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  2. Pat & Patachon

Beiträge von Pat & Patachon

  • Frage zu Spur G PIKO Harzkamel auf R1

    • Pat & Patachon
    • 6. September 2026 um 17:49

    Drehgestellloks kommen i.d.R. meist recht gut durch den kleinen „Straßenbahnradius“, daher würde ich auch annehmen, dass dies auf die Kanne zutrifft. Bei den eigentlichen Steifrahmenloks zwängt‘s da schon mehr, auch wenn man sich da im Modell Knickrahmen, Ziehharmonika & Co. ausgedacht hat.

    Und ich habe noch keine längere Lok gesehen, die in einer R1-Kurve gut aussah. Das Maß ist der Kinderzimmer-Kompatibilität und dem Motto „Platz ist in der kleinsten Hütte“ von LGB geschuldet.

  • Ein Tag in Dorfchemnitz b. Sayda

    • Pat & Patachon
    • 23. August 2026 um 15:05

    Beeindruckend. Sowohl die schöne Anlage als auch die Effekte durch die KI.

  • Neulich in Zell am See

    • Pat & Patachon
    • 12. August 2026 um 09:57

    Hui, na hier ist ja hoher Wellengang. Etwas unsicher, ob hier einen Beitrag in dem Thread zu schreiben überhaupt günstig ist, probiere ich es mal.

    Erst einmal freue ich mich über den Buchauszug, der hier gepostet wurde und ein Reinschnuppern erlaubt -Dankeschön! Textformulierung und Co. lassen erahnen, dass es sich hier noch um einen Entwurf handelt - der hier vielleicht seinen ersten Test vor der kritischen Öffentlichkeit durchläuft.

    Die dann folgende Zerlegung stimmt mich zwiespältig. Erst einmal bin ich beeindruckt über die genaue Analyse des Bildes und der KI-Veränderungen, die ich in diesem Umfang nie entdeckt hätte - Hut ab!
    Gleichzeitig finde ich das Vorgehen hier gleich die ganze Person und sein Schaffen in Frage zu stellen immer an der Grenze zur Beleidigung nicht günstig. Die Argumentation Gleiches mit Gleichem zu vergelten, macht weder die Welt noch dieses Forum besser.

    Wenn es allen zusammen gelingen würde, wieder auf die inhaltlichen Thematiken zu kommen, ergäbe sich dann vielleicht auch eine gute inhaltliche Fortführung mit mehr Teilnehmern.

    Dies nur meine 2ct dazu …

  • Quellen zur Ottenser Industriebahn

    • Pat & Patachon
    • 18. Juli 2026 um 11:06

    Großartig! Danke für die Zusammenfassung. Hier noch ergänzend eine schriftliche Quelle:

    Frühauf, Anna; Riehm, Riehm, Gerd & Krumm, Helmut: Der Zug ist abgefahren. Stadtarchiv Ottensen e.V., 2023, S. 164-169.

    Der Beitrag hier dient nur zur Angabe der Quelle und kann selbstverständlich gelöscht werden.

    LG, Flo

  • Kleiner Industriebahnkram (kann Spuren der Ottensener Industriebahn enthalten)

    • Pat & Patachon
    • 16. Juli 2026 um 17:51
    Zitat von Datschiburger

    Gunmorgähn in die Runde ...

    Pat & Patachon

    Ein tolles Bild, Danke dafür. War das mal ne weiche, oder eher eine nachträglich veränderte Gleisführung?

    Morgendliche Grüsse von

    Msrcus

    Mojn Marcus,
    ich würde ganz stark von einer veränderten Gleisführung ausgehen. Warum?

    Das Gleis zieht im Bogen aus einer Weiche in die große Zeise-Halle im Bild (übrigens liegt auch das noch samt Weiche im „Aussengelände“). Da über die „anschließende Zuführungsstraße“ nicht weitergefahren werden kann, weil hier ein (Markt-)Platz mit einem extremen Abbieger in die Nebenstraße folgt, kann der hinterliegende Anschließer nur über diesen Werkanschluss bedient werden, es braucht dafür aber eine Krümmung. Das Ganze ist im Lokbetrieb übrigens eine wilde Sägefahrerei.

    Wenn gewünscht, kann ich das mal skizzieren oder mit Bildern illustrieren, auch hier liegt noch ein Großteil der Gleise.

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • Pat & Patachon
    • 16. Juli 2026 um 17:40
    Zitat von Gismo

    Hier ein Online-Artikel mit Luftbild.

    Link

    Dankeschön für den Bericht. Allen Verletzten und Beteiligten kann man nur schnelle und gute Wiederherstellung wünschen, was natürlich auch für Lok & Material zu hoffen ist.

    Spannend finde ich immer die Darstellung in den Medien bei solchen Unfällen: „Lok erfasst Traktor und schleift ihn mit“, „an einem Bahnübergang krachten beide Fahrzeuge zusammen“, häufig auch so etwas wie „Lok/Zug fährt Gefährt xy auf Bahnübergang an“ - das sind Formulierungen, die vielleicht bei Kollisionen von Straßenfahrzeugen passen. Denn diese Formulierungen legen nah: „Na, hätte ja auch ausweichen können“. Genau das geht aber bei einem spurgebunden Fahrzeug eben nicht. Insofern fährt eigentlich der Traktor oder was immer es ist, die Lok, den Zug etc. an, nicht umgekehrt.
    Das ärgert mich immer und stellt die Ursache falsch dar. In den DB-Gesundschrumpfungszeiten der 80iger war das Teil mancher Argumentation eine Strecke stillzulegen, weil sie zu viele Gefahrenpunkte für den Autoverkehr hat. Dabei ist es eben umgekehrt.

  • Spur II 64 mm (Gauge 3) Hauptbahn Modulanlage in Echt Dampf

    • Pat & Patachon
    • 14. Juli 2026 um 22:58

    Wirklich schöne Bauten! Sehr erfreulich, wenn etwas in Spur II entsteht, leider wirklich rar, was größere Anlagen angeht, wohl auch aufgrund der großen Halbmesser.

    Wir bauen ja gerade „klein-klein“ in IIm mit dem unmaßstäblichen LGB-Radius R3 (weil aus alter Zeit noch vorhanden) und selbst da erscheint mir (bei einem Gleiskreis von knapp 120 cm) der Radius mittlerweile furchtbar eng und unpassend, wenn eine Lok da „entlanghumpelt“.

    Weiterhin also gutes Bauen, ich lese weiterhin sehr interessiert mit.


    Grüße, Flo

  • Kleiner Industriebahnkram (kann Spuren der Ottensener Industriebahn enthalten)

    • Pat & Patachon
    • 14. Juli 2026 um 22:45

    Sauerlaender Kleinbahner : Vielen Dank für die Info und das „Vorbeischau“-Willkommensangebot, Jörn! Neumünster ist tatsächlich ohne Probleme für mich zu erreichen und auf den letzten 2 Modellbahnausstellungen waren wir, auch weil wir hofften, hier vielleicht Kontakt über Holger Gatz, den wir auf den Live-Steam-Modulen mit seinen Akkuloks getroffen haben, zu H.-J. Eike zu bekommen, da mein Lütter so gerne einen Lenz i-Kuppler (die Franzburg ist seine Lieblingslok und das LGB-Modell leider äußerst aus der Form gelaufen) bauen will. Tatsächlich ist erstaunlich viel in Neumünster in Spur IIm/G vorhanden, auch was Verkäufe in der Baugröße angeht. Was den Vulcan-Zweikuppler angeht, scheinen aber tatsächlich alle eMail-Adressen tot und alle Kontaktwege abgeschnitten; wir werden wohl um eigenes Vermessen und einen eigenen Entwurf nicht herumkommen - immerhin ist die Franzburg ja gerade gut vermessbar, weil auseinandergepuzzelt.

    Und zu den Sauerland-Segmenten: Hut ab, beeindruckend und eine ganz andere Klasse als unser stümperhafter Regalbau.

    Datschiburger : Tatsächlich haben die alten Industriebauten ihren ganz eigenen Charme. Aufgrund deiner Antwort, Marcus, habe ich just noch ein Bild vom „Kino mit Industriebahnanschluss“, früher die (Schiffsschrauben-)Fabrik Zeise geschossen. Der grüne Block rechts im Bild ist ein Kinosaal des Zeise-Kinos:

    steli72 : Oh ja, Nm ist da natürlich „viel platzschaffender“ und würde im Regal riesige Spiel“räume“ schaffen. Vielleicht lohnt sich ja auch eine Vorstellung des großspurigen Projekts?

    Ich kann gar nicht genau sagen, aus was das Material besteht. Wir kaufen „lokal“, also im alten Güterbahnhof Altona ein, dort hat Boesner diese ‚Modellbauplatten“ im Sortiment, die wir mit leicht stumpfen Bleistift gut konturiert bekommen.


    Viele Grüße, Flo

  • Kleiner Industriebahnkram (kann Spuren der Ottensener Industriebahn enthalten)

    • Pat & Patachon
    • 12. Juli 2026 um 18:12
    Zitat von Datschiburger

    Habe jetzt erst den obigen Link von Grainger zur OIB bemerkt, danke dafür.

    Die Bahn steht Plettenberg, Hohenlimburg oder Forst ja in nix nach :love:,

    meint

    Marcus

    Dem würde ich sofort zustimmen. Interessanterweise sind im Gegensatz zu Forst oder Hohenlimburg, wo fast alle Spuren der Bahnen getilgt sind, in Ottensen noch erstaunlich viele Gleise und Weichen vorhanden. Das hängt zum einen mit der späten Einstellung 1981 zusammen, zum anderen hat sich in Ottensen schon früh etabliert, die alten Industriebauten zu erhalten und umzunutzen - wobei dann die Gleise quasi „inklusive“ waren. So gibt es hier sogar ein Kino mit Schmalspurgleisanschluss.

    Und noch eine weitere Verbindung gibt es zu Forst: Es ist zwar keine Lok erhalten geblieben, aber mehrere Ottensener Rollböcke. Ein Teil macht dabei Ostseeurlaub am Schönberger Strand, ein weiteres Pärchen befindet sich heute auf Forster Gleisen.

  • Kleiner Industriebahnkram (kann Spuren der Ottensener Industriebahn enthalten)

    • Pat & Patachon
    • 12. Juli 2026 um 17:30

    Durch die Antworten ermuntert, fahre ich dann mit dem Geschreibsel fort.
    Wie sich ja aufgrund der Fragen schon abzeichnet, lohnt es sich wohl auch im nächsten Bauabschnitt, erneut mit einem Seitenblick in Richtung des großen Vorbilds zu starten.

    Der Bahnhof Borselstraße (I) der OBI

    Während der Industriebahnhof der Industriebahn Halle in der Turmstraße recht bekannt sein dürfte, kennt wohl kaum jemand noch den Bahnhof Borselstraße der Ottensener Industriebahn. Wir werfen mal einen aktuellen Blick in seine Einfahrt vom Südnetz aus:

    Viel ist von ihm nicht übrig geblieben: Wo noch vor Jahren recht umfangreich Gleisanlage im verschlammten Pflaster versteckt schlummerte, sind heute Wohnungsbau und der neue S-Bahnhof Ottensen zu finden. Wir sehen hier also nur noch die Einfahrweiche, die in das einzige Umsetzgleis des Bahnhofs führte (und hier der Blick mitsamt der alten Gleisanlagen).

    Ganz ähnlich wie in der Turmstraße wurde danach über eine Linkskurve an die Gruben herangefahren.


    Im Gegensatz zu Halle besaß der Bahnhof aber eine echte Besonderheit: Er war quasi „doppelt gemoppelt“. Nicht nur gab es links und rechts der Gruben ein Schmalspurgleis (zum Auf- und Abziehen), sondern das eine Gleis lief neben der S- bzw. Regelspurstrecke weiter, unterquerte diese mit der nächsten Straßenunterführung und zog auf der anderen Seite wieder hoch. Hier gab es den Bahnhof Borselstraße II, der auch ähnlich mit 2 Gruben ausgestattet war:

    Das Verbindungsgleis machte dabei, um die S-Bahn zu unterqueren, eine sehr waghalsige Krümmung - die wohl engste U-Kurve der OIB. Der Krümmungshalbmesser war so eng, dass aufgeschemelte Wagen einen „Absprung“ gemacht hätten - vielleicht hat sich LGB hier seinen Strassenbahnradius R1 abgeschaut. Fakt ist auf jeden Fall, dass aufgrund des kleinen Halbmessers nur Lokomotiven und leere Rollböcke das Verbindungsgleis befahren durften - womit eben die Industriebahn einen zweiten Bahnhof auf der anderen Seite brauchte (um von dort nach Norden zu bedienen). Die längeren Loks der OIB hatten dann auch einen Radstand, der fast kleiner als die Überhänge waren - Harald, der noch Lokomotivbetrieb erlebt haben muss, erzählte, dass allein aufgrund der Masseverteilung die Loks günstigerweise langsam fuhren (und dabei spätestens in der Verbindungskurve Borselstraße wie der besungene „Hamburger Veermaster“ geschwankt haben müssen). Hier die Verbindungskurve aktuell, der Gleisverlauf ist eingezeichnet:

    Um aber nun zur Modellbahn zu kommen: Auch hier wird ja nun Pflaster gebraucht (wenn auch hier im Bahnhofsbereich auf „Bauart Turmstraße“ auf eigenem Gleiskörper gefahren wird, während die OIB im Bahnhofsbereich im Pflaster lag). Da nicht nur guter Rat, sondern auch gutes Modellbahnpflastergleisbett für 1:22,5 irgendwo zwischen teuer und nicht zu bekommen liegen dürfte, blieb also auch wieder nur Selbstbau, ebenso wie die ersten Mauerversuche:



    Man nehme mir das wahrscheinlich falsche Pflaster nicht zu krumm, auch hier wurde einfach drauflosgeschnitzt, wobei auch die nächste Generation wieder dabei war:



    Ein- und Anpassarbeiten, hier die Bahnhofsausfahrt:

    Nicht viel besser sah es bei den Hochbauten aus: Von den handelsüblichen Schuppen passte nichts richtig („zu wenig Platz“), den alten Noch- und den Pola-Lokschuppen brachte ich nicht über‘s Herz zu zerschneiden. Somit lief auch hier alles auf den ersten Gebäude-Selbstbau hinaus. Erneut galt: „Keine Ahnung von Tuten und Blasen“:


    Da der ursprünglich sehr hübsche Lokschuppen der OIB in späten Jahren nur noch ein simpler Backstein-Zweckbau war, wurde sich daran sehr grob orientiert, allerdings waren die Platzverhältnisse im Regal ja dagegen mau. Somit entfiel auch der Hallensener Schuppen. Von Größe und Form aufgrund der spiegelverkehrten Ausfahrt konnte zudem nur ein eingleisiger Bau folgen. Letztlich wurde sich an einem eingleisigen Schuppen wie der HSA in Syke, aber in Dachform und Beschaffenheit wie in Insko orientiert, da die Familie wehement gegen ein abfallendes Flachdach war.

    Da später noch innen beleuchtet werden soll, ist der obere Teil samt Dach noch nicht fest montiert. Aufgrund des Regaleinbaues ergeben sich auch zum zur Klappenschließung einige Spalte, die der Scharnierbewegung beim Öffnen und Schließen geschuldet sind.


    Und was ist nun mit der Weiche 3? Wie aus dem Gleisplan ersichtlich, besaß der Bahnhof Borselstraße (sowohl I und II) immer mindestens ein weiteres paralleles Zieh- bzw. Ausziehgleis neben den Gruben.

    Erstaunlicherweise war beim Gleisbau genau eine Weiche zu viel vorhanden, die dort hervorragend hinein passte und ganz zufällig besitzt der Bahnhofsplattenunterbau passende Öffnungen mit Metallummantelung für einschiebbare H-Profile. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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