Beiträge von Benjy

    Ja, Wieland, das war ein tolles Wochenende mit drei mal V10C auf dem Hof! :ok: Just an diesem 24. September war auch Landesverkehrsminister Webel zu Gast, der sich u.a. die an diesem Wochenende aus Mügeln übernommende Lok angesehen hat und einen Fördermittelbescheid im Gepäck hatte:


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    Heute würde die 199 042 fabrlich nicht mehr so gut zu diesem Oldtimer passen, wie oben schon bewiesen wurde :B


    Wie ist denn der Stand bei der Dampflok? Ich habe mir letztes Jahr die MDR-Reportage angeschaut und jetzt neugierig.

    Zur "Emma" kann ich folgendes ergänzen: sie wartet auf die Befundung ihres Kessels, wofür dieser vom Fahrwerk muss. Das wird sich auf Grund der aktuellen Umstände und ausfallenden Arbeitseinsätze noch ein wenig weiter nach hinten schieben, als das ursprünglich geplant war. Die Spendenaktion wird aber weiterhin betreut. Wir sind mit dem Zwischenergebnis sehr zufrieden und konnten bereits erste Ersatzteile beschaffen, dazu mal bei anderer Gelegenheit mehr Details... :zwink:


    mein Bruder meint, zur Dampflok soll ich Euch mal den Tipp geben, dass in Žamberk (Tschechien) im Museum alter Maschinen und Technologien https://de-de.facebook.com/starestroje/?ref=page_internal Dampfloks aufgearbeitet werden und Ihr nach der Wieder-Grenzöffnung vielleicht dort mal nachfragen könnt, damit Ihr nicht bis nach Rumänien fahren müsst. :huhu:

    Danke auch dafür. Žamberk haben wir tatsächlich schon auf dem Radar. Bevor für unseren B-Kuppler aber irgendein Werk in Frage kommt, muss die Beschaffung des nötigen Kleingelds und die Befundung noch weiter voranschreiten.


    Viele Grüße,

    Benjamin

    Moin zusammen,


    Eckhard, exakt das ist auch mein Eindruck. Die Bildung der Zweckverbände geht auf das sächsische ÖPNV-Gesetz zurück, das im Zuge der Bahnreform/Regionalisierung entstanden ist. In einem Landkreis-Beteiligungsbericht wird es auf den Punkt gebracht:

    Seit 01.01.2000 werden die Geschäfte des Z-VOE durch die Verkehrsverbund Oberelbe GmbH geführt.

    So wird auch erklärbar, warum bspw. die Einnahmenaufteilung im Namen des Z-VOE geschieht, was nach der weiter oben aufgestellten Logik aber dem Verkehrsverbund zugeschrieben würde :)


    Die SDG ist in diesem Zusammenhang ja ohnehin seit einiger Zeit ein ganz spezieller Sonderfall - wo gibt es das schließlich noch ein zweites Mal, dass zwei Verkehrsverbünde Eigentümer eines EIU und EVU sind?! Inwieweit sich dadurch ein besonders kurzer Draht bezüglich betrieblicher Entscheidungen ergibt, sei mal dahingestellt.


    Was in der Ausgangsfrage dieses Threads aus der Bestellerperspektive möglicherweise auch noch eine Rolle spielt, ist die Finanzierung: nach ÖPNVFinVO erhalten die sächsischen Schmalspurbahnen ja ein Vielfaches der Zuschüsse, die üblichen SPNV-Verkehren gewährt wird. So weit, so klar: Dampfbetrieb und das notwendige Drumherum haben ihren Preis, der Freistaat Sachsen hat sich zu seinen Schmalspurbahnen finanziell bekannt und das ist gut. :thumbup:In der Regel sind die Zuschüsse aber an die Erbringung von Verkehrsleistungen gekoppelt. Da die sächs. Schmalspurbahnen in die ganz normalen ÖPNV-Strukturen eingebunden sind, haben auch sie erstmal eine Betriebspflicht. So käme bei völliger Betriebseinstellung möglicherweise die Frage auf, inwieweit die auch ohne Betrieb lfd. Kosten (Gehälter, Instandhaltung) bei ggf. wegfallenden Zuschüssen noch gedeckt würden. Na und einen Umlauf je Strecke auf einen sinnvoll verringerten "Rumpfbetrieb" zusammenzuschrumpfen wird halt auch schwierig... :nixw:


    Ich vermute ich deshalb, dass der Betrieb - wie aktuell schon zu beobachten ist - mit kürzeren Zügen so lange weitergeht, bis es seitens des Bestellers andere Vorgaben gibt. Es ist davon auszugehen, dass der in der Regel auch "nur" auf das reagiert, was Bund und Freistaat vorgeben.


    Viele Grüße,

    Benjamin

    Grob gesagt: Die "Zweckverbände" bestellen die Zugleistungen, die "Verkehrsverbünde" kümmern sich um die Fahrkarteneinnahmen und die gemeinsame Tarifierung [...]

    Hinweis am Rande: auch wenn das derart zusammengefasst auf Sachsen zutreffen sollte, ist es so nicht allgemeingültig: in Deutschland fungieren Verkehrsverbünde (nicht alle, nur jene mit Aufgabenträgerfunktion), Landes(nahverkehrs)gesellschaften und auch Zweckverbände ("Regionen") als Aufgabenträger und sorgen u.a. für die Bestellung der Verkehrsleistungen im Auftrag der Bundesländer. Welche Organisationsform in den Ländern vorherrscht, hat teils historische gewachsene (Hinter)Gründe. So gehen bspw. die Wurzeln des HVV in Hamburg (übrigens auch ein Verkehrsverbund, der als Aufgabenträger handelt) bis in die 1960er Jahre zurück.


    Viele Grüße,

    Benjamin

    Hallo zusammen,


    zur offiziellen Mitteilung, die Wieland schon gepostet hat, möchte ich noch ein paar Worte zum Lehrlingseinsatz ergänzen: auch diese Bauarbeiten standen in der letzten Woche natürlich zunehmend unter dem Einfluss der sich corona-bedingt sehr dynamisch ändernden Rahmenbedingungen. So traf am 5. Tag des Lehrlingseinsatzes bereits eine stark ausgedünnte Truppe in Magdeburgerforth ein. Danach war Schluss - früher als vorgesehen, auch wenn noch so manches geplant und vorbereitet war... Es wurde schließlich noch ein zuvor vorbereitetes Gleisjoch verschraubt, der bereits gebaute Schienenstrang gerichtet und letztlich der "geordnete Rückzug" angetreten. Zwar wurden Schwellen an der Kurve auf Höhe des ehemaligen Strecken-Abzweigs ausgelegt, für den Bahnübergangsbau hat es aber leider nicht mehr gereicht. In einem kurzfristigen Einsatz haben Vereinsmitglieder die Befahrbarkeit des Waldwegs (der für den BÜ-Bau bereits offiziell gesperrt war) wieder hergestellt. Sicher ist das aktuelle Geschehen bezüglich unserer kühnen Streckenausbau-(Zeit)Planung ein gewisser Dämpfer - doch wie unser Vorsitzender schon treffend formuliert hat, gibt es dieser Tage ganz einfach andere Prioritäten abseits des gemeinsamen Hobbys...


    Unabhängig der vorzeitigen Beendigung der Bauwochen möchte sich der Verein bei allen Lehrlingen und Lehrmeistern für ihr Engagement und die Leistung ganz herzlich bedanken !!


    In diesem Sinne viele Grüße und bleibt gesund,

    Benjamin



    Ein Anblick, an den man sich gewöhnen kann: kein Prellbock mehr an der Lindenstraße. Das Geleistete macht Lust auf mehr! Und so bleibt bis zum nächsten Arbeitseinsatz schon ein gewisses Kribbeln in den Fingern...

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für euer Feedback :)


    Lenni Falls ein Eigenbau ernsthaft in Frage kommen sollte, lässt sich bestimmt ein Kontakt zu unserem Edwin herstellen, siehe: MDR-Web-Reportage (dort Klick unten links).


    Ergänzend zu Wielands Antwort bezüglich der Giebelsanierung: an die Kastanie vor dem Bahnhofsgiebel hatte ich mich persönlich auch sehr gewöhnt und den Anblick sehr gemocht - neben den Wechselwirkungen mit dem Gebäude war der Baum allerdings auch selbst krank und morsch, weshalb zur Gefahrenabwehr eine Fällgenehmigung vorlag. Die grünen Fensterrahmen waren seinerzeit eine Gestaltung nach Übernahme des Bahnhofs - eine sehr ansehnliche, aber auch willkürliche. In die Entscheidung der jetzigen Lackierung war der Denkmalschutz natürlich eingebunden - es wurden gemeinsam historische Aufnahmen ausgewertet und die vorhandenen Fensterrahmen entsprechend aufgearbeitet. Zum Hintergrund der neuen Schiefer-Schindeln hat Wieland ja schon aufgeklärt - wir hatten verschiedene Probe-Exemplare vor Ort und uns für diese entschieden - denn in Größe, Form und Farbe sind sie den nicht mehr erhältlichen Betonschindeln nahezu gleich.


    Übrigens: gestern wurden noch weitere Vorbereitungen für den BÜ-Bau getroffen. In diesem Zuge hat der neue Bagger "Theo der 2." seine erste "Fernfahrt" zur Streckenbaustelle erfolgreich absolviert. Auch der Bauzug war nochmal vor Ort:


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    Viele Grüße,

    Benjamin

    Hallo zusammen,


    da sich in den letzten Wochen wieder jede Menge in Magdeburgerforth getan und ergeben hat, möchte ich euch gern an dieser Stelle davon berichten:


    Rückblende: 2019 war ein sehr ereignisreiches und erfolgreiches Jahr beim KJI e.V.: es konnten alle Fahrtage mit großem Erfolg - insbesondere bezüglich des Besucherzuspruchs - durchgeführt werden. Das Projekt des Jahres war ganz sicher die Durchführung der denkmal(schutz)gerechten Sanierung des Giebels unseres Empfangsgebäudes in Magdeburgerforth. Der Zustand des Fachwerks an diesem Teil des Gebäudes hat diese erforderlich gemacht, mit einer Förderung aus EU-Mitteln (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes, ELER) war die Sanierung zu stemmen. Weiterhin fand der symbolische erste Spatenstich des nächsten Streckenbauabschnitts statt und die Trasse wurde bis zur Einfahrt des künftigen Bahnhofs Magdeburgerforth Mitte vorbereitet. Nicht zuletzt die Ausstrahlung der 4-teiligen Serie "Zug um Zug" im MDR war ein Höhepunkt - im Nachgang konnten zahlreiche neue Kontakte geknüpft werden.


    Im Dezember präsentiert sich der frisch restaurierte Giebel im besten Licht.


    Kommen wir zu den Arbeiten im diesem Jahr:

    • die ersten Monate des Jahres 2020 standen in Magdeburgerforth ganz im Zeichen der Streckenbau-Vorbereitungen. Von den beschafften, gebrauchten Normalspurschwellen wurden mehrere hundert Stück gekürzt und einseitig beplattet. Auch aus unserem Vorrat an (teils gebrauchten) Klemmplatten, Schrauben, Muttern und Federringen wurden in mehreren Arbeitseinsätzen die unzähligen Kleineisen einbaufertig vorbereitet. Weiterhin haben wir das Angebot bekommen, uns einen großen Vorrat an S49-Schienenprofilen zuzulegen. Da diese aus der nahegelegenen Strecken-Sanierungsmaßnahme bei Altengrabow stammen, waren die Konditionen günstig. Dennoch sind Beschaffung, Transport und Lagerung der Gleisprofile für den Verein eine finanziell wie logistisch große Herausforderung - umso glücklicher sind wir, dass die Koordination mit allen Beteiligten erfolgreich war und die Schienen im Februar bei uns in Magdeburgerforth ankamen. Einige davon werden nicht lange auf dem Hof liegen, sondern gleich wieder verbaut.





    • Denn auch im März 2020 findet erneut ein Arbeitseinsatz mit den Lehrlingen der Bahnbau-Gruppe aus Königsborn und DB Netze bei uns statt. Seit Montag ist die Truppe bei uns zu Gast und durfte bereits am ersten Vormittag eine symbolträchtige Arbeit verrichten: der Prellbock am Hp Lindenstraße wurde entfernt. Danach wurden Schwellen ausgelegt, um das erste Gleisjoch der Streckenverlängerung zu montieren. Am zweiten Tag stand die Lok 199 041 mit ihrem Schienenzug dann bereits jenseits des Bahnsteigs Lindenstraße! Mittlerweile ist Halbzeit beim Lehrlingseinsatz und der Schienenstrang reicht nahezu wieder bis an jene Stelle, wo sich einst die Abzweigweiche der Streckenäste nach Burg und Altengrabow befand. Über 50 Jahre ist es her, dass sich an dieser Stelle zuletzt ein (Ab)Bauzug befand…


    Hau ruck! Nach wenigen Jahren wird der Prellbock an der Lindenstraße wieder entfernt.



    Der Gleisbauzug steht bereit, die Trasse ist für das Auslegen der Gleisjoche vorbereitet.



    Zwei Tage später sind die ersten Joche montiert, der Gleisbauzug steht jenseits des Haltepunkts Lindenstraße.


    Ganz neue Perspektiven aus dem Führerstand. Etwa auf Höhe des hinteren Endes des linken Holz-Polters befand sich einst die Abzweigweiche.


    Halbzeit: in der nächsten Woche soll das Gleis bis in die Linkskurve verlängert werden. Dabei muss ein Überweg für einen Waldweg errichtet werden.


    Auch auf dem Bahnhofsgelände wurde gewerkelt: Stopfarbeiten an Gleis 3. Die Fläche zwischen den Gleisen 2 und 3 wurde noch im letzten Jahr eingeebnet, worduch sich das Gesamtbild der Bahnhofs-Gleisanlagen weiter erheblich verbessert hat.


    • Weiterhin hat uns der MDR in der letzten Woche erneut besucht: man hat sich beim Sender an einen Beitrag über die Denkmallok 99 4301 erinnert, welcher vor etwa 10 Jahren gedreht wurde und wollte nun schauen, was sich in dieser Sache entwickelt hat - der Besuch war also unabhängig von der vor ca. 1 Jahr ausgestrahlten Serie "Zug um Zug". Entsprechend ist die Aufmachung des kurzen Beitrags recht sachlich und nicht auf die vereinseigene Dampflok fokussiert - das Video kann bis zum Abend des 15.3. hier abgerufen werden: Videolink ARD-Mediathek
    • wir konnten kürzlich ein ganz besonderes neues "Vereinsmitglied" in Magdeburgerforth begrüßen: da unser Bagger "Theo" an zunehmender Altersschwäche leidet, hatten wir uns bereits seit geraumer Zeit nach Ersatz umgesehen. Viele Gründe sprachen dafür, sich nach einem baugleichen Modell - Typ T 174 - umzusehen. Es gab in der Vergangenheit mehrere Exemplare, bei denen ein Kauf nicht geklappt hat. Pünktlich zu Weihnachten 2019 konnten wir über eine Kleinanzeige einen T 174 ganz in der Nähe bei gutem Preis-Leistungsverhältnis auftun: innerhalb weniger Tage war der Bagger mittels vereinsinterner Spendenaktion finanziert. So haben wir zum Jahresabschluss 2019 selbst noch für eine tolle Bescherung gesorgt. "Theo der 2." ist schließlich vor wenigen Tagen in Magdeburgerforth eingetroffen: er wurde noch durch kleinere Arbeiten für den Betrieb bei uns fit gemacht. Neben der Nachfolge für den schwächelnden "Theo I" wird uns der Neuzugang nicht nur auf dem Hof, sondern dank Straßentauglichkeit auch entlang unserer Baustellen entlang der Strecke eine enorme Hilfe sein können. Denn Arbeitsgeräte wie der T174 sind eine unheimliche Arbeitserleichterung, bspw. wenn es um die Verladung von Schienen geht. So bemühen wir uns auch fortlaufend um passendes Zubehör für den Greifer.


    Mit Unterstützung wurde "Theo der 2." Anfang März nach Magdeburgerforth geschleppt.


    Angekommen: der "Neue" vorm Empfangsgebäude. Nach kleineren Anpassungsarbeiten konnte der Bagger bereits zum Lehrlingseinsatz in Betrieb genommen werden.


    Soweit meine Eindrücke ausgewählter Arbeiten der letzten Wochen in Magdeburgerforth. Außerdem haben wir am 1.1. und 22.2. bereits zwei Fahrtage durchgeführt, die erfreulicherweise beide gut besucht waren. Als nächstes stehen damit die "Fahrten ins Osterland" am 13.4.20 auf dem Plan, bei welchen unsere 199 041 den Museumszug zum vorerst letzten Mal bespannen soll (wobei die Durchführung aktuell sicher Unter Vorbehalt aktueller Corona-Entwicklung zu sehen ist). Als weiteres Highlight in diesem Jahr sei vorab auf das Vereinsjubiläum hingewiesen, welches wir im September begehen werden.


    Ich möchte abschließend die Gelegenheit nutzen, auch auf diesem Wege allen zu danken, die mit ihrem Engagement, den Zuarbeiten und Spenden den Verein unterstützen!:ok:Darauf werden wir auch für die weiteren Projekte angewiesen sein. Denn ohne die vielen persönlichen Hilfestellungen - von der Kontaktvermittlung bis zum kleinen Geldregen - gäbe es die Museumsbahn nicht in dieser Form - bitte weiter so!


    Aber auch wer sich berufen fühlt, mal ganz praktisch mit anzupacken, ist herzlich nach Magdeburgerforth eingeladen! :wink: Vorkenntnisse sind keine notwendig, lediglich ein paar Arbeitsklamotten und vorab ein Blick auf diese Homepage. Wenn danach Wiederholungsbedarf besteht, ist ein Beitrittsformular sicher griffbereit ;) Wir freuen uns immer, wenn wir neue Mitstreiter begrüßen dürfen!


    Viele Grüße,

    Benjamin


    (Alle Fotos: KJI e.V.)

    Hallo zusammen,


    zunächst: ich halte es für ein irrwitziges Ergebnis der aktuellen medialen Mobilitätsdiskussion, wenn sich der einzelne Autofahrer genötigt sieht, sich fürs Benutzen des Wagens rechtfertigen zu müssen. Das eigene Hinterfragen ist natürlich löblich - ich bin aber der letzte, der diese Zeilen nun gebraucht hätte, Toralf. Von einem Mobilitätsangebot, das einem den Verzicht auf das eigene Auto ermöglicht/nahelegt/versüßt, sind wir für einen großen Teil der Bevölkerung (noch?) weit, weit entfernt. Entsprechend viele haben derzeit sicher ganz persönliche, gute Gründe aufs Kfz zu setzen.

    Aber: Fakt ist auch, dass das Gesamtsystem vor allem in Ballungsgebieten gar nicht funktionieren kann, wenn zu viele Verkehrsteilnehmer aufs Auto setzen. Es ist doch bereits jetzt so, dass der gemeine Autofahrer auf den städtischen Straßen davon profitiert, dass genügend andere den ÖPNV nutzen und die Straßen nicht noch mehr verstopfen. Und die ganz persönliche Pro/Con-Abwägung (wie im Beitrag oben angerissen) wird sich künftig zwangsläufig stückweise weiter gegen das Autofahren verschieben - einmal weil die Städte voller werden = mehr Autos auf die gleiche Fläche. Und weil verkerspolitich daran gedreht wird: Parkraumbewirtschaftung, Umverteilung des Straßenraums (weniger Fahrspuren, weniger Parkplätze direkt am Straßenrand) usw. - dass es nicht ganz ohne (individuellen) Verkehr auch in den (Innen)Städten gehen wird, dürfte übrigens auch den allermeisten klar sein. Ohne Verschiebung der Anteile im Modal Split ist aber trotzdem absehbar kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Wer da aus welchen Gründen künftig besser auf andere Verkehrsmittel setzt - das wird noch zu ermitteln sein und hängt auch maßgeblich von den eingesetzten technischen Lösungen ab. Das aber nur als Rand-Gedanken zum angesprochenen Straßen-Teil der "Vekehrswende". Bei dem anderen kommen wir wieder zurück zu unserer Bahn.


    P.S.: Glaubst du wirklich diesem schön gerechneten Statstik-Quatsch, bei dem ein Zug als pünktlich gerechnet wird, wenn er ausfällt? Oder weniger als 6 Minuten verspätet ist? Alles klar. Ich kenne die Statistik der NEB ... und erlebe sie jeden Tag live.

    Glauben kann man in der Kirche, ich interpretiere Statistiken. Das war weiter oben keine rhetorische Frage: da ich eben nicht regelmäßig mit der RB25 unterwegs bin und der VBB keine Details öffentlich parat hat, interessiert es mich wirklich, wie viele Versprätungen und Ausfälle hinter den Zeitungsmeldungen zur NEB stehen. Wenn es da Zahlen rein zur NEB gibt: immer her damit! Ich bin übrigens auch offen für Erklärungen, warum ausgefallene Züge in den Statistiken pünktlich seien und wie eine nicht-schöngerechnete Statistik auszusehen hätte :)


    Hast du eigentlich gelesen, was ich geschrieben habe, was man mit unserer Strecke ABSICHTLICH in den letzten 2 Jahren gemacht hat, um ja jeglichen Mehrverkehr zu vermeiden und zu verhindern??? Deshalb ist bei meiner Frau (und auch bei mir) der Geduldsfaden gerissen.

    Ja, freilich habe ich das gelesen, bevor ich recht ausführlich darauf eingegangen bin;) Ich könnte mir wie Thomas auch vorstellen, dass es bei der Sanierung der Strecke nach Werneuchen gar nicht darum ging, jemanden persönlich zu ärgern... Na gut, ich habe nochmal ein bisschen nachgeschlagen, damit wir uns die RB25 nochmal genauer anschauen können:

    • weil ich das '91er-Kursbuch zufällig greifbar hatte - Fahrzeiten-Stichprobe: heute 19min, 1991 waren es 23min. Anzahl der Zugpaare ist vergleichbar.
    • die Strecke wurde kürzlich saniert: ursprünglich war angedacht, auf Zugleitbetrieb umzustellen. Stattdessen wurde doch ein ESTW errichtet und es wird weiter nach Ril408 gefahren (vgl. DB Netz & ISB). Die Bahnsteige wurden möglichst barrierefrei neu errichtet. Dabei hat man in Blumberg auf den bisher vorhandenen zweiten Bahnsteig offenbar verzichtet, der für eine Verdichtung zum 30er-Takt aber nötig wäre (vgl. IGEB-Zeitschrift "Signal" und aktuelles Luftbild). Letzteres ist vermutlich auch der Fakt, der dich so aufregt? Geht leider explizit aus keinem der Beiträge hervor.
    • im "Deutschlandtakt", der als bundesweite Planungsgrundlage für Jahrzehnte dienen soll, ist der 30er-Takt vorgemerkt samt Zugkreuzungen in Blumberg (Detailkarte hier)
    • der Landesnahverkehrsplan als rechtliche Grundlage der Planung sagt zum 30min-Takt: ist zu Ende 2022 zu "prüfen", empfiehlt stattdessen aber größere Fahrzeuge.
    • wer auch immer die Taktverdichtung "versprochen" hat, kann das aktuell gar nicht halten, weil es sich nirgendwo in dieser Konsequenz verschriftlicht wurde. Optional ist sie aber in allen Planungsdokumenten enthalten.
    • der aktuell fehlende zweite Bahnsteig in Blumberg ist auch den Beteiligten von vornherein klar gewesen. Vorgesehen war für eine evtl. spätere Taktverdichtung eine "Tandem-Lösung" mit einem Bahnsteig für zwei Züge. Leider sind die Zeitungsleute nicht so bahnaffin, dass aus der Beschreibung der Plan zweifelsfrei ersichtlich würde. Ich gehe aber davon aus, dass man eine Lösung wie in Groß Schwaß an der Strecke Rostock-Wismar ausgedacht hatte. Dafür hätte dann die westliche Weiche in den Bahnsteigbereich verrückt werden müssen - beim damals vorgesehenen Zugleitbetrieb eine vergleichsweise einfache Maßnahme. Nun steht das ESTW, da geht man eher ungern nochmal an die Gleise und Signaltechnik - und so weist Wiki (leider ohne Quellenangabe) aus, dass nunmehr der zweite Bahnsteig eine Option wäre. So oder so: der abgebrochene zweite Bahnsteig in Blumberg war mit seiner Höhe von 26cm alles andere als barrierefrei und wäre vermutlich ohnehin neu zu errichten gewesen. Ja, das erfordert bei der aktuellen Situation nochmal einen nachträglichen Bau - dass frühere Planungen sogar in Brandenburg korrigierbar sind, zeigt sich aber zwischen Lübbenau und Cottbus. Ich hätte dagegen eher Sorge, ob in Blumberg später ein zweiter Außenbahnsteig folgen würde, welcher der Einfachkeit halber nur über den BÜ Birkholzer Str. angebunden wird und die Wege so richtig lang macht.

    Ansonsten noch ein bisschen Zukunftsmusik:

    • die NEB hat zum Jahresende 2020 vier weitere Talent-Dreiteiler angemietet. Aus Fahrgastsicht spät, aber immerhin. Durchhalten ist da wohl diesen Sommer die Parole.
    • sehr bald dürften die Ausscheibungsunterlagen für den Weiterbetrieb ab Dez. 2024 verfügbar werden. Vorgesehen sind dort alternative Antriebe - je nach Fahrzeugwahl ermöglichen die elektrischen Antriebe vielleicht, die Fahrzeiten noch ein wenig zu straffen.
    • Ansonsten wurde in den letzten Wochen eine weitere Erhöhung der Regionalisierungsmittel beschlossen - zusätzlich zur bereits neuen Organisation von 2016. Bis zu 300 Mio. mehr für den Betrieb pro Jahr - nach dem Kieler Schlüssel dürften das für Brandenburg 15-20 Mio/Jahr bedeuten (wobei nicht komplett verrechenbar, aber das ist eine andere Geschichte, die hier zu weit führt..). Wäre das nicht Anlass, um die Forderung nach dem 30er Takt auf der RB25 öffentlich zu erneuern? Mit einem Landes-Zuschuss von 10€/Zugkm ergeben sich bei 18 zusätzlichen, werktäglichen Zugpaaren grob über den Daumen gepeilt ca. 250'000 Zugkm, also ein Bedarf von ca. 2,5 Mio. € zusätzlich. Also vielleicht gar nicht so unrealistisch?!

    Sieht doch perspektivisch also gar nicht sooo schlecht aus für die RB25. Das mag der verspätungsgebeutelte Pendler für den Moment anders sehen - aber die Messen sind noch nicht gesungen, eine Taktverdichtung grundsätzlich weiter möglich und man darf begründet auf eine bessere Betriebsqualität im nächsten Jahr hoffen.



    Zusammenfassend: ich verurteile niemanden, der sich fürs Auto entscheidet - aber sich à la "früher war alles besser" vom Geschehen abzuwenden und absehbar doch weiter darüber aufzuregen, dass es nicht besser wird - das erscheint mir fragwürdig. Unabhängig davon, was wirklich besser war: "Früher" gibt's nicht mehr und "früher" kommt auch so nicht wieder. Was man jetzt tun kann, ist auf die aktuelle Situation aufzusetzen, egal wie die grad sein mag. Die Voraussetzungen, auf der Schiene mehr bewegen zu können werden gerade durchaus geschaffen. Politisches Gehör und Geld gibt's dafür in nächster Zeit jedenfalls so viel wie Jahrzehnte nicht mehr. Das ist die Situation, die man nutzen kann. Und an der sich jeder bei Bedarf ein Stück weit einbringen kann. Oder man lässt es halt bleiben, dann aber bitte auch hinterher nicht darüber beschweren, was andere aus der Situation gemacht haben.


    Viele Grüße,

    Benjamin

    Hallo zusammen,


    das ist ein sehr spannendes Thema, vielleicht bekommen wir die Stolberg-themenfremden Beiträge in einen eigenen Faden ausgelagert.

    Ich muss Dir Recht geben, die Brandenburger Verkehrspolitik ist ein absolutes Armutszeugnis für das Land. Ich glaube MeckPomm ist dann noch einen Ticken schlechter, aber eigentlich sind in allen NBLs wenig positive Entwicklungen in den vergangenen Jahrzehnten zu verzeichnen.

    Zur Vergegenwärtlichung: in McPomm werden SPNV-Halte gegeneinander ausgespielt (Minister Pegel: „Nur wenn ein anderer Bahnhof aussteigt.“) und Busbetreiber haben die Chance, Extra-Landesmittel vom Aufgabenträger zu erhalten, wenn SPNV-Leistungen gestrichen werden. Ich hoffe doch schwer, dass wir in Brandenburg von solchen Verhältnissen noch mehr als "einen Ticken" entfernt sind ;)


    hätte man aber damals schon auf der InnoTrans wissen müssen, was man einkauft. Aber wenn es nix kosten soll...….

    Da bin ich mir nicht ganz so sicher ...wenn man bedenkt, wie vergleichsweise störungsfrei die PESA-Kisten scheinbar bei unseren Nachbarn schon zu diesem Zeitpunkt liefen, dann bleibt genau die Frage in meinen Augen eher offen. Jedenfalls wäre ich nicht scharf drauf gewesen, mit der NEB bei dieser undankbaren Entscheidungsfindung tauschen zu wollen. Welche anderen Diesel-Triebwagen wären inkl. möglicher Zulassung für Deutschland und Polen im Angebot gewesen? Die unverhohlenen Aussagen vom Herrn Bröcker, die man zu den LINKs mittlerweile öffentlich hörte, lassen jedenfalls einiges erahnen.


    meine Familie lebt seit jeher ohne Auto. Aus Überzeugung und weil es möglich war. Nun hat es dieser Staat aber geschafft, daß meine Frau die Schnauze voll hat und sich für die Fahrschule angemeldet hat. Warum? Weil es immer beschissener wird, statt besser.

    Toralf, in den Zeilen schwingt jede Menge Frust mit. Auch wenn der vermutlich gerechtfertigt ist, würde ich trotzdem an dieser Stelle gern kritisch nachfragen:

    • wenn der Alltag bislang grundsätzlich mit der RB25 zu bewältigen ist - dann sind die Tiefensee-Reaktivierung, gleichbleibende Fahrzeiten und der 30min-Takt sicher ausbleibende Verbesserungen und gehören angeprangert - die persönliche Situation wird doch aber dadurch nicht "beschissener"?!
    • davon unabhängig: ja, es haben alle(!) EVU ein Qualitätsproblem, auch das große Rote. Da sind sicher genügend Punkte hausgemacht, der allgemeine Personalmangel ist wohl ein übergreifender Punkt (wozu ich den Ansatz in Baden Würrtemberg eines Landes-Reserve-Pools übrigens eine spannende Idee finde - aber das nur am Rande). Insofern: ja, Ausfälle und Verspätungen nerven. Gerade bei einem Stundentakt, falls man bis hinter Ahrensfelde muss, wo im Falle des Falles schnelle Alternativen fehlen. Der letzte VBB-Qualitätsbericht weist für 2018/19 eine Zuverlässigkeit der Regio-Linien um 99% aus (leider im jeweiligen Monatsbericht nicht aufgeteilt für Netze/Linien). Aber auch wenn die Ausfälle nicht auf alle Linien gleichverteilt sind (und der Presse nach die NEB in den letzten Monaten sicher hervorstechen wird), bleibt die Frage: wie oft trifft es einen auf der RB25 ganz praktisch, dass ein Zug ausfällt? Wie oft kommt man wie viel zu spät zu Hause/auf Arbeit an?

    Übrigens - aus der anderen Perspektive: TomTom hat kürzlich eine recht interessant erfasste Stau-Statistik, u.a. für Berlin im Jahr 2019 veröffentlicht. Daraus einige Aussagen:

    • im Berufsverkehr dauert eine Autofahrt durch Berlin im Schnitt über 15min bzw. mehr als die Hälfte der staulosen Fahrzeit länger
    • auf den ganzen Tag bezogen muss man jederzeit im Schnitt 1/3 mehr Fahrzeit als im Falle leerer Straßen einplanen, d.h. bei 45min Fahrzeit mit dem Auto über freie Straßen dauert die Fahrt praktisch 1 Stunde.

    Und zwar immer. Jeden Tag. Ob dagegen die NEB so "chaotisch" ist, dass diese Aussichten plus Kosten eines eigenen Kfz im Vergleich wirklich attraktiv erscheinen?! Das beantwortet am Ende jeder für sich, ich habe da allerdings so meine Zweifel.


    UND DAS SOLL DIE VERKEHRSWENDE SEIN ???

    Provokant formuliert: falls bei einer durchschnittlichen VBB-Zuverlässigkeit von 99% im SPNV wirklich frustriert aufs Auto umgestiegen wird, dann bekommt meine Stirn in Bezug auf eine "Verkehrswende" Falten.


    Oder etwas konstruktiver: Wir sind uns vermutlich einig, dass das, was als "Verkehrswende" propagiert wird, ein Prozess ist, der gerade erst angeschoben wird. Daraus folgt aber auch: der kann noch reichlich gestaltet werden. Und zwar von allen Seiten! Ich möchte an dieser Stelle Thomas gern beipflichten - auch wenn es zuletzt vom VBB mal gar keine Antwort gab (was man sich dort eigentlich kaum leisten kann), bitte nicht aufhören, den Finger auf die eine oder andere Art und Weise in die Wunde zu legen! Genau solche unbequemen Dauer-Themen dürfen (ja: müssen) in ausreichender Häufigkeit auf den richtigen Schreibtischen landen.

    • unbedingt beim VBB/MIL weiter meckern, evtl. auch mal beim EVU nachhaken
    • eine persönliche Verspätungsstatistik der Pendel-Route kann für solche Schreiben eine sehr gute Datengrundlage sein und erlaubt unumstößliche Aussagen; das verleiht den persönlichen Eingaben Gewicht.
    • falls von anderswo nur Textbaustein-Antworten kommen oder gar nichts: dann kann man so eine Statistik auch mal der (Lokal)Presse zuspielen.
    • aber auch andere Interessenverbänden nehmen solche Zahlen möglicherweise gern an. Man kann auch über weiteres Engagement in den vielen Verbände den Finger immer wieder in die Wunde legen und Druck aufbauen - derer gibt es im VBB-Einzugsgebiet neben den deutschlandweit agierenden Vertretern mehrfach, so z.B. den IGEB oder das neu gegründete "Bündnis Schiene Berlin-Brandenburg".
    • auch Fahrgastsprechtage & ähnliche Verabstaltungen bieten eine Plattform, gehört zu werden.
    • wenn Jahresfahrpläne vorab veröffentlicht werden und Fahrgastrückmeldungen erfragt werden: mitmachen. Auch falls der persönliche Pendelzug dort drinsteht, aber regelmäßig überfüllt ist - einen längeren Zug fordern.
    • ...

    Ich will Schlechtleistungen im konkreten Fall hier nicht verharmlosen. Aber es ist schon so, dass trotz genügend offener Baustellen der Ruf unserer Bahnen schlechter ist als deren Leistung. An den Baustellen ist ohne Frage zu arbeiten - Möglichkeiten dafür hat jedermann.


    Viele Grüße von einem, der auch freiwillig ohne eigenes Auto durchs Leben kommt.

    Benjamin

    Hallo zusammen,

    du meinst sicherlich http://www.saechsische-schmalspurfahrzeuge.de. Diese Seite vermisse ich auch schmerzlich...

    kleiner Hinweis am Rande: die "Wayback Machine" versteht sich als Internet-Archiv und hat auch für http://www.saechsische-schmalspurfahrzeuge.de einige Seitenzustände zu verschiedenen Zeitpunkten ("Snapshots") gespeichert - einfach mal die Seiten-URL unter http://web.archive.org/ eingeben ;). Auch wenn mit der automatischen Archivierung nicht immer alle Seiten erfasst wurden und mit Bildern unterlegte Links etwas nackig erscheinen (ggf. mal verschiedene Speicher-Zeitpunkte probieren..), lassen sich doch zahlreiche Inhalte nochmals abrufen.


    Viele Grüße,

    Benjamin

    Guten Abend zusammen,


    zunächst: eindrucksvolle Aufnahmen, danke fürs Zeigen!

    Den Aufnahmemonat sollte man sicher herausfinden können, es braucht ja nur ein datiertes Vergleichsbild der anderen IV K mit der Nummer an der Rauchkammer als Kreideanschrift.

    Das könnte eine kleine Schnitzeljagd werden: Loknummern-Kuriositäten scheint es auf der WJ-Linie mehrfach gegeben zu haben. So waren zeitweise zwei als 99 1561 beschriftete Maschinen in Wolkenstein und mindestens die 1568 und die 1606 waren mit fehlendem Rauchkammerlokschild auf der Strecke unterwegs. Ich meine auf obigem Bild "99 568" als Kreideanschrift zu entziffern. In diesem DSO-Beitrag gab es mal Bilder der (vorne) unbeschilderten 99 1568 im Mai '84 zu sehen - auf denen sind Reste der Kreideanschrift noch ganz schwach erkennbar. Zudem ist die Maschine im Juli '84 mit neuem Lokschild in recht provisorischer Optik abgelichtet worden (Foto im Petrak-Buch). Mein Tipp ginge auf Grund des Wetters deshalb gen Winter '83/'84.


    Viele Grüße,

    Benjamin