Beiträge von Fahrkartensammler

    Theoretisch schon, aber dann müsste die Straßenbahn einen Doppelstromabnehmer wie die die O-Busse haben.

    Hallo,


    eine gemeinsame Nutzung der Fahrleitung durch Straßenbahn und Obus hat es gegeben. Aus eigener Anschauung kenne ich eine solche Lösung aus Mainz. Die Straßenbahn nutzte den in Mainz gebräuchlichen Scherenstromabnehmer. Der zweite Fahrdraht für den Obus war so weit seitlich montiert, dass der Scherenstromabnehmer der Straßenbahn ihn nicht berührte.


    Grundvoraussetzung für eine solche Lösung ist, dass die Straßenbahnfahrleitung für die Verwendung eines Stangenstromabnehmers geeignet ist.


    Für Fahrten von und zum Depot hat es auch andere Lösungen gegeben. Eine Variante war, dass eine Stange des Obus die Fahrleitung der Straßenbahn nutze. Hinten am Obus wurde eine Kette angebracht, welche auf einer Schiene entlang schliff. In den achtziger Jahren konnte ich in Brüssel an einer Veranstaltung teilnehmen, wo auf solche Weise ein Obus aus dem Museumsbestand zum Einsatz kam.


    In Erfurt hatte man für den Weg von und zum Depot in der Mitte zwischen den beiden Straßenbahnfahrdrähten einen zusätzlichen Draht angebracht. Hierüber wurde in einem Beitrag im Historischen Forum von DSO berichtet, siehe https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,4000253


    Gruß


    Fahrkartensammler

    Hallo zusammen,
    ...
    Nachtrag: Wegen der Bezeichnung „Prototyp“ schließe ich auf eine neue Baureihe, oder bleibt er ein Einzelstück?

    Hallo,


    in der Mitteilung der Borkumer Kleinbahn steht, dass der neue Wagen als Werkstattreserve dienen und die im Bestand befindlichen Reisezugwagen für deren Revisionszeit ersetzen soll. Das verstehe ich so, dass keine weiteren neuen Wagen beschafft werden sollen. Jedoch soll er als Prototyp für die erforderliche Anpassung der vorhandenen Wagen der Bauart „Bautzen“ an die geänderten Vorschriften im Bereich Brandschutz und Sicherheitstechnik dienen.


    Gruß


    Fahrkartensammler

    Hallo,


    zur Strecke nach Hessisch Lichtenau las ich schon vor einiger Zeit, dass dort kein Güterverkehr mehr bestehe und man eine Umkonzessionierung nach BOStrab plane. Leider habe ich keine Information, wie der aktuelle Stand ist.


    Gruß


    Fahrkartensammler

    Hallo,


    eine besondere Situation gibt es im Gemmenicher Tunnel, welcher dem Güterverkehr zwischen Deutschland und Belgien dient. Die Strecke von Aachen West nach Montzen ist zweigleisig. Um Zügen mit Lagemaßüberschreitung die Fahrt durch den Tunnel zu ermöglichen, wurde ein drittes Gleis in der Tunnelmitte verlegt. Eine recht umfangreiche Darstellung findet man unter http://eisenbahntunnel-portal.de.


    Gruß


    Fahrkartensammler

    Hallo Holger,


    kannst Du sagen, ob es an der Schleuse zum Umsetzen einen Rangierer gegeben hat? Da die Gleise dort Gefälle haben, wäre ein Umsetzen ohne Rangierer ziemlich stressig. Auch fände ich es widersinnig, an der ebenen Endstelle Rahnsdorf einen Rangierer zu haben, an der Schleuse hingegen nicht.


    Gruß


    Fahrkartensammler

    Hallo,


    nach den Angaben bei http://www.tram-info.de/wagenp/woltersdorf.php sind noch die zwei Gotha-Beiwagen Nr 89 und 90 als Reserve vorhanden. Weiterhin gibt es noch die beiden historischen Beiwagen 22 und 24. Nach Auskunft eines Mitarbeiters hat die Aufgabe des planmäßigen Beiwagenbetriebs zu einer Einsparung von 2,5 Stellen geführt.

    Ich möchte noch anmerken, dass ich nicht ausschließen kann, dass in der Frühzeit der Woltersdorfer Straßenbahn planmäßig mit Beiwagen bis zur Schleuse gefahren wurde. In folgendem Punkt muss ich mich korrigieren: Wie ich gerade gesehen habe, wurde nach den Angaben im Band 5 vom Straßenbahn – Archiv aus dem transpress Verlag zu Anfang im 30-Minuten-Takt gefahren.


    Gruß


    Fahrkartensammler

    Aber irgendwann wurden die Spitzenverkehrszeiten mit einem 10 min-Takt auf dem ehemaligen Beiwagenabschnitt beglückt, damit waren die plm. Beiwageneinsätze meines Wissens nach vorbei.

    Hallo,


    das ist so nicht ganz richtig. Von Anfang an hatte die Woltersdorfer Straßenbahn zwei Ausweichen. Von beiden wurden oben Aufnahmen gezeigt. Der Fahrplan war so ausgelegt, dass planmäßig in beiden Ausweichen gekreuzt wurde. Ein vollständiger Umlauf dauerte 60 Minuten und erforderte 3 Fahrzeuge. Bei Beiwageneinsatz wurden diese am Thälmannplatz dem Tw in Richtung Rahnsdorf übergeben. Die Fahrplangestaltung ließ genug Zeit für das Umsetzen in Rahnsdorf. Dort war nach Aufgabe des Schaffnerbetriebs für das Rangieren ein extra Mitarbeiter stationiert. Durch die Lage der Ausweichen waren auch dann drei Fahrzeuge für einen 20-Minutentakt erforderlich, wenn keine Beiwagen zum Einsatz kamen. Die reine Fahrzeit für die gesamte Strecke beträgt nur 16 Minuten Richtung Schleuse und 17 Minuten Richtung Rahnsdorf, wenn keine Zeit für den Beiwagentausch am Thälmannplatz benötigt wird. Um Personalkosten zu sparen, hat man am Berliner Platz eine zusätzliche Ausweiche gebaut. Somit sind für die Bedienung der gesamten Strecke nur noch zwei Tw erforderlich. Die zusätzlichen Fahrten durch einen dritten Tw im 10-Minuten-Takt erfolgen nur zwischen Rahnsdorf und Berliner Platz, also nicht auf dem gesamten früheren Beiwagenabschnitt. Beiwagen kommen nur noch bei Sonderveranstaltungen zum Einsatz. Dann gilt jeweils ein Sonderfahrplan.


    Gruß


    Fahrkartensammler