Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen

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      Rückt der 1. Spatenstich des zukünftigen Selketalradwanderweges in 2018 wieder ein Stückchen näher? ?(

      Kommt der Tag, wo sich endlich die Umspurung Wernigerode - Brocken auf 1435 mm rentiert und der HSB-Rest zum neuen Harzradwegenetz (incl. ehem. SHE) aufgewertet wird?

      Mit durchgehenden Dampfzügen Berlin-Zoo - Brocken und zurück lassen sich als Tagesausflug doch ganz neue Brockenbesucherzielgruppen erschließen. Mit dem Glück Auf-Brockenexpress und dem "Fliegenden Brocken" lassen sich auch massenhaft Tagestouris aus dem Ruhrgebiet und dem Kölner Raum anlocken. Durch den entfallenden, eh unbequemen Umstieg in unzeitgemäße "Perleberger Kisten" in Wernigerode können die Züge gleich weiter über Drei Annen Hohne zum Brocken durchfahren.

      Sollte sich der 1435 mm - Verkehr zum Brocken über Gebühr positiv entwickeln, käme zur Leistungssteigerung evtl auch der Bau eines Brocken-Basistunnel in Frage.

      Eine absehbare Stillegung der Selketalbahn kann aber auch aus anderen Gesichtpunkten positiv betrachtet werden: Ein weiteres Sammelgebiet wäre damit abgeschlossen und die einschlägigen Eisenbahnverlage könnten endlich die ultimative Selketalbahnchronik auf den Markt werfen, welche hier im Forum bestimmt guten Absatz fände.

      Auch die Studenten der FH in Wernigerode werden profitieren: Nach der Stillegung der hoch defizitären und nicht mehr nachgefragten Selketalbahn sind neue Tourismuskonzepte im Harz gefordert, etwa:

      Verkehrsträgerwechsel im Harz - Wie der neue Harz-Schnellbus sowie der Selketalradweg neue Tourismusströme generieren und gleichzeitig die öffentliche Hand von massiven SPNV-Zuschussleistungen befreit wird.

      Selketalradwanderweg - Chance und Aufbruch für eine infrastrukturell zurückgebliebene ehem. Tourismusregion

      Von der Schiene zum Rad - eine abseits liegende Touristenregion erfindet sich neu.

      Vom Radsatz zum Rad: Nachhaltiger, ökologisch wertvoller Radtourismus als Leuchtturmprojekt in einer Zukunftsregion in Sachsen-Anhalt.


      So kann sich mit Mitteln der öffentlichen Hand das Alleinstellungsmerkmal "größtes zusammenhängendes Schmalspurbahnnetz in Deutschland" schnell und unkompliziert in das "größte Radtrassennetz auf ehem. Meterspurgleisen" umwandeln. Und der Clou ist: Das Netz läßt sich unkompliziert mit dem Anschluß weiterer entwidmeter 1435mm-Trassen erweitern, techn. Probleme wie unterschiedliche Spurweiten gibt es hier nicht!



      Für die überflüssigen Dampfloks und Wagen der Selketalbahn interessiert sich womöglich noch die Brohltalbahn, für die Selfkantbahn, Härtsfeldbahn, Plettenberg und Härtsfeld halte ich den Fahrzeugpark für weniger geeignet, an den Steigungen im Brohltal können sich die überzähligen HSB-Dampfloks dann noch bist Fristablauf "abarbeiten".

      Quo vadis HSB??? :gruebel:

      -railfox-
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      Guten Morgen,

      ich sehe es vielleicht etwas düster, aber die Hoffnung stribt ja bekanntlichzuletzt.

      Aber seitens der der HSB kommt ja nichts Neues, außer wir fahren zum Brockenund wir bauen eine "gläserne" Werkstatt.
      Ob das die Lösung ist.????!!! Aberabwarten ist ja auch eine Möglichkeit, wenn man so auf unsere Regierung inBerlin schaut,
      funktioniert das ja auch schon über Jahre. :lol:

      Mit freundlichem Gruß aus dem Selketal
      Volker

      PS Deine Idee ist gut, muss ich auch einmal darüber nachdenken. :zwink:
      Mit den besten Grüßen aus dem Selketal
      Volker
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      Hallo,

      die HSB hat eine Pressemitteilung zur Anwendung der neuen Tarifbedingungen für die Harztourcard und das Selkebahnticket veröffentlicht, in der die Anwendung der neuen Regelungen ab 01. Mai 2018 angekündigt wird. Ein Aspekt der bisher noch nicht kommuniziert worden ist wird dabei auch erwähnt:

      HSB schrieb:

      Das „Selkebahnticket“ und die „HarzTourCard“ sind [...] ab 1. Mai auch in den Zügen der HSB [...] erhältlich.
      Gruß Michael
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      Die Verlautbarung zum Sommerfahrplan ist für den Bereich Selketalbahn vor dem Hintergrund der aktuellen "Tarifverbesserungen" rund ums Selkebahnticket fast schon pervers! :wall: Und wo man letztes Jahr noch dachte es kann nicht schlimmer kommen - immerhin fuhr man da während des Teil-SEV im Dauer-Ein-Dampfzug-Betrieb zweimal TÄGLICH die "Langstrecke" bis Talmühle mit Dampf - ist das jetzt zugunsten des Abschnitts Gernrode - Alexisbad entfallen. Will man das Selketal loswerden? Und wenn ja: Wann wird darüber mal offiziell diskutiert? Scheinbar schläft die kommunal-/regionalpolitische Ebene hier einen beachtenswerten Dornröschenschlaf...

      MfG
      der099er