Beiträge von 217 055

    Hallo,


    auch Mügeln ist sehr beachtlich groß, man schreite es nur ab oder versuche, alle Winkel zu überblicken. Gleiches gilt auch für Krosniewice und weitere Knotenbahnhöfe mit Werkstattbereichen. Es ändert aber nichts daran, daß dabei schon die Vergleichsbasis immer noch nicht genannt wird. Für Mügeln hatte ich mal die Anzahl der parallel liegenden Gleise und auch die Zahl der Weichen als Begründung gehört. Wer es vergleichen will, muß also zählen und reisen und zählen und reisen - oder viele Karten bzw. Lagepläne zum Zugriff haben (für Vergleiche sogar aus übereinstimmender Zeit).

    Aber oft wird man zu spät kommen. In Sompolno kann man außer dem Empfangsgebäude und seinen Nebengebäuden nur noch Wildgräser zählen - es ist echt deprimierend dort. Ähnlich dürfte es in Chorzow-Maciejkowice sein, vielleicht durch neue Bebauung gar überhaupt nicht mehr zu "finden"? Dort war ich zuletzt, als noch die Gleise lagen. Der Kracher waren die hoch gebauten Stellwerke - wie an einer großen Hauptbahn (das war es für die oberschlesische Schmalspur ja auch).


    Ich bleibe dabei, ich brauch keine Superlative - noch viel weniger solche, deren Bezugspunkte unbekannt sind oder wenn es nur eine Behauptung ist.



    Nachtrag:

    Na Toralf, da haust Du aber mächtig auf den Putz. Du willst den Bahnhof Mügeln (b. Oschatz) zwei mal (auf der Fläche nehme ich an) im Gelände des ehemaligen Bahnhofs Sompolno unterbringen? Du wirst scheitern - vielleicht sogar schon mit dem ersten "Mügeln".

    Hallo Sven,


    für diese schon so oft angestellten Überlegungen müßte aber erstmal geklärt werden, welcher Bezugspunkt für etwaige "Größenvergleiche" (und natürlich auch zu welchem Zeitpunkt) da herangezogen wird. Zählen die Quadratmeter der Bahnhofsfläche, die Anzahl paralleler Gleise, die Anzahl der Weichen oder die absoluten Schienenmeter? Oder gar das Empfangsgebäude?

    Ich halte eine solche Betrachtung für müßig und will mich darauf beschränken, daß alle bisher genannten Bahnhöfe (neben weiteren) zu den "Großen" zu zählen sind.

    Hallo RK3,


    weil Du so direkt fragst - bei mir würde das Bild direkt in die Tonne wandern bzw. ich hätte es vermutlich gar nicht erst gemacht. Unscharfe Abbildung der meisten Bildbestandteile, außer dem erkennbaren Anstrengungsgrad der Lok und einer gewissen Bewuchsbeeinträchtigung ist für mich auch keine Bildaussage vorhanden; man könnte also "Im Dschungel" dazuschreiben - auch wenn der richtige Dschungel wohl auch solch ein Bild verhindern würde.



    Hallo allerseits,


    mit reichlich Verwunderung bis teilweise auch Entsetzen nahm ich den bisherigen Verlauf einer Pseudodiskussion nach Präsentation der schönen Bilder mit dem "schlechten Wetter" wahr.

    Das beginnt mit eigenartig verunglückter Wortwahl und endet bei pauschalen Unterstellungen noch lange nicht.

    Das Mißfallen solcher "Events" ist sicher nicht das Thema. Militärtradition - das kann und darf man durchaus kritisch sehen (und auch kritisieren). Um aber über eine konkrete Veranstaltung so die Nase rümpfen zu können, sollte man schon mehr über die dargestellten Inhalte, maßgebliche Personen in den Vereinen usw. wissen, bevor eine so pauschale und absolute Verdammung formuliert wird. Ich beispielsweise weiß nichts über diesen "Militärhistorischen Darstellerverein Sachsen e. V." - deshalb kann ich auch nicht beurteilen, aus welcher Motivation dort dieses Hobby betrieben wird und ob das was ernstlich Anstößiges sein könnte. Noch weniger kenne ich jemand aus Reihen der handelnden Personen, um dessen Gesinnung auch nur ahnen zu können. Jan Hübner kennt scheinbar mindestens einige der Personenen und sogar deren Herkünfte ("Bergbewohner") - da muß das Urteil ja "fundiert" sein. Andere machen sich öffentlich über vermeintliche Image-Schäden für die "I K" Gedanken oder gar darüber, ob "die Zittauer" immer noch in den Lokeinsatz "hereinfunken" - unglaublich und was für eine Fragestellung!

    Leute, kommt mal wieder zu klaren Gedanken!


    Man muß so eine Veranstaltung nicht begrüßen und auch nicht toll finden - man muß auch nicht daran teilnehmen. So was gilt ja auch für Tage mit "Weihnachtsmännern", "Osterhasen" oder sonstigen Einlagen - jeder hat da so seine Toleranzen und Ausschlüsse. Wenn jedoch ernste Kritik an einem Inhalt geübt werden muß, dann sollte das sachlich und fundiert sowie auch für Unkundige nachvollziehbar dargelegt und begründet werden - andernfalls bleibt es substanzloses Geschwafel.

    Was ich ausschließen würde ist, daß die IGP sich leichtfertig als Kooperationspartner für zweifelhafte Gestalten mit dumpfer Gesinnung hergeben würde - so weit traue ich mir ein Urteil darüber zu.

    Auch formulierte Parallelen zu "Plauen" sind völlig unplausibel - allein dieser in "völkische oder braune" Richtung zeigende "Hinweis" macht vielleicht mehr Schaden für Sachsen als die am 11. Mai 2019 durchgeführte Veranstaltung im Preßnitztal es auch nur im dümmsten Fall könnte.



    Edit: kleine Verbesserungen in der Grammatik und präzisierte Formulierungen

    Hallo,


    mal abgesehen davon, wo nun wirklich die Anlieferung der 99 1608 erfolgte, ist mir Folgendes ganz sauer aufgestoßen. Da schreibt doch der Autor des Artikels tatsächlich, daß die Lok durch die Überführung zur Weißeritztalbahn das Erzgebirge verlassen habe - wie peinlich! Das Erzgebirge endet wohl neuerdings an den Kreisgrenzen des politischen Erzgebirgskreises; das ist mir nun wieder neu - und ich glaube das keinesfalls.

    Hallo Lenni,


    ich verstehe überhaupt nicht, was Du damit sagen willst.

    Die Ein- oder Ausfahrt eines Zuges in/aus ein nicht dafür "gewidmetes" Gleis ist ja nun wirklich nicht vergleichbar mit Konstruktionen von Flugzeugen oder Staudämmen. Wenn Du das vergleichen willst, geht es höchstens um kleine Bedienschritte des Piloten eines Flugzeugs und/oder des Flughafens auf dem Rollfeld, keinesfalls mehr.

    So lange im "illegalen Gleis" keine besonderen Gefahrenmomente liegen (wie erhebliche Neigungen, eingeschränktes Profil, Absturzgefahr) ändert sich am Gefahrenumfang überhaupt nichts. Nur im nicht für Reisende vorgesehenen Fußweg zu den anderen Bahnsteigen lag die Abweichung zum Vorgeschriebenen laut Fahrplan.


    Insofern Danke an Dampfachim für die schon interessante Fragestellung und Helmut für deren Beantwortung.

    Ich habe auch versucht, beispielsweise durch abgedruckte Auszüge aus Buchfahrplänen, eine Antwort zu finden, bin aber in der mir zur Verfügung stehenden Literatur nicht fündig geworden.



    Hallo Michael,


    auch von mir erhältst Du einen ausdrücklichen Dank für das Zeigen Deiner Bilder. Besonders das Vorletzte möchte ich hervorheben, da kommt der angebrochene Abend so richtig rüber. Die Zeit also, zu der die meisten Kameras Auszeit bekommen oder im Automatikmodus die Bilder erheblich aufhellen (und damit versauen).


    Freundliche Grüße

    217 055

    nicht nur auf der CW Linie tummelt sich ein solcher. Im Bahnhof Mügeln meine ich auch einen gesehen zu haben. Hier isser!


    Hallo,


    auf den von Dir verlinkten beiden Bildern sehe ich zwar einen Güterwagen mit der Anschrift GGwhEL (das große L ist wohl falsch), so weit es auf den kleinen Bildern zu erkennen ist fehlen aber die technischen Merkmale zu dieser Anschrift. Ich sehe zumindest weder Heizungsdosen, noch die elektrische Leitung mit ihren Anschlüssen. Was ich aber sehe ist, daß der Wagen sowohl mit einer Saugluft- wie auch Druckluftleitungen ausgerüstet ist.


    Der recht bekannte "Expreßgutwagen" aus Thum (97-12-53) exisitert noch auf der Preßnitztalbahn und ist auch noch vollständig wie nach der Gattungsanschrift zu erwarten ausgerüstet. Hier ein Link: Wagen 97-12-53



    Freundliche Grüße

    217 055