Das ist der Originallack (incl. Zierlinien) von 1955, was die Lok ganz besonders auszeichnet. Der Betreiber hat hier sehr verantwortungsvoll gehandelt. Hoffentlich bleibt dieser Zustand noch lange erhalten.
Beiträge von 99 4632-8
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Hallo Hattori,
danke für Deine interessanten Ausführungen! Ich habe Eckhard gebeten, die entsprechenden älteren Beiträge aus dem Thema "Neulich in Zell am See" hierher zu verschieben, damit der Bezug wiederhergestellt wird. Danach würde ich die passenden Inhalte aus dem Krauss-Katalog zeigen.
Viele Grüße,
Christian.
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Hallo Eckhard,
ich würde mich auch sehr freuen, wenn die Beiträge 2-12 aus diesem Faden in den neu angelegten zu den Krauss-C1'-Lokomotiven verschoben werden könnten. Eigentlich steht noch eine Antwort von mir aus, aber hier hat sich das Thema vollständig verändert und im neuen Faden würde der Bezug fehlen.
Vielen Dank,
Christian.
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Hallo Julian,
danke für Deine Rückmeldung. Ja, das Thema Krauss liegt mir am Herzen, im Zusammenhang mit der Restaurierung der 99 3301 und den Aktivitäten rund um die Forster Stadteisenbahn habe ich mich etwas mit der Firmengeschichte beschäftigt. Georg Krauß war eine beeindruckende Persönlichkeit und er hatte auch sehr fähige Mitarbeiter, wie Richard von Helmholtz und Carl von Linde, der mit Unterstützung von Georg Krauß später den Kühlschrank erfand. Das Erbe der Locomotivfabrik Krauss & Comp. lebt nicht nur in den erhalten historischen Lokomotiven weiter, sondern die modernen Siemens-Triebfahrzeuge aus München-Allach setzen heute noch die Fabriknummernreihe von Krauss-Maffei fort.
Zu Deiner Frage betr. der spanischen Lokomotiven werde ich mal das Schmeiser-Buch mit der Lieferliste und den Krauss-Katalog S (S für das Werk in München-Sendling), Ausgabe 1908, konsultieren. Dort sind bespielhafte Lokomotiven der jeweiligen Leistungsklassen und Hauptgattungen abgebildet und beschrieben, sortiert nach Pferdestärken. Die Zeichnungsnummern mit den römischen Ziffern und kleinen Buchstaben kommen dort nicht vor. Dabei handelte es sich um ein internes System, welches nicht ganz entschlüsselt ist. Es erlaubt aber Rückschlüsse auf artverwandte Lokomotiven.
Die Vielfalt war enorm, abseits zusammenhängender Lieferserien oder fest definierter Baureihen findet man auf den zweiten Blick kaum wirklich identische Maschinen. Es gab auch Einzelstücke wie den "Elefant" der WEM (ebenfalls eine C1', aber auf 600 mm). Die Lokomotiven wurden individuell nach Kundenwunsch zusammengestellt, ohne CAD und FEM. Immer wieder faszinierend.
Ich melde mich wieder,
Christian.
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Hallo Gerhard,
die Lokomotiven aus der Zeit vor 1945 gelten in Polen als Kulturgut und dürfen nicht ins Ausland verkauft werden. Die Tyb-3417 hat auch eine eigene Geschichte und wer weiß, wie sich die polnische Museumsbahnszene weiterentwickelt? Beispiel: Die Vulcan-Lok Tx7-3502, die ehemalige 52 Ih der Saatziger Kleinbahn (Baujahr 1927, quasi die Meterspur-Variante der Mh), wurde vor einiger Zeit vom Meterspurmuseum Gryfice nach Koszalin zwecks Aufarbeitung überführt. Auf Wikipedia wird die Gattung fälschlicherweise als "Jh" bezeichnet:
Lenz-Typ J – Wikipediade.wikipedia.orgFalls Leute mit viel Geld unbedingt eine neue 99 4511 (Altbau) haben wollen, es gibt in Žamberk eine Firma, die würde das mit Sicherheit realisieren. Der Aufwand dürfte kaum höher ausfallen als eine betriebsfähige Aufarbeitung der Tyb-3417. Allerdings ist man dort mit Reparaturaufträgen existierender Lokomotiven gut ausgelastet, und das nicht nur von deutschen Kunden, ganz im Gegenteil. Es hätte aber schon was, wenn sich zwei völlig verschiedene Loks mit derselben DR-Nummer gegenüberstehen würden. Zumindest gedanklich eine interessante Vorstellung.
Viele Grüße,
Christian.
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Hallo in die Runde!
Eine Spezialität der Locomotivfabrik Krauss & Comp. waren Schmalspurlokomotiven mit der Achsfolge C1', die sich allerdings in Größe, Form, Spurweite und manchen Details erheblich voneinander unterscheiden. "C1'" und "Krauss" reichen also nicht aus, um von gleichartigen Maschinen zu sprechen, es wurden viele unterschiedliche Varianten davon gebaut.
Zunächst muss festgehalten werden, dass die Firma Krauss in München für den deutschen Markt (und weltweites Ausland) produzierte. Jedoch wurde speziell für das K.u.K.-Reich, weil das außerhalb Deutschlands der größte Absatzmarkt war, 1880 in Linz a. d. Donau ein weiteres Werk errichtet. Auf die dort hergestellten Lokomotiven fielen keine Einfuhrzölle in Österreich-Ungarn an (dasselbe Prinzip, warum chinesische Autohersteller heutzutage Werke in Europa haben wollen). Die erwähnte Reihe T stammt aus dem Linzer Krauss-Werk, die gegenüber den Münchner Krauss-Lokomotiven eine etwas eigene Handschrift im Design aufwiesen. Nichtsdestotrotz ist eine Krauss immer anhand typischer Merkmale sofort erkennbar, sowohl mit Münchner als auch Linzer Ursprung.
Die alte 99 4511 war eine Münchner Krauss-Lok (Fabriknummer 4113, Baujahr 1899). Übrigens nummerierten München und Linz bis zum Ende der Monarchie fortlaufend, nur anhand der Fabriknummer ist das jeweilige Krauss-Werk ohne Hintergrundwissen nicht feststellbar (es existieren jedoch Listen). Doch auch in München besaß die Firma Krauss allein drei Werke an unterschiedlichen Standorten! Die erste Fabrik entstand 1866 auf dem sog. Marsfeld. Weil die Auftragslage besonders gut war, insbesondere aufgrund der kompakten und wirtschaftlichen Konstruktion von Lokalbahn-Lokomotiven, wurde 1872 in München-Sendling, in der Nähe des Südbahnhofs, an der Lindwurmstraße, ein komplett neues, zusätzliches Werk aus dem Boden gestampft. Dort entstanden in Folge fast alle Schmalspurlokomotiven, das Werk auf dem Marsfeld konzentrierte sich fortan auf den Normalspurbereich. In diesem Werk am Südbahnhof wurde u. a. auch die alte 99 4511 gebaut. 1931, nach der Weltwirtschaftskrise, übernahm Krauss den einstigen Lehrmeister und Konkurrenten Maffei und zog auf ein großes Gelände vor den Toren der Stadt um, nach München-Allach. Auf der grünen Wiese entstand eine neue Fabrik nach modernen Grundsätzen (in deren Hallen übrigens heute die weitverbreiteten Siemens-VECTRONs hergestellt werden). Die beiden alten Werke in der dicht bebauten Stadt konnten in den 1930er-Jahren nicht erweitert werden, ebenso die Maffei-Fabrik, und wurden allesamt geschlossen. In der Lindwurmstraße steht auf dem Areal der ehem. Krauss-Schmalspurfabrik heute eine Berufsschule.
Doch zurück zur alten 99 4511. Im Netz existieren einige schöne Aufnahmen von der Lok, die man über die Google-Bildersuche finden kann. Hier exemplarisch eine Seite:
Aufnahmen der Krauss-Lok 99 4511 (1899 - 1966)Aufnahmen der Krauss-Lok 99 4511 (1899 - 1966)www.pressnitztalbahn.deEs gibt tatsächlich eine erhaltene Lokomotive, welche der alten 99 4511 recht nahe kommt. Dabei handelt es sich um die Krauss 3417 von 1896. Diese Lok wurde, mit einer baugleichen Schwestermaschine, an die Zuckerfabrik Pelplin geliefert und war dort bis 1978 im Einsatz, zuletzt als Tyb-3417 bezeichnet. Sie steht heute im Schmalspurmuseum Sochaczew (Polen) und kann besichtigt werden. Beim Vergleich fällt auf, dass die alte 99 4511 etwas längere seitliche Wasserkästen hatte als die Tyb-3417. Solche Dinge konnte der Kunde bei Krauss als Wunsch äußern, dies wurde in einem vorgedruckten Bestellformular vermekt. Die meisten Details zwischen den beiden Loks passen jedoch, z. B. das Fahrwerk, innenliegender Regler, viereckige Führerstandsfenster hinten und ovale Fenster vorn, die Form von Sand- und Dampfdom, die Pufferbohle usw.
Hier weitere Webseiten mit schönen Bildern der Tyb-3417:
Parowóz serii Tyb-3417
(hier mit Bildern von schräg hinten)Zuckerfabrik Pelplin 1–2 – Wikipediade.wikipedia.orgWciaz pod para... | Polskie parowozy
(hier mit Bild aus der aktiven Zeit)Die ÖBB 998 01 wiederum war eine Münchner Krauss (Baujahr 1920, Fabriknummer 7651), die es in den Wirren des Zweiten Weltkriegs nach Österreich (Pinzgau) verschlug, aber trotzdem anders als die alte 99 4511 aussah (größer und leistungsstärker, größerer Treibraddurchmesser, anders geformte Radsterne, usw.).
In Sochaczew steht noch eine weitere Münchner Krauss-C1', die wie eine Mischung aus alter 99 4511 und 998 01 daherkommt:
Wciaz pod para... | Polskie parowozy
(hier mit Bild des heutigen, nicht sehr guten Zustandes)Krauss Typ XXXVbh – Wikipediade.wikipedia.orgSoweit ein kleiner Exkurs zur spannenden Geschichte des Unternehmens Krauss & Comp. sowie deren Erzeugnissen, wozu es noch viel mehr zu sagen gäbe. Krauss-Lokomotiven waren auf allen Kontinenten beliebt und geschätzt für ihre hervorragende Qualität sowie durchdachte Konstruktion. Nicht umsonst stammen einige der ältesten, noch heute betriebsfähigen Lokomotiven von dieser Locomotivfabrik (in Deutschland u. a. die Kastenlok der Chiemsee-Bahn, die 99 3301 oder die FÜSSEN, allesamt vor 1900 gebaut).
Viele Grüße,
Christian.
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Hallo,
anbei vier Motive vom vorletzten Freitag, die hier noch nicht gezeigt wurden:
Da die Lok jahrzehntelang nicht abgeölt wurde, war dies vor dem Transport unbedingt notwendig. Entsprechende Untensilien dafür wurden bereitgestellt und vorab noch "personalisiert".
Die Lokführerperspektive veranschaulicht die Vorteile der Bauweise einer Kastenlok für den Betrieb im städtischen Raum: Das Verkehrsgeschehen immer im Blick, gut geschützt vor Regen, und alle Armaturen sowie Bedieneinrichtungen in Greifweite. Er war schon ein erhabenes Gefühl dort oben.
Für einen kurzen Moment öffnete sich quasi ein Fenster in die Vergangenheit: Fast ohne neuzeitliche Elemente entstand so die Illusion einer Gleisanschlussbedienung wie um das Jahr 1900, als Forst ein Zentrum der Textilindustrie war.
Zum Abschluss des Umzuges bekam die Lok 36 noch (provisorisch) ihr Gesicht zurück, in Gestalt der originalgetreuen Lampen mit Lichtwechsel für Vorwärtsfahrt/Rückwärtsfahrt. Diese Beleuchtungseinrichtung war in den letzten Jahrzehnten des Betriebes an den Forster Lokomotiven üblich, die Umschaltung erfolgte über Kontakte an dem Steuerungshebel der Dampfmaschine! Von der Lok 36 sind sogar Fotos mit seitlichen Blinkern (neben den Fabrikschildern) überliefert. Das dürfte bei Dampflokomotiven ziemlich einmalig gewesen sein. Leider veranlasste das VMD vor der Übernahme den Rückbau dieser Teile. Auch die heutige Farbgebung ist nicht authentisch, die Treibwerksverkleidung war zuletzt schwarz (nicht grün) und die Kanten des Aufbaus schwarz abgesetzt.
Vielleicht sieht man sich nach der Ausstellungseröffnung in Forst (Lausitz), wenn mit dem neuen Textilmuseum endlich ein angemesser Ort zur Geschichte dieser besonderen Bahn existieren wird.
Viele Grüße,
Christian.
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Hallo Freunde der polnischen Schmalspurbahnen,
Am Wochenende 5. bis 7. Juli 2024 hat die Parkeisenbahn Cottbus der Wyrzyska Kolejka Powiatowa (WKP) einen Gegenbesuch mit der Brigadelok 99 0001 (HF 2257) abgestattet. Anlass war das Eisenbahnfest, welches regelmäßig Ende Juni / Anfang Juli stattfindet, nunmehr zum 12. Mal. Zwei sehr gut ausgelastete Personenzüge pendelten jeweils mit der Lowa und der Brigadelok zwischen Białosliwie und Kocik Mühle. Außerdem gab es am Sonnabend Mittag die traditionelle Fahrzeugparade.
Die HF 2257 begegnete in Białosliwie ihrer nicht betriebsfähigen Schwester HF 2558 (beide Baujahr 1918)
Die 99 0001 wird auf ihren Einsatz vorbereitet. Daneben steht eine Wls40.
Abendlicher Blick über die weitläufigen, gemischtspurigen Gleisanlagen des Bahnhofs Białosliwie (Weißenhöhe an der Ostbahn). Es gibt eine Kreuzung 600 mm / 1435 mm sowie Dreischienengleis, alles noch angebunden. Zu sehen ist auch die riesige Lyd2-56 (L30H mit 350 PS Maybach-Motor), welche rangierte. Weiter hinten im Gelände befindet sich eine Umladeanlage. Am Sonnabend und Sonntag bevölkerten dann viele Gäste den Bahnhof.
In der Dämmerung hat 99 0001 im Bf Kocik Mühle bereits umgesetzt und wird gleich nach Białosliwie zurückfahren.
Lokschuppenromantik - die aufgeständerten Gleise sind sehr praktisch für Arbeiten an der Maschine.
Die Lowa erreicht Białosliwie, gesehen vom Führerstand der 99 0001. Das Fahrgastaufkommen war so groß, dass zeitweise zwei Züge im Einsatz waren, wobei im Bf Białosliwie gekreuzt wurde. Der abfahrbereite Zug nach Kocik Mühle wartete dafür die Ankunft des Gegenzuges auf dem Nachbargleis ab.
Fahrten über Kocik Mühle hinaus wären zwar möglich, aber nicht sinnvoll gewesen, da die ca. 45 Minuten (hin und zurück) für die meisten Familien eine gute Fahrzeit darstellten. Die vierachsigen Personenwagen waren aus Poznan und Znin ausgeliehen. Die Lowa fuhr mit den bei der WKP beheimateten zweiachsigen Wagen, die teils noch aus der Görlitzer Produktion der Eröffnungsjahre stammen.
Abschließend noch ein schönes Video der gelungenen Veranstaltung. Herzlichen Dank unseren polnischen Freunden!
Viele Grüße,
Christian.
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Hallo in die Runde,
Es gibt in Cottbus, in der Nähe des Kreisverkehrs beim alten Flugplatz, tatsächlich noch einen meterspurigen Gleisrest der Spreewaldbahn. Die regelspurige Flughafenanschlussbahn schwenkt dort von der alten Trasse der Spreewaldbahn weg, welche dem Fehrower Weg folgte. Ich war allerdings auch schon ein paar Jahre nicht mehr an der Stelle.
Außerdem finden sich am Spreewaldbahnhof Cottbus noch Unterlagsplatten, die aus dem Asphalt gucken. Den Gleisbereich hinter dem Bahnsteig hat man, nach Demontage der Schienen, wahrscheinlich einfach übergeteert. Heute parken an der originalen Bahnsteigkante die Autos der Anwohner. Ein Rest der Wasserpumpe und die Litfaßsäule, bekannt von vielen Fotos, sind noch da. Auf Höhe der Infotafel war das Gleisende des Stupfgleises.
Diese Stelle ist bahngeschichtlich hochinteressant! Auf der Straßenseite des EG Spreewaldbahnhof erkennt man im Pflaster noch den Gleisverlauf der Kuppelendstelle der Straßenbahn, welche von 1903 bis 1914 hier einen Endpunkt mit besten Umsteigemöglichkeiten hatte. Den Staatsbahnhof erreichte man durch den sog. Spreewaldtunnel, der vor ein paar Jahren durch einen etwas weiter östlich gelegenen Neubau ersetzt wurde.
Hinter der Ausfahrt Spreewaldbahnhof Personenbahnsteig lag im Straßenpflaster der Wilhelm-Külz-Straße (früher Lausitzer Straße) / Lausitzer Straße (früher Moltkestraße) ein regelrechtes Gleisgewirr. Hier kreuzte die meterspurige Spreewaldbahn sowohl die meterspurige Straßenbahn als auch das sog. "Altstadtgleis", ein Industrieanschlussgleis, welches ursprünglich 1879 für die Verbindung zur Cottbus-Schwielochsee-Pferdeeisenbahn angelegt wurde, dann aber vielen Betriebe nördlich des Bahnhofs diente. Darunter die Melde-Dampf-Kornbrennerei und das Gaswerk. Hier ein Lageplan von 1907, heute sind dort keine der Gleise mehr vorhanden, jedoch im alten Industriequartier noch vereinzelt.
Links folgten die Gleisanlagen des eigentlichen Meterspurbahnhofs für den Güterverkehr und die Lokbehandlung. Dort steht heute die 445 Meter lange Instandsetzungshalle 2 für ICE-4-Triebzüge. Im weiteren Verlauf ging es am alten Betriebshof der Cottbuser Straßenbahn vorbei, die bis 1983 auch ein meterspurige Anschlussweiche besaß, und über die Gleise der Spreewaldbahn z. B. ihre neuen Tatra KT4D aus Prag erhielt.
Der Betriebshof mit Gleisanlagen und Verwaltungsgebäude ist noch fast vollständig vorhanden, wird aber heute anderweitig genutzt.
Dann wurde von der Spreewaldbahn das Streckengleis der Straßenbahn rechtwinklig gekreuzt und es ging durch die Pappelalle. An deren Ende befindet sich heute der besagte Kreisverkehr und der Gleisrest.
Abschließend noch ein Foto des neu gestalten EG und Bahnhofsvorplatz Hbf Cottbus, als Verbindung in die heutige Zeit.
Dem eisenbahninteressierten Cottbus-Besucher empfehle ich die Sonderausstellung "Cottbus auf Schienen" im Stadtmuseum, wo es zu diesen Themen viel zu sehen gibt. Außerdem hat der Straupitzer Verein entlang der Trasse sehr schöne Erklärungstafeln mit historischen Fotos aufgestellt.
Viele Grüße und viel Spaß beim Erkunden,
Christian.
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Hallo und vielen Dank für die tollen bildlichen und filmischen Eindrücke aus Cottbus!
Im Jahre 2022 war die 99 3301 in Posen zu Gast und fuhr gemeinsam mit Ryjek, LOWA 50 PS, Borsig & Co. Hier ein schönes Video von damals:
Nun kann auch das "Geheimnis" gelüftet werden: Die Cottbuser Brigadelok 99 0001 (HF 2257, Baujahr 1918) wird am 6. und 7. Juli auf der Wirsitzer Kreisbahn zwischen Weißenhöhe und Niezychowo zum Einsatz kommen! Damit geht ein lang gehegter Wunsch von uns Cottbusern und den Freunden aus Białośliwie in Erfüllung.
Zwar verfügt die Lokeinsatzstelle Białośliwie auch über eine Brigadelok, aber diese tat schon vor vielen Jahren ihren letzten Schnaufer. Der tollen Stimmung im Kleinbahnhof von Weißenhöhe tut das keinen Abbruch - Hier wird nach Einbruch der Dunkelheit zünftig gefeiert!Vielleicht findet der Eine oder Andere auch den Weg in die wunderschöne Region der Netzeniederung - bis bald bei der WKP!
Christian.