Beiträge von Kessel

    Hallo zusammen,


    auf der Peterswalder Kreisbahn kommt man aus dem Feiern gar nicht wieder raus.

    Heute kann das Personal die Indienststellung des neuen VT vermelden. Die war eigentlich

    schon Tage früher vorgesehen, aber im Herstellerwerk hat man sich mit den finalen

    Klarlacksorten vertan, und so mußte das Gehäuse angesichts der entstandenen Schäden

    nochmal neu lackiert werden.

    Nun sind aber alle Schwierigkeiten gemeistert und der VT kann seine Runden drehen:


    35277659on.jpg


    Und hier noch der Beweis in beweglichen Pixeln:

    (Video kann ich auch nicht!)


    Schönen Abend noch!


    Peter

    Hallo zusammen,


    heute habe ich den Abendzug gerade noch kurz vor der Abfahrt erwischt.

    Die 99 5912 hat die 99 5714 abgelöst und die letzte Fuhre für heute übernommen. In knapp 3 Stunden

    wird der Zug wieder zurück sein und die Lok restauriert. Alles planmäßig, alles wie immer!




    Gruß, Peter

    Hallo Sven,


    ich habe seit Jahren gute Erfahrungen mit der Fa. Hartmann (Link ist in Stefans Beitrag).

    Eine Mail mit deinen Wünschen, Bilder, Schriftbeispielen o. Zeichnungen sowie Angabe der

    Epoche (Schriftart) und die Farbe - und schon bekommst Du ca. 10 Tage später deine

    Decals.

    Meine Fahrzeuge sind alle mit den Hartmann-Decals versehen, weil sie sich gut verarbeiten

    lassen.


    Gruß, Peter

    Hallo Stefan,

    Danke für das Feedback!


    Während der ca. halbjährigen Recherche vor dem Bau des VT habe ich versucht, Fotos von allen Seiten

    zu ergattern. Die mir zur Verfügung stehenden Bilder von der Rückansicht sind dermaßen schlecht,

    daß ich eine eindeutige Aussage über das Vorhandensein einer Trichterkupplung nicht treffen kann.

    Manchmal sieht es so aus, als wäre ein Haken (wie an den Dampfern bei der Behelfskupplung) vorhanden,

    eindeutig ist aber nichts. Eine kleine Auswahl:


    https://www.youtube.com/watch?v=e930kxfK_Q4&feature=youtu.be


    Gesichert durch Zeitzeugen und Bilder ist, daß der VT während seiner relativ kurzen Einsatzzeiten bei

    der GMWE allein unterwegs war, die Fahrgäste außer dem Handgepäck also nichts Größeres mitführen

    konnten.

    Das wollte ich vorbildwidrig auf meiner Anlage ändern und verpaßte dem VT und dem Gw, wie auf meiner

    Anlage üblich, Magnet-Trichterkupplungen. Ein wenig (gar nicht so weit hergeholte) Fantasie muß jedem

    Modellbahner zugestanden werden.


    https://www.youtube.com/watch?v=IdxUQDxPmNY


    Gruß, Peter

    Hallo zusammen,


    meinem Schienenbus VT 133 521 fehlte im täglichen Pendel- und Arbeiterberufsverkehr eine Möglichkeit,

    größere Gepäckstücke oder Fahrräder mitzunehmen. Dazu habe ich mir einen Bausatz von GI - den Gw 5t -

    hergenommen und auf meine Bedürfnisse "umgepfriemelt". Hinzugekommen sind Feingußteile von Weinert und ein paar Selbstbauteile.



    Heute konnte ich den Gw schon mal auf die Gleise stellen:



    Gruß, Peter

    Hallo zusammen,


    das Forum im neuen Gewand? Da will ich doch gleich vom Bau meines Free-lance-Triebwagens berichten.

    Bei Recherchen für mein nächstes Projekt und der Materialsuche stieß ich u.a. auf ein lädiertes Gehäuse

    des Piko-VT 135, das achtlos in einer meiner Kramkisten sein Dasein fristete.

    Da kam mir der Gedanke, einen früher von vielen Modellbauern durchgeführten Umbau des VT zu einem

    Schmalspurfahrzeug zu wiederholen.

    Ein Fahrwerk stand mir auch schon zur Verfügung. Ein vor Jahren umgebautes Chassis einer TT-211 E-Lok.


    35189612tk.jpg


    Man kann auch einem billigen 3-Poler mit Hilfe von Schwungmassen ein gutes Laufverhalten anerziehen.

    Mit dem Riemenantrieb und der kugelgelagerten Antriebswelle verhält sich das Chassis wie ein fein

    abgestimmtes modernes Triebfahrzeug.


    Zurück zum Gehäuse. Mit Hilfe meiner Proxxon-Kreisäge trennte ich aus dem Gehäuse mittig einen Streifen

    von 8 mm Breite heraus und fügte die beiden jetzt schmaleren Hälften wieder zusammen. Oben war ein

    Blechaufsatz notwendig, da der Motor des Chassis zu hoch lag.

    Das sah zunächst so aus:


    35189590yl.jpg


    Es folgen Bilder aus der Bauphase, in der Spachteln und Schleifen ganz oben auf der Beliebtheitsliste standen:


    35189399pe.jpg35189402uq.jpg35189404xp.jpg35189406op.jpg35189408cr.jpg35189410cp.jpg


    Heute nun konnte ich das Gehäuse komplettieren und den VT auf das Gleis stellen. Morgen wird das Gehäuse

    noch matt lackiert und die Scheiben eingebaut, die ich diesmal gefräst habe.



    Und hier der (fast) fertige VT, der auf meiner Regalanlage als Pendler im Berufsverkehr eingesetzt wird.



    Dauer des ungeplanten und dazwischen geschobenen Umbaus: 14 Tage, einschließlich der Trocken- und Lieferzeiten

    für einige der Zurüstteile.


    Vielleicht konnte ich mit diesem Bericht einigen triebwagenaffinen Modellbaukollegen Anregungen für eigene

    Projekte geben.


    Gruß, Peter

    Voriges WE war ja Ausstellung in Schkeuditz. Alle die dort waren, konnten auch das Löckchen in Augenschein nehmen. Und nicht nur das, auf einem kleinen Probegleis mit in Hifenahme einer 9Volt-Batterie konnte das Fahrzeug in Bewegung versetzt werden.

    Weißt Du, was ich immer wieder schade finde? Das in so einem bebilderten Bericht die Winzigkeit
    deiner phänomenalen Fahrwerkskonstruktion überhaupt nicht rüberkommt, auch wenn da im letzten
    Bild ein Stahlmaß liegt. Das Fahrwerk lag bei mir auf der Handfläche, nicht viel größer als eine Armbanduhr.
    Und wenn man es dann noch auf einem Selbstbaugleis fahren sieht, kennt die Begeisterung keine Grenzen.
    Es ist schon eine Leistung, nur mit Kopflupe und Vergrößerungsglas "bewaffnet" so ein kleines Wunderwerk
    zu bauen.
    Ich bin sicher, daß Du die restlichen Arbeiten zur fertigen Brigadelok auch noch stemmst.


    Gruß, Peter

    Hallo zusammen,


    durch Zufall bin ich in den Besitz eines (Modell)-LKW H6 aus dem Fahrzeugwerk „Ernst Grube“
    in Werdau gekommen, der dort in den Jahren 1952-59 hergestellt wurde. Am gleichen Standort
    wurde vom „Linke-Hofmann-Busch-Werk AG Werdau“ im Jahr 1929 ein Schienenbus gebaut, den
    die GMWE für den Einsatz auf ihrer Strecke erwarb und den ich im Modell nachbaute.
    Zwei aus der über 120-jährigen Geschichte des Fahrzeugbaus in Werdau (Sachsen):



    Die wechselvolle Geschichte des Standortes Werdau, an dem sowohl Schienen- als auch Straßenfahrzeuge
    produziert wurden:


    • Sächsische Waggonfabrik Werdau (1898 - 1917)
    • Hermann Schumann AG Werdau (Nutzfahrzeuge - 1917 - 1928)
    • Linke-Hofmann-Busch-Werke AG Werk Werdau (1928 - 1932)
    • Fahrzeugbau Schumann GmbH Werdau (1932 - 1943)
    • Schumann-Werke (1943 - 1945)
    • Waggonfabrik Schumann-Werke (1945 - 1948)
    • VEB LOWA Waggonbau Werdau (Lokomotiv- und Waggonbau - 1948 - 1952)
    • VEB Kraftfahrzeugwerk "Ernst Grube" Werdau (1952 - 1990)
    • Kögel Fahrzeugwerke AG / Kögel Werdau GmbH & Co. Fahrzeugwerk (1990 – 2004)
    • SAXAS Nutzfahrzeuge Werdau GmbH (ab 2004)


    Für Interessenten: http://www.saxas.biz/de/Startseite_10.html


    Gruß, Peter