Beiträge von 217 055

    ...

    Aber was wir dann hörten, war keine 52, sondern es röhrte eine 132, die mächtig zu tun hatte. Oh je, unser Nahgüter hatte Vorspann bekommen, da 52 8186 defekt war. Eigentlich wollte ich schon gar kein Foto mehr machen, aber habe dann wenigstens einmal abgedrückt.

    Heute ist der Patzer auch ein Glücks Moment, denn auch solch eine Szene zeigt den Betrieb, wie er eben einmal war.


    Hallo Thomas,


    alles schön beschrieben und eben so wie im wahren Leben. Aber was daran ist ein Patzer, den Du hättest vermeiden können? Denn nach meinem Sprachgefühl ist ein Patzer etwas, das man selbst hätte vermeiden können.

    .....

    Die im Lokschuppen Ilfeld abgestellten 7231 und 7233 dürften die Letzten sein, die jemand freiwillig dort raus zerrt. Sie dürften durch ihren häufigen Einsatz vor den Güterzügen nach Silberhütte im Zustand ziemlich runter sein, und haben außerdem noch die kleinen Feuertüren.

    ....


    Hallo Peter,


    was ich weniger verstehe ist, daß, als die jetzigen Betriebsloks nach und nach mit neuen Rahmen versehen wurden, dafür vermeintlich nicht besonders die unbeliebten bzw. besonders "schlechten" (verschlissenen) Loks gewählt wurden. Ok, wenn dabei die Kessel die gleichen geblieben wären, hätte es an der Feuerlochgröße nichts geändert. Aber dann wären die (zeitweise?) abgestellten Loks nicht die, die eigentlich "völlig fertig" sind und für die ohne Neuteile keine Auferstehung denkbar ist?

    In den 1990ern war beispielsweise die 99 7231-6 aber noch gut beschäftigt - außerhalb des Güterverkehrs. Da spielte entweder die Beliebtheit keine Rolle - oder die Wertungen lagen anders. Es ist ja doch auch oft wesentlich, wer die "Meinungsführer" sind und wie stark deren "Gefolgschaft" sich deren Meinung anschließt oder gar im Film o. ä. "Weisheiten" in die Welt setzt. Weil: jede Weisheit kann stimmen, muß es aber nicht. Wissen werden es nur die direkt Kundigen, Nachquatschen tun es viele.


    Zu Deinen weiteren Äußerungen und Meinungen stimme ich großteils zu.

    ...

    Daher wurde auch auf der Website zum Gleisbau-Arbeitswochenenden „Schluss mit der Lücke!” am 11./12. und 18./19. September aufgerufen. Die 2 durchgehenden Gleise sind im Grunde im Fokus vom Projekt „Schluss mit der Lücke!”. Der Rest ist erfreuliches Beiwerk, wo sich bestimmt einige schöne Fotomotive ergeben.

    ....


    Hallo Lars,


    die beiden Stummel der späteren Gleise 1 und 2 sind zum jetzigen Zeitpunkt Bonus und sicher nur aus Gründen der Logistik möglicherweise gleich dabei (gleiche Stelle nicht mehrfach anfassen!).

    Für schöne Fotos (außer vieleicht aus Richtung Nordost) dürfte das vorerst wenig nutzen, so lange der Wohnblock und die inzwischen überhohe Hecke ein solches Bild dominieren oder zumindest deutlich mitbestimmen.


    Hallo Lars,


    wieso sollten es denn nicht vier Gleise werden? Die Frage ist nur der Zeitpunkt der Inbetriebnahme als durchgehendes Gleis, und da werden es vorerst nur zwei Gleise (hinten an der Ladestraße).

    ....

    Zum Thema Holzverkehr auf der Zillertalbahn: Es gibt wohl Anwohnerproteste , weil auf dem riesigen Holzumladeplatz am Bahnhof Jenbach Tag und Nacht Krach herrscht.


    Ja,


    immer das selbe. Es hat sich was geändert - und das stört. Der Krach auf der Straße hat natürlich "nicht gestört", der war und ist eben da. Möglicherweise sind jetzt aber andere Leute direkter betroffen, also auch so wie immer bei einer Änderung.

    Hallo allerseits,


    ich werde jetzt leider kein konkretes Ereignis vorstellen, davon gibt es schlicht zu viele, auch wenn sie prozentual nur ein geringer Bruchteil sind. Aber je nach Gemütslage sind die negativen Emotionen meist deutlich im Vordergrund - warum eigentlich?


    Ich würde auch klar unterscheiden zwischen den vom Fotografen selbst verschuldeten "Patzern" und solchen Ereignissen, die zwar das Bild versauen, aber eben von "außen" eingetragen werden und selten kontrollierbar oder vermeidbar sind. Zu letzerem zähle ich achtlose, ignorante oder gar bösartige Mitmenschen, die ihr Verhalten nicht gewillt sind anzupassen, nicht erkennen, was sie gerade für eine zerstörerische Wirkung entfalten oder gar mit Absicht in den Vordergrund treten, um zu stänkern (alles schon da gewesen). Außerdem zählt dazu natürlich der Wolkenzug, anderer Verkehr am Boden und in der Luft, möglicherweise sogar die Windrichtung oder Dampfkondensation oder die Tätigkeit eines Lokheizers.


    Von den Fehlern des Fotografen hoffe ich doch, daß man seine Sinne so zusammenhält, um den gleichen Fehler nicht mehrfach zu wiederholen und aus Scheitern auch lernt. Letzters meint besonders das bewußte Eingehen der "Fremdrisiken" oder aber die Wahl von Standorten, an denen dieses Risiko deutlich geringer ist - manchmal regelt das sogar nur die Tageszeit oder der Wochentag, wenn man bestimmte Risiken klein halten will und nicht bewußt "Lotto" spielt. Allerdings gehe ich bei Motiven, die nicht situativ einzigartig sind, gern mal zocken. Oft gelingt dann sogar der erste Anlauf und anschließend scheitern alle weiteren Versuche durch Störeinflüsse von außen (wie z. B. Positionen des Straßenverkehrs beim Fotografieren von Straßenbahnen). Manches Wunschmotiv gelingt ein Leben lang aber auch nie so, wie gewünscht.

    Bei fast allen diesen Themen steht aber der Anspruch des Fotografen an sein Werk an erster Stelle bei der Bewertung. Ich z. B. fotografiere im Allgemeinen keine Fahrzeuge mit Werbungen, die Verbindung dieses Anspruchs mit den Konflikten von außen verringert die Ausbeute erfolgreicher Aufnahmen enorm, wenn die Werbeqoute nicht gerade marginal ist (oder der Fahrzeugauslauf optimal dafür). Insofern hatte z. B. die Corona-Krise bei der Straßenbahn in Prag eine für mich geniale Auswirkung. Fast alle Kurzfristwerbungen (z. B. zwischen den Türen für Veranstaltungen der Künste) waren verschwunden, der nicht oder nur teilniederflurige Wagenpark präsentierte sich zu nahezu 100% in der jeweiligen Standardlackierung. Soll heißen, kaum ein Schaden ist ohne Nutzen - man muß diesen nur rechtzeitig erkennen und konsequent nutzen. Das gilt natürlich auch für abweichende Routen oder Fahrzeugeinsätze durch Bauarbeiten, Störungen oder Unfälle.

    Hallo,

    bitte mal mit der Historie beschäftigen und ergründen, seit wann es die 3 Aussichtswagen gibt. Eventuell ist eine Überschneidung mit den anderen Wagen in dem dargestellten Zustand möglich. Aber pauschal negieren??

    Mit freundlichen Grüßen Thomas


    Hallo Thomas,


    warum darf das nicht jeder machen wie er mag?

    Jörg hat doch nur geschrieben, daß Züge mit Aussichtswagen (fotografisch) "nicht so sein Ding" sind. Da steht doch gar nichts von unpassend oder geschichtlich falsch. Ich würde mich dem sogar anschließen, ich mag aus fotografischer Sicht solche Züge auch nicht, die Mitfahrt hingegen aber schon. Klassischer Konflikt der Interessenlagen je nach Blickwinkel - nicht auflösbar und auch keines Streits wert.

    Hallo Reiner,


    ja, so ist das eben mit den extremen Ausnahmen. Diese werden zitiert, sind und bleiben aber die Ausnahmen. So etwas (überraschendes) kann jederzeit auch außerhalb des Harzes vorkommen, ist also keine Besonderheit des Harzes.

    Sicher viel weniger als Du, aber ich glaube genug Tage im Harz verbracht zu haben, um die Normalität und die Extreme des Wetters einigermaßen einschätzen zu können. Die wirklichen Überraschungen lagen für mich bisher ausschließlich oberhalb von Schierke. Die Nähe der 1000 m-Grenze (+/- 100m) ist da halt sehr krass ausgeprägt - so wie sie es beispielsweise im Erzgebirge auch oft ist.


    Mag sein, daß bei den Regelzügen der HSB der Übergang von einem Wagen in einen anderen auch für Reisende inzwischen erlaubt ist, beispielsweise in Sachsen ist das nicht der Fall, obwohl entsprechende Übergänge (zunehmend) bestehen. Zumindest die Anschriften sind da eindeutig. Da ich weder hier noch dort während der Fahrt die Wagen wechseln muß und will, sei mir der Irrtum bezüglich HSB nachgesehen.

    Hallo,


    bei drohendem Unwetter wird ja hoffentlich vom Personal die rechtzeitige Räumung des Fahrzeugs veranlaßt.

    Außerhalb von Unwetter sollte doch der mündige Bürger (was ja alle sein wollen, oder?) in der Lage sich, seine Fahrzeugwahl dem Wetter und seinem persönlicher Leidensfähigkeit bzw. der Kleidungsart anzupassen. Immerhin ist auch Wetter ein Erlebnis. Warum soll mir außerhalb von Blitzschlag oder Hagel jemand vorschreiben, welchen Witterungsbedingungen ich mich aussetze? Die Übergangsmöglichkeit während der Fahrt ist auch dort, wo es die Übergangsmöglichkeit technisch gibt, nach meiner Kenntnis für Fahrgäste nicht freigegeben (das wird vielfältig ignoriert).

    217 055

    Also mit dieser Antwort kann ich absolut nichts anfangen, sie ist im Grunde informationslos und Oberlehrerhaft.


    @ Stefan, ich habe nach dem Cabriowagen gefragt, der auf der Harzquer-Brockenbahn eingesetzt wird, nicht nach dem ehem. Fahrradwagen der im Selketal fährt.


    Hallo "schwobapfeil",


    meine Reaktion ist nicht informationslos und oberlehrerhaft - es ist (m)eine Meinung zum von Dir geäußerten Ansinnen, eingebunden in eine Beschreibung normalerweise anzusetzender Selbstverständlichkeit (welche aber zunehmend in Frage gestellt wird).


    Der (größere) Wagen, der bis vor einigen Jahren auf der Harzquerbahn fuhr, ist seit geraumer Zeit nicht mehr im Einsatz - so viel "Oberlehrer" muß schon sein.