Beiträge von Stromabnehmer

    Hallo,


    ich denke, daß die Diskussion hier ein wenig durcheinander geht. Fakt ist eines, eine V36K (André ist die Schreibweise richtig?) im Nachbau würde nie in den täglichen Plandienst kommen. Ein Nachbauprojekt als Attraktion würde ich befürworten, wie VK und Reko VIK oder die Wiederinbetriebnahme der 99 4532. Sicher würde sie durchgereicht werden von Zittau bis Schönheide wie von Jöhstadt bis Oschatz. Ich würde auch in einem von diesen Loks gezogenen Zug mitreisen und mich zum Fotos machen an die Strecke stellen...


    Aber mit einer Nachbauidee geht es schon los und da ist das Forum keine Plattform das zu klären, es kann lediglich dazu dienen einige Stimmen zu hören. Der Nachbau der IK war ja schon fast "ein staatspolitischer Akt Sachsens", der nicht so leicht zu wiederholen ist, mit einer Diesellok, die in ihrer Zeit ein Reinfall war, schon gar nicht.


    Kommen wir an dieser Stelle dazu, wo es darum geht, diesen Reinfall der damaligen Prototypen im Nachbau so auszuführen, dass eine funktionsfähige, zugelassene Lok auf die Gleise kommt. Das setzt ein umfangreiches Zusammenstellen der vorhandenen Unterlagen vom Bau und der Erprobung voraus, um herauszufinden an welchen Stellen welche Veränderungen, die auch noch zulassungsfähig sein müssen, vorgenommen werden müssen. Wenn man die Ergebnisse von damals mit ein paar in die Literatur eingegangenen Schlagworte zusammenfasst, kommt man auch "zu schwer" , "zu schwach" und "vieles schwer zugänglich". Schon diese Punkte geben Aufgaben auf, deren Lösung eine Sisyphusarbeit sind, denn wo kann man mit anderen Werkstoffen Gewicht einsparen ohne die Gewichtsverteilung die auf dem Gleis rauskommt so zu verändern, daß das Verhältnis noch stimmt? Was bedeutet der Einbau von stärkeren Motoren auf den weiteren Kraftfluss bis zur Schiene? Sind die dort zu planenden Veränderungen noch in dem Rahmen, dass man von einem Nachbau sprechen kann? So kann man die Fragen fortsetzen, je länger man über das Thema nachdenkt.


    Ich gehe davon aus, dass das Eingangsposting nur dazu diente, die Interessenlage des Forums abzufragen, ohne weiter ins Detail zu gehen. Irgendwann mal was auszusprechen, was vielleicht viele andere auch denken, ist ja nicht verwerflich.


    Zu den anderen Themen, was die Rahmen der Neubauloks betrifft steht genug in den Büchern. Das Werk Meiningen wird sicher eine Zukunft haben, die nicht unbedingt unter dem Dach des DB Konzerns sein muss, ist auch ein anderes Thema.


    Soweit :wink:

    Hallo,


    auch griechische Schiffsfreunde beobachten die Vorgänge sehr genau:
    http://www.nautilia.gr/forum/s…-Sunny-Salam-2-Trelleborg


    Herauslesen konnte ich lediglich, dass
    a) mal irgendwelche Schweißarbeiten im Schiff stattfanden
    b) sich die Firma Spanopoulou u.a. auch mit der Versteigerung von Schiffen beschäftigt. Dabei gingen auch Schiffe schon an "Verwerter", wenn sie die Höchstbietenden waren.


    Auch hier nur Spekulation:
    http://www.ellinikiaktoploia.net/articles/news/
    http://www.shipfriends.gr/foru…c/5535-sunny-imo-7925297/
    Im letzteren stand auch nur "ins Land der grünen Sonne", was Iran bedeuten dürfte.


    Halten wirs im Auge!


    :wink:

    Hallo,


    auf Salamina gibt es zwei Schiffswerften, wo ich auf die Erstere tippe:


    http://www.salamis-shipyards.gr/


    http://www.spanopoulos-group.c…ies/shipyard-repairs.html


    Bei Salamins Shipyards kann man es Schiffe zu bauen, wie hier die "Artemis" von 1997:

    Hier beim Anlegen von Sikinos.


    Es wird weiter gehen! Vielleicht geht es nach diesem Fahrplan:

    (Hafenbüro von Santorini)


    ...oder diesem, wie auf Folgeandros angeschlagen?


    Vielleicht auch ganz woanders...


    :wink: Stromabnehmer

    Hallo Achim,


    man spart die Hafengebühr. Ich denke, daß sie bald in eine der Werften zum Anpassen/ Umbau einrückt. Das wurde bei den anderen Eisenbahnfährschiffen, wie bei der alten "SASSNITZ"/ "Silver Paloma" auch so gemacht. Ich hoffe, ich irre mich aufgrund meiner Rückschlüsse und Erfahrungen nicht...


    :wink:Stromabnehmer


    PS 1: Bei Wikiblödia stand, dass bei der SASSNITZ die Gleise entfernt wurden, 1992/93 waren sie noch drin...


    PS 2: Auch wenn wir uns weit vom Urthema entfernen, macht das nichts, denn die Eisenbahnfährschiffe gehören, wie die Bimmelbahn zu Rügen. Und der Verbleib der Schiffe ist ebenfalls wichtig!


    Hallo Achim,


    mach Dir mit Piräus keine Sorgen, dort ist keine Abwrakwerft im Sinne von den üblichen Verdächtigen. Links vom Fährhafen kommt der Containerhafen, der jetzt den Chinesen gehört, dann kommen alle möglichen "Kleinwerftbetriebe". Das ganze Areal endet dort, wo der "Latsch" nach Salamina abfährt.
    Auch wenn in den Werften mal hier und da was Schrottiges herumsteht, hat das nichts mit einem Verschrottungsbetrieb zu tun. Mal geht so ein Betrieb pleite, ein anderer macht weiter, mal bringt jemand seinen Kahn her, dann hat er kein Geld oder verschwindet, dann bleibt die Kiste eben erstmal stehen. Das erstmal kann auch 10 oder 20 Jahre dauern.


    Rechts herum geht es in Piräus in den berühmten "Tourkolimano", dem antiken Hafen der Stadt. Da ist das Wasser viel zu flach, das richtig große Schiffe reinkönnen.


    Die Schiffswraks vor Elefsina, die man auch von den Züge der "Pelly" sehen konnte, stehen wohl auch noch und sind auch solche Pleitekisten.


    Schaut man in die "Testamente" nicht mehr lebender Fährschiffe, die in Griechenland Dienst taten, stellt man fest, dass das Ende fast nie in Griechenland war, sondern die Schiffe gingen auch zu Verschrotten weg.


    Ich tippe auf einen Verbleib der Trelleborg in Griechenland. Warum soll man auf dem Weg zum Ende einen der teuersten Häfen Griechenlands, was die Hafengebühren betrifft, ansteuern? Da gäbe es einige Alternativen!


    Wenn sie dann noch zwischen Rafina und Mykonos über Andros - Tino - Syros fahren dürfte. Die Linie ist mit der "Athina", der "Penelope" und der "Artemis" so eine alte Liebe von mir...


    Grüße :wink: Euer Stromabnehmer