben dass ein Tausch der Wagengarnitur geplant war, dafür muss dann nämlich auf dem Weg des 8966 in Stiege eine extra Runde gemacht werden bevor der Zug nach Hasselfelde und dann nach Eisfelder Talmühle fährt.


    Gruß Michael

    Hallo,

    hat man jetzt schon den ersten Bahnübergang mit dem Gleisneubau passiert?

    ich meine nein. In einem anderen Thread bei DSO war davon die Rede dass auf Weisung des LfB extra ein Prellbock beschafft werden musste um das "Streckenende" und die dahinter befindliche Straße zu sichern da die Variante "Schwellenkreuz" von der Bahnaufsicht nicht akzeptiert worden wäre.


    Gruß Michael

    Hallo Marc,

    Aber eigentlich müsste doch mindestens ein TW-Umlauf aus Nordhausen durch die Schleife fahren, oder?

    du bräuchtest ein Zugpaar welches sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg nicht den Abstecher über Hasselfelde macht. Ob das im Fahrplan drin ist weiß ich gerade aus dem Kopf nicht und im Netz findest du ja aktuell keinen "normalen" Fahrplan ohne Baupause, SEV o.ä.

    Bei den Triebwagen ergibt sich aber noch folgender Knackpunkt: der VT braucht die Schleife ja eigentlich nicht, da ein Umsetzen nicht notwendig ist. Der Bahnhof Stiege ist durchweg mit Rückfallweichen ausgerüstet, die einzigen Weichen die mit Hand gestellt werden müssen sind die 3 Weichen vom Ladegleis, die Weiche am Gleis 2 an der Ausfahrt Richtung Gernrode/ETM und die Weichen wo es in die Wendeschleife geht. Das Ladegleis wird regulär nicht befahren, die Weichen am Gleis 2 muss regelmäßig vom Zugpersonal verstellt werden je nachdem wo die Reise hingehen soll und die Weichen zur Wendeschleife steht im Normalfall Richtung Hasselfelde. Es ist somit für das VT-Personal auf der Fahrt Gernrode-ETM (und sinngemäß retour) einfacher (und meines Wissens auch im Buchfahrplan so vorgesehen) dass einfach von Gleis 1 kommend Richtung Hasselfelde ausgefahren wird, dort hinter der Weichen zum Gleis 2 angehalten wird und dann in Gleis 2 nach dem automatischen Rückstellen der Rückfallweiche zurückgesetzt wird als 2 Mal die Weiche zur Wendeschleife umzulegen und diese zu Durchfahren.

    Definitiv genutzt wird die Wendeschleife bei durchgehenden Sonderzügen aus Gernrode/Quedlinburg Richtung Wernigerode/Brocken/Nordhausen.


    Gruß Michael