Beiträge von Reiner


    Nein das ist nicht der Grund. Die Lokomotiven, welche damals dort Eingesetzt waren, wurden nicht über das Kipprost nach unten entschlackt da diese kein Kipprost hatten und haben. Ausgeschlackt wurde mit der Ausschlackschaufel über die Feuertür und dem Führerstand durch die Tür nach außen. Somit war die Weiche nicht unmittelbar davon betroffen. Neubauloks mit Kipprost hatten eine größere Reichweite und schlackten dementsprechend an anderen Lokbehandlungsanlagen aus.

    Mit nur einer V-Lok mit brauchbaren Heizkessel das wird wohl auch im Sommer so manches mal ungeheizt in die Hose gehen. Auch im Sommer gibt es hin und wieder Tage wo hoch oben im Harz die Zugheizung gebraucht wird. Und wehe die eine Lok (861) fällt dann aus. Dann ist frieren angesagt. Ansonsten teile ich den Beitrag wo für bei Dieselbespannung weniger Fahrgeld genommen werden sollte. Auch fallen da ja weniger Personalkosten an da ja der Beimann oder Heizer nicht dabei ist. Bei weiteren Lokausfällen wird es dann vermutlich auch zu Zugausfällen kommen.

    War falsch zitiert Entschuldigung.

    Hallo, Dagvuchel,


    hast du eigentlich schon mal versucht, dir das Thema von der HSB bzw. dem Traditionsverein erklären zu lassen? Hier werden wir deinen Wissensdurst (!) wohl nicht stillen können.


    VG Bernd.

    Wer soll denn bei der HSB davon noch etwas wissen? Die sind doch altersmäßig alle viel zu jung um darüber eigenes Wissen zu besitzen.

    Und welchen Traditionsverein meinst du? So etwas gibt es meines Wissens nicht. Und wenn doch dann sind die auch alle viel zu Jung.

    Wo man noch Wissen abgreifen kann sind die Senioren und dieser Weg wurde hier beschritten so lange wie das noch möglich ist. Wenn ich mir Bauer seine Publikationen und Bücher anschaue kriege ich das kalte Grausen über so viele falsche fachliche Erkenntnisse. Ebenso bei Endisch der alles falsche von Bauer übernimmt weil Bauer hier als Halbgott betrachtet wird. Der ist aber auch erst als ehemaliger Fahrplansachbearbeiter der Rbd Magdeburg zur HSB gelangt und hat keine eigenen Erlebnisse und die welche er aus Unterlagen recherchiert sind schlichtweg schlecht oder falsch recherchiert. Aber glaub nur was alles reißerisch falsch veröffentlich wird.


    Ansonsten ist dieses Thema für mich hier jetzt beendet, noch dazu das keine anderen Ergebnisse mehr erwartet werden können.

    Nun noch die Extrawurst für den Dagvuchel,

    es war eine Längere Kette, ca. 5-10 Meter, mit dem vom Nachbargleis aus schläg gezogen wurde. Beim Aufbocken wurden so die aufgebockten Wagen aus der Rollbockgrube herausgezogen bis sie so weit draußen waren das von der Schmalspurseite mit dem Ord Wagen die aufgebockten Rollböcke aus der Rollbockgrube herausgefahren werden konnten. Beim abbocken dan umgekehrt. Für ein Seil war das zu gefährlich, wenn das reißt und jemanden trifft ist der Kopp ab, aber auch möglich. Bei der Museumsbahn Bruchhausen Vilsen gibt es dazu ein Video zu sehen. Mußt du mal bei You Toube suchen.

    Heute kann ich nun mit einer Lösung der Pufferausschnitte aufwarten.

    Ich war also heute beim Rentnertreffen in Schierke und habe das Thema mal auf die Tagesordnung gesetzt.

    Früher zu Privatbahnzeiten gab es noch nicht solch Ausgeprägte Sicherheitsvorschrifften.

    Da man im Dreischienenbetrieb ja nur ein Tfz zur Verfügung hatte, hat man sich mit Schrägzügen mittels Ketten vom Nachbargleis aus beim Aufbocken geholfen. Die Kette wurde in den Normalspurzughaken des Ord eingehangen und die Wagen wurden Von der Lok im Nachbargleis mit der Kette gezogen. Damit die Kette einen besseren Halt an den runden Puffertellern hatte hat man diese mit den Aussparungen versehen.

    Bin heute bei super Frühlingswetter mal nach Wernigerode geradelt und hab unter anderen mal die Ord mit ihren verunstalteten Puffen geknipst.
    Die große ecke fehlt an dem derzeitigen 92 und eine kleine Abflachung an den 91.
    Diese Aussparungen sind scheinbar ausgebrannt und einigermaßen glatt geschliffen.