Modulanlage H0e Eigeninterpretation Dürrhennersdorf

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    • Modulanlage H0e Eigeninterpretation Dürrhennersdorf

      Hallo alle zusammen,

      wie der ein oder andere bemerkt haben mag, bin ich neu in dem Forum und Wiedereinsteiger in Schmalspurbahnerei, nachdem mich das Thema Modellbahn wieder gepackt hat (leider ist mein ganzer Fuhrpark auf mysteriöse Weise abhanden gekommen, weswegen ich leider bei Null anfangen muss). Das hat aber den Vorteil, dass ich mir das Themenfeld neu wählen kann. Da für mich als Hauptthema nur H0e in Frage kommt (da hängt seit Kindheit an mein Herz dran und das hat sich halt eingebrannt) wechsel ich nun von den Württembergern nach Sachsen, da ich die Landschaft, Architektur und vor allem die III K/V K und die Vollspurländerbahnlokomotiven, die ja nur Nebenschauplatz werden, sehr faszinierend finde. Um es mit dem Fuhrpark etwas leichter zu haben und vielleicht noch vielfältiger nehme ich den Übergang von K.S.St.B. nach DRG in Augenschein, ich könnte mir vorstellen, dass da eine schöne Mischung herauskommen wird.
      Ich habe mal auf Grundlage den Gleisplans von Dürrhennersdorf (von Haufe gezeichnet, Quelle Wikipedia) genommen und ein paar wenige Veränderungen vorgenommen, die den Übergang zum nächsten Modul vereinfachen sollen:



      Ich fand den Plan äußerst reizvoll, vor allem wegen der ungewöhnlichen Anordnung des EG und die daraus resultierende Möglichkeit mit der interessanten Vollspurgüterzugeinfahrt.

      Im Nordosten habe ich die Bahnhofsausfahrt mit Dreischienengleis umgestaltet, dann kann man auf dem nächsten Modul eine schöne Ortsdurchfahrt gestalten und die Schmalspurbahn über den Fluss abzweigen lassen und die Vollspur hinter der Häuserzeile abtauchen lassen...so der Plan.
      Außerdem habe ich im Südwesten noch einen Brauereianschluss angebaut, da ich ein großer Fan Gleisbau in Straßennähe und -kontakt bin und im Nordwesten war noch schön viel Platz für ein ausladendes Gebäude. Den Lokschuppen musste ich noch entfernen, der kommt dann an das südlichste Schmalspurgleis.

      Was haltet ihr von dem Plan im gesamten? Meint ihr das reicht von den Gleislängen aus um einen schönen Betrieb umzusetzen? Die Vollspurbahnsteigkante würde etwa 120cm ergeben, bei der Schmalspur etwa 50 bis 60cm. Im südlichen Güterbereich wird es vielleicht etwas eng, oder? leider habe ich aber im Moment nicht mehr Platz zur Verfügung.


      Grüße,
      Lenni
    • Hallo Lenni,

      interessante Bahnhofsgestaltung in Anlehnung an Dürrhennersdorf.
      Etwas unwahrscheinlich finde ich aber den Anschluß an die Brauerei mit Schmalspur, wo doch die Vollspur viel näher ist und jeder Firmenbesitzer, wirtschaftlich betrachtet, sicherlich viel lieber über einen Gleisanschluss an die "große weite Welt" in Regelspur und ohne zusätzliche und kostenintensive Umladeprozedur seine Getränke vertreiben kann. Glaubhafter ist so ein Anschluss immer, wenn er nicht ohne weiteres von der Regelspur aus errichtet werden kann (Höhenverhältnisse, Entfernung zur Regelspurbahn u.a.) und die Schmalspur dann einfacher herangeführt wird. Oder aber die Hauptzufuhr von Ladegütern würde über die Schmalspur kommen (dann Anschlussbahn gemischtspurig?, ich denke da an die Zuckerfabrik Döbeln).
      Damit entfielen auch die etwas problematischen Schmalspur-/Regelspurkreuzungen im Straßenbereich.
      Daß aber auch bei Sachsens Schmalspur Anschlußgleise in Industriebetriebe, auch im Straßenbereich, ihren eigenen morbiden Charm haben steht außer Frage. Da findest du bestimmt noch glaubhaftere Lösungen. Viel Spaß bei der Umsetzung!

      Gruß Tristan
    • An Daniel,

      danke für die Antwort. Ich habe den Plan extra gestaucht, damit ich ihn aufs Brett bekomme. Maße stehen handschriftlich drin 210x150 ist leider das äußerste was ich momentan unterbringe. In fernerer Zukunft wird im Haus ein großer Raum frei, wo ich dann noch Module anhängen kann, aber erstmal bin ich beschränkt.

      An Tristan,

      danke für Deine Tipps. Das mit der Gemischtspur ist eine gute Idee. Tatsächlich hatte ich auch schon einen leisen Zweifel an der Glaubwürdigkeit und hatte schon überlegt, dass mindestens eine geographische Hürde eingebaut sein müsste. An einen Höhenunterschied habe ich bisher nicht gedacht. Das ist aber ein guter Ansatz, wenn ich das nochmal neu überlege, könnte ich dann evtl. sogar die Normalspur überbrücken und hätte auch direkt das Kreuzungsproblem gelöst (wobei ich mich schon auf die Bastelarbeit gefreut hatte). Meine Idee wäre dann am Bahnhof nicht umzuladen, sondern Vollspurwagen auf Rollwagen in der Brauerei anzuliefern, das gäbe auch ein schönes Bild denke ich.......

      Grüße,

      Lenni