Was man aus einer LGB-Schöma so alles machen kann... [IIm]

    • Was man aus einer LGB-Schöma so alles machen kann... [IIm]

      Hallo liebe Leser,

      dass man aus einer Schöma von LGB viel machen kann, haben schon viele bewiesen. In diesem Bericht möchte auch ich die Modifikationen an meiner Schöma dokumentieren.

      Ja, ihr habt richtig gelesen, sie ist noch nicht ganz fertig...

      Das Auffälligste Merkmal der Modifikationen ist die Neulackierung. Ich habe mir die Inselbahn Wangerooge zum Vorbild genommen und die Lok nach dem DB-Farbschema zu einer fiktiven Diesellok der Inselbahn Wangerooge umlackiert und nummeriert.

      Es folgen nun einige Bilder vom Einsatz bei einem Bekannten im Garten:





















      Bei einer Inselbahn kommen auch ungewöhnliche Zugkombinationen im Betriebsablauf vor...
      Grüße Erik

      Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!
    • Hallo,

      pünktlich zu Weihnachten kann eine weitere Schöma in Empfang genommen werden. Einige Anpassungen für die Inselbahn sind noch zu machen, so wird die Lok Purpurrot werden, in Epoche IV als fiktive 329 511 beschriftet, ein Blinklicht auf dem Dach bekommen, wie bei Funkferngesteuerten Loks üblich und einen Decoder mit Sound und richtige Balancierkupplungen von Feld soll sie erhalten.







      Grüße Erik

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    • Neu

      Hallo,

      heute ging es nun endlich weiter mit der ersten Schöma. Ich habe die Stromversorgung am Motor modifiziert, um den Decoder anschließen zu können. Außerdem habe ich die Schraubenblenden, die wie Lampenschirme aussehen, entfernt und verspachtelt. Als nächstes steht nun das Lackieren der Motorvorbauten an.



      Die Lok mal probehalber zusammengesetzt und schon die ersten Runden gedreht. Der Sound funktioniert schon mal. ^^



      Die Löcher wurden verschlossen.



      Als Erstes musste aus drei Anschlüssen 4 gemacht werden für den Decoder.






      Der Pluspol des Motors war direkt mit der Stromabnahme verbunden und musste extra angeschlossen werden.



      Der Stift am Motor wurde gekürzt und das Kabel direkt angelötet.



      Wie man sehen kann, sind es nun vier Anschlüsse.

      Nach dem Lackieren wird dann die Beleuchtung installiert werden.
      Grüße Erik

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      Es wird wohl eine unausrottbare Marotte vor allem ostdeutscher Eisenbahnfreunde bleiben, speziell Diesellloks in Vorbild und Modell krampfhaft ein Pseydo-Staatsbahn-Aussehen verleihen zu müssen. Warum eigentlich?

      Liegt es vielleicht daran, weil man in der "DDR" , von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, seit 1949 keine sog. Privatbahnen mehr kannte und fast alles (von den Werkanschlußbahnen und Grubenanschlußbahnen einmal abgesehen) unter der Regie der DR lief?

      In grüner lackierung hätte die Lok auch gut als Modell der Inselbahn von Spiekeroog bzw. später Langeoog dienen können.

      Aber was solls, es hätte ja noch schlimmer kommen können, z.B. als Pseydo-DR-Lok mit LKM-Fabrikschild...... ;)

      "Verfehlungen" , vor allem im Dampflokbereich, gibt es aber bedauerlicherweise auch westlich der Elbe. Ich erinnere mich mit Schaudern an eine hessische Museumsbahn, wo ein von den Saarbergwerken stammender D-Kuppler aus dem Hause Krauss-Maffei plötzlich zur einer Lok der Dampflokbaureihe 81 mutierte oder in Baden-Württemberg ein ebenfalls von Krauss-Maffei gebauter Industrie-C-Kuppler zur BR 80 reifte.... :wall:

      Grüße

      -railfox-
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      Lieber railfox,

      bei meiner Bahn habe ich mit an der Inselbahn Wangerooge orientiert und diese war schon immer eine Staatsbahn. Die Schöma, die es von LGB gibt, gab es beim Vorbild so nie. Demzufolge habe ich sie als fiktive Lok der Inselbahn Wangerooge eingereiht und eine fiktive, aber möglich-realistische Nummer vergeben.
      Die Entscheidung für die Inselbahn Wangerooge habe ich vor allem deswegen getroffen, weil es die letzte Inselbahn mit richtigem Güterverkehr ist.

      Die Schöma von Spiekeroog, später Langeoog, unterscheidet sich vom LGB-"Modell" in etlichen Details! Würde ich diese Lok nachbauen mit dem LGB-"Modell", dann wäre deine Kritik berechtigt. :zwink:
      Grüße Erik

      Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!
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      Hallo, Erik,

      die Anmerkungen vom railfox unter 5 können nicht unerwidert bleiben. Offensichtlich kennt er die Situationen, welche speziell zu Modellumbauten führen können, nicht so umfassend; vielleicht, weil er solche Maßnahmen nicht braucht oder kann?! Außerdem gefallen mir weder die DDR in Anführungszeichen noch seine Bemerkungen über "unausrottbare Marotten vor allem ostdeutscher Eisenbahnfreunde".
      Als ich 1990 in den Großbahnsektor eingestiegen bin, musste ich mit dem vorlieb nehmen, was greifbar und/oder finanzierbar war. Das waren keine DR-typischen Fahrzeuge. Folglich waren das nur Übergangslösungen für mich. Deshalb habe ich meine Schöma aus der Startpackung auch nur so lange im Urzustand belassen, wie es nötig war und dann eine Feldbahnlok daraus gemacht. Davon kenne ich zwar auch kein Vorbild, jedoch erschien mir das sinnvoller, als ein, sowieso nicht vorbildgerechtes LGB-Modell auf DR zu trimmen. Derzeit habe ich kein Foto vom Endzustand gefunden, aber so sieht man die Umbauteile ein Wenig besser.
      Darüber hinaus versuche ich schon seit mehreren Jahren Fahrzeuge, die nicht in mein DR-Schmalspurbahnkonzept passen, entsprechend zu modifizieren. Aus amer. Flatcars mit DR-Deko(!) und den Fahrwerken der ÖBB-Sm-Güterwagen (die ja auch als DR-Modelle und beim GG sogar als histor. Sachse trotz Baujahr 1942!! dekoriert wurden) sind Letztens Adaptionen des ehem. Mansfeldkombinates entstanden. Die werden z.T. im Rohanstrich bleiben, weil sie für den Gartenbetrieb zu empfindliche oder zu aufwendige Anbauten notwendig wären.

      Viele Grüße

      Bernd.