Beiträge von Julian

    Wirklich sehr sehr sehenswerte Bilder. Besonders die Stimmungsaufnahmen mit der Sonne sind für mich erste Sahne.


    Da will ich mich aber nicht nur beim Fotografen bedanken, sondern auch bei jarecky. Ohne seine neuesten Eintrag wäre mir der alte Beitrag von Thomas nämlich durch die Lappen gegangen ;-)


    Viele Grüße
    Julian

    Hallo ihr beiden,


    zu den 99 221 und 223 in Norwegen kann ich leider ebensowenig beitragen wie zu den Babelsberger Loks in der UdSSR. Beide Länder sind nicht so mein Gebiet...


    Über weitere Informationen würde ich dennoch freuen. Zwar bin ich nicht der ausgewiesene Statistiker, aber in diesen internationalen Fällen begeistern auch mich immer wieder Loklebensläufe!


    Viele Grüße
    Julian

    Hallo Volker,


    vielen Dank für die erste Rückmeldung. Da bin ich ja ganz froh, dass mein inzwischen etwas angestaubtes Wissen doch noch immer aktuell ist. ;-)


    Zitat

    Original von Volker Dehnke
    das ist neu für mich. Herzlichen Dank für die Hinweise. Mein letzter Wissenstand entspricht dem Inhalt der Homepage von Gerd Schlender. Interessanterweise bezieht er sich auch auf ein Buch "Les petits trains de jadis" (Autoren: Henri Domengie / Jose Banaudo. Es gab wohl mehrere Werke).


    Ja, es gibt da mehrere Ausgaben. Diese Buchreihe ist in etwa mit den Büchern von Gerd Wolff über die (west)deutschen Klein- und Privatbahnen zu vergleichen. Ich beziehe mich auf das Buch über Westfrankreich, die anderen Ausgaben kenne bzw. habe ich leider nicht.


    Zitat

    Hier ist der Link zu den Loks mit Bildern:
    http://www.voll-dampf.de/gesuche.htm#hk103


    Interessanterweise vermutet er die Güstrower Maschinen in Afrika. Warum auch immer. Siehe hier:
    http://www.voll-dampf.de/bilde…e_nwe.htm#liste_dampfloks


    Da ich die dort angegebenen Quellen nicht kenne, kann ich dazu nichts weiter sagen. Ich werde im neuen Jahr aber mal eine Mail an den Eisenbahnverein, der sich dem Erbe der CdN angenommen hat, schreiben. Vielleicht wissen die mehr und kennen vielleicht sogar die Fabriknummer der Güstrow-Mallet der CdN.


    Viele Grüße
    Julian

    Guten Abend,


    eher zufällig bin ich bei der Recherche in einer anderen Angelegenheit auf etwas interessantes (und mir bislang unbekanntes) gestoßen:


    In dem französischen Buch "Les petits trains du jadis - Ouest de la France" fand ich auf S. 203 den Hinweis auf eine B'B-Mallet deutschen Ursprungs, die die Bahngesellschaft "Chemins de fer des Côtes-du-Nord" (CdN) in den 1920er Jahren erworben hat. Sie war gebraucht gewesen und soll eine Leermasse von 36t besessen haben.


    Schnell reifte bei mir der Verdacht, dass es sich um eine ex NWE- oder SHE-Lok handeln könnte. Und die Angabe der Leermasse passte dann auch zu den ältesten NWE-Mallets.


    Bei meiner weiteren Suche fand ich dann folgendes im Eintrag zur CdN in der französischen Wikipedia, was sehr stark auf eine ehemalige NWE-Mallet schließen lässt:


    Mallet 020+020T Gustrow de 36 tonnes « La Bretagne » achetée en en 1924 à M. Pincos dans l'objectif de faire des trains lourds comme sur le Réseau Breton. Sa construction ancienne (1897) en faisait une locomotive moins puissante que les dernières Corpet-Louvet. Elle ne fut presque pas utilisée. Sa dernière utilisation connue fut le déferrage en 1937 dans la région de Moncontour.


    Ok, Wikipedia ist keine wirkliche Quelle - doch immerhin wird im Bezug auf die deutsche Mallet auf das Archiv des Départements verwiesen.


    Demnach kaufte die CdN im Jahre 1924 eine Mallet des Baujahres 1897. Das Wort "Gustrow" lässt auf eine der drei NWE-Maschinen dieses Herstellers (NWE 15, 16 und 17) schließen, die allesamt im 1. Weltkrieg zusammen mit weiteren Harzer Loks nach Frankreich kamen. Bei der CdN wurde die deutsche Mallet mit dem Taufnamen "La Bretagne" jedoch fast nicht genutzt und bereits 1937 verschrottet.


    Nun meine Frage(n): Gibt es gesicherte Erkenntnisse, dass es sich bei der CdN-Lok "La Bretagne" wirklich um eine NWE-Mallet vom Hersteller Güstrow handelt? Wenn ja, welche NWE-Lok (15, 16 oder 17) ist es?


    Ich habe leider kaum aktuelle Literatur über die Harzer Bahnen, so dass mir neueste "Forschungsergebnisse" entgangen sein könnten. Auf jeden Fall war mir diese Überlegung, dass eine Harzer Mallet nach dem Kriegseinsatz bei der CdN gelandet sein könnte, bislang neu.


    Viele Grüße - und allen Schmalspurfreunden Frohe Weihnachten
    wünscht Julian Nolte

    Die MzB fährt mit 6,5kV/25Hz Wechselstrom. Wie sich das mit der Telegrafenleitung ausgeht, hab ich mich auch schon mal gefragt. Vielleicht funktioniert es, weil die Spannung geringer ist als bei der großen Eisenbahn...?


    Gruß
    Julian

    Hallo,


    nachdem ich vorhin einige der hier eingestellten Fotobeiträge gelobt habe, will ich nun auch selbst etwas zeigen. Dampf kann ich für dieses Jahr noch nicht bieten, doch die im Regelbetrieb verbliebenen österreichischen Schmalspurbahnen haben auch überwiegend einen antiquierten Charme. Das ist vor allem auf das Desinteresse seitens der ÖBB zurückzuführen, die schon seit Jahren keine rechte Lust auf Schmalspurbetrieb mehr hatten. Folglich trennte sich die Staatsbahn Ende 2010 von den 760-mm-Restbetrieben in St. Pölten (Mariazellerbahn), Waidhofen (Ybbstalbahn) und Gmünd (Waldviertel), welche nun dem Land Niederösterreich bzw. der landeseigenen Nahverkehrsgesellschaft NÖVÖG unterstehen. Besonders für die Mariazellerbahn stehen mit dem neuen Betreiber größere Veränderungen ins Haus, hat man mit Schweizer Triebwagen nun doch endlich Nachfolgefahrzeuge für die inzwischen 100jährige Reihe 1099 bestellt. Gründe genug, um sich Ende Februar nach Jahren wieder einmal auf den Weg an die Mariazellerbahn zu machen.



    Vor vier Monaten präsentierte sich die Mariazellerbahn eigentlich noch genauso wie vor der Übernahme im bisherigen ÖBB-Zustand. Inzwischen sind die meistens Staatsbahn-Symbole verschwunden, 1099er mit dem ÖBB-"Pflatsch" gibt es jetzt nicht mehr. Als 1099 011 aus Mariazell kommend den Bahnhof Rabenstein erreichte, war das noch anders.



    Wenn man im Winter verreist, hat man meist auch ein paar Schlechtwetter-Fototage. Da das Ende des ÖBB-Zustands aber nur noch eine Frage von Wochen schien, ließen wir uns dadurch nicht abschrecken. 1099 004 hat soeben mit dem ersten Zug des Tages, welcher die Gesamtstrecke St. Pölten - Mariazell befährt, die lange Gerade zwischen Ober Grafendorf und Klangen verlassen und wird gleich den kleinen Bahnhof von Klangen erreichen.



    Dank des kurzen Tageslichts machten wir auch einige Nachtaufnahmen, was ich üblicherweise nicht so häufig tue. Wieder sehen wir 1099 011 -hier mit dem letzten Zug des Tages nach Mariazell - als der Lokführer im Bahnhof Puchenstuben ein paar Lebkuchen gereicht bekommt, damit der Aufenthalt in der sonst menschenleeren Station etwas länger als nur Sekundenbruchteile ausfällt ;)



    Die Reihe 2095 kommt auf der Mariazellerbahn planmäßig zum Einsatz, auch auf der Bergstrecke oberhalb von Laubenbachmühle kann man die Dieselloks erleben. Auch wenn ich Dieselloks unter Fahrdraht nicht so attraktiv finde - die Geräuschkulisse bei einer Bergfahrt hinter 2095 009 nach Mariazell war schon toll. Hier sehen wir die Lok über dem Klausgraben zwischen Gösing und Annaberg.



    Einen Tag zuvor hatte 2095 009 im Tal einen Schülerzug nach Laubenbachmühle am Haken, hier bei Matzerdorf zwischen St. Pölten und Ober Grafendorf.



    Nicht vergessen werden sollen die derzeit auf der Mariazellerbahn eingesetzten Triebwagen, die nach Erscheinen des neuen Rollmaterials wahrscheinlich komplett verschwinden werden. 5090er fahren gegenwärtig die meisten Züge auf der Talstrecke zwischen St. Pölten und Laubenbachmühle (hier bei Nadelbach in der Nähe von St. Pölten)



    Auch die Zukunft der zwei 4090/6090-Garnituren ist mehr als ungewiss. Die Schweizer Neufahrzeuge werden die erst in den 1990er Jahren angeschafften Elektrotriebwagen wahrscheinlich überflüssig werden lassen.



    Touristische Verkehre mit 1099 soll es aber auch in Zukunft geben. Bereits heute wird ein Zugpaar St. Pölten - Mariazell als "Ötscherbär" mit entsprechend braun lackierten 1099 vermarktet. Die Rückleistung nach St. Pölten hat soeben Ober Grafendorf verlassen und strebt dem Feierabend im Heizhaus von St. Pölten Alpenbahnhof entgegen.


    Bis auf die nahezu komplett verschwundenen ÖBB-Symbole präsentiert sich die Mariazellerbahn in diesem Sommer noch wie im vergangenen Winter. Ich kann einem Besuch in der wunderschönen Region nur empfehlen. Wo findet man heute noch hundertjährige Loks im Planeinsatz? Da können selbst die meisten Museumsdampfloks nicht mithalten...


    Viele Grüße
    Julian

    Ich häng mich hier jetzt einfach mal dran und will mich in einem Rundumschlag bei allen Fotografen für die schönen eingestellten Fotos vom Pollo bedanken - die 4802 macht auch in der Prignitz eine richtig gute Figur! :spos: Die Highlights sind aber irgendwie doch die Streckenfotos der 4644. Hoffentlich gibt es das in ein paar Jahren wieder häufiger zu sehen...


    Gruß
    Julian

    Sehr interessante Fotos, vielen Dank dafür. Ich hab die V 51 leider noch nie Richtung Göhren erlebt. Und nachdem ich die blaue Farbe anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand, muss ich doch inzwischen sagen, dass sie mir ziemlich gut gefällt.


    Gruß
    Julian

    Hallo Achim,


    Unbekanntes zu 99 5611 und 99 5001 steht da eigentlich nicht. (Ich nehme an, dass Du als FKB-Kenner die Hintergründe kennst? Wer sie nicht kennt: Bitte mal die Suchfunktion auf http://www.schmalspur-forum.de bemühen)


    Das Einzige, was mir neu war, ist die Behauptung, dass die französischen Behörden den Kessel der 99 5001 nicht abnehmen wollten und die Lok deswegen nicht eingesetzt werden konnte. Ich hörte bislang nur davon, dass die Achslast des B-Kupplers für die Strecke zu hoch gewesen sein soll...


    Aktuelle Informationen zum Zustand der Loks gibt es leider nicht. Das im Freigelände stehende Materiel macht leider nicht mehr den besten Eindruck. Ich hoffe, dass das nicht zwingend auf die Fahrzeuge in der Halle zutreffen muss...


    Viele Grüße (nicht nur nach Nordost)
    Julian