Beiträge von Julian

    Hallo zusammen,


    zur Bauzuglok hatte ich kurz nach dem Posting hier auch bei DSO gefragt. Dabei kam Interessantes heraus. Die Spenderlok ist also tatsächlich eine L45H, offenbar mit sehr interessanter Vorgeschichte: https://www.drehscheibe-online…34379,9134379#msg-9134379


    Bei dem "Tu5" hier im Forum hatte ich mich tatsächlich einfach verschrieben. Das sollte eigentlich auf das an der Lok angeschriebene "T05" hinweisen.


    Ein schönes Wochenende ins Forum wünscht,

    Julian

    Hallo zusammen,


    nach einer kleinen Pause geht es nun weiter auf der italienischen "Meterspur" mit 950 mm Spurweite. Ich hoffe, euer Interesse ist noch nicht erloschen? Heute steht jedenfalls folgende Strecke im Mittelpunkt:


    Ferrovie della Calabria, Strecke Catanzaro Città - Soveria Mannelli


    Wer Probleme mit Graffiti hat, sollte allerdings jetzt wegklicken. Nein, schön finde ich das auch nicht. Aber der nun vorgestellte Abschnitt wurde im März 2019 bei unserem Besuch ausschließlich von beschmierten Fahrzeugen befahren. Das ist besonders schade, weil uns nun auch ältere Breda-Triebwagen vom Typ M2 200 begegnen (später wird es einen solchen aber auch noch "in sauber" geben :-) ). Doch der Reihe nach:


    Blicken wir zunächst noch einmal in den Stadtbahnhof Catanzaro Città. Die Strecke ist hier betrieblich getrennt. Wer von Catanzaro Lido kommt und weiter in die Berge will, muss hier umsteigen. Die Menschen im Bild sind allerdings in der Gegenrichtung unterwegs und steigen vom "Adhäsions"-Fiat des Typs M4 400 in die Zahnrad-Variante M4 350 um (oder begeben sich in die Stadt):


    Noch ein Blick von oben in den Bahnhof. Im Hintergrund sind die Depotanlagen der FC für den Betriebsteil Catanzaro auszumachen:


    Hinter Catanzaro läuft die Strecke zunächst meist an den Hang geschmiegt Richtung Berge. Es geht durch einige Tunnel und über sehenswerte Brücken. Das erste Foto hinter Catanzaro habe ich jedoch erst im etwa 13 km entfernen Bahnhof Gimigliano gemacht. Ein Fiat M4 400 kommt dort gerade aus Catanzaro an. Am Hang ist die zuvor befahrene Strecke schwach auszumachen:


    Wie im vorherigen Bild erkennbar, fanden in Gimigliano Bauarbeiten statt. Deswegen war dort auch eine Lok (Nummer "TU5") abgestellt, die ich bis jetzt nicht identifzieren konnte. Ich freue mich, wenn hierbei jemand aus dem Forum helfen kann:



    In der Gegenrichtung nach Catanzaro ist M2 219 unterwegs. Deutlich wird, dass der eigentliche Ort Gimigliano weit über dem Bahnhof liegt:


    Soweit hochgestiegen bin ich während meines Aufenthalts dort jedoch nicht, fand aber immerhin schon etwas oberhalb des Bahnhofs ein nettes Café um zwischen den Zügen einen Espresso zu trinken. Wir verlassen nun aber Gimigliano. So auch ein M4 400, der direkt hinter dem Bahnhof in dem fast 2km langen "Tunnel Porto" verschwindet:


    Hinter dem Tunnel führt die Strecke durch ein schönes einsames Tal. Auch hier habe ich leider als Mitfahrer keine Fotos gemacht. Ein Kreuzungsaufenthalt im Bahnhof Serrastretta-Carlopoli bot allerdings die Gelegenheit den M2 219 abermals aufzunehmen:


    Und hier ein Blick ins Innere des Triebwagens. Die Sitze sind durchaus als gemütlich zu bezeichnen:


    Hier passiert M2 219 einen schönen Viadukt bei dem Dörfchen Adami:


    Sein Bruder M2 230 hatte auf dem Kurs zuvor den Halt Adami passiert:


    Und hiermit ist der heutige Endpunkt Soveria Mannelli erreicht. Wieder sehen wir M2 230:


    Der betagte Triebwagen wird nach Catanzaro zurückkehren, wofür man bereits die Schlussscheiben umsteckt. Wir hingegen werden uns im nächsten Teil weiter Richtung Cosenza begeben. Die heute dafür leider notwendigen SEV-Busse waren schon auf dem vorherigen Bild auszumachen:


    Viele Grüße
    Julian

    Na, da bin ich mal gespannt. Genauso wie auf Kujawien, Ardud und und und :-)


    Die kalabrische Schmalspur stand bei mir schon lange auf der Agenda, bin sehr froh, dass das jetzt endlich mal geklappt hat. Im nächsten Teil gibt's dann auch ein paar ältere Bredas zu sehen, leider jedoch oft graffitiert. Das ist der Vorteil der Stadlerzüge - die sind immerhin meist sauber.


    Viele Grüße

    Julian

    Buona sera,


    im ersten Beitrag hatte ich gefragt, wer Details zu den verschiedenen Fahrzeugtypen der Römer Vorortbahn kennt. Bei DSO wurde ich inzwischen fündig, denn auch hierzu gab es bereits aufschlussreiche Beiträge von Werner Hardmeier aus der Schweiz (...beim Thema ausländische Schmalspur hätte ich vorher auch mal draufkommen können...). Falls es noch wen interessiert, hier die Links:


    https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,6266783

    https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,6267382

    https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,6267543


    Machen jetzt wir aber weiter im Süden, auf der Stiefelspitze mit der


    Ferrovie della Calabria, Strecke Catanzaro Lido - Catanzaro Città


    Dieser Abschnitt ist Teil der 113 km langen Strecke Catanzaro - Cosenza, die auch auf Wikipedia beschrieben wird: https://de.wikipedia.org/wiki/…Cosenza%E2%80%93Catanzaro


    Wir betrachten zunächst den Abschnitt Catanzaro Lido - Catanzaro Città. Das erscheint deswegen sinnvoll, weil dieser Abschnitt auch verkehrlich eine eigenständige Einheit bildet. Schließlich benötigen die Züge hier eine Zahnstangenausrüstung, um die ca. 2 km lange Steigung mit 100 Promille im Stadtgebiet von Catanzaro zu meistern.


    Ausgangspunkt ist der in Strandnähe gelegene Bahnhof Catanzaro Lido, der quer zur parallel an der Küste laufenden Regelspur liegt:

    2019-03-04_IMG_0571_IT_CatanzaroLido.jpg


    Bei einer abendlichen Mitfahrt entstand dieser Blick in die Gegenrichtung. Die Stadler-Fahrzeuge der Serie DE M4C 500 tragen inzwischen die Hauptlast des Verkehrs, das Fahrzeug in Bildmitte ist DE M4C 503. Unterstützt werden sie durch die zahnradtauglichen Fiat-Züge der Reihe M4C 350, rechts Nummer 351:

    2019-03-04_z_DSC00548_IT_DE-M4C-503_M4C-351_CatanzaroLido.jpg


    Zwischen dem Stadtkern und dem Bahnhof Catanzaro Lido lagen einst Schmal- (nach Cosenza) und Regelspur (nach Lamezia Terme) parallel. Die Regelspur wurde schon vor einiger Zeit aufgegeben und durch eine weiträumige Umfahrungsstrecke ersetzt. Bei Dulcino ist M4C 351 Richtung Lido unterwegs. Im Hintergrund thront die eigentliche Stadt Catanzaro, rechts die tote Regelspur:

    2019-03-04_IMG_0531_IT_M4C-351_suedl-Dulcino.jpg


    Ab dem Bahnhof mit dem simplen Namen "Catanzaro" kommt dann die Zahnstange zum Einsatz. DE M4C 505 hat diesen Abschnitt talwärts gerade hinter sich gebracht, während der Fiat M4C 351 nun die Rampe hoch nach Catanzaro Citta erklimmen wird. Während in die Schmalspur fleißig investiert wird, liegt rechts der alte FS/RFI-Bahnhof brach:

    2019-03-04_IMG_0521_IT_M4C-351_DE-M4C-505_Catanzaro.jpg


    Wie steil es nun den Berg hoch geht, kommt hier gut zur Geltung. Hinten rechts das Ionische Meer, an dem die Bahn in Lido ihren Ausgangspunkt hat. Dieser Stadlerzug hat den Anstieg gleich geschafft und wird den Halt Catanzaro Pratica erreichen:

    2019-03-04_IMG_0576_IT_DE-M4C-500_unterhalb-CatanzaroPratica.jpg


    Und hier hat er Catanzaro Pratica erreicht. Jetzt wird auch klar, wo unser Fotostandpunkt lag:schein: Da dank Baustelle über die Brücke auch Italiener ganz normal als Fußgänger rüber liefen, war das Fotografieren völlig unproblematisch:

    2019-03-04_IMG_0578_IT_DE-M4C-500_CatanzaroPratica.jpg


    Die Betonorgie noch einmal von unten, während DE M4C 503 langsam talwärts gleitet:

    2019-03-04_IMG_0603_IT_DE-M4C-503_unterhalb-CatanzaroPratica.jpg


    Und noch einmal die spektakuläre Ansicht unterhalb von Catanzaro Pratica. Lustig fand ich ja, dass die Brücke dabei nicht nur als Fotostandpunkt, sondern auch als Parkplatz dient:

    2019-03-04_IMG_0640_IT_DE-M4C-505_unterhalb-CatanzaroPratica.jpg


    HInter Catanzaro Pratica passieren die Züge noch den - unter einen Straßenbrücke (wo sonst...) - gelegenen Halt Piazza Matteotti, bevor der Betriebsmittelpunkt Catanzaro Città erreicht wird. Dort läuft DE M4C 505 ein:

    2019-03-07_IMG_0926_IT_DE-M4C-505_Einf-CatanzaroCitta.jpg


    Auch wenn der Betrieb dank Stadler heute etwas eintönig geworden sein mag, die Fahrt mit der Zahnradbahn von Catanzaro ist sicherlich ein Highlight von "Schmalspur Europa" (behaupte ich mal). Als es noch nicht so viele Zahnradzüge bei der FC gab, wurden Adhäsionsfahrzeuge übrigens mit Zahnradloks über diesen Abschnitt geschleppt. Das ist aber spätestens seit der Stadler-Ablieferung Geschichte.


    Soweit mal für den Moment. Von Catanzaro Città aus geht es demnächst dann weiter in die kalabrischen Berge.


    Viele Grüße

    Julian

    Bevor wir hier weiter in die Eisenbahngeschichte abschweifen, geht es nun weiter durch die Gegenwart römischer Vorstädte:


    Roma Laziali – Centocelle, Teil B


    Hinter Ponte Casilino hat die von ATAC betriebene Bahn wieder den Charakter einer Tram. Vor der Haltestelle Alessi biegt die Garnitur 110 in die Mittellage ein. Dem Anschein nach war dieser Zug das älteste Fahrzeug, das wir an diesem Tag sahen:


    Vor Filarete wartet Wagen 424 auf seine Weiterfahrt nach Centocelle:


    Diesselbe Stelle noch einmal "plus eins", also mit Wagen 425. Hier kommt gut zur Geltung, dass es sich bei diesen Zügen eigentlich um eine Komposition aus einem Triebwagen sowie zwei Steuerwagen handelt.


    Und dann ist bald auch schon die heutige Endstation Centocelle erreicht, hier 823 bei der Einfahrt:


    Keine Ahnung, ob das was historisch Wertvolles oder einfach nur Ruinen sind. Die Bahnhofseinfahrt gleicht jedenfalls einer Ausgrabungsstätte:


    Wagen 425 macht sich nach der Wende in Centocelle auf den Rückweg in die Innenstadt. Links neben dem Zug sind Teile des Depots der Bahn auszumachen:


    Hier noch einmal die eingangs gezeigte, zweiteilige Garnitur 110 beim Ausrücken aus dem Depot in Centocelle:


    Ein Blick in den Innenraum dieses urtümlichen Zuges. Historische Gefühle wollen gleichwohl nicht aufkommen, als wir auf den Plastiksitzen zurückfahren. Roma Laziali – Centocelle ist eben einfach ein typisches städtisches Verkehrsmittel des Alltags. Mal schauen wie lange noch:


    Nach einem (Vatikan-)Stadtbummel fuhren wir am noch am selben Nachmittag mit einem Schnellzug weiter nach Süden, wo schon bald die nächste Schmalspurbahn auf uns wartete. Davon dann bald.


    Viele Grüße

    Julian

    Hallo zusammen,


    danke erstmal für eure Reaktionen! Niels hat das aber schon ganz gut formuliert: Ich bzw. wir reisen einfach gerne und da kommt man zwangsläufig häufiger ins Ausland. Wobei das keine Abwertung der heimischen Bahnen sein soll: Nachdem das Wochenende jetzt komplett "frei" war, hatte ich gestern sogar kurz überlegt, zum VI K-Dampf nach Radebeul zu fahren. (War mir dann aber doch zu aufwendig.)


    Wenn ich Bilder wie jetzt die Italienfotos eh noch einmal durchgehe, dann nehme ich mir gerne noch eine halbe Stunde, um daraus einen Forumsbeitrag zu bauen. Und wie im ersten Posting geschrieben, erhoffe ich mir allerdings noch weitere Informationen zum Fahrzeugpark.


    Und ja, Italien geht bei mir auch immer. Der Wunsch, mal wieder auf den Stiefel zu fahren, bestand schon länger. Nachdem ich es 2018 "nur" bis Südtirol geschafft hatte, hat es heuer dann endlich mit einer großen Bahnreise dorthin geklappt.


    Holger Dietz : Ich hoffe, Du kippst jetzt nicht aus den Latschen, wenn ich dir hier noch ein Foto der bis heute aktiven Lok RIVA verlinke. Vom Gardasee über Siebenbürgen hat es sie in die USA verschlagen, wo sie auf einer Parkbahn verkehrt. Das ist wirklich mal ein interessanter Loklebenslauf: https://www.flickr.com/photos/jterry618/41455959650


    Viele Grüße
    Julian

    Hallo zusammen,


    im Frühjahr unternahm ich mit einem Kumpel eine Italienreise, bei der wir auch einige schmalspurige Betrieb abklappertern, die schon länger "auf der Agenda" standen. Nachdem im Herbst jetzt endlich das passende Wetter für die ordnungsgemäße Archivierung der Bilder ist, will ich einige Aufnahmen von der Reise hier nun nacheinander einstellen. Los geht's heute in Rom. Wer im Titel, den ich in Anlehnung an ein bekanntes Günter-Meyer-Buch gewählt habe ;), aufmerksam schaut, kann erkennen, wohin die Reise noch führen wird.


    Roma Laziali–Centocelle, Teil A


    Im Römer Vorortverkehr besteht ein kurzer Restbetrieb der einstigen Società Ferrovie Vicinali. Einst führte die 950-mm-spurige-Strecke bis ins über 100 km entfernte Frosinone. Heute sind noch etwa 6 km bis Centocelle im Betrieb durch die lokale Verkehrsgesellschaft ATAC.


    In den vergangenen Jahr(zehnt)en ist die Strecke immer weiter zurückgezogen worden und es ist davon auszugehen, dass auch der derzeitige Restbetrieb eingestellt wird, sobald eine parallel führende U-Bahn bis ins Stadtzentrum von Rom eröffnet wird. Wikipedia hat eine kurze Darstellung der Bahn: https://de.wikipedia.org/wiki/…ziali%E2%80%93Giardinetti


    Ausgangspunkt ist Roma Laziali, was eigentlich nur ein paar Gleise neben dem römischen "Hauptbahnhof" Roma Termini sind. Als wir hier am Morgen des 2. März 2019 ankamen, stehen direkt zwei Vertreter des aktuell eingesetzten älteren bzw. neueren Fahrzeugtyps bereit:

    2019-03-02_a_DSC00391_IT_ATAC424_ATAC823_RomaLaziali.jpg


    Schon nach kurzer Fahrt wird der Höhepunkt der Strecke passiert, die Durchquerung der "Porta Maggiore", eines antiken Stadttores. Der Platz um das Tor ist ein echter Verkehrsknoten, hier kreuzen u.a. unsere Vorortbahn und die Römer Straßenbahn:

    2019-03-02_IMG_0259_IT_RomaPortaMaggiore.jpg


    Nach der Kreuzung mit der Tram kann Triebwagen 421 seine Fahrt nach Centocelle fortsetzen:

    2019-03-02_IMG_0266_IT_ATAC421_Ausf-RomaPortaMaggiore.jpg


    In der Gegenrichtung ist später am Tag die Garnitur 424 auf dem Weg nach Roma Laziali unterwegs. Ich mag dieses Bild besonders wegen der herzlichen Abschiedsszene:

    2019-03-02_IMG_0404_IT_ATAC424_RomaPortaMaggiore.jpg


    Auf diesem Foto kommen die Ausmaße der Porta Maggiore gut zur Geltung. Die älteren Wagen der Römer Straßenbahn, ebenfalls betrieben von "ATAC", sind auch nicht zu verachten:

    2019-03-02_IMG_0269_IT_ATAC7019_IT_RomaPortaMaggiore.jpg


    Triebwagen 424 erreicht die Haltestelle an der Porta Maggiore. Wir steigen ein und fahren mit...

    2019-03-02_IMG_0302_IT_ATAC424_Einf-RomaPortaMaggiore.jpg


    ...um am nächsten Stop Ponte Casilino gleich wieder auszusteigen. Eng geht es hier zu, denn die Schmalspur muss sich den Platz mit zahlreichen Gleisen der großen Eisenbahn teilen:

    2019-03-02_IMG_0305_IT_ATAC424_PonteCasilino.jpg


    Die zahlreichen Regelspurgleise lassen sich leicht erklären, schließlich liegt hier eine wichtige Zufahrt von Roma Termini. Nach etwas Warten gelingt dann auch ein Foto mit Zügen auf 1435 und 950mm:

    2019-03-02_IMG_0321_IT_E464506_ATAC834_PonteCasilino.jpg


    Im nächsten Teil geht es dann weiter nach Centocelle. Ich würde mich bis dahin freuen, wenn jemand mehr zu den Fahrzeugtypen dieser Bahn berichten kann. Dazu habe ich nämlich kaum etwas gefunden.


    Viele Grüße
    Julian

    Hallo,


    da dieser Beitrag auch das heutige Lokdenkmal in Sighisoara (Schäßburg) zeigte, hier mal der Hinweis auf ein Youtube-Video von dort. Ich habe es vor ein paar Tagen entdeckt und es zeigt Aufnahmen aus der Zeit, als die Wusch noch durch die Schäßburger Gassen dampfte. Vielleicht findet es auch euer Interesse. Ich kannte derartige bewegte Bilder von der Schäßburger "Straßenbahn" bislang nicht.


    Hier sind zunächst zwei Szenen mit zwei unterschiedlichen Zügen zu sehen (ca. ab 0:18):

    https://www.youtube.com/watch?v=3kITfdDAjPI#t=00m18s


    Später im Video gibt es noch eine dritte Einstellung, das einen nach Agnita (Agnetheln) dampfenden Zug zeigt (ca. ab 5:25):

    https://www.youtube.com/watch?v=3kITfdDAjPI#t=05m25s


    Szene 2 und 3 zeigen einen D-Kuppler der CFR-Serie 764.0/.1/.15. Bei der ersten Szene grübele ich jedoch noch, was die Lok angeht. Ich habe die CFR 764 301 im Verdacht, die von den Proportionen ähnlich daherkommt. Auf dem hier verlinkten Foto aus Turda von 1968 trägt sie auch noch ein Schild des Depots Sibiu.


    Viele Grüße
    Julian

    Hallo,


    mal zwei Fragen im Zusammenhang mit den beiden "(P)fiffies", bezugnehmend auf ein Zitat aus https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=265533


    Zitat

    Im Rahmen eines Manövers des Königlich Württembergischen Eisenbahnregiments gelangten sie sogleich in den Harz und wurden im Auftrag der Heeresverwaltung auf einer eigens bei Drei Annen Hohne gebauten Teststrecke erprobt.


    • Wo genau war eigentlich diese Teststrecke und sieht man davon heute noch was?
    • Und: Was führte das Königlich Württembergische Eisenbahnregiment ausgerechnet in den Harz, fernab des Schwabenlandes?


    Gerne auch Hinweise auf Literatur. Ich erinnere mich allerdings nicht, über die konkrete Lage dieser Strecke bzw. deren Hintergründe etwas gelesen zu haben.


    Danke und Grüße

    Julian