Beiträge von ex-Dresdner

    Hallo Winfried,


    danke für Deine sehr interessanten Ausführungen. Herrlich, Deine Schilderung von der Lr-Leistung. 😃 Könnte es sein, dass Du diese Antwort eigentlich in den Selketalbahn-Beitragsbaum einfügen wolltest, weil sie sich auf die Fotos von Thomas bezieht?


    Inhaltlich noch eine Frage: Bist Du sicher, dass die 99 5901 nach ihrem Unfall auf der Harzgeröder Strecke noch einmal schwarz lackiert wurde? Aus der Literatur hatte ich es bisher so wahrgenommen, dass 1974 zuerst die 99 5903 grün wurde (wahrscheinlich weil sie als einzige noch den originalen Schornstein hat?), dann später die 99 5901 hinzukam (1979?, eventuell nach der Unfallreparatur?) und beide dann bis nach der Wende durchgehend grün blieben, nur mit wechselnden Grüntönen und Verzierungen. Es gibt ja von beiden Maschinen auch aus den 1980er-Jahren Fotos in grün, und zumindest die 5903 habe ich damals auch selbst so erlebt.


    Viele Grüße,

    Stefan


    PS - @Admins: Mein Beitrag kann gerne in den Selketalbahnthread (mit-)verschoben werden, falls es von Winfried so gedacht war. 🙃

    Hallo Tobias und Armin,


    danke Euch für Eure Antworten, für die Literaturrecherche und die grandiosen weiteren Bilder. Hatte auch schon überlegt, mal die Literatur zu Rate zu ziehen und kam nur noch nicht dazu - vielleicht am Wochenende. Wobei die hier vorliegenden Bücher wahrscheinlich in diesem Punkt ohnehin nicht so ins Detail gehen wie Dirk Endisch. Und was Du da recherchiert hast, Armin, beantwortet ja schon fast alle Fragen. 😃


    An den wunderbaren Selketalbildern aus dieser Epoche kann ich mich einfach nicht sattsehen. Wahnsinn! 😇


    Die herrlichen Altbaugarnituren, die Mallets und auch einfach das Flair des Betriebs von damals… Und die heute relativ „freigeräumte“ S-Kurve oberhalb von Haferfeld gefällt mir zwar durchaus auch als Fotomotiv, aber mit dem blühenden Weißdornbusch und den Zaunfragmenten sieht es sehr reizvoll aus.


    Toll, dass man hier solche Genüsse und auch noch die interessanten Informationen dazu geboten bekommt. An die 6102 habe ich von damals leider keine sehr konkreten Erinnerungen (ich war 7!), bin mir aber sehr sicher, dass sie während meines ersten Urlaubsbesuchs im Selketal gefahren sein muss, denn außer der 6001 hatte ich 1985 noch eine weitere Maschine im Einsatz erlebt, jedoch die Mallets mit ihrer sehr markanten Erscheinung definitiv erst beim zweiten Mal 1986 bewusst wahrgenommen. Erst später wurde mir klar, dass die zweite Lok im 1985er-Urlaub die 6102 gewesen sein muss. Umso mehr freute ich mich, sie später nach ihrer Reaktivierung einige Male im Sonderzug- und auch im Plandienst erleben zu können.


    Die bestens gepflegte und verzierte Reko-50er in der Ausfahrt Gernrode ist übrigens auch ein Knüller, neben all den schönen Schmalspurmotiven.


    Beste Grüße aus Berlin

    Stefan

    Hallo Rafael,


    danke für den interessanten und schönen Bilderbogen. Die Pioniereisenbahn in Cottbus hat mir als Steppke und auch meinen Eltern schon zu DDR-Zeiten sehr gefallen. Natürlich vor allem, weil es dort Dampfbetrieb gab, im Gegensatz zur Berliner PE. Aber auch insgesamt war es schon damals eine tolle Bahn. Bin lange nicht dort gewesen, bei den letzten Cottbusbesuchen standen eher die Tatras oder allgemeiner Stadtbummel auf dem Programm (je nach Begleitung 😉).


    Schön, dass Du diese Bahn hier ein bissel ins Blickfeld rückst. 😃 Viel Spaß noch in Cottbus!


    Danke auch an Dich, Merane, für die gastronomischen Tips. Das ist gut zu wissen - wobei ich auch bisher in Cottbus immer gut beköstigt wurde. (Kann mich allerdings gar nicht mehr genau erinnern, wo. Sicher irgendwo am Altmarkt.)


    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo Tobias,


    ja, bleibt spannend. 🤔 Das würde ich tatsächlich erstaunlich finden, wenn die 7236 anno 1985 schon aus Gernrode gekommen wäre. Ganz vorsichtig an den damals noch nicht erweiterten Felseinschnitten „vorbeigetragen“?

    Vielleicht können ja ausgewählte Fachleute (ohne jetzt jemanden konkret ansprechen zu wollen 😉) noch etwas zur Aufklärung beitragen…


    Jedenfalls grandiose Bilder von der Selketalbahn, wie ich sie als Kind noch erleben durfte - was für ein Glück! Unvergessliche Erinnerungen. 😇


    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo Achim,


    da muss ich wohl mein Expressgut doch weiter in Sellin aufgeben… 😜😁


    Danke für den aktuellen Bericht, und klasse, was da entsteht. Die zusätzliche Klotür wird man wohl verschmerzen können, auch früher sind die Gebäude ja immer wieder an aktuelle Erfordernisse angepasst worden.


    Nochmals danke für die immer wieder interessanten aktuellen Berichte! 😃


    Viele Grüße aus Berlin

    Stefan

    Hallo Tobias und Reiner,


    danke für Eure Antworten. Dass die Neubauloks nach dem Wiederaufbau Stiege - Straßberg 1983 die Bespannung der Rollwagenzüge nach Silberhütte übernahmen, war mir bekannt. Da war vielleicht meine Frage etwas unpräzise formuliert.

    Aber sind die Loks damals (vor 1988) auch schon regelmäßig bis nach Alexisbad gelangt? Möglicherweise zum Wassernehmen? Außerdem steht die Neubaulok in Alexisbad auf Deinem Bild, Tobias, eigentlich „falsch herum“ für eine Nordhäuser Maschine. Da müsste sie mit dem Tender voran nach Birkenmoor hochgefahren sein oder in Stiege umgesetzt haben anstatt durch die Schleife zu fahren. Das erweckt bei mir eher den Eindruck, sie wäre aus Gernrode gekommen. Allerdings steht sie da auch ohne Zug. Spannend… 🤔


    Die Aufnahme der „falschrumnen“ 6001 in Gernrode finde ich auch einigermaßen erstaunlich. 😳


    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo Thomas,


    ja, Stadtwappen an der Fahrzeugfront macht sich bei Straßenbahnen eigentlich immer recht hübsch, siehe Dresden.


    Die MGT6D sehen in der Hallenser Lackierung auch durchaus schick aus, finde ich. Generell sind es m.E. recht formschöne Niederflurwagen, das ist nicht ihr Schwachpunkt ... 8o Aber unter den Einsatzbedingungen in Brandenburg an der Havel werden sie wohl noch einige Jahre gute Dienste leisten, ist eben nicht mit der BOGESTRA vergleichbar. Insofern war die Übernahme der beiden mit den Brandenburger Wagen weitgehend baugleichen Hallenser Prototypen gewiss eine strategisch kluge Entscheidung, um erstmal über die Zeit zu kommen.


    Bevor wir aber den Großteil der Nutzer hier zu sehr mit dem Straßenbahn-Abstecher langweilen, spanne ich lieber wieder den Bogen zur Eisenbahn: 8o

    Damals in den 1990ern, vor der Durchbindung des RE1 über die Stadtbahn, sind wir zu den Gothawagen (und später zu den GT4) nach Brandenburg noch ab Karlshorst über den Außenring nach Werder gefahren und dort umgestiegen - durchaus auch eine reizvolle Fahrt, vor allem an der Brücke über den Templiner See in Potsdam-Pirschheide (ehemaliger Hbf), und mit durchaus klassischer Garnitur, wie hier am 22. April 1998. Die 143er ist leider nicht namentlich erfasst worden:



    Das ist hier hoffentlich geografisch nicht zu weit vom Thema entfernt, und die Hauptstadtlackierung möge die noch verbesserungswürdige Qualität aus meiner frühen Schaffensphase entschuldigen. Es sind eben nicht immer nur die Loks, die interessant sind.


    Viele Grüße

    Stefan