Beiträge von rsimon

    Hallo Dietmar,

    die Kalkkübelwagen gibt es bei Tillig in TT (z.B. 01009 als Set, hier jedoch in braun und von der PKP - aktuell sogar bei einigen Händlern lieferbar)

    Ich denke in den nächsten Jahren wird es den Steinkübelwagen in H0m auch von Tillig geben. Die Frage ist nur wie lange wir warten müssen.


    Viele Grüße

    René

    Da können sich die TTm Bahner auf ein "Umspur"-Projekt freuen. Es scheinen auf den ersten Blick ja auch wesentliche äußere Merkmale (z.B. seitliche Motorraum-Abdeckbleche) umgesetzt worden zu sein.

    René

    Hallo,

    Bei der Neubekesselung fielen mehrere Punkte ins Gewicht. Durch die "sozialistische Spezialisierung" im Lokbau kamen damals nur Schmalspur-Dieselloks aus Rumänien in Frage. Hier hatte man schlechte Erfahrungen seitens DR mit der BR 119 gesammelt (sehr frühe Germanisierung mit Motorentausch). Ein "Nachfolge"-Typprogramm der V10c im DDR-Lokbau hatte man zwar mal angedacht, jedoch durch o.g. Festlegungen fallen lassen müssen. Das Mansfeld Kombinat ersetzte auf der 1000mm Schlackebahn Rohhütte Helbra die V10c durch L18H aus Rumänien (Lokfabrik 23. August, Bukarest) und musste hier auch schmethafte Erfahrungen sammeln. Nach sehr langer Wartezeit mussten die Maschinen erst noch aufwendig betriebssicher durch die internen Ressourcen gemacht werden. Der Roman-Diesel-Motor (Lizenzbau MAN) war halt sehr anfällig. Ein späterer Einsatz einer 750mm Variante war jedoch vorgesehen.

    Die Beschaffung neuer Maschinen, besonders dann wenn es aus dem Ausland war, waren immer mit großen Aufwendungen verbunden. Hier waren dann mehrere Ministerien beteiligt (Ministerium für Schwermaschinenbau, Ministerium für Materialwirtschaft, Ministerum für Aussenhandel, ??). Ein Einkauf von Firma zu Firma gab es offiziel so nicht.

    Weiterhin war der "kurzfristige" Bedarf an robusten Maschinen im Betriebsdienst da, die Kesselbau-Ressourcen vorhanden und ein Umbau in Eigenregie machbar. Damit konnte ohne große weiterer Nutzung von Fremdressourcen Abhilfe geschaffen werden. ...und ökonomischer war es definitiv auch.


    Andi1971 :

    Es gab schon Überlegungen die Hüttenstrukturen und somit das innerbetriebliche Transportsystem weiter zu nutzen. So gab es ein Projekt nach Auslauf der Kupfererzförderung im Sangerhäuser Revier die Kupfervorkommen im Spremberger Revier zu erschließen und mit der Bahn von dort täglich nach Helbra (wie die Erzzüge von den Schächten aus Sangerhausen und Niederröblingen) zu bringen.

    Heute beschäftigt man sich ja wieder mit der Erschließung des Spremberger Reviers.


    René

    Auf dem Fahrgestell eines ehemaligen Schwelgut-Kannen-Wagens (rechts danebenim Nachbargleis im Original) ist eine Wismut-Kippermulde (DDR-Ersatzteil-Nachbau) vom Kraz256 B montiert und wurde zum Transport von jeglichen schüttbaren Materialien genutzt.


    Viele Grüße

    René

    Nicht nur SDG und RüBB erhalten so die Kohle. Auch die HSB bekommt den Brennstoff so geliefert, jedenfalls nach Wernigerode und Gernrode habe ich dies so schon miterlebt. Wenn ich den LKW so betrachte, scheint es die gleiche Spedition zu sein.

    Hallo Sebastian, den Bausatz kenne ich auch und er spiegelt den heutigen Zustand wieder. Mir sind keine Bilder bekannt bei denen in Deinem vorgesehenen Zeitraum ein Stationsschild unter den Fenstern zum Bahnsteig im OG existiert hat. Leider fehlt auch der markante Ziegel-Windfang. Auch gab es zu diesem Zeitpunkt am Güterschuppen schon keine Rampen mehr und es fehlt die Tür mit der Holztreppe. Ich möchte den Bausatz nicht schlecht machen - er ist wirklich sein Geld wert - jedoch sind ein paar Anpassungen für die 70iger / 80iger notwendig. Ein Hinweis/Vorschlag an Hr. Ermel bzgl. einer Bausatzvariante wie beim Bahnhof Schierke blieb leider unbeantwortet. Dafür kommen ja nun weitere HSB Bahnhöfe in den nächsten 2 Jahren. Naja, man(n) will ja auch noch ein bisschen selber tätig sein. Ein sehr schönes Bild vom gesamten Stationsgebäude-Ensamble aus dem Jahr 1982 findet man im Buch "Die Selketalbahn in den 1980er Jahren" von Gernot Gattermann (Endisch-Velag). Die Vermutung zum Freiabtritt als Gebäude neben dem EG ist korrekt. Dieser war jedoch im vorgesehenen Zeitraum schon längst ausser Funktion und diente später als Schuppen für einen Schrebergarten. Farbe war ein stark verblichenes Grün. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht sogar noch das Fundament existiert. Ansonsten ist da heute Wiese.

    Grüße René

    Hallo René,
    zuerst mein Beileid.
    Etwas einfacheres konntest Du Dir als Freizeitbeschäftigung nicht aussuchen?
    Hier kannst Du nur mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen.
    Ich hatte ein ähnliches Problem und habe es damals wie folgt gelöst.
    Mit einem sehr dünnen Bohrer habe ich sehr nah an der Stellschwelle eine "Erkundungsbohrung" eingebracht.
    Diese kann man dann nutzen um die Material-/Anlagenplattenstärke zu ermitteln.
    Danach diese Materialstärke auf einen sehr flach angeschliffenen Bohrer übertragen (Klebebandanschlag).
    Bohrer dann in eine kleine elektr. Bohrmaschine mit Bohrständer eingespannen. Von unten diesen Bohrständer gegen die Anlagenplatte drücken und vorsichtig bis zum Anschlag bohren. Sehr hilfreich sind zusätzlich überwachende Augen von oben.


    Antriebe von Hoffmann und Tillig haben sich im Anlagenbetrieb recht gut bewährt.
    Bei den Antrieben von Conrad (Aufbau wie die von Hoffmann) streut die Qualität und Lebensdauer doch sehr. Der unschlagbare Preis sollte hier nicht den Ausschlag geben.


    Sollen die Weichen digital geschaltet werden sind auch Servos aus dem Modellbau denkbar.


    Gruß René