Beiträge von 217 055

    Hallo,


    somit fasse ich zusammen, daß bis auf Widerruf in diesem Fall für 5 Tage galt - vermutlich weil zum Zeitpunkt der Meldung die Dauer bzw. der Umfang der notwendigen Reparaturen noch nicht sicher bekannt war.

    Es ist gemäß der HSB-Homepage am aktuellen Wochenende der Ausfall eines Umlaufs zum Brocken (des nach Fahrplan Dieselumlaufs) verblieben. Nach diesem Wochenende enthält der Sommerfahrplan diesen Umlauf für die nächsten 4 Wochen sowieso nicht (mehr).

    Hallo allerseits,


    mit gewissem Befremden verfolge ich die Tips über vermeidbare Versandkosten - und frage mich, was dafür der Auslöser ist.

    Es werden Bücher angeboten, die einen Preis haben. Punkt.

    Nun wollen scheinbar viele potentielle Käufer das Buch vor einer Beschaffung nicht ansehen und auch kein Geschäft aufsuchen. Sie wollen es ins Haus geliefert haben. So weit, so gut. Aber nun: die Leistung, die Bücher zu verpacken und zu versenden (wer selber schon Verpackungsmaterial beschaffen mußte, wird wissen, daß das keine Kleinigkeit ist) in einer Verpackung, die eine Beschädigung möglichst ausschließt - das soll nichts kosten dürfen (ganz zu schweigen vom zeitlichen Aufwand des Ausführenden). Ich verstehe diese Erwartung oder gar Bedingung nicht! Es steht doch jedem frei, beim Buchhändler in der Nähe Bücher auch ohne Versandkosten zu erwerben. Wenn ich den Weg und Aufwand sparen will, bezahle ich eben den Aufwand, den andere haben - für mich eine absolute Selbstverständlichkeit.


    Ich will das auch nur bemerken, nicht zwingend darüber diskutieren.

    Hallo,


    das sehe ich nicht so.

    Kurzfristig bekannt gegebene Sonderzüge funktionieren allerhöchstens an Tagen mit schönem Wetter und wahrscheinlich außerdem noch Wochenende am Vormittag zwischen Drei Annen Hohne und Brocken. Außerhalb dieser Zeiten gehe ich bei der gewohnten Zugdichte gemäß des regulären Fahrplans sicher nicht davon aus, daß Sonderzüge fahren. Da stünde man ja ganz schnell mal umsonst am Bahnsteig.

    Nee, der Fahrplan muß grundsätzlich am wie auch immer festgestellten Bedarf oder am beschlossenen Angebot orientiert sein. Wenn dann einzelne Züge ausfallen (müssen), dürfen das nur solche sein, denen eine noch brauchbare Alternative folgt. Das war nach meiner Kenntnis bisher (immer?) der Fall.


    Das größte Problem dürfte der Ersatz von Dampfzügen sein, was für viele Fahrgäste den Entfall des Reisegrundes bedeutet (am wenigsten vermutlich noch auf den Brocken). Insofern ist sicher im Selketal die Umstellung auf Tw oder Diesellok "am Schlimmsten" - und wenn es die Nordhäuser Lok trifft, ist das nicht viel anders. Wenn am Brocken aber noch 3 Dampfloks fahren, dazu eine Diesellok und ein Umlauf ausfällt - dann ist es sicher unschön, aber keine Katastrophe. Bedenklicher ist wie immer der Grund hinter den Änderungen - das passiert ja nicht aus Spaß.

    Ich habe sogar Kenntnis davon, daß es auch HSB-Kunden gibt, die extra für die Diesellok anreisen! Auch wenn sich das manch anderer nicht vorstellen kann. Dazu muß natürlich der Diesllokeinsatz auch im Voraus bekannt sein.


    Wenn man aber grundsätzlich das Angebot im Fahrplan kürzen würde, dauert es in der Regel nicht lange, bis der Umlaufplan zusammengestrichen wird, der Personalberdarf gesenkt und Fahrzeuge aus der Instandhaltung genommen werden. Ich vermute, daß ganz bewußt an dieser Schraube bisher nicht gedreht wird - eine solche Drehung ist möglicherweise in ihrer mittelfristigen Wirkung nicht vorhersehbar und noch weniger korrigierbar.

    Hallo,


    wie das mit den Rauchkammerstellungen der Loks im Harz war (und ist), kann man wohl nicht pauschal sagen.

    Die Logik würde sagen, daß die Wernigeröder Loks mit dem Schornstein nach Süden fahren, die Nordhäuser und Hasselfelder Loks hingegen mit dem Schornstein nach Norden.

    Nun gab es aber ohne Planverkehr auf der Brockenbahn gut 30 Jahre den Umstand, daß im Personenverkehr der Hauptlauf über die gesamte Harzquerbahn führte (4, zeitweise auch 5 Fahrten pro Tag und Richtung). Da gab es an beiden Endpunkten Drehscheiben, somit war es möglich, immer in Lastrichtung bergwärts Schornstein voran auf dem überwiegenden Teil der Strecke zu fahren. Gemacht wurde das aber gemäß vielen Bildern, eigener Beobachtung und auch heutigen Beobachtungen nicht immer konsequent. Auch gab es ja damals auch Lokübernachtungen in Benneckenstein, wofür es ja gar keine "richtige" Richtung gibt.


    Ich habe 1990 hinter der damals Hasselfelder Lok 99 7232-4 eine Bergfahrt von Eisfelder Talmühle nach Birkenmoor auf der erste Plattform eines 7-Wagen-Zuges erlebt, als die Lok Tender voran den Berg erklomm. Das ist bis heute unvergessen, warum aber die Lok so gedreht aus Nordhausen abfuhr, habe ich nicht abgefragt. Es war wohl auch damals meist eine Sache des Lokpersonals - und zumindest die Nordhäuser Lok ist in ihrer Ausrichtung bis heute nicht für Fahrgäste und andere Besucher berechenbar.

    Hallo 055,


    doch, langsam überkommt auch dem Außenstehenden der Jammer. Die letzten verbliebenen Hotels im Selketal werben u. A. mit der Dampfromantik der Selketalbahn.

    Ich traue mir dort aber kein Zimmer mehr zu buchen. Wer garantiert mir, daß ich dann nicht Mitte September in Alexisbad sitze, u. Triebwagen oder gar Busse bewundern kann.


    Hallo Holger,


    Dein Beispiel zeigt natürlich nachvollziehbar, wie die Wirkung solcher Ereignisse ist oder zumindest sein kann. Das ist völlig klar.

    Letztlich muß jeder selbst entscheiden, wie er damit umgeht - und es schadet auf jeden Fall erheblich über die HSB hinaus. Für mich kenne ich aber erheblich mehr Gründe, ein paar Tage im Harz zu verbringen, als nur die HSB bzw. speziell einen Dampfzug. Trotzdem bliebe natürlich das Fehlen des (Dampf)Zuges ein echter Mangel, keine Frage.


    Aber: es wurden hier im Forum mal wieder ohne Kenntnis von Anlaß oder Gründen wohlfeile Vorschläge gemacht, die mich vermeintlich klar erkennen lassen, daß die nötige Fachkenntnis bei der Beurteilung einfach fehlt. Auf solchen Gründungen können keine realistischen Ideen entstehen, noch viel weniger verbessert sich die Lage im Fahrzeugsektor dadurch.

    Man hätte natürlich schon für den Regelfahrplan harte Einschränkungen für ein halbes Jahr vorsehen können, das hätte sicher manche Handstände zu vermeiden geholfen. Aber dann wäre eben auch an allen Tagen das über die bisherige Saison Gefahrene erheblich reduziert gewesen, auch an Tagen ohne Mangel. Ob das die bessere Lösung wäre?


    Ich will mir das Geschrei hier und anderswo im Fall der Umsetzung eines solchen Rumpffahrplanes lieber gar nicht erst vorstellen. Die öffentliche Meinung wäre meiner Vermutung nach keinesfalls besser, es gäbe nur möglicherweise weniger kurzfristige Ausfälle oder Ersatzbespannungen, dafür mehr Lücken im Fahrplan. Auch wäre die Dampfqoute im Selketal vermutlich trotzdem nicht besser, da mache ich mir gar keine Illusion. Die 3 Standorte für Dampfloks im HSB-Netz während der Nachtruhe sind schon mal ein sehr großer Minuspunkt, so daß der Ausfall einer Dampflok an den Standorten Nordhausen oder Gernrode eben immer ein ernstes Problem darstellt, so lange der einsatzfähige Lokpark insgesamt nicht wieder umfangreicher ist. Da gibt es auch überhaupt keine Lösung, die ein solches Problem "einfach" verändert. Man kann nicht mal eben (heute) einen Triebwagen aus dem Selketal zum Brocken verschieben und die Dampflok stattdessen nach Gernrode.

    Bei den HSB wird manches Thema über Jahre "(un)erfolgreich" ignoriert (gerade auch Fahrpläne) - aber die gegenwärtige Lage auf dem Loksektor ist einfach so, daß vmtl. niemand mit den Kollegen der HSB die Tätigkeit mal schnell tauschen möchte. Da lauert scheinbar an jeder Ecke eine A-Karte. So was hat dann über Wochen und Monate gesehen noch viele weitere Folgewirkungen, da ist Häme und Besserwisserei gänzlich unangebracht.

    ganz so einfach ist deine Sichtweise nicht. Als Eisenbahnfan kann einen die Ursache durchaus interessieren. Als Reisender, also Nutzer des Fahrplangebots, sind mir die Gründe aber sch...egal. Der Zug fällt aus oder verkehrt nicht wie angekündigt ... als Kacke ... egal warum. Und wenn das nicht nur ein mal passiert, sondern zum Dauerzustand wird, also das Angebot nicht mehr verlässlich ist, dann schiebt der Fahrgast berechtigterweise Frust. Und die Gründe interessieren dann überhaupt nicht mehr. Also, warum die Finger stillhalten?


    Hallo Toralf,


    fange ich mal mit dem "Finger still halten" an. Ändert sich an den Ursachen oder auch Zuständen durch Tipparien in den heimischen Rechner irgendwas? Gibt es neue Erkenntnisse? Nein? Na also - Zeit sparen, Fingern stillhalten - sowohl beim Schreiber als auch beim Leser. Es ergeben sich nämlich aus Frustmeldungen für niemanden neue Erkenntnisse.


    Das, was Du über die Wirkung beim Reisenden schreibst, würde beim "täglichen" Fahrgast gelten, dessen Wege gestört werden. Wie viele solche Fahrgäste sind in den Zügen der HSB zu finden? Derjenige, der dort einen, ein paar Tag(e) oder eine Woche verbringt, ist entweder davon betroffen oder erwischt ein anderes Zeitfenster. Vielleicht hat der dann auch wirklich Frust, aber derjenige ist in der nächsten Woche (am eigenen Wohnort) sicher nicht (mehr) davon betroffen. Was außer dem grundsätzlichen Mangel soll also über den konkreten Termin hinaus wirken? Ja, vielleicht gibt es kein nächste Mal für das Reiseziel HSB im Harz - schlimm genug für den Resttourismus außerhalb der Brockenregion. Aber ändert Lamentieren in Internetforen daran etwas? Doch wohl eher gezielte Schreiben an HSB, Tourismusbüros und Bürgermeister.


    Natürlich kann man auch in Foren darüber diskutieren, nur sollte der Inhalt eines solchen Themas nicht die eigene schlechte Laune, die Beklagung eines Zustands usw. sein, sondern entweder Fakten oder wirklich gute Ideen. Davon gab es auch schon die ein oder andere hier im Forum, aber eine permanente Wiederholung bei jeder neuen Panne oder mißlichen Lage bringt eben keine neuen Erkenntnisse. Und niemand kennt von zu Hause aus besser Gründe und Lage als die Mitarbeiter (und hoffentlich auch die Verantwortlichen) bei den HSB. Traurig ist eher, wie mit diesen Kenntnissen (nicht) umgegangen wird. "Wir" sind aber kaum in der Lage, es besser zu wissen, somit sollten wir uns auch davor hüten, es besser wissen zu wollen!

    Es wird aber mit regelmäßiger Wiederholung vom Thematisieren von Mißständen auf jeden Fall ein konstant schlechtes Bild über die Situation erzeugt - und außer den direkten Anwohnern oder Buchführern weiß am Ende eines Jahres niemand mehr, an wie vielen Tagen im Jahr wirklich relevante Betriebseinschränkungen existierten oder nicht. Aufgrund der vielen immer wieder neuen Klagephrasen scheint es aber fast jeden Tag gewesen zu sein, zumindest gefühlt. Genau darum geht es mir - diese gefühlte "Wahrheit" nützt niemandem, schadet aber ggf. massiv (mehr als berechtigt) im Kreis etwaig unbedarfter Leser und potentieller Nutzer des Tourismusangebotes im Harz.

    Mittlerweile interessiert die aktuelle Ursache wohl längst nicht mehr jeden User. Was soll es schon sein? Personalmangel, Fahrzeugmangel, Lokschaden?

    An einem eingeschränkten Fahrplan, der dann hoffentlich auch gefahren werden kann, wird man wohl langsam denken müssen.


    Hallo Holger,


    es mag schon sein, daß sich manche nicht mehr für die konkrete Ursache interessieren. Nur sollten diejenigen dann eben auch die Finger still halten können. Ohne konkretes Wissen bleibt alles Gejammere eben genau solches - hilft aber nichts und niemandem weiter. Daß es bei den HSB unglaublich viele Schwierigkeiten gibt (und auch sicher vermeidbare Fehler) ändert nichts daran, daß wohl niemand (sich, aber auch anderen) wünschen kann, daß der Laden krachend zusammenbricht. Jedenfalls nicht ohne vorbereitete, konkrete Alternative.


    Jammern dürfen sollten nur die, die jetzt konkret selber von den Einschränkungen betroffen sind - die haben ein "Recht" dazu. Wir zu Hause haben eher nichts davon, schlechte Stimmung zu verbeiten - oder gar zur Verallgemeinerung der Haltung, "es wird Zeit, daß er Fahrplan eingeschränkt wird", beizutragen. Dazu wären eben die von mir angemahnten Kenntnisse über Personal, Fahrzeuge und sonstiges nötig - ohne das bleibt es Gelaber.

    Hallo,


    bevor hier ein neues Faß geöffnet wird, wäre es doch schön, wenn erstmal der Grund für diese Bekanntmachung bekannt wird. Denn hier wurde vorerst nur eine Meldung der HSB-Homepage kopiert, die nichts sagt außer dem mißlichen Umstand selber. Klar: "bis auf Widerruf" kann Schlimmes befürchten lassen, aber befürchten allein sollte nicht zu pauschalen Aussagen ohne Kenntnis des oder der Anlässe führen. Können wir uns darauf einigen?


    Letzte Woche habe ich einige Stunden im Harz verbracht (so 14 an der Zahl) und da sah es (aus Besuchersicht!) eigentlich nach einer Stabilisierung aus, zumindest im Lokbestand. Warum das nun schon wieder anders ist, läßt sich von zu Hause aus nicht erkennen, deshalb nützt auch alles Betrauern und Lamentieren (oder Fordern) erstmal nichts.

    Auf jeden Fall steht nach meiner Beobachtung der dauerhafte Diesellokeinsatz auf den Brocken auch nicht auf sicheren Füßen, der Dieselzug machte schon von Wernigerode bis Drei Annen Hohne gut 10 Minuten Verspätung, fing die durch Unnötigkeit des Wasserfassens kurz wieder auf und sammelte anschließend weiter Verspätung. Dabei hatte der Zug schon nicht die üblichen 140 t Anhängelast, sondern war schon verkürzt. Ich hab das als (so weit möglich) Versuch zur Schonung der 199er bzw. ihres 12KVD-Motors aufgefaßt.


    So viel mein Senf dazu - vorerst jedenfalls.

    Hallo Ralf,


    hab vielen Dank für das Zeigen Deiner Bilder.

    Da waren schon einige Leckerbissen dabei. Am meisten aber hat mich gefreut, daß Du die oft schönen Erscheinungen am Himmel beachtest und als Fotowolken (aus meiner Sicht richtig) bezeichnet hast. Die netten, dekorativen, Erscheinungen von Feuchtigkeit, Temperaturen und Wind sind Fotowolken, während Ärgernisse kurz vorm Auslösen durch plötzlichen, zeitlich unpassenden, Schatten eben Fotoverhinderungs- bzw. -verschlechterungswolken genannt werden dürfen.



    Freundliche Grüße

    217 055