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  2. Philipp Dreidax

Beiträge von Philipp Dreidax

  • Betrieb beim Pollo

    • Philipp Dreidax
    • 22. Dezember 2025 um 10:49

    Guten Morgen Bimmelbahner,

    das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Allzuviel Aufregendes ist seit meinem letzten Beitrag nicht passiert, sodass ich an dieser Stelle nur darauf hinweisen möchte, dass seit gestern der Kurzfilm "Kleine Freude" bei Youtube verfügbar ist. Ich zitiere mal aus dem digitalen "Klappentext":

    Zitat

    MR. MOVIE Production aus Bad Doberan präsentiert: Kleine Freude - ein Kurzfilm von Justin Metelmann und Florian Wolf. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte Die Nacht im Hotel von Siegfried Lenz (1949) und erzählt die Geschichte einer Begegnung zweier Menschen: eines Vaters, für den das Glück seiner Tochter an erster Stelle steht und eines älteren Herrn, der ein Stück Menschlichkeit wieder entdeckt.

    Der Kurzfilm ist ein Gemeinschaftsprojekt von MR. MOVIE Production Bad Doberan und dem Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V.

    Die Dreharbeiten dafür fanden im Frühjahr 2024 statt. Der Cast besteht aus Hobby-Schauspielern des Mr. Movie-Teams und Mitgliedern unseres Vereins.

    Allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten und auf Wiedersehen im neuen Jahr. Und nicht vergessen, zwischen den Jahren mal wieder mit einer unseren schönen Museumsbahnen zu fahren!

  • Betrieb beim Pollo

    • Philipp Dreidax
    • 25. September 2025 um 14:01
    Zitat von 155Treiber

    Wie man ja unschwer erkennt, ist die Maschine ja in den 60ern neu gebaut worden (geschweißter Hauptrahmen). Wurden denn noch alte brauchbare Teile, bspw. Zylinder, weiterverwendet, oder wurde alles analog der IVK neu gebaut?

    Die Lok hat 1963 eine Generalreparatur erhalten, also noch vor ihrer Pollo-Zeit.Möglicherweise efährt man aus dem letzten Betriebsbuch, was erneuert oder aufgearbeitet wurde. Wie aber in einem früheren Beitrag anlässlich der Dampflokaufarbeitung geschrieben, liegt uns dieses nicht vor.

    Zitat von TRO

    Was hatte sie denn vorher? Knorr St 125 oder hat das schon gefehlt bei der Lokübernahme damals ?

    Ich kenne die Lok nur ohne Fbv. Ich kann mich auch nicht erinnern, mal Überreste oder Haltungen eines Ausgleichbehälters gesehen zu haben.

  • Betrieb beim Pollo

    • Philipp Dreidax
    • 22. September 2025 um 18:13

    Liebe Pollo-Freunde,

    es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Blick in die Prignitz. Derzeit sind die DB-Azubis bei uns im Einsatz. Da bleibt neben der Baustellen-Logistik meist noch Zeit für andere Dinge. Aber knüpfen wir an den letzten Bericht an...

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    In unserer Havelländischen Werkabteilung entstehen in der heimischen Metallwerkstatt eines Mitglieds derzeit diverse Armaturen für unsere Dampflok neu. Hier sehen wir die Ventilspindeln des Hauptdampfverteilers, oben im historischen Originalzustand und darunter zwei Neuteile, denen noch der Vierkant fehlt.

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    Nachdem der Rahmen im August auch seine zweite Schicht Rostschutzgrundierung erhalten hat und auch die Zylinder mit Einbrennlack behandelt wurden, war der Rahmen bereit für sein neues Farbkleid.

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    Die "Farbe der Saison" ist RAL 3002 "Karminrot". Mit Pinseln und kleiner Rolle erstrahlen zunächst die Innenfächer des Rahmens in neuem Glanz.

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    Stück für Stück ging es dann ringsherum und nach drei Tagen gründlicher Arbeit konnte die Farbe nun erstmal gründlich aushärten. Die Farbe ist, wie auch die Grundierung, ein moderner zweikomponentiger Lack aus der Lankwitzer Lackfabrik.

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    In endloser Fleißarbeit wird jedes Einzelteil entrostet, begutachtet und dann aufgearbeitet. Hier sehen wir einen Schieberkastendeckel nach dem Sandstrahlen. Die Schlagziffern verraten den Ursprung.

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    Zuletzt bekam der Rauchkammerträger noch seinen Endanstrich. Damit sind die gröbsten Farbarbeiten am Rahmen erledigt. Die Pufferbohlen bleiben erstmal nur grundiert, da für die Kupplung hier noch Anpassungen zu machen sind.

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    Acht Kilometer entfernt werkeln dieser Tage die Gleisbau-Azubis. Die Prignitz zeigt sich dabei von ihrer schlechten Seite. Aber bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Dennoch wäre Trockenheit sicherlicht für die Gemüter förderlicher.

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    Nach der Lackierung des Rahmens ist nun die Zeit gekommen, die ersten Teile wieder an ihren Platz zu bringen. Drei neue Luftbehälter finden im Rahmen ihren Platz. Auch sie bekommen neben der werksseitigen Grundierung erst noch einen grauen und dann den karminroten Anstrich. Grüße an Herrn Luftikus! Spaß muss sein.

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    Frisch lackiert kam zunächst der Hilfsluftbehälter an seinen Platz.

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    Nun mussten noch die beiden Hauptluftbehälter unterhalb des späteren Führerhausbodens montiert werden. Natürlich ist der Bodenausschnitt dafür nur bedingt geeignet.

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    Also irgendwie drehen, kippen, wackeln, von unten gegenhalten und mit den Spannbändern befestigen. Hat dann irgendiwe doch geklappt. Und wie man sieht, ist sogar der Bremszylinder schon wieder an seinem Platz.

    Die nächsten Wochen geht es weiter mit der Verrohrung der Bremsanlage. Nach aktueller Planung soll die Lok wieder ein Einfachsteuerventil alter Bauart bekommen. Für unser Projekt suchen wir auch noch ein Führerbremsventil Knorr Nr. 8. Vielleicht hat jemand sowas zufällig im Keller zu liegen? Wir würden uns freuen.

    So viel Neues für den Moment aus der Prignitz. Bis demnächst und natürlich vielen Dank an die fleißigen Spender unter euch!

    PS: Unsere Webseite ist heute Vormittag auf einen neuen Server umgezogen. Solltet ihr in diesem Beitrag noch keine Bilder sehen, müsst ihr euch nur etwas gedulden, bis sich diese Änderung bis zu eurem Internetanbieter "rumgesprochen" hat (DNS-Propagation).

  • Betrieb beim Pollo

    • Philipp Dreidax
    • 13. August 2025 um 20:31
    Zitat von Grainger

    Hast Du vielleicht einen Namen oder Hersteller für mich ?

    Laserboss. Südlich von Berlin ansässig.

  • Betrieb beim Pollo

    • Philipp Dreidax
    • 12. August 2025 um 21:07

    Guten Abend Bimmelbahner,

    heute Abend habe ich nur ein kleines Update zur Aufarbeitung unserer 99 4644 für euch.

    Allen Sommerurlauben und Ferien zum Trotz (oder gerade deswegen?) ging es den letzten Lackresten am Rahmen nun an den Kragen. In meinem letzten Beitrag hatte ich bereits berichtet, dass wir das Gröbste mit dem Nadelentroster beseitigt hatten. Um optimale Bedingungen für einen frischen und vor allem langlebigen Farbaufbau zu haben, haben wir erstmals eine Lackentfernung per Hochleistungslaser durchgeführt. Nachdem der erste Versuch Anfang Juli aufgrund zu hoher Luftfeuchtigkeit abgebrochen werden musste, waren nun die Bedingungen optimal. Die Laserreinigungsmaschine haben wir bei einer Firma ausgeliehen. Alle Bediener erhielten zuvor eine praktische Einweisung. Der Arbeitsbereich war während der Arbeiten weiträumig für Gäste abgesperrt, damit durch Reflexion "umher irrende" Laserstrahlen keinen Schaden anrichten. Denn das Teil ist wirklich fies, wenn man bedenkt, dass die Energie aus einer 32A-Drehstromsteckdose auf einen kleinen Lichtstreifen gebündelt wird.

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    Ein erstes Zwischenergebnis der Reinigung sieht man hier. Durch den Laser werden alte Lackreste verbrannt. Ähnlich wie beim Elektrodenschweißen bleiben kleine Schlacketeilchen zurück, die per Drahtbürste entfernt werden können. Anschließend hat man eine beinahe metallisch blanke Oberfläche.

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    Das Arbeitsgerät ist hier als kleine graue Kiste in den Händen erkennbar. Die eigentliche Laserquelle ist aber ein 200 Kilo schweres "Kästchen". An der rechten Außenseite des Achslagerausschnitts erkennt man den hellen Lichtfleck des Lasers. Auf einer ebenen Fläche ist der Wirkbereich etwa 50 bis 100 mm breit.

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    Direkt im Anschluss wurde der Rahmen mit einer 2K-Grundierung lackiert.

    Wer uns mit einer Spende bei der Aufarbeitung unserer Dampflok unterstützen möchte, findet unter https://www.pollo.de/994644 alle Infos. Vielen Dank an alle fleißigen Spender. Seit März sind rund 25.000 € zusammengekommen.

  • Betrieb beim Pollo

    • Philipp Dreidax
    • 13. Juni 2025 um 09:49

    Liebe Bimmelbahner,

    die letzten Rauchschwaden sind längst abgezogen und es ist wieder ruhig geworden auf den Gleisen des Pollo. Viele von uns verbrachten zwei oder sogar drei Wochen Urlaub in der Brandenburger Einöde, um neben dem Fahrbetrieb auch noch das ein oder andere zu schaffen. Einen kleinen Abriss davon zeige ich heute hier. Die Bilder sind aber nicht chronologisch sortiert.

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    Beginnen wir mit der Freileitung. Seit einem Jahr ist diese nun zwischen Mesendorf und Brünkendorf in Betrieb. Diverse Nacharbeiten und Reparaturen sind angefallen. Am Ende der Freileitung im Wald hinter Brünkendorf musste die Stütze des Endmastes erneuert werden. Hier war zuvor ein gebrauchtes Exemplar verbaut worden, das unter der hohen Drahtspannung aber schon im Winter in sich zusammenrutschte, sodass der Mast mit Spanngurten am nächsten Baum gegen Umstürzen gesichert werden musste. Eine werksneue Stütze wird uns nun hoffentlich länger Freude bereiten. Der junge Kollege direkt oberhalb des Lochs klopft sich gerade den Sand vom Körper. Er steckte vorher beinahe kopfüber im anderthalb Meter tiefen Loch.

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    In Klenzenhof wurde der Anschluss der Fernsprechbude an die Telegrafenleitung vorbereitet. Dazu hat der Mast eine Doppelstütze (damit sind die zwei Isolatoren am unteren Ende gemeint) erhalten, von wo aus eine Stichleitung zur F-Bude verläuft. Auch dort ist das Kabel schon nach innen geführt. Es fehlt noch ein Blitzschutz und die Dose zum Anschluss des Fernsprechers. Denn fest stationieren wollen wir dort kein Gerät. Auch in der Prignitz gibt es Mitbürger mit "klebrigen Händen".

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    Bahnsteig Lindenberg. Hier waren einige der Schwellen der Bahnsteigkante so weit verrottet, dass sie erneuert werden mussten. Ein älterer Herr sprach mich zu Pfingsten an, dass er erstaunt ist, wie viele junge Gesichter er bei uns im Team antrifft. Und tatsächlich hat sich der Mitgliederbestand in den letzten Jahren etwas verjüngt.

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    Auch unserer Strecke haben wir uns wieder gewidmet. Insgesamt haben wir an mehreren Stellen nahe des Tüchener Überwegs 90 Schwellen getauscht. Dies ist noch immer komplette Handarbeit.

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    Da man beim Wiederaufbau der Strecke nicht übermäßigen Wert auf Präzision gesetzt hat, sind die meisten Rippenplatten nicht parallel. Wir bestellen unsere Schwellen daher in der Regel nur einseitig gebohrt und bohren die Löcher für die zweite Rippenplatte dann direkt vor Ort. Nur für die Abschnitte, wo wir jochweise sanieren, kommen komplett gebohrte Schwellen zum Einsatz.

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    Im Wald bei Klenzenhof wurde ein Bahnübergang erneuert. Hier verbauten wir die letzten 14 Schwellen der letzten Lieferung und erneuerten das gesamte Joch. Durch die Lage im BÜ war neben den Gleisen viel Kies angeschüttet. Wir haben daher die Schienen mit den Umsetzböcken runtergenommen, die alten Schwellen nach oben rausgehoben und die neuen Schwellen in die vorhandenen Schwellenfächer gelegt. Das hat uns einige Schaufelei erspart.

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    Nachdem am Vorabend noch bis 21:30 Uhr das Gleis wieder eingebaut, gerichtet und gestopft wurde, ging es am nächsten Vormittag mit der Ausbohlung weiter. Für den Forstverkehr mussten wir uns hier nicht allzu große Sorgen um zu breite Spurrillen machen und versenkten in der Mitte eine verschraubte Doppelschwelle der Regelspur.

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    In der Nacht von vom 26. auf den 27. Mai rollte dann der PRESS-Tieflader auf unseren Hof. Morgens wurde dann entladen. Und auch, wenn das "große gelbe Auto" schon oft bei uns war, ist die Anlieferung der Gastlok doch immer ein besonderer Moment, den die Mitglieder gern genießen. Das Abladen selbst ist wenig spektakulär. Die Fahrbahn vor der Rampe ist seit einigen Jahren mit Betonplatten ausgelegt, damit wir dort bei Regen nicht im Schlamm versinken. An der Rampe zeigen gelbe Reflexstreifen dem Fahrer die korrekte Peilung an. Somit ist für das Be- und Entladen eigentlich keine weitere Hilfe erforderlich.

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    Während der diesjährigen Dampftage erinnerte ein kleines Stück 500mm Feldbahn mit einer Lore an die früher durchaus gängige Praxis, Ladegut mit der Feldbahn zur Kleinbahn zu liefern. Da hier am Ende der neuen Ladestraße in den kommenden Jahren weitergebaut werden soll, wurde dieses Exponat am Pfingstsonntag dann aber wieder abgebaut.

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    Natürlich soll auch ein kurzer Bericht zum Fortgang der Arbeiten an 99 4644 nicht fehlen. Mit einer Engelsgeduld wurden mit dem Nadelentroster die alten Farbschichten vom Rahmen entfernt. Demnächst folgt dann ein weiterer Durchgang mit einem Laserreiniger.

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    An anderer Stelle sind wir bereits mit etwas Stahlbau beschäftigt. Unter dem Führerhausboden wurde ein stark abgezehrtes Profil erneuert. Außerdem fanden die neuen Halter für einen Luftbehälter ihren Platz.

    Bei unserer Spendenaktion ist inzwischen die Marke von 60.000 € geknackt. Wer sich über das Projekt genauer informieren oder sogar unterstützen möchte, findet auf https://www.pollo.de/994644 alle Details.

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    Zum Fototag war in diesem Jahr auch wieder ein beladener Rollwagen unterwegs. Die Regelspurfahrzeuge fristen üblicherweise das ganze Jahr in Brünkendorf ihr Dasein und müssen vor dem Einsatz erst noch etwas hergerichtet und auf den passenden Rollwagen übergerollt werden.

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    Am Herrentag stand natürlich dann der Dampfzug im Fokus. Aber weil der Anblick von zwei sich sonnenden Dieselzügen in Mesendorf selten ist, lassen wir den Blick kurz nach links schweifen.

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    Am Fototag war ich in der Frühschicht als Lokführer unterwegs. Der Sonnenaufgang blieb leider hinter dichten Wolken verborgen, sodass sich die Teilnehmer andere Motive suchten. Es ist gerade 5:25 Uhr, als dieses Bild in Klenzenhof entstand. Mein Heizer hat zu dieser unsäglichen Zeit schon gute Laune. ;)

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    Eine Stunde später haben wir die in Klenzenhof bereitgestellten Güterwagen aufgenommen und die Lok ans andere Ende gesetzt. Nun stehen Scheineinfahrten in Klenzenhof auf dem Programm. Während sich die Teilnehmer neu positionieren, warten wir im Wäldchen geduldig auf das Startsignal des Tourleiters.

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    Nachdem wir in Mesendorf nochmal Wasser und Frühstück genommen hatten, ging es mit dem Rollwagenzug durch bis Lindenberg. Dort wurde rangiert und mit mehreren Fotohalten die Rückfahrt nach Mesendorf gestaltet. Die Sonne hatte am Vormittag keine Chance. Die schmierigen Schienen ließen somit auch keine "Krawallfahrten" zu, da ab 3 bar das Hochdrucktriebwerk sehr zum Schleudern neigte. So ging es für die Frühschicht sehr gemächlich nach Hause.

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    Am ersten Wochenende weihten wir dann den Bahnhof Klenzenhof offiziell ein und hatten dafür an beiden Tagen einen Güterpendel zwischen Mesendorf und Brünkendorf in den Fahrplan geschrieben.

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    Am Samstagabend veranstalteten wir dann ein kleines internes Bahnhofsfest für Mitglieder und Freunde des Vereins sowie eingeladenene Projektpartner. So saßen wir mit mehr als 50 Personen gemütlich auf der neuen Ladestraße und ließen es uns am Buffet gutgehen. Auch sowas ist Vereinsarbeit.

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    Großer Sprung zum Pfingstmontag. Der letzte Zug ist gefahren und wir beginnen, die Lok reisefertig zu machen. Dazu gehört natürlich auch eine gründliche Lokpflege. Wer auch während des Dienstes immer mal wieder den Putzlappen schwingt, hat am Ende damit weniger Arbeit.

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    Am Dienstag kam dann noch das Unkrautauto. Zeit wurde es allemal. Es grünte doch schon sehr auf unserer Strecke. Interessanterweise hat das Land Brandenburg in diesem Jahr die Bekämpfung des Ackerschachtelhalms untersagt, da er für die Bahninfrastruktur angeblich nicht störend sei. Dass er aber z.B. schön die Feuchtigkeit im Gleisbett hält und damit die Schwellen schneller gammeln, spielt scheinbar keine Rolle. Wohlgemerkt darf in Sachsen und MV der Ackerschachtelhalm wie gewohnt weiter bekämpft werden.

    Am Dienstagabend schob die Diesellok dann die 99 608 wieder an die Gleisrampe, von wo aus sie der PRESS-Tieflader am Mittwoch übernahm. Sie ist inzwischen wieder in Radebeul angekommen.

    Herzlichen Dank an alle Besucher, an die Befüller unserer Spendenkassen und natürlich die Mitglieder und Freunde des Vereins, die in den letzten drei Wochen dafür gesorgt haben, dass sich die Räder drehen konnten und die Fotografen was zu sehen hatten.

    Der Pollo fährt nun wie gewohnt an jedem ersten Wochenende im Monat mit Diesel. Alle Fahrtage gibt es online unter https://www.pollo.de/fahrbetrieb

  • Pollo: Dampfbetrieb und Fototag im Mai 2025

    • Philipp Dreidax
    • 11. Juni 2025 um 13:26

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure zahlreichen Eindrücke zu unseren Dampffahrtagen. Dass die Lok am Samstag vor Pfingsten als 99 593 unterwegs war, lag an einer privaten Fotoveranstaltung, die vor und nach dem regulären Fahrbetrieb stattfand. Die Schilder haben wir auf Wunsch des Veranstalters eigens dafür anfertigen lassen und danach "betriebsverschmutzt" dem Organisator übergeben. An Pfingsten fuhr also wieder die 99 608 unter eigener Nummer. Sonntagabend haben wir dann auch die Bahnräumer wieder montiert.

    An dieser Stelle auch noch ein großes Dankeschön an die zahlreichen Gäste zu unserem Fototag am 30. Mai. Auch das hier geäußerte Feedback nehmen wir wahr und werden es für kommende Veranstaltungen berücksichtigen. Ganz allgemein sehen wir unsere fleißigen Statisten als "Angebot" für die Fotografen, diese in ihre Motive einzubauen. Wer lieber nur den Zug im Bild haben wollte, dürfte dazu aber auch genug Gelegenheiten gehabt haben.

    In den nächsten Tagen wird es in Betrieb beim Pollo dann noch ein paar "Hinter-den-Kulissen"-Bilder der letzten Wochen geben.

  • Betrieb beim Pollo

    • Philipp Dreidax
    • 25. April 2025 um 13:43

    Hallo Bimmelbahner!

    Nach einem Monat gibt es nun mal wieder ein kleines Update. An der 99 4644 wurde nach dem Abtransport des Kessels fleißig weiter demontiert. Besonderes Kopfzerbrechen bereitete der Rahmenwasserkasten. Durch ein Leerrohr, das man auf dem Bild am hinteren Ende des Wasserkastens erkennt, verläuft die Steuerwelle. Um diese herausziehen zu können, müssen die Aufwerfhebel runter. Hier hatte man in Görlitz ganze Arbeit geleistet. Während die Keile noch recht unkompliziert auszutreiben waren, ließen sich die Aufwerfhebel auch nicht durch einen 10t-Oldrückheber und eine eigens angefertigte Abziehvorrichtung entfernen. Erst ein eigens dafür angeschaffter 50t-Hydraulikzylinder brachte Bewegung in die Sache. Eine absolute Presspassung.

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    Nachdem die Steuerwelle raus war, konnte im Schein des Flutlichts der Wasserkasten aus dem Rahmen gehoben werden.

    Im weiteren Verlauf warteten noch diverse Anbauteile auf ihren Rückbau. Mittlerweile ist, abgesehen von vorderer Kupplung, Bremswelle, Bremszylinder, Gleitbahn und Dampfzylinder alles "Abschraubbare" entfernt. Die Lok soll am Wochenende von ihren Achsen gehoben werden.

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    Mächtig gerupft präsentiert sich der Rest unserer Dampflok am Karfreitag den Besuchern unserer Osterfahrten in Mesendorf. Eine Spendenkasse stand natürlich auch bereit. Unterdessen beginnen die ersten externen Werkstätten mit der Erledigung ihrer Aufträge.

    Das Wetter meinte es am Karfreitag und Samstag nicht besonders gut mit unseren Gästen. Bei 10 Grad, Wind und Nieselregen musste man die Fahrt im Aussichtswagen schon wirklich wollen. Und dennoch fanden sich immer ein paar mutige. Unsere Züge fuhren in diesem Jahr von Mesendorf nach Brünkendorf, ach nein "Osterhausen" natürlich.

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    Dort verschwanden die Kinder im Wald, um die Ostergeschenke zu suchen. Außerdem konnten sich die Besucher mit Essen, Getränken, Souvenirs, Lindenberger Honig und Brünkendorfer Wilderzeugnissen versorgen. Die Wildschwein-Salami sollte man mal probiert haben! Jeder Zug brachte zwischen 100 und 120 Gäste. Der Prignitzer Veranstaltungsservice stellte uns dankenswerter Weise mobile Toiletten und einen gut ausgestatteten Imbisswagen bereit.

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    Der Sonntag machte seinem Namen dann alle Ehre und die Prignitz zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Der einfahrende Zug wird schon freudig erwartet. Insgesamt fuhren an den vier Tagen rund 1950 Besucher mit unseren Zügen.

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    Am Gründonnerstag traf auch die neue Fuhre "Pollo-Pils" ein. Dahinter verbirgt sich ein Pilsner der Klosterbrauerei Neuzelle, die für uns mit Eigenetikett abgefüllt wird. Und auch, wenn Ostern bereits einige Kästen geleert wurden, ist die Versorgung zum Dampflokeinsatz gesichert.

    Und damit folgt die Ankündigung für Selbigen. Von Himmelfahrt bis zum Pfingstmontag fährt bei uns wieder 99 608 der SDG, diesmal mit der Rauchkammer gen Mesendorf. Am Wochenende nach Himmelfahrt fährt zusätzlich ein Dieselgüterzug zwischen Mesendorf und Brünkendorf, sodass beide Züge im neuen "Bahnhof" Klenzenhof kreuzen.

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    Am 30. Mai (Freitag nach Himmelfahrt) gibt es eine ganztägige Fotoveranstaltung von Sonnenauf- bis Untergang. Da erfahrungsgemäß viele Teilnehmer von weit her anreisen, lässt sich die Teilnahme am Früh- und/oder Spätprogramm optional hinzubuchen. Ihr könnt uns die Planung erleichtern, indem ihr vorher online bucht. Aber natürlich gibt es auch die Gelegenheit, den Beitrag vor Ort zu entrichten (allerdings nicht für die "Frühschicht").

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    Und zu guter Letzt noch der Hinweis auf die diesjährige Themenfahrt. Am Pfingstsonntag gibt es abends eine Sonderfahrt mit Vortrag. Anlass ist das 125-jährige Jubiläum der Streckeneröffnung von Viesecke nach Glöwen am 15. Juli 1900. Damit hatten die Prignitzer Anschluss an die wichtige Berlin–Hamburger Bahn. Zugleich war der abseits des restlichen Prignitzer Netzes gelegene Abschnitt von Glöwen nach Havelberg die Pollo-Strecke, die am längsten in Betrieb blieb.

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    Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es in gewohnter Weise auf unserer Internetseite.

    Wir würden uns freuen, viele von euch zu unseren Dampftagen begrüßen zu können.

  • Betrieb beim Pollo

    • Philipp Dreidax
    • 25. März 2025 um 21:39

    Guten Abend Bimmelbahner,

    ja, heute war es soweit. Der 25. März markiert den offiziellen Projektstart für die Aufarbeitung unserer Dampflok. Wir hoffen, dass wir damit nach der Erfolgsgeschichte der kürzlich zu neuem Leben erwachten 99 585 der Schwarzbachbahner (Herzlichen Glückwunsch und allzeit gute Fahrt für euch!) ebenfalls einen Beitrag zur 750mm-Dampflandschaft in Deutschland leisten können.

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    Schon gestern Abend traf der Lkw der Spedition ein. Der Fahrer ist selbst Vereinsmitglied. So konnten am Abend noch die Paletten mit Armaturen und einigen Blechteilen verladen werden.

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    Um kurz nach 9 Uhr traf dann der 50t-Autodrehkran ein und machte sich arbeitsbereit. Und obwohl sich beim morgenlichen Blick aus dem Fenster noch die Sonne zeigt, verschwand diese binnen kürzester Zeit in der Prignitzer Nebelsuppe.

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    Um 10 Uhr begann der offizielle Teil, zu dem die Projektpartner, Förderer, Pressevertreter und natürlich interessierte Mitglieder eingeladen waren. Der Kessel wurde schon zuvor angeschlagen und einmal probeweise angeliftet. Im Blick der Kameras soll es dann schließlich auch klappen. Hier präsentiert mein Vorstandskollege Wolfgang Brockmann gerade einen kleinen geschichtlichen Abriss der Lok. Kaffee und belegte Brötchen gab es auch.

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    Ein letztes Mal nehmen die Vereinsmitglieder für die Fotografen Aufstellung, bevor dann der Kranfahrer seine Arbeit erledigen kann. In der Mitte in der roten Jacke steht ein Vertreter der Sparkasse Prignitz, die zusammen mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und dem Verein Energie Dezent e.V. großzügige finanzielle Unterstützung leisten. Der ältere Herr vor dem Mann in Orange ist unser Mitglied Klaus. Er kennt den alten Pollo noch aus seiner Dienstzeit und hat die Züge zum Abbau der Gleise gefahren. Er war sichtlich bewegt, dass es nun an unserer Lok losgeht.

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    Nach über 60 Jahren wird der Kessel nun vom Rahmen gehoben. Die Kranwaage zeigt 3,8 Tonnen. Alles verläuft reibungslos. Keine 10 Minuten später wird der Kessel auf der Ladefläche des Lkw abgesenkt.

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    Um ziemlich genau 12 Uhr machte sich der Lkw dann auf den Weg zur LWO, wo der Kessel in diesen Minuten noch entladen wird.

    Wie geht es nun weiter?

    Bis zum Jahresende der Kessel in der LWO repariert. Die Blechteile sollen parallel beim Stahlbau Schreiter in Steinbach bearbeitet werden. In Mesendorf wird die Lok (bzw. das, was von ihr übrig ist), ausgeachst und der Rahmenwasserkasten ausgebaut. Im Laufe des Jahres soll der Rahmen eingehend untersucht und instandgesetzt werden, wo dies erforderlich ist. Anschließend erfolgt ein neuer Farbaufbau. Alle Teile, die heute verschickt wurden, sollen dann zum Jahresende wieder zurückkommen. 2026 werden wir uns weiter mit dem ewigen Kleinklein beschäftigen: Wasserkästen, Leitungen, Kesselverkleidung und so weiter. Eben alles, was unsere eher beschauliche Feldschmiede so möglich macht. Für die Instandsetzung des Fahrwerks und die Inbetriebnahme wird die Lok dann so komplett wie sie bis dahin ist, noch einmal zur LWO gebracht. Dies alles natürlich auf Grundlage der heutigen Planungen. Wir schauen mal, wie das Projekt anläuft.

    Wie kann man unterstützen?

    Die Instandsetzung des Kessels ist Dank der Sparkassenstiftung und des Energie Dezent e.V. finanziell abgesichert. Für alles drumherum erwarten wir weitere Kosten in der Dimension 80.000... 100.000 Euro, die wir durch Spenden finanzieren möchten. Über das Projekt berichten wir ab heute auf unserer Internetseite https://www.pollo.de/994644. Dort gibt es alle Infos zur Lok und ihrer bisherigen Historie, zum Fortschritt der Aufarbeitung und zu den Möglichkeiten, wie man sich mit einer Spende beteiligen kann. Unsere kreativen Köpfe haben als Dank für eure Spenden ein hochwertiges Spendenzertifikat (dickes 300g-Papier mit Goldfolie-Applikation ;)) und weitere Souvenirs entworfen. Diese können zusammen mit der Spendenbescheinigung online bestellt werden. Auch dazu haben wir hoffentlich alles Wichtige auf der Projektwebseite beschrieben. Zu unseren Dampffahrtagen ist dann natürlich auch ein Blick auf den nackten Rahmen möglich. Außerdem können manche (nicht alle) der Souvenirs auch ganz analog im Museum erworben werden. Übrigens fließen natürlich auch alle Spenden aus der 2008 gestarteten Aktion "Bei 99 4644 soll sich was bewegen" in die nun beginnende Aufarbeitung. So stehen wir aktuell bei einem Spendenstand von rund 42.000 Euro.

    Wir freuen uns, dass heute der Nordkurier, die Märkische Allgemeine und der rbb über unser Vorhaben auf verschiedenen Kanälen berichtet haben und hoffen natürlich, dass wir in den kommenden Monaten hier immer wieder mit positiven Nachrichten aufwarten können.

    An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an die Sparkasse Prignitz, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, den Energie Dezent e.V., die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft, die Spedition Krug und unsere Tourismus- und Museumsverbände. Und natürlich an alle Spender, die in den vergangenen Monaten und Jahren bereits einen Beitrag geleistet haben.

    Das soll es für diesen für uns sehr besonderen Tag gewesen sein. Viele hatten sich für gestern und heute Urlaub genommen oder ihre Schichten umplanen lassen. Morgen verfallen wir dann wieder für ein paar Tage in unseren normalen Alltag ganz ohne Pollo. Aber schon am Wochenende ist wieder Arbeitseinsatz. Dann aber ohne großen Medienrummel.

    Euch einen schönen Abend!

  • Betrieb beim Pollo

    • Philipp Dreidax
    • 5. Januar 2025 um 12:42

    Hallo Bimmelbahner und einen guten Start ins neue Jahr!

    Hier kommt ein letztes kleines Update für 2024. Wie schon im letzten Bericht geschrieben, geht es etwas ruhiger zu. Also erwartet bitte keine Riesenfortschritte.

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    Zunächst nochmal ein Blick nach Klenzenhof. Hier haben unsere Mitglieder nach Abschluss der Bauarbeiten noch fleißig aufgeräumt, sodass sich die Haufen des verbliebenen Baumaterials doch deutlich gelichtet haben und der Bahnhof im Frühjahr dann wieder nach Bahnanlage statt nach Baustelle aussehen wird. Lediglich die großen Haufen im Hintergrund bleiben. Das ist bereits das Material, das für den Wendehammer benötigt wird. Das Ladegleis ist seit Anfang Dezember zur Nutzung freigeben.

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    Rechtzeitig vor den Nikolausfahrten wurde die schon länger angedachte Bahnsteigverlängerung in Brünkendorf realisiert. Wegen des hohen Damms verjüngt sich der Bahnsteig hier auf die erforderliche Mindestbreite. Eine Absturzsicherung wurde anschließend auch noch angebracht. Der Bahnsteig ist jetzt 36 Meter lang. Somit passen drei Personen- und ein Gepäckwagen komplett an die Kante.

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    Zu Tourismusmärkten in Wittstock und Pritzwalk waren wir im November mit einem Infostand zu Besuch. Die Gewinnung neuer Mitglieder rückt zunehmend in den Fokus. Daher gibt es auch ein thematisch passendes Rollup und eine ansprechend gestaltete Infomappe für Interessenten.

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    Seit einigen Jahren nutzen wir den Winter für nachhaltigen Streckenfreischnitt und fällen Bäume, die dem Lichtraumprofil oder der Telegrafenleitung gefährlich werden könnten. Da wir für das Holz kaum eigenen Bedarf haben, ist ein Großteil davon "Handelsware" und wird an Anwohner verschenkt, die uns im Gegenzug mit Maschinentechnik bei unseren Vorhaben unterstützen.

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    Am zweiten Adventswochenende fanden unsere Nikolausfahrten statt. In diesem Jahr fuhren die Züge estmals seit 2007 wieder von Mesendorf nach Brünkendorf und zurück. Das Team vom Imbissverkauf konnte sich zudem über einen tollen Verkaufswagen freuen, den wir uns zu diesem Anlass geliehen haben.

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    Wenn der Pollo für Sonderfahrten gebucht wird, wird auch immer häufiger eine Verpflegung angefragt. Das kann mal die Bratwurst vom Grill oder auch ein Buffet sein. Leider führt die Traditionsgaststätte Lamprecht in Lindenberg keine Versorgung für Gruppen mehr durch. Somit greifen wir auf externe Caterer zurück oder stehen auch mal selbst am Grill. Insgesamt 16-mal wurde unser Zug im letzten Jahr abseits der regulären Fahrten gebucht. Meist stehen besondere Anlässe, wie Firmenfeiern, Geburtstage, Renteneintritte oder ähnliches dahinter.

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    Auch am letzten Tag des Jahres drehten sich die Räder. Die Silvesterfahrt war erfreulicherweise wieder ausgebucht. auch die Feldbahn, die weiterhin mit der Leihlok des 500mm-Feldbahnprojekts aus Berlin unterwegs ist, durfte sich auf der zart schneebedeckten Wiese nochmal etwas ihre Füße vertreten. Und während dann um Mitternacht für die 35 Gäste die Sektkorken knallten, ging das 31. Pollo-Jahr zu Ende.

    Da die Frage nach unserer 99 4644 aufkam, zeige ich mal ein Bild aus der Jahresmitte 2024:

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    Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass das erklärte Ziel nicht mehr nur die rollfähige Herrichtung ist. Auf der Mitgliederversammlung im März 2024 hat sich die Mehrheit der Mitglieder für eine betriebsfähige Aufarbeitung ausgesprochen. Der Verein hat dafür bis heute rund 35.000 € Spenden gesammelt. Für die Aufarbeitung haben die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und ein ortsansässiges Unternehmen aus der Energiebranche ihre finanzielle Unterstützung angekündigt. Sofern es läuft wie vorgesehen, geht der Kessel der Lok dieses Jahr zur Aufarbeitung.

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    Das letzte Betriebsbuch der Lok ist leider für uns unerreichbar in privater Sammlerhand. Nur das Erstbetriebsbuch liegt uns vor. In Abstimmung mit der Landeseisenbahnaufsicht genügt das für eine Wiederinbetriebnahme der Lok. Wir gönnen der Lok also ein neues Betriebsbuch im alten Look, das mein Vorstandskollege Wolfgang Brockmann derweil schonmal vorbereitet hat.

    Bitte habt Verständnis, dass wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht mit weiteren Details zum Wer / Wo / Wann der Aufarbeitung rausrücken. Sobald das Projekt offiziell beginnt, gibt es dann auf unserer Webseite und sicherlich auch hier alle Infos zum Nachlesen. Außerdem startet dann auch eine neue Spendenaktion bzw. Crowdfundig-Kampagne.

    Euch alles Gute für 2025. Wir lesen uns im neuen Beitragsbaum wieder!

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