Beiträge von Exil-Hallenser

    Hallo Toralf,


    da André noch nicht auf Deine Frage „warum so traurig?“ geantwortet hat – wobei ich davon ausgehe, dass er dies noch in öffentlicher oder privater Form tun wird –, versuche ich mich mal an einer Antwort.


    Unstrittig ist, dass die von Dir verlinkten Fotos / eBay – Angebote von sehr guter Qualität sind, die sicher einen Liebhaber finden werden. Offensichtlich handelt es sich um Abzüge in der Größe von annähernd 9 x 13 cm, die als Feldpostkarten verwandt wurden.


    Nun gibt es zwei Arten von Liebhabern:


    Einerseits die, die die Fotos haben MÜSSEN und in deren Sammlungen sie auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Für die Historiker und Statistiker sind diese Aufnahmen dann leider verloren. Manchmal auch für immer, wenn dann eines Tages die Erben den Wert der Sammlung nicht erkennen und diese den Weg in den Rohstoffkreislauf nimmt.


    Andererseits gibt es die Liebhaber, die diese Fotos erwerben, soweit möglich zur Herkunft und zum Objekt recherchieren, sie reinigen, scannen, aufwändig bearbeiten und schließlich in Publikationen veröffentlichen. Manchmal ist es nur ein kleines Puzzleteilchen in der Geschichte der Eisenbahn, manchmal auch der einzige Beweis zum Einsatz oder Verbleib eines ganz bestimmten Fahrzeugs. Zur letzteren Art der Liebhaber gehören u.a. André und einige „Verbündete“, die die diversen Seiten im Internet gezielt nach solchen Schätzen durchsuchen. Es gibt eine große Zahl von Anbietern, die mit Militaria-Artikeln in Form von Fotos, Postkarten, Plänen u.ä. handeln. Besonderes Augenmerk wird dabei auf private Aufnahmen mit Eisenbahnbezug gelegt, die in meist wesentlich kleinerem Format in privaten Fotoalben oder in Uropas Ramschkiste die Zeiten überdauerten. Im Falle des Fündigwerdens gilt dann die Devise: ruhig bleiben und Ruhe halten! Denn durch solche Hinweise, wie hier im Forum, erreicht das Foto / das Angebot des Verkäufers ein deutlich größeres Publikum und damit erzielt zwar der Verkäufer in der Regel auch einen deutlich höheren Erlös, die Leser von Eisenbahnliteratur müssen dann aber letztlich immer tiefer in die Tasche greifen und höhere Preise für ihre geliebten Bücher bezahlen.


    Ich zähle mich zwar nicht darunter, aber viele stöhnen über die hohen Buchpreise und sehen es als nicht gerechtfertigt an, wegen eines bereits frei im Netz zugänglichen Fotos auch noch ein Buch kaufen zu sollen… Ich gebe aber gern zu, dass sich auch auf meiner Festplatte etliche „gefundene“ Fotos mit den üblichen Kopierschutzvermerken oder irgendwelchen Symbolen tummeln.


    Ich glaube, das sollte das traurige Smiley von André zum Ausdruck bringen. André darf mich aber auch gern berichtigen, wenn ich es falsch interpretiert habe.


    @ Toralf: Ich hoffe, Du verstehst mich nicht falsch. Ich wollte Dich weder kritisieren noch belehren – das steht mir nicht zu – sondern nur die Hintergründe darlegen.


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Hallo zusammen,


    hiermit möchte ich alle Interessierten daran erinnern, dass (wie hier bereits im März berichtet) am morgigen Dienstag, dem 17.08.2021,um 15:00 Uhr in der Stadtbibliothek Freital im City-Center, Bahnhofstraße 34, die Ausstellung des Heimatvereins Wurgwitz e.V. zur "Geschichte der Kleinbahn Potschappel-Wilsdruff" festlich eröffnet wird. Näheres findet sich hier.

    Zu besichtigen ist die Ausstellung bis 12.11.2021 zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtbibliothek:


    Mo. 12:00 - 18:30 Uhr

    Di. 09:00 - 18:30 Uhr

    Mi. geschlossen

    Do. & Fr. 09:00 - 18:30 Uhr

    Sa. & So. geschlossen

    Viele Grüße, viel Spaß

    und der Ausstellung zahlreiche Besucher,


    wünscht Thorsten


    PS: ich freue mich erneut auf die zahlreichen Zuschriften zum Thema "In Sachsen gab es nie Kleinbahnen" usw. :wall1:

    Da es mir nicht zusteht, die Leistung und das Werk des Heimatvereins in Frage zu stellen oder zu korrigieren, habe ich nur den Titel der Ausstellung als Zitat in die Überschrift und den Text gesetzt. Dies ist durch die Anführungszeichen deutlich gekennzeichnet...:wink:

    Hallo Toralf,

    hallo zusammen,

    Zum Einsatz kamen bis Mitte der 90er Jahre Vorkriegsdieselloks der Firma Jung,

    beide von Dir gezeigten Jung-Lokomotiven tragen an der Front ein seltsames Gestell, welches aus metallenen Profilen hergestellt zu sein scheint.

    Gehe ich recht in der Annahme, dass diese Gestelle, welche sogar mit Lüftungslöchern versehen wurden, dem Schutz vor möglicherweise verrutschender Ladung dienten?


    Fragt, mit freundlichen Grüßen ins Forum,


    Thorsten

    Hallo Thomas,

    Die Strippe hing schon, also schreiben wir 19878 und es ging dem Ende entgegen.

    ich gehe mal davon aus, dass Du nur auf der Tastatur verrutscht bist, denn wie auf Deinen vielen anderen Fotos zu sehen ist, war 1978 noch lange nicht an die "Strippe" zu denken.

    Danke für Deine vielen tollen Beiträge mit Regelspurdampf zwischen Leipzig, Torgau und Wurzen.

    Meine erste Mitfahrt auf einer Lokomotive führte auf 120 197-9 von Leipzig-Wahren nach Cottbus ins Raw. Seitdem habe ich eine besondere Beziehung zu dieser Strecke, was natürlich auch den Bahnhof Eilenburg mit einschließt. In den 1990-ern war ich unzählige Male mit dem Großdiesel in Lüptitz - Fotos sind dabei leider so gut wie gar nicht entstanden.


    Viele Grüße,

    Thorsten

    Hallo zusammen,

    Im Sommer soll ja zumindest vom EK, nach länger Zeit mal wieder ein Buch zu einem Bw erscheinen. In diesem Falle: Falkenberg/Elster:

    https://www.ekshop.de/buecher/…Bw-Falkenberg-Elster.html

    MfG TRO

    am Samstag traf das erwähnte Buch vom EK bei mir ein und dürfte damit auch zeitnah u.a. in den Bahnhofsbuchhandlungen zum Kauf verführen.

    Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, einen Blick hinein zu werfen.

    Aber bald darf auch ich ein paar Tage Urlaub machen und da sollte das doch klappen...


    Viele Grüße,

    Thorsten