Beiträge von ex-Dresdner

    Moin Stefan,


    ja klar, solche Berater-Studien sind meistens mit Erkenntnissen aufgebläht, die man vielleicht auch ohne teure Beratung hätte gewinnen können. Aber sei‘s drum, immerhin ein gutes Zeichen, wenn die Kommunen vor Ort erkannt haben, dass sie gemeinsam was machen müssen. Das geht schon mal in die richtige Richtung. Und manchmal braucht man dann auch einfach so ein glattgelecktes Dossier, um weitere Entscheidungsträger oder Geldgeber zu überzeugen … egal, wie viel Substanz da drin steckt. Und Dinge, die uns klar sind, müssen politischen Entscheidungsträgern noch lange nicht so einfach klar sein - andere Perspektive und so… 😉


    Jedenfalls danke fürs Verlinken.


    Guten Wochenstart!

    Stefan

    Hallo Stefan,

    Zumindest auf der Seite vom FKS wird der Wagen als ehemals Spreewaldbahn geführt. Was stimmt denn jetzt? Eisfeld oder Spreewald?

    http://selketalbahn.de/aktuell.htm?wagen/wagendatenblatt.htm

    Hallo Ronald,


    nee, das ist kein ehemaliger Spreewaldbahnwagen, 900-519 bis 900-523 waren die „Eisfelder“.


    Die ehemaligen Spreewaldbahnwagen sind leicht an ihren 200er-Ordnungsnummern zu erkennen, da die neuen Nummern 1958 nach Rbd-Zugehörigkeit vergeben wurden, und die Nummerngruppe für die Rbd Cottbus liegt bei den vierachsigen Meterspur-Personenwagen (900-…) im 200er-Bereich.


    Die „Eisfelder“ sind übrigens m.W. auch nie in Eisfeld gewesen, sie waren nur ursprünglich für diese Strecke vorgesehen.


    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo Holger,


    vielen Dank fürs Zeigen Deines sehenswerten und launig kommentierten Bilderbogens, der durchaus einen eigenen Thread verdient hätte.


    Schön, dass Du zufällig das Glück hattest, den Überführungszug zu erwischen und Dich damit über die „falschrumne“ Lok der Regelzüge hinwegtrösten konntest. Und ebenso begrüßenswert ist es, dass Du nebenher auch den soziokulturell interessanten Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung pflegen konntest. 😉


    Interessantes Detail am Rande (im wahrsten Sinne des Wortes): Auf dem Bild beim Umsetzen in ETM ist rechts der augenscheinlich frisch hauptuntersuchte (zumindest wie geleckt aussehende) 900-521 zu sehen - einer der fünf ehemaligen „Eisfelder“ Wagen, von denen mehrere jahrelang in Westerntor auf dem Rand standen. Ob er aber einer jener abgestellten war, weiß ich nicht. Hat da jemand von Euch den Überblick?


    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo Stefan,

    ihr habt auch das falsch verstanden. Die Personenwagen im Harz sind ja bekanntermaßen so ausgestattet dass Sie nur "in eine Richtung" gekuppelt werden können, da die ganzen Verbindungen (Bremse, Heizung, etc.) nur einseitig vorhanden sind. Dabei wurden/werden die Zuggarnituren in der Regel so eingesetzt dass die Gepäckabteile bzw. bei den reinen Gepäckwagen (KDaai 905-15x und KDi 904-16x) das "stumpfe Ende" von Wernigerode und Gernrode aus hinter der Lok und von Nordhausen aus am Zugende ist (mal die Periode mit Gepäckwagen in der Mitte im Selketal außen vor). Der 902-302 ist das einzige mit bekannte Fahrzeug bei dem in regulärer Reihung das Gepäckabteil am anderen Ende ist, daher schrieb ich "am falschen Ende". Somit lief dieser Wagen wenn man das Gepäckabteil außen behalten wollte korrekterweise ab Gernrode am Zugende anstatt vorn.


    Gruß Michael

    Hallo Michael,


    vielen Dank für diese sehr interessante Ergänzung. Das war mir noch nie so aufgefallen, aber klar, jetzt da Du es schreibst, der hängt ja im Tradizug auch immer „falsch herum“, habe ich nur noch nie drüber nachgedacht. Mir war auch bisher gar nicht bewusst, dass die Wagen auch im Harz immer seitenrichtig stehen müssen. Danke! Ist denn bekannt, ob das beim 902-302 auch vor der Modernisierung schon so war?


    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo Benno und André,


    danke für Eure Antworten zu meiner Frage. Ja, in Prag wird noch klassisch gestakt - für den interessierten Beobachter oder Mitfahrer natürlich immer ein beeindruckender Vorgang und eben auch einfach ein Stück klassischer Dampfschiff-Betrieb. Aber ich kann auch verstehen, dass die meisten Reedereien heute Ihrem Personal diese körperlich anstrengende Tätigkeit ersparen möchten.


    Viele Grüße

    Stefan


    Hallo René,


    danke für den Kulturtip, grandios, auch wenn ich es mir leider nur aus der Ferne vorstellen kann. Und der Bezug zu „Die Olsenbande sieht rot“ ist natürlich auch genial, ein ganz großer Klassiker, und wirklich toll gemacht. 👍🏻👍🏻👍🏻😃


    Auch von mir allen Beteiligten gutes Gelingen!


    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo zusammen,


    wie Du schreibst, Stefan - zu dem Motiv ist jetzt alles gesagt. Da hat uns das Rätsel ja am Ende doch etwas länger rätseln lassen, als es zuerst den Anschein hatte. 😉 Siehste, Tobias, hat sich doch gelohnt. 😜


    Noch ein Wort zu dem „falschrumnen“ Gepäckwagen: Vom hier abgebildeten „Reko-I“-Halbgepäckwagen 902-302, der heute zum Traditionszug gehört und vor einigen Jahren mittels der eckigen Holzfensterrahmen in einen historisierenden Zustand ohne historisches Vorbild versetzt wurde, gibt es aus den 1980ern eine ganze Menge Bilder aus dem Selketal mit dieser Stellung, die in diversen Publikationen zu finden sind. Er scheint dort also einige Zeit so gefahren zu sein, sicher nach der Wiederinbetriebnahme der Strecke Straßberg - Stiege, und möglicherweise noch vor Inbetriebnahme der Schleife, denn da wäre ein Gepäckwagen aus Wernigerode bei Überführung via ETM tatsächlich mit dieser Stellung im Selketal angekommen, was auch die Erklärung dafür sein könnte.


    Viele Grüße

    Stefan

    N‘Ahmd,


    jetzt erstmal noch ein großes Dankeschön an Micha für den Link zum „schönen Mädchen von Seite 1“ und an Jan für die vielen Bildlinks aus der Phase, als die 6001 mit falscher EDV-Prüfziffer unterwegs war (und damit Erfüllung meines Wunsches). 😃 Wirklich interessant, und auch tolle Motive dabei. Den Text zu den Hintergründen werde ich mir nachher auch nochmal in Ruhe durchlesen, hatte ich noch nicht geschafft.


    Viele Grüße

    Stefan

    Nö, ich meine schon, das der Zug auf dem Foto von Mägdesprung nach Sternhaus-Ramberg fuhr. :) Der Berg links im Bild, um den das Gleis führt, müsste meiner Meinung nach demnach die Erhebung sein, auf der die Reste der Heinrichsburg zu finden sind.

    Hallo Stefan,


    da ich es für unwahrscheinlich halte, dass die Lok damals mit der Rauchkammer voran nach Gernrode gefahren ist, würde ich schon davon ausgehen, dass der Zug von Ramberg nach Mägdesprung fährt. Das passt auch insofern, als der Zug augenscheinlich bergab rollt, denn die Rauchfahne wird vom Fahrtwind relativ flach heruntergedrückt. Wäre der Zug mit Volldampf den Ramberg hinaufgefahren, ginge die Rauchfahne steiler nach oben. Somit befindet sich aus Sicht des Fotografen rechts die Heinrichsburg. Und genau diese Stelle ist auch das aus diversen Publikationen bekannte Fotomotiv kurz vor dem ersten Bahnübergang vor Mägdesprung, das ich meinte.


    Oder sollte ich da wirklich einen Denkfehler haben? 😉


    Viele Grüße

    Stefan