Beiträge von Rollwagen

    Hallo,


    ich habe mal meine Fotos durchgeschaut. Die sind zwar nicht so qualitativ hochwertig, aber ich habe folgende Anschriften gelesen:

    97-09-59 im August 1983 in Oberwiesenthal: 7240kg

    97-09-91 im August 1985 in Wolkenstein: 4770 kg.


    Ich habe noch ein Foto vom 97-09-59 am 01. August 1986 in Wolkenstein. Eine Masseangabe war (zumindest auf der Seite, die ich fotografiert habe) nicht dran. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich übrigens beide o. g. Schneepflüge in Wolkenstein. Der 97-09-91 war mit dem Begleitwagen 970-617 gekuppelt, der 97-09-59 kam wohl ohne Begleitwagen nach Wolkenstein. Auch am 05. Mai 1986 und 24. August 1986 waren dort beide Schneepflüge noch vorhanden. Am 02.01.1987 stand der 97-09-59 in Wolkenstein bereits auf einem Schmalspurtransportwagen und der 97-09-91 war bereits nicht mehr dort (vermutlich schon in Rittersgrün).

    Gestern habe ich mehrere Bücher durchgesehen, da ich der festen Überzeugung war, mal ein Bild gesehen zu haben, wo der 97-09-91 in Jöhstadt mit Begleitwagen einsatzfertig gemacht wurde, d.h. die Seitenwände ausgestellt wurden. Heute fiel es mir dann in die Hände. Zum Spieth-Bausatz, gab es einen Zettel mit Fotos dazu. Dort gibt es ein Foto zu sehen, wo einer der kleinen Schneepflüge (97-09-91 (danke André für die Berichtigung)) 1973 hinter einem Oberlichtwagen im Thumer Netz mit ausgestellten Pflugscharen gezogen unterwegs ist (Foto: Bäzold) und ein Foto, wo hinter einer IV K der Begleitwagen 970-617 und einer der kleinen Schneepflüge zu sehen ist. Hier wurden bereits die Seitenwände ausgestellt. Das Bild ist wie folgt bezeichnet: "Schneepflug wird zum Einsatz vorbereitet . Bf. Jöhstadt 1978 Foto: Rändler".


    In einem weiteren Blatt zum Bausatz wurde die Funktionsweise des Schneepflugs beschrieben. So wie der Text verfasst ist, gab es offensichtlich zu dem Zeitpunkt auch Zweifel daran, dass diese Schneepflüge gezogen wurden. Es wurde jedoch klargestellt, dass dem tatsächlich so war. Mit dem Ausstellen der Seitenflächen wurde die zu räumende Fläche vergrößert, nachdem die Lok bereits durch den Schnee gefahren war. Es wurde auch angemerkt, dass diese Schneepflüge nur bei mäßigem Schnee eingesetzt werden konnten und nicht mehr bei hohem Schnee. Wie schon gesagt, galt das Ziehen des Schneepflugs nur für die o .g. zwei Pflüge. Nur diese hatten ja (auf den sächsischen Schmalspurbahnen) Begleiterwagen. Alle anderen Schneepflüge in Sachsen wurden geschoben.


    Schönen dritten Advent

    Wolfram

    Hallo in die Runde,


    ich würde mal die vorgenannten Angaben ergänzen. Es handelt sich bei dem Wagen 970-402 um den ehemaligen Oberwiesenthaler Schneepflugbegleitwagen 979-017. Dieser hatte auf der Seite, wo der Schneepflug gekuppelt war (bergwärts), eine Trichterkupplung und auf der anderen Seite eine Scharfenbergkupplung. Ich habe einen solchen Wagen im August 1983 in Oberwiesenthal fotografiert (leider nur in schlechter Qualität). Eine Nummer konnte ich nicht erkennen. Laut dem Buch von der Fichtelbergbahn von Andreas W. Petrak müsste es dieser Wagen gewesen sein. Er war damals mit dem Schneepflug 97-09-59 gekuppelt, welcher heute in Radeburg steht. Da könnte man vermuten, dass der Schneepflug zusammen mit dem Begleitwagen nach Radebeul gekommen ist.

    Übrigens hatte auch der Jöhstädter Schneepflugbegleitwagen 970-617 zwei verschiedene Kupplungen.


    Schönen Abend noch.

    Wolfram

    Hallo in die Runde,


    laut meinen Aufzeichnungen bestand der Personenzug am 30.09.1984 aus folgenden Wagen:


    970-395 (Rekowagen, aus Cranzahl ausgeliehen, 7 Fenster)

    970-570 (Rekowagen, aus Cranzahl ausgeliehen, 6 Fenster)

    970-559 (KB4trp, Altbau)

    970-472 (Reko)

    970-544 (KB4trp, Altbau)

    970-628 (KB4trp, Altbau)

    970-598 (Reko, 6 Fenster)

    974-374 (KD4, Altbau)


    KB4trp, Altbau = laufende Nr. 729 aus dem bildlichen Verzeichnis

    KD4, Altbau = laufende Nr. 751 aus dem bildlichen Verzeichnis


    Ich hoffe, ich habe damals richtig abgeschrieben. Es müsste auch die richtige Reihenfolge sein. Der Gepäckwagen war an der talwärtigen Seite.


    Schöne Ostern

    Wolfram

    Ist bekannt ob die neue "alte" Schuppeneinfahrt auch noch einen anderer Anstrich bekommt? Oder soll das Tor so grau bleiben?

    Hallo,


    so wie ich es vor Ort gesehen habe, handelt es sich bei dem linken Tor um eine Stahlkonstruktion. Die anderen Tore sind zumindest äußerlich aus Holz. Ich vermute mal, dass das Holz bei den anderen Toren nur eine Verkleidung auf einer Stahlkonstruktion ist und die linke Einfahrt einfach nur noch keine Holzverkleidung bekommen hat. Aber das ist nur so eine Vermutung, nach meiner Ortsbesichtigung.


    Schönen Abend
    Wolfram

    Hallo Alex,
    hallo 99 191,


    vielen Dank für die Ausführungen. Sie haben mir erst mal zu etwas mehr Kenntnis verholfen. Es sieht demnach leider nicht danach aus, dass es einfach zu verwirklichen ist. Einen Umbau auf digitale Steuerung würde das Modellbahngeschäft durchführen, jedoch keine größeren und aufwändigen Bastelarbeiten. Bei den Preisen für die H0e-Fahrzeuge (Fertigmodelle) traue ich mich da auch nicht selbst dran.


    Beste Grüße


    Wolfram

    Glück auf in die Runde,


    ich beschäftige mich derzeit mit der Frage, ob ich meine Modellbahnanlage (teil-)digitalisieren sollte. Dazu habe ich kürzlich ein Modellbahngeschäft aufgesucht und meine Fragen gestellt. Das Ergebnis war etwas ernüchternd. Im Normalspurbereich (H0) gibt es ggf. Probleme mit einigen wenigen Loks. Ansonsten wäre der Einbau eines Digitaldecoders und eines Soundmoduls wohl überwiegend kein Problem und könnte in der Werkstatt des Geschäfts erledigt werden. Anders sieht es im Bereich H0e aus. Bei den IV K´s (technomodell und Bemo) wäre der Einbau eines Digitaldecoders möglich, jedoch nicht eines Soundmoduls. Sofern solche Einbauten (Sound) bislang erfolgten (wurde ja hier im Forum schon vorgestellt), dann seien dies Bastlerarbeiten mit sehr hohem Zeitaufwand. Zur Möglichkeit der Digitalisierung der NS4 und V10c von der Fa. Heinrich konnten keine definitiven Angaben gemacht werden.


    Nun zu meinen Fragen:
    Besteht mit vertretbaren Aufwand die Möglichkeit, die IV K´s von technomodell und Bemo auch mit einem Soundmodul und Lautsprecher auszustatten? Wie schon geschrieben, wollte ich dies in einer Werkstatt erledigen lassen, jedoch keine sehr teuren Einzelanfertigungen vornehmen lassen (das ganze Digitalprojekt (Digitalzentrale, Handregler, Decoder, Soundmodule und Einbau) liegt jetzt schon bei ca. 3.000 €).


    Besteht bei den analogen Ausführungen der NS4 und V10c der Fa. Heinrich die Möglichkeit zur nachträglichen Digitalisierung mit vertretbaren Aufwand? Wenn ja, wäre auch der Einbau von Soundmodulen und Lautsprechern möglich?


    Ich hoffe, mir kann jemand einen Tipp geben. Besten Dank schon mal vorab.
    Beste Grüße


    Wolfram

    Hallo in die Runde,


    ich möchte hiermit auch meinen Dank für die geleistete Arbeit aussprechen. Auch ich würde es sehr bedauern, wenn das Forum nicht weitergeführt werden würde, da ich (neben Dampfbahnmagazin, Preß'-Kurier etc.) keine bessere Informationsquelle kenne. Auch wenn manche nervende Diskussionen geführt wurden und damit einhergehend einige Mitstreiter sich beleidigt zurückgezogen haben, hatte man hier fast immer "das Ohr an der Masse". Da ich nicht neben einer Schmalspurbahn wohne und auch nicht die Zeit habe, jedes Wochende zu einer Bahn fahren zu können, bin ich über manche Mitteilungen aus dem Forum froh. Auch war es immer wieder interessant, wenn man aus manchen Beiträgen Wissenslücken schließen konnte, welche auch aus Büchern bislang nicht aufklärbar waren.
    Leider habe ich weder das technische Wissen, noch die Zeit, das Forum zu betreiben. Ich würde aber gern einen finanziellen Beitrag zur Deckung von Betriebskosten leisten, wenn das Forum fortgeführt werden sollte.


    Schönen Restsonntag


    Wolfram

    Hallo in die Runde,


    ich bin gerade in der Sächsischen Schweiz und war heute im Kirnitzschtal. Folgende Sichtung habe ich gemacht: An der Endstelle am Lichtenhainer Wasserfall, auf den letzten Metern Gleis, steht ein Gotha-Beiwagen in elfenbeinfarbiger Lackierung. Er trägt die Aufschrift: Fahrschule und 199. Laut einem Zettel an der Scheibe war er zunächst in Gera und zuletzt in Jena beheimatet. Dort nach dem Ausscheiden aus dem Liniendienst zuletzt als Fahrschulwagen.


    Beste Grüße


    Wolfram