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Beiträge von John

  • Ein Jahr durch die Kamera gesehen - Mit SchmalspurFotografie durch 2026

    • John
    • 13. April 2026 um 18:33

    Hallo Richard,

    ich freue mich ja jedes Mal, wenn Du hier Deine Bilder zeigst. Aber an dem letzten Bild von Deinem aktuellen Beitrag kann ich mich einfach nicht satt sehen. So viel Nostalgie und Zeitgeist auf einem Foto vereint. Die Dampflok über dem Schriftzug, hinter ihr der Städteexpresswagen vor dem stillgelegten Stellwerk und unten auf der Straße der Alltagsverkehr.

    Ich selbst bin in der Gegend groß geworden und momentan komme ich auf dem Weg vom Mutterhaus meines Arbeitgebers zu meiner derzeitigen Arbeitsstelle in der Garnisonskirche häufiger dort lang. Eigentlich bin ich kein Freund von solchen Schmierereien und trotzdem muss ich jedes Mal schmunzeln, wenn ich unter der Brücke durch fahre.

    Danke für Deinen schönen Bilderbogen vom Dampflokfest.

    Viele Grüße

    Joachim

  • Betrieb der Weißeritztalbahn 2026

    • John
    • 12. Januar 2026 um 21:25

    Hallo in die Runde,

    auch von mir hier einige Bilder vom letzten Sonntag (11.01.2026), die bei unserer Mitfahrt durch die herrliche Winterwelt des Osterzgebirges entstanden sind.


    Bild 1: 99 1741-0 mit P 5002 in Dippoldiswalde (1)


    Bild 2: 99 1741-0 mit P 5002 in Dippoldiswalde (2)


    Bild 3: 99 1741-0 mit P 5002 in Kipsdorf (1)


    Bild 4: 99 1741-0 mit P 5002 in Kipsdorf (2)


    Bild 5: 99 1741-0 beim Umsetzen in Kipsdorf


    Bild 6: 99 1741-0 setzt sich gleich, bereit für die Rückfahrt, an P 5003

    Das schöne Winterwetter lockte viele in die Natur und zu einer Bahnfahrt. Das Ergebnis war ein sehr gut gefülltes Zugpaar 5002/5003. Die wie immer sehr freundlichen Eisenbahner der SDG werteten das Erlebnis zusätzlich auf. Auch dafür ein Dankeschön!

    Viele Grüße
    Joachim

    PS @ Micha (99 572): Da kugel ich mir beim Winken an der richtigen Stelle auf der richtigen Seite fast den Arm aus und Du bekommst davon gar nix mit, weil Du an der Strecke stehst ;)^^.

  • Burgfräuleins 60 Jahre auf Rügen!

    • John
    • 25. Dezember 2025 um 02:46

    Hallo Achim,

    danke für Deine ausführliche Antwort.
    Auf Schlossschrauben hätte ich auch kommen können.
    Den Modelleisenbahner hatte ich tatsächlich in der Zeit im ABO (um 2005). Irgendwo auf dem Boden sollte die Ausgabe zu finden sein. Da brauche ich aber mal ganz viel Zeit. Irgendwie hat mir da meine Erinnerung einen Streich gespielt. Ich gebe Dir aber vollkommen recht,. Gut so, dass sich dieser Spitzname (Trompete von Jerichow) nicht etabliert hat, bzw. wieder in Vergessenheit geraten ist. Hoffentlich habe ich da jetzt mit meiner Frage keine schlafenden Hunde geweckt.

    Ein Bild mit einem Blechblasinstrument kann ich Euch aber trotzdem hier präsentieren:


    99 4801-9 im August 1986 in Putbus

    Vielleicht komme ich ja irgendwann mal dazu, meine ganzen ORWO-Dias von Rügen aus der Zeit von 1986 bis 1988 nochmal neu zu scannen und mit heutigen Möglichkeiten zu bearbeiten. Das wird aber in der nächsten Zeit leider nix.

    Viele Grüße
    Joachim

  • Burgfräuleins 60 Jahre auf Rügen!

    • John
    • 24. Dezember 2025 um 21:28

    Hallo Kay,

    da habe ich ja was losgetreten 😉.

    Zitat von EM295

    Die jetzt vorhandenen Niete ( ja, das ist der Plural von Niet, "Nieten" sind Fehllose aufm Jahrmarkt) entbehren jeglicher historischer Vorlage.

    Ja und nein.

    Völlig richtig, die Führerhäuser wurden in Görlitz neu gebaut. Aber die 99 4801 hat am oberen Teil des Führerhauses Niete, die keine Attrappe zu sein scheinen und die da seit der "Generalrepratur" 1963 vorhanden sind. Das ist ja in meinen Augen das Spannende. Bei Carstens Bildern kann man auch ganz gut erkennen, dass das Führerhaus von 99 4801 geringfügig mehr abgeschrägt ist, als das von ihrer Schwester.

    Achim wird vermutlich schmunzeln, dass wir uns Heilig Abend über Niete unterhalten. Wir sind schon echte Nieten 😉.

    Auch an dieser Stelle allen nochmal frohe Weihnachten.

    Joachim

  • Burgfräuleins 60 Jahre auf Rügen!

    • John
    • 24. Dezember 2025 um 10:27

    Hallo in die Runde,

    vielen Dank an Achim für die immer wieder tollen Beiträge von der Insel und ganz speziell für diesen Beitrag zum Jubiläum der beiden Loks. Nach nicht einmal 30 Jahren Einsatzzeit bei den Kleinbahnen des Kreises Jerichow I und mitterweile nun schon 60 Jahren auf der Bäderstrecke sind die beiden Henschelmaschinen doch längst echte Rügenerinnen.

    Toll auch die vielen Fotos, die hier von den beiden Loks gezeigt wurden. Auch dafür ein Dankeschön. Besonders begeistert bin ich von den Bildern mit der Doppelbespannung von Carsten.

    Beim Betrachten der hier gezeigten Aufnahmen findet man doch einge kleine Unterschiede zwischen den beiden Loks, zum Beispiel beim Vergleich der beiden Führerhäuser. Bei 99 4801 fallen bei diesem Vergleich auch besonders die Nietattrappen auf, wo man bei deren Festlegung des Abstandes und der Anzahl es etwas zu gut gemeint hat 😉.

    Eine Frage zum Thema habe ich noch. Auf Grund der kleinen Krempe am Schornstein gab es für die beiden Loks zeitweise auch den Spitznamen "Trompeten von Jerichow". Ich war immer der Meinung, diesen hätten sie schon zu DDR - Zeiten verpasst bekommen. Mir ist aber auch die Aussage bekannt, dass diese Bezeichnung erst Anfang der 1990er Jahre von einer Eisenbahnzeitschrift "erfunden" wurde. Trügt mich da mein Erinnerungsvermögen?

    Viele Grüße

    Joachim

  • Unterwegs mit der Bimmelbahn

    • John
    • 24. Dezember 2025 um 00:19

    Frohe Weihnachten!

    Hallo in die Runde,

    mit diesem Bild möchte ich die Reise mit den Bahnen auf schmaler Spur zunächst zum Abschluss bringen. Bedanken möchte ich mich bei allen, die hier mit meinen Bilder mit „unterwegs“ waren. Mein Dank gilt auch den Eisenbahnern, ohne die diese ganzen Aufnahmen gar nicht möglich gewesen wären. Bedanken möchte ich mich aber auch bei den „Machern“ des Forums, die damit auch meinen Fotos diese Plattform zur Verfügung stellen.


    Bild 203: 99 1777-4 nimmt am 22.12.2017 nach Ankunft mit P 5004 in Kipsdorf Wasser

    Damit habe ich hier weitestgehend alle vorhanden Aufnahmen gezeigt. Sollte ich in meinem Archiv noch etwas präsentierenswertes finden, dann reiche ich es in lockerer Folge noch nach.

    Ich wünsche Euch eine gesegnete Weihnachtszeit, alles Gute für das neue Jahr 2026 und ganz viele schöne und erlebnisreiche Fahrten mit unseren Bimmelbahnen.

    Viel Grüße
    Joachim

  • Betrieb bei der Preßnitztalbahn 2025

    • John
    • 23. Dezember 2025 um 16:03

    Hallo Niels,

    es ist ja nun nicht unbedingt ein Geheimnis, dass die IGP für die noch verbliebenen Mieter Ersatzwohnraum geschaffen hat. Wer hätte sonst in diese Wohnungen und dieses Gebäude investiert und was wäre aus diesem Haus geworden, wenn es nicht saniert worden wäre?

    Viele Grüße

    Joachim

  • Betrieb der Zittauer Schmalspurbahn 2025

    • John
    • 11. Dezember 2025 um 10:22

    Hallo Gerd,

    das ist kein weihnachtliches Outfit sondern das des Bischof Nikolaus, welches dem Anlass der Fahrten zufolge völlig korrekt ist. Daher von mir ein Lob nach Zittau 👍.

    Viele Grüße

    Joachim

  • [JP] Mit der Odakyu auf drei Spurweiten und am Seil zu den Vulkanen

    • John
    • 3. Dezember 2025 um 09:34

    Hallo in die Runde,

    bei meiner Recherche zu diesem Thema bin ich auch auf diese Folge der Sendung Eisenbahn-Romantik gestoßen. Meiner Meinung nach durchaus sehr sehenswert und informativ. Es zeigt sich aber leider auch bei dieser Folge das Dilemma dieser Sendereihe mit der ihr anhängenden Ruf "aus der Zeit gefallen zu sein". Zum Beispiel haben die gewählten Formulierungen des Sprechers ein bisschen ein "Altherrenniveau".

    Eisenbahn-Romantik: Eine Reise in Japans grüne Herz - hier anschauen
    Dieses Mal geht die Reise der Eisenbahn-Romantik von Tokio über 100 Kilometer Richtung Westen in die waldige Berg- und Seen-Region Hakone.
    www.ardmediathek.de

    Gleich zum Anfang der Sendung ein klassischer Fehler, Tokio ist schon seit 1943 keine Stadt mehr, sondern eine Metropole mit Sitz der japanischen Regierung und des Tennō. Vereinfacht ausgedrückt, in der Präfektur Tokio sind die einzelnen Städte der Metropole zusammengefasst.

    Viele Grüße

    Joachim

  • [JP] Mit der Odakyu auf drei Spurweiten und am Seil zu den Vulkanen

    • John
    • 2. Dezember 2025 um 10:19

    Hallo in die Runde,

    ich freue mich sehr über Euer Lob und die doch recht große Resonanz (Klickzahlen) bei einem Thema, dass doch eher am Rande der Thematik unseres Forums angesiedelt ist. Aber Kappspur ist ja zumindest Schmalspur. Mich wundert es jetzt auch nicht, dass ich zumindest bei einem aus unserer Gemeinschaft für (etwas) Verwirrung gesorgt habe 😉. Die Eisenbahn in Japan ist schon alleine mit ihren verschiedenen Spurweiten, aber auch mit ihren vielen Betreibergesellschaften, Untergesellschaften und auch durch den Betrieb von Strecken durch mehrere Gesellschaften durch gemeinsame Beteiligungen ne hochkomplexe Sache. Das ist einerseits sehr spannend und man kann nur staunen, wie gut das Eisenbahnsystem in Japan funktioniert, andererseits ist es aber, wie hier am Beispiel der Odakyu, nicht ganz einfach es zu beschreiben und zu erklären, ohne das es zu kompliziert wird.

    Fast der gesamte Nahverkehr in Tokio fährt auf Kappspur. Die Züge sind bei den einzelnen Betreibern nahezu identisch, so zum Beispiel bei der Odakyu, der Metro und auch bei der JR, von der ein Zug auf meinem ersten Foto zu sehen ist. Teilweise werden Strecken auch gemeinsam genutzt. So fährt die Metro auch ein Stück auf der Odakyu. In der Regel betreiben die Gesellschaften aber ihre eigenen Strecken und Bahnhöfe. So besteht der Bahnhof Shinjuku eigentlich aus mehreren Bahnhöfen, die unmittelbar neben und übereinander liegen und mit einem Labyrinth von Übergängen und Tunneln mit einander verbunden sind. Dank einer recht guten Ausschilderung findet man sich aber ganz gut zurecht.

    Die Hakone-Tozan-Linie war ursprünglich tatsächlich ein reiner Inselnbetrieb als Gebietsbahn zwischen Hakone-Yumoto und Gora, die von Anfang an (Eröffnung 01.Juni 1919) als Normalspurstrecke gebaut wurde. Schon bei der Planung und beim Bau der Strecke waren Hürden zu überwinden, die man sich in Europa so nicht vorstellen kann. Trotzdem, oder gerade deshalb, setzte man bei der Planung auf die Erfahrung aus Europa.

    Zur besseren Anbindung wurde 1935 die Talstrecke bis nach Odawara in Normalspur gebaut. Wiederum um Züge von Shinjuku bis nach Hakone-Yumoto durchbinden zu können und um gegenüber einem Konkurrenzunternehmen, der Odawara per Normalspur erreicht, einen Vorteil zu erlangen, wurde 1950 von Odawara nach Hakone-Yumoto ein Dreischienengleis verlegt. Seit dem fuhren auf der Talstrecke Triebwagen mit beiden Spurweiten. Die Gebirgstrecke blieb rein normalspurig, weil die Triebwagen der Odakyu Line dafür zu schwach motorisiert waren, keine ausreichenden Bremssysteme haben und auch bei den Radien Probleme bekommen hätten. Wie schon geschrieben, ist das Dreischienengleis bis auf den kurzen Abschnitt von der Betriebswerkstatt in Iriuda nach Hakone-Yumoto heute Geschichte. Mit den bis 2006 sonst auch auf der Talstrecke verkehrenden Normalspurtriebwagen konnte in Folge der Verkehr auf der Gebirgstrecke verdichtet werden. Die Hakone-Tozan-Linie hatte von Anfang an eine große touristische Bedeutung, die bis heute ungebrochen ist.

    Seit 1979 unterhält die Bahn eine Partnerschaft zur Rhätischen Bahn. Plakate an den Bahnhöfen und Hinweisschilder in den Zügen weisen darauf hin.

    Auf Grund der schwierigen Erreichbarkeit der Strecke gibt es im weltweten Netz nicht allzuviele Streckenaufnahmen und auch die Unterhaltung muss quasi von der Gleisseite aus erfolgen. Dafür gibt es spezielle Arbeitstriebwagen.

    50322908pv.jpg

    Bild 38: Ein Arbeitstriebwagen im Bahnhof Gora

    Ich hoffe, ich langweile Euch nicht .😉

    Viele Grüße

    Joachim


    PS: Eckhard, Du hast natürlich vollkommen Recht, dass offizielle Kürzel für Japan ist "JP". Das "J" gilt unter anderem nur für die KFZ-Kennzeichnung. An dieser Stelle mal vielen Dank für Deinen tollen Support des Forums :trophy:.

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