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  2. 772 038-7

Beiträge von 772 038-7

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 772 038-7
    • 8. März 2026 um 13:04
    Zitat von ThomasKugel

    Hallo,

    was soll denn das für ein "Umbau" sein, von dem hier neuerdings die Rede ist und der angeblich so teuer wird?

    [...]

    Auch denke ich an die 203, wobei diese ja ihren Ursprung in der DR-V100 hat und in Stendal Erfahrungen damit vorliegen, was seinerzeit aber tatsächlich als "Umbau" bezeichnet wurde weil außer dem Motor technisch einiges an den Maschinen verändert wurde.

    So wie ich es verstehe, soll es ein der BR 203 vergleichbarer Umbau gemacht werden, einschließlich Neuverkabelung und technischer Aktualisierung.

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 772 038-7
    • 8. März 2026 um 10:26
    Zitat von Tssd 47

    Wenn man sich die exorbitant überteuerten Kosten für die Dieselloks sparen und stattdessen die Dampfloks auf Ölfeuerung umbauen würde, könnte man bei Waldbrandgefahr ganz normal Betrieb machen

    Wie "einfach" der Umbau auf Ölfeuerung läuft, erlebt man ja gerade. Die HSB braucht auch in Zukunft für Gleisbau, Schneepflug, Rangieren usw. Dieselloks, die auch schon kurzfristig bei Waldbrandgefahr helfen können. Hier einen einheitlichen Bestand mit durch die Grunderneuerung neuwertigen Dieselloks zu schaffen, gehört definitiv zu den besseren unternehmerischen Entscheidungen der HSB. Der Umbau der 892 ist übrigens so teuer, weil hierbei das gesamte Engineering/Zulassung eingepreist ist. Jetzt mit den Umbau der weiteren Loks zu stoppen, würde den Nutzen aus dieser Investition (einheitliche, einfacher zu wartende Flotte, kostengünstiger Umbau der Folgeloks) verhindern.

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 772 038-7
    • 6. Oktober 2025 um 09:48
    Zitat von 50 3604-1

    Mit dem Gedanken kann man so jede Straßen und Eisenbahn einstellen..
    Vielleicht ist ja der Schmalspurzug an sich das Bedürfnis..?

    Gruß André

    Nein, da Straßenbahnen und Eisenbahnen leistungsfähiger und auch effizienter sind, wenn ausreichende Verkehrsbedürfnisse vorhanden sind, die die höheren Investitionen rechtfertigen.

    Bei den HSB steht meines Erachtens je nachdem wie sie sich entwickelt die Frage, ob sie zur staatlich finanzierten Daseinsvorsorge gehört oder sich in eine Disneylandbahn zum Brocken und Museumsbahn auf dem übrigen Netz wandelt. Ich habe bisher nicht wahrgenommen, dass die Länder aus der Finanzierung der HSB aussteigen wollen. Dass sie einer Forderung aus der Region, einfach ein "weiter so" bei einem Unternehmen zu finanzieren, dass sich bisher mit Politmarketing in einer sehr kostenintensiven Nische bequem eingerichtet hat, ist aus Steuerzahlersicht zu begrüßen. Egal wo ggf. auch an anderer Stelle Geld üppig ausgegeben wird - eine kritische Prüfung bezüglich Nutzen und Aufwand ist hilfreich. Dazu gehört allerdings auch, den Beitrag der HSB zur Wertschöpfung an anderer Stelle mitzubetrachten.

  • Betrieb der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) 2025

    • 772 038-7
    • 6. September 2025 um 16:46
    Zitat von gwr

    Die Meldungen waren vor einigen Tagen schon mal da, waren dann weg. Jetzt sind sie wieder da, wie auch der SEV von/nach Wernigerode bis 30.9..

    Was noch fehlt und auch schon angekündigt war, ist der Diesellokeinsatz 8931-8934 zum Brocken nächste Woche. (und heute z.Bsp.) Da muss man im Moment im Online-Ticket-Shop nachschauen.

    Da geht manches durcheinander im Moment.

    Gruß Gerd

    Die vorige Meldung war aber ein zweitägiger Ausfall des Umlaufs 8970 ff. mit Schienenersatzverkehr. Jetzt fällt einfach ersatzlos aus und es wird zum Teil noch nicht einmal gemeldet. Dass man sich die Information überall zusammensuchen soll (wer schaut für eine Triebwagenfahrt in den Online-Ticketshop?), kann doch auch nicht Sinn der Sache sein.

    Ich habe die Info zum Triebwagenausfall jetzt übrigens in der INSA-Fahrplanauskunft gefunden:

    "Zugausfälle Harzquerbahn/ Selketalbahn bis 12.09.2025

    betriebsbedingt entfallen die Fahrten 8970-8973, 8916 komplett, teilweise Zugausfälle 8974, 8955, 8956 und 8906. Ein Schienenersatzverkehr kann nicht angeboten werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website."

    Über die INSA-Webseite, wird man dann übrigens auf die Homepage der HSB verwiesen, wo die Information ja wieder lückenhaft ist (siehe oben).

    Man kann ja für Vieles Begründungen finden, aber aus meiner Sicht ist die fehlerhafte Fahrgastinformation auf ein Spiegel des Unternehmens HSB und der ersatzlose Ausfall ein Zeichen, dass die HSB sich nicht als ÖPNV-Unternehmen begreift und insofern die Finanzierung aus ÖPNV-Mitteln fragwürdig ist.

  • Betrieb der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) 2025

    • 772 038-7
    • 6. September 2025 um 15:54
    Zitat von 99 741

    Hallo,

    aktuell gibt es weitere Einschränkungen im Triebwagenverkehr: Link HSB

    Auf den ersten Blick scheint ein weiterer Triebwagen zu fehlen (ab sofort nur je ein ganztägiger Umlauf ab Gernrode & Nordhausen), auf den zweiten Blick gibt es jedoch eine einzige Leistung für die ein dritter VT benötigt wird (8974 Nordhausen Nord - ETM) - eine Rückleistung gibt es nicht, die fällt aus. Am Zugschluss des 8929 (wie es vor einigen Wochen schonmal war) kehrt der VT Tims Bildern nach jedenfalls nicht nach Nordhausen Nord zurück.:/

    LG

    Ich vermute, dass der 8916 und der 8906 zwischen Hasselfelde und Talmühle auch entfallen, man dies aber verschweigt. Habe zumindest gestern in Hasselfelde vergeblich auf den Zug gewartet.

    Es ist allerdings schon sehr auffällig, dass man in der Woche nach der Bekanntgabe, dass die Selketalbahn auf der Kippe steht, beginnt, Zugleistungen ersatzlos ausfallen zu lassen und dann noch nicht einmal darüber informiert. Man braucht wohl noch einen Nachweis für Verzichtbarkeit.

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 772 038-7
    • 10. August 2025 um 13:20
    Zitat von Jonas

    Die Hsb hat daran ja nicht wirklich Interesse mehr. Dieses Jahr wäre ja 70 Jahre Brockenlok dran.

    Vielleicht ist es ja auch sinnvoller, das Unternehmen erstmal wieder "auf Kurs" zu bringen als die Titanik nachzuahmen. Wobei der Vorteil der HSB darin liegt, den Eisberg ggf. noch umschiffen zu können.

  • "SVT Görlitz" - VT 18.16 Sonderfahrten

    • 772 038-7
    • 17. Mai 2025 um 15:59
    Zitat von Kreisbahndirecteur

    Wenn man bedenkt, über welche nebenbahnähnlichen strecken diese "Express-Züge" damals geleitet wurden ...

    Eine derartige Bahnhofsaussatttung war lange Zeit auf Hauptbahnen durchaus üblich (und ist es in Deutschland selten auch heute noch). Die Konzentration auf wenige extrem stark ausgebaute Achsen ist erst schrittweise zwischen den 1970-er und den 1990-er Jahren erfolgt,mit dem Ergebnis, dass bei Sperrungen dieser Achsen extreme Fahrzeitverlängerungen eintreten.

    Natürlich hat man für die Schnellverkehrstriebwagen gerade trassierte Strecken bevorzugt. Diese sucht man zwischen Tschechien und Deutschland heute noch vergeblich, so dass die Führung über Bad Brambach (im Vergleich zum Elbtal) durchaus eine sinnvolle Alternative für die SVT-Einsätze darstellte.

    Nicht weit entfernt gab es in den 1990-er Jahren übrigens das interessante Phänomen, dass mehrere Jahre ein Interregio wirklich über eine Nebenbahn mit 50 km/h (Mehlteuer - Weida) fuhr.

  • Betrieb der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) 2025

    • 772 038-7
    • 6. Mai 2025 um 22:48
    Zitat von Schmiernadel

    Also ich kann dir sagen. Der Kessel ist nicht höher eingebaut. Er ist genauso eingebaut wie auf den anderen Loks und hat auch die selbe Höhe.

    Zitat von Mirko

    Das beißt sich jetzt aber mit der ursprünglichen Aussage vom 'Urbacher' 🤷🏻‍♂️

    Nochmal zu meiner ursprünglichen Frage: Kann jemand dazu eine qualifizierte, nicht auf Vermutungen oder "ich hab das gesehen, kann ja nur so sein" basierende Aussage treffen? Danke!

    Dass die 39 deutlich länger in Meiningen war, als die ohnehin schon langen Fristzeiten es ohnehin schon üblich ist, zeigt ziemlich deutlich, dass ein Problem durchaus schon erkannt wurde, bevor die Lok nach Wernigerode kam. Wenn ein Problem aber nur mit hohem Aufwand beseitigt werden kann, kann man unendlich streiten mit der Folge, dass die HSB die dringend benötigte Lok nicht hat und Meiningen den Auftrag nicht abschließen kann und bezahlt bekommt oder man versucht irgendwann zu einer Lösung zu kommen. Wenn die Lok nicht den Anforderungen entspricht, muss halt geschaut werden, ob es vertretbar ist, sie trotzdem einzusetzen, Probefahrten können helfen, das zu entscheiden. Augenscheinlich ist aber der Einsatz im Ergebnis der Probefahrten nicht möglich. Das ist dann meist die Stunde der Juristen.

    Die obige Aussage von Schmiernadel stimmt aber.


    Zitat von gwr

    Als nach der ersten Probefahrt die Probleme mit den Wasserständen beschrieben wurden, habe ich mir schon Sorgen gemacht.

    Damit ist eigentlich alles Wesentliche gesagt.

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 772 038-7
    • 5. Mai 2025 um 07:03
    Zitat von Urbacher

    Und, wenn man sich Gedanken um die Zukunft einer Touristenbahn, so versteht man sich derzeit, macht, dann bitte aber mehr als nur um Kopien wie den Umbau einer Lok auf Leichtöl wie in Zittau. Jedes Unternehmen, egal ob eine Eisenbahn, braucht seine EIGENEN Lösungen, die es von anderen auch unterscheidet, denn JEDES Unternehmen hat seine EIGENEN Besonderheiten! Dazu braucht man aber gute Ideen und Ansätze.

    Hier möchte ich in Teilen widersprechen, auch wenn im Grundsatz Einigkeit besteht:

    Es ist nicht sinnvoll, dass in jeder Region "das Rad neu erfunden wird", weil es regionale Besonderheiten gibt. An anderer Stelle erfolgreich erprobte Ansätze zu übertragen, kann durchaus sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass diese Ansätze mit dem Wissen um die regionalen Gegebenheiten übertragen werden. Es ist ähnlich wie mit externen Gutachten. Diese sind wichtig als kritischer unvoreingenommener Blick von außen. Auch deren Ergebnisse haben aber keinen Nutzen, wenn die Verantwortlichen im Unternehmen diese nicht mit ihrem Wissen an den realen Gegebenheiten justieren.

  • Betrieb der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) 2025

    • 772 038-7
    • 30. April 2025 um 10:58
    Zitat von 970-316

    Hallo,

    Könnte die HSB die HU der Wagen selber durchführen oder muß die Leistung ausgeschrieben werden, weil es durch die öffentliche Hand finanziert wird?

    Das macht sie doch zum Teil (aktuell Packwagen in der neuen Dampflokwerkstatt)

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