Beiträge von VI K

    Wäre es nicht auch eine Möglickeit Die Lilliput U zu nehmen und den Rahmen zu kürzen. Dann einfach die erste Achse neu zu Lagern. Man muss sie ja nicht mit einem Zahnrad Antreiben, da sollten ja neue Kuppelachsen ausreichend sein.


    Grüße


    Sven

    Die Kupferbuchsen gibt es soweit mir bekannt ist in 1mm und 1,5mm Innendurchmesser. Ich glaube meine hatte ich damals bei Bastel-Dehs bestellt, gibt es aber auch noch bei anderen.

    In Wachs drucken lassen und Messing Gießen lassen wird nicht funktionieren.

    Was Alfred schreibt ist auch zu bedenken, ich bin ja auch auf Messing fräßen umgestiegen zumal bei uns in der Firma eine entsprechend genau Arbeitende CNC-Fräße herumsteht.

    Die Druckteile (FXD) sind aber auch ausreichend Maßhaltig um auch die entsprechenden Spaltmaße Einhalten zu können.

    Alternativ bleibt eben noch aus geätztem Blech den Rahmen zu Bauen also mehrere Ätzbleche aufstapeln und zusammenlöten. Dann ließe sich aber auch der Rest der Lok gleich mitätzen.


    Grüße


    Sven

    Moin Matthias,

    getriebekästen hab ich schon für die MDS Ge 4/4 in FXD Drucken lassen (Spur Nm) das geht ohne Probleme . Bei mir hatte ich mit Zahnrädern Modul 0,2 gearbeitetalso schon mit Hohen Ansprüchen an die Maßhaltigkeit der Druckteile. Nur die Radachsen selbst sind noch mal mit Kupferbuchsen Gelagert damit die Achsen nicht am Kunststoff reiben. Besser ist natürlich ein Gefräßtes Getriebe (Messing) oder irgendwas geätztes, zumal man so noch etwas Gewicht rein bekommt.

    Speichen Kannst du auch in FXD Drucken lassen sogar zimlich dünn, nur die Stabilität ist da so ne Frage...


    Grüße


    Sven

    Moin,

    ich habe ja lange nix mehr geschrieben. Mittlerweile ist die kleine Lok soweit fertig, es fehlen nur noch die Nummern am Headlight und am Numberbord der Rauchkammertür sowie Echtkohle im Tender. Naja und vieleicht noch ein Ölkännchen;).

    Ausgestattet ist sie mit einem Decoder von D&H sowie ein kleiner 400uF Kondensator, damit sind die Fahreigenschaften echt spitze.

    Auch die ersten Fahrten mit Anhängelast hat sie erfüllt so das sie auf einer 4% Steigung 4 Karsei TTe Wagen wegschleppt ohne Schleudern und auf einer 3% Steigung 6 Wagen (Aktuell fehlt es einfach noch an passenden Nn3 Wagen).

    Bedenkt man jetzt das die Rolleigenschaften der Karseiwagen nicht gerade umwerfend sind und die Lok Keine Haftreifen besitzt it das schon eine gute Leistung. Was den Mindestradius angeht liegt die Untergrenze theoretisch bei 220mm eher 250mm. Auf einer vieleicht mal Entstehenden Anlage ist aber so oder so ein Mindestradius von 400mm Angedacht.

    Um die Zugkraft noch etwas zu erhöhen werd ich wohl die Treibachse noch mit Bullfrogsnut Behandeln, mal schauen was das Bringt.

    Jetzt aber noch ein Paar Bilder vor dem Lackieren und ein kleines Vorschauvideo, ich hoffe nächste Woche ein paar längere Videosequenzen aufnehmen zu können:)


    Videolink:


    Ach und wenn sich jemand für den Vorbildbetrieb Interesiert hier ein LInk zu längst vergangenen Zeiten: Betrieb auf der San Juan Extension Maximalsteigungen von 4,5% mussten hier überwunden werden. Die Passhöhe auf dem Cumbresspass liegt bei 3000m und beim Marshallpass bei 3300m was jetzt nicht so wenig ist...




    Grüße


    Sven

    Moin,

    da ich auch in der branche der kleinen Kleinserien als Angestellter tätig bin geb ich mal kurz meine Sichtweiße wieder.

    Mit Modellbahn wird man in den Nichen nicht reich (Ausnahmen mag es geben). Die Modelle sind zwar im ersten Augenblick teuer aber für das was an Aufwand dahinter steckt ist es doch ziemlich ''billig'' würde man jetzt aber mal so richtig durchkalkulieren ist man meist doch wo ganz anders aber das wollen wohl die wenigsten ausgeben (Modellbahner sind doch oft ziemlich geizig^^, da schließ ich mich mal mit ein).

    Bei der Frage nach qualifitierten Personal, das ist da. Nur für das was man dann ab verlangt, ist die Bezahlung mit sicherheit nicht so doll. Da gibt es weit aus bessere Karrieremöglichkeiten ;).

    Also Idealismus muss schon da sein und wir reden hier ja wirklich von einem vergleichsweiße sehr kleinen Kundenkreis.


    Grüße


    Sven

    Moin Matthias,

    ich mus hier voll und ganz Kalle recht geben. Je nach dem welches Bauteil/Baugruppe in welcher Metohde und in welchem Maßstab gerfertigt wird ergeben sich neue Möglichkeiten oder Kompromisse. Einen Wagen in 1:1 zu konstruieren ist meiner meinung nach der falsche Ansatz. Um so kleiner das Modell wird umso größer werden die Kompromisse die man eingehen muss.

    Die Zerlegbarkeit ist meiner Meinung nach extrem wichtig um auch später Beleuchtung etc. zu installieren und auch reperaturen ohne zerstörung durchführen zu können.

    Ein weiterer Punkt der auf dich zukommen kann ist das man etwas Konstruiert und am Rechner passt alles wunderbar zusammmen und dann erschlägt ein die Realität, sodass man wieder nacharbeiten muss. Je nach verfahren gibt es auch immer abweichung von Konstruktion zu Fertigbauteil. Gerade in Mischbauweiße sollte man darauf achten was wie am ende zusammenpast und wo quasie ausreichend spiel da sein muss. Leider sind das eben auch Erfahrungswerte und die kosten Lehrgeld.

    Dennoch die Konstruktion sieht gut aus aber in 1:87 könnten z.B. die Haltebleche für die Tritte viel zu klein sein. Da hilft nu Kompromisse eingehen auch wenn es schwerfällt, ich weiß von was ich rede, leider sieht und kennt man als Konstrukteur und Erbauer sofort jeden Fehler, dinge die dem außenstehenden betrachter nicht auffallen.


    Grüße


    Sven

    Hallo Peter,

    ja man sollte sich sicher sein das es klappt, sonst artet es in mehrarbeit aus. Mit der Elektroniklötpaste kriegt man einen schönen gleichmäßigen Film hin das ist echt ein großer vorteil. Ansonsten gibt es aber auch einige Stellen wo man nachher das überflüssige Lot wegschleift oder abschabt was auch gut geht.


    Grüße


    Sven

    Moin Moin,

    die letzten Tage ist doch wieder etwas Fortschritt zu verzeichnen.

    So hab ich mittlerweile auch den Rahmen für den Schlepptender gefräst, sowie eine Alternative für die Treibräder gefunden. Die 36'' Radsätze in Spur N von Fox Valley sind prima geeignet die Achse hat einen Durchmesser von ca. 1,18mm so das ich auf ein 1mm Zylinderstift mitHilfe eines 1,2mm Messing Microrohres die Radscheiben neu aufziehen kann.


    Ansonsten konnte ich die Kesselaufbauten in Angriff nehmen der Generator ist wieder ein zugekauftes Teil, wobei er noch etwas verfeinert wurde. Er bekam ein neues Abdampfrohr nen Ölstutzen, den Anschluss zur Dampfzuführung und ein Kabelimitat.


    Die Aufbauten beim Dampfdom sind wieder aus vielen Einzelteilen mithilfe von Rohren und Rundstäben, sowie ein kleines geätztes Handrad entstanden. Nur die Pfeife ist ein Zukaufteil.

    Das zusammenlöten war doch recht einfach. Alles einmal zusammenstecken, mit Lötpaste bestreichen und den Dampfdom mit einem Feuerzeug erhitzen, fertig. Ansonsten Arbeite ich durchweg mit einer Lötnadel, normalem Bleilot und Löthonig.


    Bei der Glocke hab ich es vielleicht etwas übertrieben hier erst mal die bisher kleinsten aufgeborten Teile.



    Auch die Sandleitungen sind wieder nur Rohre und Vollmaterial.


    Grüße


    Sven

    Hallo Peter,

    da hast du natürlich irgendwie recht. Ich werd das einfach mal die Tage mit ''Nachreichen'' auch wenn die Gechichte mit dem fräsen in so fern abgehandelt werden kann das die Bauteile CNC gefräst sind und man schon ne Spindel und Fräße aus dem Profisegment benötigt, also nix für den Heimmodellbauer. Aber beim Löten kann ich wohl noch den ein oder anderen Tipp mitgeben.


    Grüße


    Sven

    Moin Moin,

    und danke Lenni, ja USA ist ja nicht gerade der Schwerpunkt des Forums, aber immerhin sind es Schmalspurbahnen. Auch wenn es da auch durchaus mal 100-Wagenzüge gab.


    Mittlerweile bin ich etwas weiter die Rauchkammertür, besser gesagt das ''Headlight'' hat mir echt ärger gemacht, das war einfach mal ein Konstruktionsfehler. Hier ist es immer wieder dazu gekommen das einzelne Teile einfach mal sich abgelötet haben und wenn dann alles dran war, war es schief ;(.

    Schornstein, Sanddom und Dampfdom sind nur fürs Bild aufgesetzt daher etwas schief.






    Hier ein Vergleichsbild zwichen Schmal- und Normalspur


    Grüße


    Sven