Beiträge von Eckhard

    Hallo zusammen,


    wie ich oben schon schrieb, sind mir irgendwann die kleinen Hinweisschilder, die auf die Stationen der Fichtelberg- und Lößnitzgrundbahn hinweisen, positiv aufgefallen. Mein Eindruck ist, dass es diese fast an allen Orten mit entsprechenden Haltepunkten gibt, während ich das an der WTB (fka HK) noch nirgendwo gesehen habe.


    Natürlich ist die Absicht unterschiedlich. Die kleinen Schilder helfen mir, die Station zu finden, wenn ich sowieso dort hin will. Dieses große Schild soll eher auf die Bahn hinweisen, wenn ich zufällig dort vorbei komme und die Bahn nicht kenne. Die Einheimischen haben wohl sicher schon mal von der Bahn gehört und wissen auch, wo sie ist. Daher finde ich die braunen Schilder an der Autobahn gar nicht schlecht, wo bei ich den Standort nicht immer optimal finde. Aber wenn ich auf der Autobahn dieses Schild sehe und dies mein Interesse trifft, dann finde ich dank Google und Co. schnell zum Ziel.

    Hallo zusammen,

    wie alles begann, ist eine gute Frage, die ich gar nicht genau beantworten kann.


    Da ich an der HK-Linie aufgewachsen bin, waren Schmalspurbahnen für mich nichts besonderes. Die Züge in Rabenau oder Spechtritz zu beobachten, auf der alten Ladestraße in Rabenau, abgestellten Wagen oder in den dortigen Wasserhochbehälter zu klettern, waren Teile meiner Kindheit. Ich bekam mal einen Kalender mit Bildern verschiedener Schmalspurbahnen geschenkt und fand die IV K Loks irgendwie komisch, da ich nur VII K Loks kannte. Meine Oma wohnte am Bahnhof Potschappel, aber der Betrieb nach Wilsdruff war schon eingestellt. An den Resten dieser Bahn fuhr ich in Wurgwitz, Kesselsdorf, Grumbach und Wilsdruff immer wieder vorbei, ebenso war die Bahn in Radebeul normal, aber trotzdem interessant, wenn wir ihr begegneten. Wenn ich auf Reisen war, wurden die dortigen Schmalspurbahnen natürlich besucht, und so lernte ich den Molli, den Roland, die Fichtelbergbahn und zuletzt die Harzquerbahn kennen. Fotos gibt davon nur am Rande. Die Bücher "Reisen mit der Schmalspurbahn" und "Links und rechts der kleinen Bahnen" stehen von damals noch heute in meinem Bücherregal, obwohl ich die Preßnitztalbahn oder die ZOJE damals noch nicht kannte. Ich hatte eher ein allgemeines Interesse an der Eisenbahn, wobei ich mich gern an die Eisenbahnfeste in Nossen 1988 oder Hainsberg 1983 erinnere. Als ich 7 Jahre alt war, bekam ich eine TT-Modellbahn geschenkt, die bis zum Alter von ca. 20 immer wieder erweitert habe. Ein richtiger Fuzzy war ich aber nicht.


    In der Sturm-und-Drang-Zeit hatte ich andere Interessen und zog nach dem Studium aus Sachsen weg. Aber wenn ich bei meinen Eltern war, gehörte das Pfeifen der Züge zum Gefühl von Heimat. Tief betroffen machte mich die Zerstörung durch das Hochwasser 2002 und die Hängepartie beim Wiederaufbau. Von der Ferne konnte ich die Bemühungen der verschiedenen Initiativen verfolgen, denn auch ich war (und bin) fest der Meinung, dass die Bahn einfach dazugehört. Als der Wiederaufbau endlich begann, suchte ich aus der Ferne nach Informationen über den Baufortschritt und fand das im Bimmelbahn-Forum, welches vom Baufortschritt berichtete. Das war der Grund, mich hier im Dezember 2008 anzumelden. Und eigentlich war es das Forum, was bei mir dann immer mehr Interesse an den Schmalspurbahnen weckte.


    Zusammengefasst sind mir Schmalspurbahnen seit meiner Kindheit vertraut, aber das gesteigerte Interesse kam erst durch dieses Forum.

    Hallo Stainz,


    du hast recht, ich muss meine Aussage korrigieren: Teilweise fanden Zugbegegnungen in allen Bahnhöfen (aber nicht Stationen) statt, also in Coßmannsdorf, Rabenau, Seifersdorf, Malter, Dippoldiswalde, Obercarsdorf und Schmiedeberg. Das Kreuzungsgleis im Rabenauer Grund am km 3,830 war nur geplant, aber wurde wegen des Krieges nicht gebaut. Das zweite Gleis in Spechtritz diente für die Ladestraße, wäre aber für Begegnungen mit Regelzügen zu kurz gewesen.

    Hallo Lenni, das ist vor der Verlegung der Strecke wegen des Baus der Talsperre Malter, da fuhr die Bahn noch auf der anderen Tal-Seite, wo heute der Wanderweg ist.


    Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende