Beiträge von KlausM

    Hallo,


    und was hat jetzt der Umbau der Roco-"Waldbahn"-Spielzeugeisenbahn auf 6,5mm mit der ALKB und deren Bahnhof in Lassan zu tun?


    Bitte eröffnet doch dafür an geeigneter Stelle einen eigenen Fred und versaut nicht diesen hier!


    Danke und schöne Grüße

    Klaus-Matthias

    Hallo und guten Abend,


    um das mit den Luftbildern richtig zu stellen:

    die Luftbilder, die mir zur Verfügung standen, waren von 1953, 1991 und ziemlich aktuell (Google Earth). Die ALKB-Gleise waren natürlich auf keinem der Bilder zu erkennen, da schon lange abgebaut. Die Luftbilder von 1953 sind so gering auflösend, dass man einzelne Schmalspurgleise auch so gut wie nicht erkennen kann, wie ich leider bei dem Versuch, die tatsächlichen Gleispläne der KKP zu ermitteln, feststellen musste.

    Die Luftbilder verwendete ich nur, um den Standort der Gebäude und die Lage von Straßen, dem Bahnhofs-, Anschlußgleis- sowie Streckengleisplanum einigermaßen maßstäblich zu zeichnen. Unter Auswertung der zur Verfügung stehenden historischen Fotos (Lage der Weichen in Bezug zu den Hochbauten) konnte ich dahinein dann den Gleisplan zeichnen, wie er in einer unmaßstäblichen Skizze im Schmalspurbahnarchiv und im Greifswald-Buch wiedergegeben ist. Nur die Gleisanbindung der Werkstatt konnte ich nicht prüfen, da mir hierzu kein Foto bekannt ist.


    Natürlich erhebe ich für diesen Plan keinesfalls den Anspruch der Fehlerfreiheit. Aber er ist das Beste, was ich mit meinen Mitteln erreichen konnte.


    Und übrigens danke, Holger, für Deine Anerkennung, die ich sehr zu schätzen weiß.


    Gruß

    Klaus-Matthias

    Hallo Thomas,


    das mit der Gleisverbindung zur MPSB ist schon klar, nur hätte sich die MPSB, wenn sie dazu überhaupt bereit gewesen wäre, einen solchen Service teuer bezahlen lassen. Ob die, vorsichtig ausgedrückt, wirtschaftlich schwache ALKB dazu in der Lage gewesen wäre, ist fraglich. Selbst die Mitbenutzung des Anschlussgleises der MPSB zur Zuckerfabrik soll die ALKB durch die fällige Nutzungsgebühr wirtschaftlich belastet haben.


    Von einer von mir gebauten Modellbahn erwarte bitte nicht zu viel, ich bin nicht so ein Meister unseres Faches wie Du. Und diese Anlage wäre auch mein Wiedereinstieg in die aktive Modellbahnerei nach über 40 Jahren! Es ist auch nicht mein Ziel, eine konkrete Vorbildsituation nachzubauen, so wie Du es tust.


    Mein Modellbahnerherz gehört den vorpommerschen Lenz-Bahnen im Allgemeinen und den ehemaligen Rü.K.B. im Besonderen (und nebenbei noch meiner "heimlichen Liebe", der KKP, obwohl oder vielleicht gerade weil sie keine Lenz-Bahn war). Meine Moba soll eine fiktive vorpommersche Lenz-Bahn an der Ostseeküste darstellen, etwaige Ähnlichkeiten zur Rü.K.B. wären alles andere als zufällig! Und da ich bei nicht all zu üppigen Platzverhältnissen die Baugröße 0e in Betracht gezogen habe, brauchte ich einen "lenzigen" Gleisplan für einen kleinen Kopfbahnhof. Im 750mm spurigen Teil des vorpommerschen Lenz-Imperiums gibt es da nicht viele: Altenkirchen - schon so oft gebaut, Göhren - zu lang, Bredenfelde - sollte eigentlich Durchgangsbahnhof werden, Lubmin-Seebad - zu groß und keine Lokbehandlung. Aber der 600mm spurige Bahnhof Lassan hatte alles, was ich mir wünsche - einfache Gleisanlagen, Lokeinsatzstelle und sogar eine Hauptwerkstatt! Natürlich wird der Bahnhof auf meiner Anlage nicht Lassan heißen. Auch die Hochbauten werden nach Vorbildern aus dem 750mm-Bereich entstehen.


    Hallo Daniel,


    danke für die Anerkennung! Das erwähnte Buch ist zum Glück bei mir vorhanden. Daraus habe ich auch den Gleisplan von Lassan und konnte mit Hilfe der ebenfalls in dem Buch veröffentlichten historischen Fotos und Luftaufnahmen von 1953 und 1991 einen einigermaßen maßstäblichen Lageplan erstellen. Leider ist mir kein Foto der Werkstatt aus der Kleinbahnzeit bekannt. So musste ich die Gleisanbindung der Werkstatt aus der Gleisplanskizze ungeprüft übernehmen.


    Noch einen schönen Abend

    Matthias

    Ausflug nach Lassan, Teil 3 und Schluss


    Bild 18: Hier nun ein Blick auf die Gleisseite des Güterschuppens und, links daran angebaut, des Empfangsgebäudes. Leider wurden die Fassaden doch stark verändert. Der Güterschuppen war ein mit Klinkern ausgemauerter Fachwerkbau (siehe Fotos von der Straßenseite, Teil 1), das Empfangsgebäude ein Massivbau aus unverputzten Klinkern. Heute wird das Empfangsgebäude als Wohnhaus genutzt, der zugehörige Teil des ehemaligen Bahnhofsgeländes ist mit Sichtschutzzäunen eingefriedet. Aus diesem Grund und weil ich die Bewohner am Sonntag Nachmittag nicht belästigen wollte, habe ich auch nicht mehr Fotos von diesem Gebäude gemacht. Bei dem kleinen Anbau links am EG handelt es sich wohl um eine PKW-Garage, die erst im Zusammenhang mit der Umnutzung zum Wohnhaus errichtet wurde.



    Bild 19: Auch die beiden nicht aus der Kleinbahnzeit stammenden Anbauten am Güterschuppen noch einmal aus dieser Perspektive.



    Bild 20: Und hier nun auch das Toilettenhäuschen, heute Hühnerstall, von der Gleisseite aus gesehen. Weiter gehen wir nicht, denn dann stehen wir hinter den Garagen (siehe Teil 2).



    Bild 21: Auf dem Weg zurück zur Straße sehen wir uns auch die beiden großen Scheunen hinter dem Bahnhofsgelände an, denn irgendwie gehören sie hier dazu. die erste scheint seit der Kleinbahnzeit unverändert geblieben zu sein.



    Bild 22: Das Gebäude der FFW Lassan wurde keineswegs am ehemaligen Standort der zweiten "Scheune" - so es sich dabei überhaupt um eine solche gehandelt hat – erbaut, wie ich zunächst vermutete. Das alte Gebäude stand viel näher an der heute noch vorhandenen Scheune.



    Bild 23: Zunächst hätte ich es fast übersehen: Eine Informationstafel zur ehemaligen Kleinbahn am Bahnhofsgelände! Das hat mich dann doch sehr angenehm überrascht, dass man in Lassan noch heute an "seine" Kleinbahn denkt und sie für erwähnenswert erachtet! Allerdings ist die getroffene Aussage, dass von den ehemaligen Gebäuden die Werkstatt und das Bahnhofsgebäude erhalten geblieben seien, nicht ganz korrekt. Wie wir jetzt wissen sind alle Gebäude, wenn auch mehr oder weniger verändert, immer noch vorhanden. (Als Baujahr der Werkstatt wird hier 1929 genannt, in der Literatur findet man die Jahreszahl 1934.)



    Bild 24: Zum Abschluss noch einmal der ziemlich maßstäbliche Lageplan (nach Luftbild gezeichnet) mit eingezeichneten Fotostandorten nebst Blickrichtung und Bild-Nummer zur besseren Übersicht.

    Damit ist unser kleiner Ausflug zum ehemaligen Bahnhof Lassan zu Ende. Ich hoffe es hat gefallen und danke für die Aufmerksamkeit!

    Freundliche Grüße
    Matthias


    Edit: Stilfehler verbessert

    Ausflug nach Lassan, Teil 2



    Bild 9: In Richtung Stadt hinter dem Toilettenhäuschen folgte die Ladestraße. Der Bereich des Ladegleises ist heute mit dieser Garagenreihe bebaut.



    Bild 10: Neben der ehemaligen Ladestraße fällt diese "Allee" ins Auge. War das einstmals der Fußweg von der Stadt zum Bahnhof?



    Bild 11: Auf dem Rückweg zu unserem Ausgangspunkt kommen wir wieder an der Hauptwerkstatt vorbei. Die schmucken Rolltore gab es zur Kleinbahnzeit allerdings noch nicht. Vor einiger Zeit waren noch die Torangeln ungenutzt vorhanden. Auch ob das Gebäude von Anfang an verputzt oder ein Klinkerbau war, ist mir nicht bekannt. Das gleichfarbige Pultdachhäuschen war tatsächlich mal der Lokschuppen! Heute anscheinend als Büro- oder Sozialgebäude genutzt, ist sein ursprüngliches Aussehen auf Fotos aus dem Jahr 1970 noch unverändert. Obwohl eingleisig, fanden darin zwei der hübschen kleinen Dreikuppler hintereinander Platz.



    Bild 12: Jetzt sind wir um die Werkstatt herumgegangen und schauen von der Bahnhofseinfahrt her auf das Gelände. Links wieder der ehemalige Lokschuppen, ganz rechts am Rand die Hausecke der Werkstatt. Hier führten zwei parallele Gleise hindurch.



    Bild 13: Die gleisseitige Längswand der Werkstatt. Offensichtlich hatten die Fenster zumindest auf dieser Seite ursprünglich Segmentbögen.



    Bild 14: Und dann das! Eine Kleinbahnschiene! Wo mag die wohl her stammen, auf dem Gelände eines ehemaligen Kleinbahnhofes?! Mit ziemlicher Sicherheit ein (der letzte?) Schienenrest der Anklam - Lassaner Kleinbahn! Leider konnte ich die Höhe nicht messen, alle Fotos wurden über den Zaun gemacht und ich kam nicht nah genug heran. Auch die zu erahnende Herstelleraufprägung (Krupp?) habe ich erst zu Hause auf dem Foto entdeckt.



    Bild 15: Der Lokschuppen von der Feldseite. Obwohl unverputzt, handelt es sich möglicherweise nicht mehr um die Originalwand. Ursprünglich soll der Lokschuppen ein Fachwerkbau gewesen sein.



    Bild 16: Hier schauen wir von der Feldseite zwischen Werkstatt und Güterschuppen hindurch über das ehemalige Gleisfeld zur Molkerei hinüber. Der Schornstein scheint von den Jahren etwas gebeugt.



    Bild 17: Nochmal ein Blick auf Werkstatt und ehemaligen Lokschuppen, dessen Tor sich auch an diesem Giebel befand. Die Blätter im Vordergrund haben der Fokussierungsautomatik der Digiknipse einen Streich gespielt. Trotzdem soll das Foto der Vollständigkeit halber nicht ungezeigt bleiben.

    Nun ist wieder Zeit für eine Pause. Für noch mehr lange Weile sorge ich im dritten Teil.

    Ausflug nach Lassan

    Hallo werte Forumianer,

    Als Anregung für ein mögliches Modellbahnprojekt mit eindeutigem Lenz-Bahn-Charakter erscheint mir der ehemalige Kleinbahnhof Lassan mit seinen sparsamen Gleisanlagen aber dennoch mit Hauptwerkstatt und Lokeinsatzstelle gut geeignet, obwohl im Modell eine 750mm spurige Bahn das Motiv sein wird. Und da am vergangenen Sonntag (30.08.) das Wetter dazu einlud, unternahm ich eine kleine Motorradtour nach Lassan, mal nachsehen, wie es heute dort aussieht. Immerhin bin ich seit 1995 nicht mehr dort gewesen.

    An der Fotoausbeute möchte ich alle Interessierten hier gerne teilhaben lassen. Dazu sei vorab gesagt, dass ich nicht der Superfotograf bin und auch nur unsere einfache Digiknipse dabei hatte.

    Und los geht’s.


    Bild 1: Soeben haben wir aus Richtung Anklam kommend das Ortsschild von Lassan passiert. Linksseitig der Straße befindet sich das ehemalige Bahnhofsgelände. Das helle Gebäude war einmal die Hauptwerkstatt der Kleinbahn, die erst Mitte der 1930er Jahre im Zusammenhang mit der Einrichtung des kleinbahneigenen Kraftverkehrs errichtet wurde (hier wurden auch die Autobusse repariert). Wie der Betrieb vorher ohne Hauptwerkstatt funktioniert hat, ist mir ein Rätsel. Im Bahnhof Anklam (nicht identisch mit dem Anklamer Bahnhof der MPSB!) gab es nur einen kleinen zweigleisigen, zweiständigen Lokschuppen. Angeblich wurden vor dem Bau der Werkstatt alle Reparaturen dort ausgeführt.
    Weiter hinten ist der Güterschuppen zu erkennen, dahinter steht das Empfangsgebäude. Das ehemalige Hafenanschlussgleis verlief etwa dort, wo heute der Maschendrahtzaun steht oder straßenseitig von diesem.




    Bild 2: Gegenüber auf der rechten Straßenseite befindet sich das Gebäude der ehemaligen Molkerei, offensichtlich schon längere Zeit ungenutzt. Ein Erhalt wäre wünschenswert, allein der Schornstein wäre es wert. Hoffen wir das Beste... Ein Gleisanschluss wäre logisch und sicher möglich gewesen, einen Hinweis darauf konnte ich in der Örtlichkeit nicht entdecken. Auch aus der mir zur Verfügung stehenden Literatur ist mir dazu nichts bekannt.




    Bild 3: Nochmal die Molkerei. Der Anbau wurde wahrscheinlich später hinzugefügt. Wie die Anschrift verrät, wurde das Gebäude nach seiner Karriere als Molkerei noch von der örtlichen Fischereigenossenschaft genutzt. Aber auch das scheint schon etliche Jahre Vergangenheit zu sein.



    Bild 4: Die Straße führt leicht abschüssig in den Ort und zum Hafen. Links das Bahnhofsgelände, das seit vielen Jahren zum Teil von einem Busunternehmen genutzt wird. Wenn man so will, eine fast neunzigjährige Tradition seit 1934. Auch der ehemalige Güterschuppen, der ehemalige Lokschuppen und die Hauptwerkstatt werden, wenn auch teilweise stark verändert, weiterhin genutzt. Die Werkstatt übrigens nach wie vor in ihrer ursprünglichen Funktion.



    Bild 5: Der Güterschuppen von der Straßenseite. Der Anbau wieder aus späterer Zeit.



    Bild 6: Noch mal etwas näher: Diese Wand des Güterschuppens ist (bis auf die Betonrampe) das wohl einzige im ursprünglichen Zustand erhaltene Gebäudeteil des Bahnhofes. Das Vordach ist auch original.



    Bild 7: Jetzt stehen wir in Höhe des Güterschuppens in etwa in der ehemaligen Gleisachse des Hafenanschlussgleises mit Blick Richtung Stadt. Zunächst verlief das Gleis noch neben der Fahrbahn, ab der durch das Hinweisschild im Hintergrund rechts der Straße angekündigten Kreuzung dann aber eingepflastert in der Hauptstraße durch den ganzen Ort.



    Bild 8: Sogar das ehemalige Toilettenhäuschen steht noch! Heute umgenutzt als Hühnerstall.

    So, damit es nicht zu viel wird, mache ich hier erstmal Schluss und hoffe, nicht gelangweilt zu haben.
    Es geht aber gleich weiter mit Teil 2.


    Edit: Grammatikfehler berichtigt

    Hallo Daniel, hallo die Anderen,


    ja, die Methode mit dem Steineauszählen kenne ich, ist aber ziemlich ungenau. Einmal gab es zeitgleich mehrere Ziegelformate, man sollte also wissen, welches an dem betreffenden Gebäude Verwendung fand. Dann ist die Fugenbreite auch nicht immer normgerecht. Dadurch alleine können bei einem größeren Gebäude schon ordentliche Differenzen auftreten, und ich rede nicht von ein paar Zentimetern! Damit will ich die Methode nicht schlecht reden, sie ist immernoch besser als nichts, kann aber nie die Genauigkeit eines Aufmaßes erreichen. Und ich war da, hätte die wichtigsten Maße schnell und leicht messen können - und hab es nicht getan! Dann war der Güterschuppen weg und es war zu spät. Klar, dass man sich da ärgert!


    Gruß

    Klaus-Matthias

    Hallo Frank,


    hier mal zwei Fotos vom Güterschuppen in Klockow:




    Die Fotos sind im Frühsommer 1995 entstanden, da stand der GS offensichtlich schon längere Zeit unbenutzt und war eigentlich wegen Einsturzgefahr gesperrt. Dennoch bin ich hineingegangen und habe mir alles genau angesehen, leider aber nicht vermessen:wall:!

    Einige Zeit später ist er dann abgerissen worden.


    In dem DSO Beitrag hat sich bei der Beschreibung der historischen Fotos auch ein Fehler eingeschlichen: Bei dem letzten Foto ist nicht die Ecke des Lokschuppens zu sehen. Dieser steht viel weiter links (westlich) und ist auch nicht so hoch. Vielmehr handelt es sich um ein Gebäude auf dem Betriebsgelände des ehemaligen Bierverlages Hase. Das Foto entstand vermutlich aus dem Obergeschoss (oder Dachboden) des zugehörigen Wohnhauses.


    Nur um Missverständnisse auszuschließen: Meine Bemerkung über die Weichenlage im Bhf Klockow bezog sich auf den Schmalspurteil!


    bis denn

    Klaus-Matthias

    Hallo KKP-Fans,


    das freut mich ja, dass diese urige Bahn nun doch noch mehr Interessenten findet!


    Wie ich vor vielen Monden hier schon angedeutet habe, hatte ich begonnen, von den Wagen Zeichnungen anzufertigen. Bisher ist aber leider immernoch nur der Wagen aus der Pferdebahnzeit fertig. Bei den anderen Fahrzeugen ist es sehr schwierig, eine wahrscheinlich richtige Zeichnung zu erstellen, da mir kaum verlässliche Maßangaben zur Verfügung stehen. Und die Maße aus Fotografien zu ermitteln, geht meistens daneben. Zu den Damfloks kann ich soviel sagen, dass die Zeichnung von Herrn Jünemann hinsichtlich der Proportionen nicht 100%ig stimmt und aufgrund ihres kleinen Formates auch nicht genügend Details für einen großmaßstäbigen Nachbau wiedergibt.


    Vorsicht ist auch geboten bei den veröffentlichten Gleisplänen! Am ehesten stimmen noch die in "Kleinbahnen der Uckermark". Der Bahnhof Pasewalk Ost wurde in den 1950er Jahren umgebaut, indem die DKWs durch einfache Weichen ersetzt wurden. Wahrscheinlich zum gleichen Zeitpunkt entfiel auch die DKW in Züsedom. In allen veröffentlichten Gleisplänen des Bhfs Klockow ist die Weichenanordnung nicht korrekt wiedergegeben. Einfahrweiche ist eine Rechtsweiche, deren Abzweig zum Güterschuppen führt. Gleich danach folgt eine Linksweiche, die das Umlaufgleis an das Hautgleis anschließt und nicht, wie immer dargestellt, eine Rechtsweiche!


    An dem Aussehen der Kö 6002 zur Zeit ihres Einsatzes in Pasewalk wäre ich auch interessiert...


    Freundliche Grüße

    Klaus-Matthias


    Edit: Schreibfehler berichtigt

    Hallo vulcanier,


    jetzt machst Du mich aber neugierig:

    D.h., eine Sache dann doch, diejenigen, die die Erstauflage verpasst haben, haben in Anbetracht der gründlichen Überarbeitung ebenfalls einen Fehler begangen.

    Viele Grüße,

    Jörg

    Meinst Du damit es ist zu empfehlen, in jedem Falle beide Ausgaben zu besitzen? Die erste Auflage habe ich mir nach langem Zögern zugelegt, als es schon fast zu spät war, habe es dann aber auch keine Sekunde bereut. Nach der Rezension erscheint mir auch die zweite Auflage verlockend, nur 100 Euro sind für mich alles andere als ein Pappenstiel.


    Viele Grüße

    Klaus-Matthias