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Beiträge von mirquidi

  • [CZ] Schmalspurbahnen in Tschechien [Sammelthread]

    • mirquidi
    • 4. Oktober 2026 um 10:47

    Bevor es morgen für gut zwei Wochen auf Dienstreise nach Wien geht noch ein Nachtrag zum 26. September 2026.

    Auch die Rückreise aus dem Ungarn-Urlaub bot die Möglichkeit, in Tschechien Schmalspur-Dampf zu genießen. A. 26.09.26 feierte die Schmalspurbahn von Jindřichův Hradec den tag der Eisenbahn mit einer Dampf-Doppelbespannung und den Abschiedsfahrten für die M27-Triebwagen, die in die Slowakei gehen.

    Am Morgen des 26.09. fanden sich dann auch die ersten Fotografen pünktlich zu den Planzügen am Abzweig bei Dolní Skrýchov ein.

    TU47 005 übernahm den ersten Zug des Tages, die Weiche liegt in Richtung Obrataň.

    Gut fünf Minuten später folgte TU47 019 mit dem Frühzug nach Nová Bystřice.

    Allmählich füllte sich das Areal mit weiteren Fotografen, als kurz vor 10 Uhr der Dampf-Sonderzug mit U37 002 und U46 101 die Abzweigstelle passierte. Der Sonderzug war extrem gut besetzt, am Zugschluß wurde ein zusätzlicher Balm beigestellt, um alle Fahrgäste befördern zu können.

    Wenig später machte sich auch M27 003 auf den Weg nach Černovice u Tábora.

    Die Fahrzeiten des Dampfzuges waren recht gemütlich, so daß er in Střížovice wieder erreicht werden konnte. Der Blick über den Teich scheiterte am dichten Birkenwäldchen, daß sich in den letzten fünf Jahren dort entwickelt hatte.

    In Kunžak-Lomy wurde der Sonderzug geteilt, die U37 ging zurück nach Jindřichův Hradec. Fotografieren auf dem Bahnhof dank Volksfeststimmung unmöglich. Nächster Fotopunkt deshalb die Einfahrt in den Bahnhof Senotín mit U46.

    Danach wurde die Hatz beendet und der Rückweg in die Heimat angetreten. Bei Blažejov kam nochmals T47 019 entgegen.

    Bleibt dem neuen Betreiber Gepard-Express zu wünschen, daß er weiterhin volle Züge hat.

    Viele Grüße

    Falk

  • [CZ] Schmalspurbahnen in Tschechien [Sammelthread]

    • mirquidi
    • 3. Oktober 2026 um 10:34

    Auf der Anreise in den Ungarn-Urlaub ergab es sich, daß am 12.09.26 die Skoda-Dampflok in Hotzenplotz im Einsatz war. Die stand schon länger mal auf meiner Liste, also wurde die Anreiseroute Richtung Südosten etwas angepaßt.

    Vermutlich wegen des Sonderzugbetriebes wurden auch die Regelzüge mit zwei Wagen gefahren, um Reisenden des Sonderzuges, die den Aufenthalt in Hotzenplotz nicht so lange ausdehnen wollten, zusätzliche Fahrtmöglichkeiten zu ermöglichen.

    Im Einsatz stand diesmal TU 47 0014, hier am 12.09.26 in Bohusov, dessen Empfangsgebäude auch noch die Namen Füllstein und Füllstejn trägt. Wir sind halt in Österreichisch-Schlesien unterwegs.

    Kurz vor 11 Uhr stampfte die U57 001 (Skoda 1932/1948) mit dem Sonderzug nach Überqueren des Flüßchen Muslov in Röwersdorf bergwärts gen Liptan. Der bunte Wagenzug ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber hier soll sich ja demnächst etwas ändern.

    Nach drei Stunden Aufenthalt in Hotzenplotz stand der Sonderzug kurz vor 15 Uhr in Hotzenplotz zur Rückfahrt bereit.

    Im Högelland geht es ständig bergauf und bergab, hier vor Roßwald (Sleszke Rudoltice)

    Bei Ober-Paulowitz (Horni Povelice) kam dann tatsächlich nochmals kurzzeitig die Sonne heraus, als der Sonderzug den kurzen Anstieg zum Haltepunkt hinauf in Angriff nahm.

  • [HU] Neues aus Balatonfenyves

    • mirquidi
    • 3. Oktober 2026 um 08:57

    Mitte September war ich für zwei Wochen in Ungarn im Urlaub. Dabei wurde auch der Schmalspurbahn von Balatonfenyves ein kurzer Besuch abgestattet.

    Mein Quartier lag auf der Nordseite direkt unterhalb des Badacsony, wo es noch ein wenig Tourismus in der Nebensaison gab. Das Südufer war hingegen touristisch tot.

    Eine Neuerung war bei der Schmalspurbahn festzustellen - ein Umlauf war nun mit einem zusätzlichen Fahrradtransportwagen unterwegs, hier bei der Bereitstellung in Balatonfenyves am 15.09.2026.

    Neues Motiv entdeckt, direkt am Sperrwerk in Balatonfenyves, das die Kanäle auf der Südseite des Sees vom See abtrennt.

    Auf dem Weg nach Imremajor

    Am Abzweig bei Imremajor, Mk 48 2008 fährt nach Cistapusztafürdo ab.

    Rückkehr des Zuges aus Cistapustafürdo.

    Nochmals eine Ausfahrt am Abzweig in Palmajor nach Cistapusztafürdo.

    MK48 2013 kam am Nachmittag aus Somogyszentpal zurück und fährt auf Imremajor zu.

    Der Dreckhaufen zwischen Balatonfenyves und Imremajor, der mal eine erhöhte Position ermöglicht, wächst inzwischen auch immer mehr zu.

    In einer Zugpause wurde auch dem See mal ein kurzer Besuch abgestattet. Der Wasserstand des Sees war in diesem Jahr 60 cm niedriger aus sonst. Im Hintergrund der Badacsony aam Nordufer.

    Viele Grüße

    Falk

  • [CZ] Schmalspurbahnen in Tschechien [Sammelthread]

    • mirquidi
    • 8. September 2026 um 18:56

    Ich habe der Prototyp des dieselelektrischen waldenburgers 2022 im Oktober mal in Cierny Balog erleben dürfen. Schon erstaulich, was der Ales so umbauen läßt.

    Der Motor-Generator-Satz stand direkt hinter den Führerraum. Nun muß man eigentlich auch etwas Abwärme abführen, dazu wurden die Fenster geöffnet. Ich hoffe, daß die Serienlösung etwas bahnfestster ausfällt.

    11. Oktober 2022 in Cierny Balog

    Viele Grüße

    Falk

  • [AT] Die Schafbergbahn – eine kleine Zeitreise

    • mirquidi
    • 16. August 2026 um 11:48

    um mal etwas sachliches beizutragen, mal einige Bilder von meinem Besuch im Jahre 2004. Nach mehreren sehr wolkigen Tagen ging es am 30. Juli 2004 mit dem Neubau-Dampfzug hinauf zum Gipfel. Von dort wurde zur Schafbergalm abgestiegen und mit Glück ergatterten wir noch einen Sitzplatz im Nostalgiezug talwärts. Noch betrieben die ÖBB die Strecke, 2006 wurde sie an die Salzkammergutbahn abegeben.

    Am Morgen des 30. Juli 2004 stand 99.202 im Talbahnhof St. Wolfgang für die Fahrt zum Schafberg bereit und erhielt noch Wasser über den Hydranten.

    An dem Tag wurde einiges geboten, auch der historische Diesel-Triebwagen 5099 war im Einsatz und erreichte gegen Mittag die Bergstation auf dem Schafberg.

    Die historische Dampflok 999.106 machte sich mit ihrem Frühzug wieder auf den Weg hinab zum Wolfgangsee.

    Wir wanderten hinunter zur Schafbergalm, wo sich noch einige nette Fotomöglichkeiten ergaben. 999.202 kam mit ihrem Zug von der Schafbergspitze

    Der 5099 hatte gerade die Schafbergalm passiert und war wieder unterwegs zur Schafbergspitze.

    Ihm folgte die 999.106, die in der Station Schafbergalm einen Zwischenhalt einlegte. Wenig später ging es mit dieser Garnitur wieder zu Tal.

    Viele Grüße

    Falk

  • [CZ] Schmalspurbahnen in Tschechien [Sammelthread]

    • mirquidi
    • 21. Juli 2026 um 18:52

    Ist möglicherweise ein Bild von Motorrad und Text

  • Betrieb der Zittauer Schmalspurbahn 2026

    • mirquidi
    • 28. Juni 2026 um 10:09
    Zitat von 99750

    Was soll denn schon wieder diese Angifterei hier untereinander;seid ihr noch zu retten? Es gibt KEINEN Klimawandel. ( aber wahrscheinlich gibts hier immer noch Menschen,die der Politik alles glauben;bravo; macht weiter so ). Ich bin fast 59 Jahre,und es gab und gibt im SOMMER schon immer mal heiße Tage,was ist daran so außergewöhnlich? Wir hatten in der Schulzeit kurz vor den Sommerferien auch hitzefreie Tage,und haben diese hitzigen Tage im Freibad verbracht. Mein Opa war 40 Jahre lang am Bahnhof Bertsdorf als Aufsichter tätig,aber das wegen heißen Tagen der Betrieb eingestellt wurde;soetwas gabs nicht.

    Jetzt könnt ihr euch wieder fleißig den Mund fusslig diskutieren;aber über soetwas stehe ich drüber. Vergesst aber nicht,das es SOMMER ist.

    Warum läßt die DB dann die Klimaanlagen für Neufahrzeuge für höhere Temperaturen auslegen?

    Anfang der 1990er Jahre lag der Auslegungspunkt für Klimaanlagen noch bei +32 °C. Danach wurde er auf +35 °C angehoben und ab ICE4 auf + 40°C. Die machen das bestimmt, weil sie zuviel Geld haben.

    Ich bin etwa im gleichen Alter und in meiner Kindheit lagen die Sommertemperaturen selten über 32 °C in der Lausitz.

    Kopfschüttelnd, Falk

  • [CZ] Muzeum für alte Maschinen und Technologien in Zamberk

    • mirquidi
    • 21. Juni 2026 um 15:27

    Anfang Juni sollte es für ein paar Tage Richtung Südosten gehen nach Königszelt und zur Hotzenplotzer Schmalspurbahn. Der Besuch in Zamberk war erst auf dem Rückweg geplant. Nun der Wetterbericht erforderte eine Änderung der Pläne - am 10. Juni 2026 schüttete es den ganzen Tag im Grenzgebiet zwischen Schlesien und Mähren.

    Also wurde umgeplant und der Besuch auf den 10. Juni vorgezogen. Kollege Maschinist hat ja immer wieder über die Aktivitäten in Zamberk berichtet.

    Außerhalb der Saison ist der Besuch des Museums nur in Form von Führungen möglich, die um 10 und 14 Uhr beginnen.

    In der ehemaligen Textilfabirk, gegründet 1838 von Schweizer Fabrikanten Vonwiller. Seit 2010 haben einige Enthusiasten in den Räumlichkeiten der ehemaligen Textilfabrik ein Museum errichtet, das sich speziell der böhmisch- und mährischen Industrie widmet. Im Erdgeschoß befindet sich zudem eine Museumswerkstatt, die in Zusammenarbeit mit der Koliner Lokomotivgesellschaft Dampf-Lokomotiven instandsetzt. Die Probefahrten können auf den hauseigenen Gleisen auf den Spurweiten 600 mm (Rundkurs durch die Fabrikhöfe) und 760 mm erfolgen. Zwar hatte die Textilfabrik ursprünglich keine Werkbahn, jedoch vermittelt die Anlage einen Eindruck, wie es in ähnlichen Fabriken mit Schmalspurbahn hätte zugehen können.

    Das Wetter am 10. Juni 2026 war alles andere als fotogen, deshalb entstanden die meisten Bilder mal schnell mit dem Handapparat.

    Eine alte BEkannte stand im Innenhof und wird in nicht allzuferner Zukunft wieder nach Cierny Balog zurückkehren (Smoschewer 625/1918).

    In der Werkstatt stand die Lok Nr. 3 Olleros (Couillet 1318/1900) kurz vor der Fertigstellung.

    Im Innenhof wartete der Kessel Kraus 7772 darauf, auf den instandgesetzten Rahmen aufgesetzt zu werden.

    Zum Bestand des Museums gehört die inzwischen wieder betriebsfähige Lok "Wolf" (Krauss 4928/1902).

    CKD 1848/1940), ebenfalls betriebsfähig, hat in der Durchfahrt zum Innenhof ihren Platz gefunden.

    Aus dem Nachlaß des slowenischen Industrie-Historikers Tadej Brate stammt die 1947 von Đuro Đaković gebaute C-Kuppler, dessen Konstruktion den Herresfeldbahnlokomotiven des Types IIIc entspricht.

    Ebenfalls aus Slowenien stammt der C-Kuppler Floridsdorf 2571/1918.

    Im Außengelände lagen noch weitere Kessel.

    Hier der Kessel Kraus 6758/1913.

    Es gibt also immer was neues zu entdecken in Zamberk.

    Unter dem Titel "Nachts im Museum" planen wir derzeit für Mitte Oktober (wochentags) eine Kleingruppenveranstaltung auf dem Museumsgelände, bei der eine Dampflok am Abend und eine Dampflok am Morgen im Museumsgelände in Szene gesetzt werden. Desweiteren ist ein Fotozug in Mladejov mit Lok Nr. 5 geplant. Falls es noch Interessenten gibt, bitte bei mir melden über die Konversation oder die hinterlegte E-Mail-Anschrift.

    Viele Grüße

    Falk

  • [CZ] Schmalspurbahnen in Tschechien [Sammelthread]

    • mirquidi
    • 14. Juni 2026 um 18:13

    Sommer in Hotzenplotz

    Eigentlich waren eher Probleme mit hohem Sonnenstand Anfang Juni auf der Hotzenplotzer Schmalspurbahn zu erwarten, doch es kam anders. Ein Tiefdruckgebet lenkte kalte und sehr feuchte Luft nach Mährisch-schlesien. Glücklicherweise riß es am Nachmittag des 11. Juni 2026 etwas auf.

    Die Bahn ist inzwischen durchsaniert mit beschrankten Bahnübergängen, hohen Lichtmasten und in hellem Kies eingeschotterten Verkehrsflächen. Wir leben halt in 2026. Trotzdem gab es am 11./12. Juni 2026 einiges zu erleben: 2 einsatzfähige Diesellokomotiven, einen Zweiwagenzug und auch noch einen Regenbogen. Anbei eine kleine Auswahl:

    Erste Überraschung in Hotzenplotz / Osoblaha: Während TU47 0014 am 11. Juni die Regelzüge beförderte, war 705 913 im Freien abgestellt - an der Lokschuppenzufahrt wurden die Gleise erneuert.

    Für eine Reisegruppe wurde am Nachmittag der zweite Reisezugwagen dem Regelzug bereitgestellt, hier die Rückfahrt bei Oberpaulowitz / Horni Povelice.

    Bei wechselhaftem Wetter braucht es Geduld, so kam es am Abend in Röwerdorf / Tremesna v Slezsku noch zum Bild mit Regenbogen.

    Theaterbeleuchtung für den letzten Zug des Tages - TU47 0014 kämpft sich mit dem letzen Zug des Tages von Röwersdorf /Tremesna v Slezsku hinauf Richtung Liptan.

    Überraschung am Morgen des 12. Juni 2026:: 705 913 ist mit dem Frühzug im Einsatz und passiert ein Gerstenfeld vor Rosswald /Slezske Rudoltice auf dem Weg nach Röwersdorf / Tremesna v Slezsku.

    Da nach dem Bahnhof die Strecke um 90 Grad nach Norden dreht, gab es auch Licht auf die Kirche St. Katerina in Rosswald /Slezske Rudoltice.

    Viele Grüße

    Falk

  • Betrieb beim Pollo

    • mirquidi
    • 16. Mai 2026 um 19:21

    Den Bildern von Norman ist nur wenig hinzuzufügen.

    Während die Mannschaft am Morgen am Tüchener Weg auf der Sonnenseite stand, entschied ich mich mit drei anderen Kollegen für die Schattenseite. Nachmittags ist hier nämlich das Licht komplett rum!

    Einfahrt in Brünkendorf mit regem Straßenverkehr - schon interessant, was da minutiös geplant an Straßenfahrzeugen aufgeboten wurde. Zitat von Philipp: Wir müssen bis 12 Uhr an der Stelle sein, dann muß der Autofahrer leider weg!

    Leider klappten die geplanten Sonnenuntergangsbilder nicht wie gewünscht. Von Westen her hatte sich kurz nach 20.30 Uhr eine dicke Wolkenfront vor den Himmelskörper geschoben. Deshalb hier nur der Schattenriß.

    War ein toller Tag und vor allen Dingen bezahlbar für fast jeden.

    Viele Grüße

    Falk

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