5 Jahre Rügensche BäderBahn - RüBB (Teil 1)

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    • 5 Jahre Rügensche BäderBahn - RüBB (Teil 1)

      Hallo liebe Eisenbahnfreunde,


      es ist schon fast eine schöne Tradition, anlässlich kleinerer und größerer Jahrestage, Rückschau zu halten.
      Ab heute schauen wir 5 Jahre zurück und erinnern uns an den Start der Rügenschen BäderBahn, aber auch an die Entwicklung des Rasenden Rolands, die zur Übernahme der Verantwortung durch die PRESS führte.



      Teil 1: Wie kam es überhaupt zur Rügenschen BäderBahn?

      Aufstieg und Absturz dicht beisammen

      Anfang der 1990er Jahre stand die Schmalspurwelt überall in den ( damals noch ) neuen Bundesländern vor tief greifenden Umwälzungen.
      Die Deutsche Reichsbahn ( DR ), resp. die Deutsche Bahn AG ( DB AG ) hatte an ihren schmalspurigen Strecken kein Interesse mehr. Jahrelange Investitionsrückstände aus DDR-Zeiten machten es der Bahn leicht, unsere Strecken in völlig unwirtschaftliche Zahlen zu rechnen.

      So wurde auch auf Rügen die weitere Existenz des Rasenden Rolands nach 1990 ständig in Frage gestellt. Schließlich konnte der Bahn aber in diesem Fall nachgewiesen werden, dass die Strecken der ( ehemaligen ) Rügenschen Kleinbahnen AG (Rü.K.B.) zu keinem Zeitpunkt zum Eigentum der DR bzw. DB AG gehörten, weil 1949 lediglich die Betriebsrechte, aber nicht das Eigentum an die DR gingen.

      Auf dieser Grundlage erfolgte zum 100. Streckenjubiläum am 22. 7. 1995 auch ganz offiziell die Rückgabe der Bahn zum 1. 1. 1996 an den Landkreis Rügen als ehemaligen und noch immer existierenden Aktionär der Rü.K.B..

      Der Landkreis konnte sich seinerzeit allerdings angesichts der durch die Bahnoberen prognostizierten Unwirtschaftlichkeit nicht dazu entschließen, selbst die Bahn zu betreiben, wie andernorts. Statt dessen wurde die Betriebsführung damals ausgeschrieben.

      Die Ausschreibung im ersten Halbjahr 1995 konnte Bernhard van Engelen, Eigentümer der Karsdorfer Eisenbahn GmbH ( KEG ), für sich entscheiden, der die Rügensche Kleinbahn GmbH & Co KG ( RüKB ) gründete und ab 1. 1. 1996 mit der Betriebsführung des Rasenden Roland betraut wurde.
      Die RüKB war ein Schwesterunternehmen der KEG und von dieser rechtlich völlig unabhängig, was später von großer Bedeutung werden würde.
      Wurde zunächst nur die Betriebsführung durch die RüKB übernommen und Betriebsmittel und Immobilien lediglich gepachtet, wurde nach der, auch rechtlich abgesicherten ( Grundbuch usw. ) Rückgabe der Infrastruktur und Immobilien an den Landkreis Rügen ein neues Vertragswerk erarbeitet.

      Ab 1. 1. 1998 gab es einen neuen Verkehrsvertrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch die VMV - Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH. Dieser Vertrag umfasste einen Zeitraum von 10 Jahren bis 31. 12. 2007 mit einer automatischen Verlängerungsoption um weitere 7 Jahre, sofern er nicht mit einjähriger Kündigungsfrist zum Vertragsende von einer der Vertragsparteien gekündigt würde.
      Parallel dazu schloss der Landkreis Rügen ein Vertragswerk mit der RüKB, landläufig Betreibervertrag genannt, ab, der die Übereignung der Fahrzeuge und Anlagen in das Eigentum des Betreibers regelte. Somit wurde die RüKB Eigentümer der Fahrzeuge und betriebsnotwendigen Anlagen, nicht aber der Grundstücke, die im Eigentum des Landkreises verblieben und lediglich gepachtet wurden. Mit diesem Vertragswerk wurde ein Vorkaufsrecht des Kreises und sozusagen ein Verkaufszwang zum Vertragsende, oder bei Kündigung vereinbart, so dass man seitens des Landkreises davon ausgehen konnte, die eingebrachten Mobilien und Immobilien bei einem möglichen Betreiberwechsel wieder zu bekommen. Über den Zustand der zurückzugebenden Dinge wurde nichts vereinbart. Da der Betreibervertrag sogleich die Verlängerungsoption mit einbezog, erhielt der ein Sonderkündigungsrecht im Falle einer Kündigung des Verkehrsvertrags.

      Die RüKB schnürte mit dem neuen Verkehrsvertrag ab 1998 ein umfangreiches Investitionspaket, das großzügig seitens des Landes unterstützt wurde.
      Dieses Investitionsvorhaben sollte vor allem einerseits den kompletten Neubau der Gleisanlagen der Strecke ( durch die RüKB jedoch nur bis Sellin Ost realisiert ) und auch die umfassende Sanierung des Fahrzeugparks ermöglichen und wurde auch umgehend begonnen.



      Symbolisch für die umfangreichen Bauarbeiten zur Streckenrekonstruktion, 99 4802 in Posewald, direkt an der Bauspitze. Über das Thema hatte ich ja an anderer Stelle schon berichtet: boards-4you.de/wbb13/60/thread.php?threadid=1188&sid=



      Ein Schnappschuss mit Symbolkraft. Viel Kraft und Ausdauer werden die Kleinbahner in den folgenden Jahren leider nicht nur einmal benötigen.
      Ob sich Landtagspräsident Rainer Prachtl und Jochen Warsow über diese Zukunftssorgen unterhalten, darf aber in diesem Zusammenhang bezweifelt werden. Das Foto entstand am Rande der Eröffnung des ersten sanierten Streckenabschnitts in Binz.



      Von einem Ende des Engagements der RüKB und einer Kündigung seitens einer Partei ging 1998 niemand aus, auch wenn erste Unregelmäßigkeiten schon 1996 aufhorchen ließen. Damals wurden Mittel der RüKB für die KEG verwendet. Leitende Mitarbeiter der RüKB entdeckten, dass ca. 1,6 Mio DM von der RüKB nach Karsdorf geflossen waren. Dieser Umstand wurde aber 1996 durch die geltenden Verträge gedeckt und war somit völlig legal und vertragskonform.



      Nochmals großer Bahnhof und Feierlaune. Am 28. Mai 1999 wird zum Anlass der Einweihung des Dreischienengleises nach Lauterbach-Mole das symbolische Band durchschnitten.

      Anfang der 2000er geriet aber die KEG immer mehr in einen wirtschaftlichen Schlingerkurs. Man hatte zu hoch gepokert. Ende Januar 2004 kam es zum Kollaps, nachdem die DB Netz AG der KEG den Trassenzugang versagte, weil Millionen an Trassengebühren offen waren. DB Energie GmbH verkaufte schon länger keinen Kraftstoff mehr an die KEG, worauf die KEG mit aberwitzigen Aktionen reagierte und sich noch tiefer in den Sumpf manövrierte.
      Als direkte Folge war die KEG gezwungen, im Februar 2004 den Insolvenzantrag zu stellen.

      Wurde zunächst immer beteuert, die RüKB sei nicht betroffen und gesund, war eigentlich sofort klar, dass dem nicht so sei. Schnell stellte sich heraus, dass Bernhard van Engelen über einen längeren Zeitraum immer wieder Mittel der RüKB zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der KEG gebracht hatte. Dabei hatte er zunehmend das Maß verloren und weit mehr Geld der RüKB in der KEG verbrannt, als der RüKB gut tat.
      Die Kredite der RüKB waren inzwischen durch die Banken fällig gestellt, das Land hatte hohe Forderungen, weil Fördermittel geflossen, aber durch die RüKB nicht bestimmungsgemäß verwendet werden konnten, Lieferanten lieferten nur noch gegen Bares.
      Insgesamt ca.4 Mio € Außenstände waren für die RüKB nicht zu finanzieren, so dass Bernhard van Engelen in einer "Nacht- und Nebelaktion" zum 10. März 2004 die RüKB an Ludger Guttweins Eisenbahn Betriebsgesellschaft (EBG) verkaufte, um nicht für die RüKB auch zum Insolvenzrichter gehen zu müssen.
      Damit waren die Probleme aber nicht beseitigt. Guttwein brachte mit seiner Betriebseinstellung Ende April, der Kündigung des Verkehrsvertrages im Mai und dem Abtransport zweier Lokomotiven neue Unruhe in die RüKB.



      99 4801 wurde auf dem Weg von Putbus nach Prora von der Polizei für Stunden aufgehalten, weil es keine gültige Transportgenehmigung für diesen Schwertransport gab. Am Abend des 5. Mai 2004 steht sie im Wohngebiet Bergen-Süd auf dem Transporter des Eisenbahn- und Technikmuseums Rügen.

      In seiner Verzweiflung und Ohnmacht, die Verträge waren nicht auf einen solchen Fall vorbereitet, stellte das Wirtschaftsministerium MV im Mai 2004 einen Insolvenzantrag als Gläubiger gegen die RüKB. Die Hoffnung, ein Insolvenzverwalter würde Ruhe in die Sache bringen, neue Verträge und ein neuer Betreiber würden einen sicheren Weiterbetrieb des Rolands bringen, sollte sich als verfrüht herausstellen.
      Der Insolvenzantrag war nicht genügend untermauert und wurde schließlich vom Gericht abgelehnt.



      Binz am 14. Mai 2004. Einen Tag später soll die feierliche Einweihung des sanierten Bahnhofsgebäudes mit Sonderfahrten Binz - Göhren gefeiert werden. Mitten in der größten Auseinandersetzung hat sich Ludger Guttwein vom Landkreis Rügen überreden lassen und 99 4801 aus seiner Halle in Prora geholt und nach Binz bringen lassen. Hier wird sie unter Beifall der Anwesenden Urlauber und Anwohner wieder auf die Gleise gestellt. Zunächst falsch herum. Sie wird aber noch gedreht. Wir Kleinbahner waren allerdings überhaupt noch nicht von dieser Aktion zu begeistern, wie man den Gesichtern unschwer ansehen kann. Zeitgleich hatte der Betriebsrat die Anhörungen für die angekündigten Kündigungen auf dem Tisch. Entgegen anderslautenden Berichten, kam es aber nie zur Aussprache der Kündigungen. Die folgenden Ereignisse sollten zum Glück die Anhörung überflüssig werden lassen.

      Mehrere potenzielle neue Betreiber standen "Gewehr bei Fuß", konnten aber nicht aktiv werden.

      Der einzige Rettungsanker, den Rasenden Roland wieder unter Dampf zu setzen, war die Rückabwicklung des Kaufvertrages, die Bernhard van Engelen und Ludger Guttwein am 21. Mai 2004 ratifizierten. Somit war alles beim Alten, die Bahn dampfte ab 24. Mai 2004 wieder, aber gerettet war nichts.



      22. Mai 2004 Zwischen Serams und Seelvitz wird der unterbrochene Gleisbogen wieder in Ordnung gebracht. Am 23. Mai gab es eine Probefahrt und am 24. konnte der planmäßige Zugbetrieb wieder aufgenommen werden.

      Eigentlich war schnell klar, dass das nur eine Lösung über die Saison 2004 sein könnte, weil sich an der wirtschaftlichen Situation der RüKB nur sehr wenig änderte. Nur mit viel gutem Willen aller Gläubiger konnte der Betrieb aufrecht erhalten werden. Bernhard van Engelen war nach wie vor nicht bereit, grundsätzlichen Änderungen und Kooperationen zuzustimmen. Auch Angebote einiger EVU's, sich an der RüKB zu beteiligen, schlug er aus.

      Am 30. November 2004 folgte dann der 3. Wechsel in diesem Jahr. Nachdem die wirtschaftliche Lage saisonbedingt wieder völlig außer Kontrolle geriet und das Land angesichts van Engelens sturer Haltung begonnen hatte, seine Forderungen mit den Bestellerentgelten zu verrechnen, verkaufte van Engelen am 30.11. 2004 alle Geschäftsanteile an Hermann Schöntag.

      Allen Verantwortlichen in Land, Kreis und der Belegschaft fiel ein Stein vom Herzen, als sich die wirtschaftliche Lage der RüKB zu stabilisieren schien.
      Gleichwohl hatte das Jahr 2004 ganz klar alle Schwächen der gültigen Verträge aufgezeigt und leider war die "Kuh noch nicht vom Eis", wie sich bald herausstellen würde.

      RüKB Erholung, Stagnation und Verschleiß

      So beruhigte sich die Situation auf Rügen zwar 2005 wieder und die RüKB nutzte die Gelegenheit, sich im September 2005 anlässlich des 110 jährigen Jubiläums der Eröffnung der ersten Teilstrecke in bestem Licht zu präsentieren, aber diese Ruhe konnte bald nicht mehr darüber hinweg täuschen, dass die Situation der RüKB unter dieser Führung nicht nachhaltig stabilisiert war.
      Das Jahr 2006 zeigte ganz deutlich die Schwächen des neuen Betriebsführers.
      Hermann Schöntag war zunächst Monate lang von der Bildfläche verschwunden, angeblich krank und nicht erreichbar. Erst nach ca. 3 Monaten stellte sich heraus, dass Schöntag wegen vorgeworfener Unregelmäßigkeiten ( gehört nicht zum Thema ) in seiner Heimat in Untersuchungshaft saß.

      Bald stellten sich im Betrieb der RüKB neue Unbilden ein. Ende September leerte sich der Kohlevorrat in der Banse in Putbus bedenklich. Nachschub kam nicht mehr. Hermann Schöntag war nicht in der Lage, für Nachschub zu sorgen. Schließlich musste ein Dampfumlauf durch die V 51 bestritten werden. Für die ab Anfang Oktober verbleibende zweite Dampflok wurde die Banse ausgefegt und auch die Vorräte aller abgestellten Loks ausgeladen. Täglich war mit dem Erlöschen des Feuers zu rechnen.
      Buchstäblich in allerletzter Minute, nachdem sogar eine kleinere Menge Kohle vom Molli organisiert wurde, kam dann wieder Kohle.

      Ungefähr zeitgleich stellte sich ein weiteres Problem. Die Verträge zur Entsorgung der Asche und Schlacke wurden seitens der RüKB ohne Ersatz gekündigt. Der Schlackeberg, der sich nun in Putbus auftürmte, war bald nicht mehr zu verstecken und das wollten wir auch gar nicht mehr.
      Närrische Kleinbahner verzierten den Mount Schlacke mit einem Schild "Biosphärenreservat" und zeitweise wurde auf dem Hang ein Schlitten mit einem Stofftier positioniert. Das blieb natürlich auch der Öffentlichkeit damals nicht verborgen.



      Mount Schlacke! Die eigentlich für die Abfuhr der Schlacke vorgesehenen Mulden sind schon kaum noch auszumachen. Unmittelbar nach der "Kohlekrise" folgte die "Schlackekrise". Hermann Schöntag hatte dem Entsorger die Verträge gekündigt, ohne sich um adäquaten Ersatz zu sorgen.

      Der Zustand der Fahrzeuge verschlechterte sich nun immer mehr. Nötige Untersuchungen wurden nicht mehr ausgeführt und die Verfügbarkeit des nötigsten Fahrzeugparks konnte nur durch unglaublich viel Improvisationstalent der Eisenbahner gewährleistet werden. Erste Fahrzeuge wurden mit Fristablauf abgestellt. Sichtbares Zeichen war bald der traurige Zustand der 99 782, die Schöntag planlos demontieren ließ und deren Großbauteile auf dem Bf. Putbus verteilt waren.





      In einem Anfall des Aktionismus wurde den Kollegen aus der Werkstatt angewiesen, 99 782 derart zu demontieren. Anfang 2007 waren alle Fristen abgelaufen. Die Idee, die Lok in Einzelteilen in verschiedenen Werkstätten untersuchen zu lassen und sie später in Putbus wieder zu montieren, wurde erwartungsgemäß nie verwirklicht. Dieses Monument der Unfähigkeit war symptomatisch für die gesamte Lage der RüKB in dieser letzten Phase ihrer Betriebsführung.

      Kurzum, das Thema Verkehrs- und Betreibervertrag wurde in den Amtsstuben in Bergen und Schwerin wieder aktuell.
      So einigte man sich auf Landes- und Kreisebene gerade rechtzeitig, zum Vertragsende 2007 rechtzeitig zu kündigen, siehe oben.
      Das Problem wurde auch durch das inzwischen veränderte europäische Recht akut, das freihändige Vergaben, wie etwa im Falle der automatischen Verlängerung der Verträge, inzwischen weitgehend verbot.

      Zum Ende des Jahres 2006 wurden also alle bestehenden Verträge des Landes und Kreises mit der RüKB gekündigt, um eine Neuausschreibung möglich zu machen.
      Das umfasste natürlich auch die Pachtverträge für die von der RüKB genutzten Grundstücke.


      Ausschreibung und Vergabe mit Hindernissen

      Das Jahr 2007 stand nun ganz im Zeichen der Ausschreibung im Wettbewerb.
      Kennzeichnend und abweichend von üblichen Ausschreibungen war die etwas komplizierte Situation auf Rügen, Fahrzeuge, Anlagen und Gleise konnten von den Bewerbern nicht, wie üblich, mitgebracht oder vom Infrastrukturunternehmen gemietet werden, mussten aber auch erst einmal vom damaligen Eigentümer erworben werden. Für die Zukunft musste man nun zwingend möglichst wasserdichte Eigentums- und Nutzungsbedingungen finden und schaffen, die nicht wieder die Kleinbahn zum Spielball unfähiger und / oder geldgieriger Einzelpersonen werden ließen.
      Zu diesem Zwecke waren 2007 laufende Absprachen und Rückfragen zwischen Schwerin und Bergen, aber auch mit Juristen und Wirtschaftsexperten nötig.

      Mit der Ausschreibung musste es aber möglichst schnell losgehen. So wählte man die Variante Interessenbekundungsverfahren. Zunächst wurden nur wesentliche Eckpunkte des künftigen Vertragswerks, auf die man sich zunächst geeinigt hatte ausgeschrieben, auf die Interessenten die endgültigen Ausschreibungsunterlagen anfordern konnten.
      Diese erste Ausschreibung musste sogar zunächst wieder zurück genommen und neu begonnen werden.
      Im Hintergrund erarbeitete man nun das endgültige Ausschreibungspaket.

      Mehrere Unternehmen bekundeten ihr Interesse, die aber nicht alle namentlich bekannt sind.
      Natürlich beteiligte sich auch die RüKB Hermann Schöntags. Aber als Überraschungsbieter und zunächst sicher auch als Außenseiter war die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH ( PRESS ) dabei.
      Diese Interessenten sollten dann zu einem späteren Zeitpunkt die endgültigen Ausschreibungsunterlagen erhalten und sich bei Interesse darauf bewerben können.

      Die PRESS aus Jöhstadt im Erzgebirge verfügte damals über einschlägige Erfahrungen im Baustellen-, Anschlussbahn- und Güterverkehr, aber noch nicht im SPNV. Die Mannen um Kay Kreisel waren aber ausgewiesene Schmalspur- und Dampflokexperten, denn ein Großteil des Teams engagiert sich in der Freizeit bei der Museumsbahn im Preßnitztal bzw. anderen Museums- und Eisenbahnvereinen.

      Das neue Vertragswerk mit Land und Kreis sollte am 1. Januar 2008 in Kraft treten. Der künftige Betreiber sollte also nahtlos den Betrieb weiterführen.

      Angesichts der immer weiter fortschreitenden Zeit, Abgabeschluss für die endgültigen Ausschreibungsunterlagen war im Oktober 2007, war das Ziel 1. Januar schon zunehmend unrealistisch.

      Anfang Dezember 2007 gab das Verkehrsministerium dann die Entscheidung bekannt, die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH ab 2008 für 20 Jahre mit der Durchführung des Nahverkehrs auf dem Rasenden Roland zu beauftragen.
      Das Konzept der PRESS konnte wirtschaftlich und inhaltlich überzeugen und sich gegen die verbleibenden Mitbieter behaupten.

      Die obligatorische Einspruchsfrist nutzte die RüKB, Beschwerde gegen diese Entscheidung bei der Vergabekammer einzulegen.
      Auch in Sachen Rückgabe des Anlagevermögens und Abgabe der Betriebskonzession, alles vertraglich vereinbarte und ordnungsgemäß gekündigte Elemente der Verträge mit der RüKB, sperrte sich Hermann Schöntag.

      So war klar, dass es auf dem Rasenden Roland ab Januar 2008 keinen Betrieb geben würde. Weil die Pachtverträge rechtskräftig zum 31. 12. 2007 gekündigt waren, sprach der Landkreis Rügen als Eigentümer ab 1. Januar einen Platzverweis für die RüKB aus, auch und vor allem, um den Übergang der vertraglich zugesicherten Anlagen und Fahrzeuge zu beschleunigen.
      Damit war auch kein Interimsbetrieb durch die RüKB möglich und das Personal wurde schriftlich von der Arbeit freigestellt. Damit begab sich die RüKB in den so genannten Annahmeverzug, denn wir Mitarbeiter boten unsere Arbeitskraft natürlich weiterhin an.
      Das hatte für uns Mitarbeiter aber den Vorteil, vollen Lohnanspruch zu behalten. Die RüKB kam ihren Verpflichtungen gegenüber der Mitarbeiterschaft aber nur teilweise nach. Weil Hermann Schöntags Ansinnen, Kurzarbeit Null einzuführen, an nicht eingereichten Unterlagen beim Betriebsrat scheiterte, blieb der Status Annahmeverzug bestehen.

      So endete am 31. 12. 2007 nach 12 Jahren die Betriebsgeschichte der Rügenschen Kleinbahn. Ein kurzes Nachspiel als Eisenbahn- Infrastrukturunternehmen sollte noch folgen, aber damit beschäftigen wir uns in Teil 2.

      Den letzten Betriebstag bestritten die Loks 99 783 und 53 Mh und beförderten noch einmal gut ausgelastete Personenzüge über unsere schöne Insel. Bis zum 1. Januar blieben beide Loks noch mit Reservefeuer unter Dampf, erkalteten dann im Laufe des Tages und wurden am 2. Januar nach dem Ablassen des Wassers ausgewaschen, entwässert und frostsicher im Lokschuppen abgestellt. ( der Landkreis duldete für zwei Tage noch die Arbeit an diesen Loks )





      Das Ende der Rügenschen Kleinbahn GmbH als Betreiber des Rasenden Rolands kam am 31. Dezember 2007. Während die 53 Mh an diesem Tag nicht besonders kenntlich gemacht wurde, beschrifteten wir die 99 783, dem Anlass entsprechend.
      Aber die zweifelhafte Ehre, den letzten Zug für die RüKB zu ziehen, wurde an diesem Tag der Vulcanlok zuteil. 12 Jahre zuvor hatte die Schwesterlok 52 Mh die Ära der RüKB eingeläutet.


      Alle Fotos: Achim Rickelt





      Viele Grüße

      Euer Dampf - Achim Rickelt



      Bitte entschuldigt, dass ich entgegen meiner Gewohnheit einmal die Kantenlänge 1000 gewählt habe. Versuche haben ergeben, dass bei diesem Hoster die Kantenlänge 800 ständig durch die Kompression verursachte Unschärfen ergibt, die mit dieser geringfügig höheren Auflösung ausbleiben. Vielen Dank
    • Hallo Achim
      Ich muss Dir sagen, viel wusste ich davon nicht. Als ich Dich und viele andere Forumsteilnehmer in Binz 2010 kennen lernte, dachte ich heile Welt !!! Ich war und bin immernoch von dieser (Deiner Bahn) begeistert, denn gerade heute hab ich den Film von 2010 geschnitten. Auch ich hab beruflich einiges durch gemacht und bin am täglichen Überlebenskampf. Es jammert mich noch immer, wenn ich an den randgestellten Fahrzeugbestand in Göhren (stand 2010) denke.
      Bin immer noch ein wenig beim DEV aktiv, wenn ich Urlaub habe und mit helfen darf.
      Ist aber aus Senftenberg nur leider einmal im Jahr möglich.
      Ich hoffe und wünsche Dir/Euch, dass diese Bahn uns noch lange erfreut und nicht nur als Fuzzies sondern als Fahrgäste !!!
      Max :wink:
      Max G
    • Hallo Achim,

      hochinteressant u. völlig unerwartet. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
      Nach dem Ende Schöntags u. der RüKB ging es hier ja ziemlich lebhaft zu. Daran war wohl auch ich beteiligt. Die Emotionen damals bezeugten aber nur die Verbundenheit zum Roland. Glücklicherweise konnten die Geschicke der Kleinbahn in anerkannt verantwortungsvolle u. kompetente Hände übergeben werden.
      Die PRESS hat mich heute völlig überzeugt!

      Vielen Dank u. Gruß,

      Holger
    • Hallo Achim,

      herzlichen Dank für Deinen Bericht der einen "weit vom Schuß" lebenden Liebhaber Eurer Bahn mit etwas fundiertem Hintergrundwissen eines Insiders ausstattet. Die Beurteilung einiger Vorgänge zur jeweiligen Zeit erschienen mir damals anders. Das lag wohl auch an den Meldungen die damals in den Medien verbreitet wurden und deren Inhalte wohl auch von den jeweils Beteiligten gezielt lanciert wurden. Nachprüfen kann das ein entfernt wohnender Interessent nur in den seltensten Fällen.

      Beglückwünschen kan man Euch wohl zum derzeitigen Betreiber der neben der "Kohle" auch intensiv die Verantwortung für die Darstellung der technischen Vergangenheit und der Bedeutung dieser heutigen "Raritäten" für unsere sehr dynamische Welt bewußt lebt, erlebt und sich damit identifiziert.

      Ich habe etwas die Bedenken das beim Fehlen dieser Eigenschaften die derzeit modernen Führungsqualitäten wie Spreadsheetkomplettierung und Computer basierendes Zukunftsmanagement, in Verbindung mit dem hier immer notwendigen politischen Willen zur Unterstützung, in Zukunft einen anderen Weg gehen könnten. Ansätze dieses zukünftig möglichen Managements sind ja schon im Schmalspursektor hier und da erkennbar und machen mir ein wenig Angst.

      Ich freue mich auf Deinen zweiten Teil und wünsche Dir, tief aus dem Westen, einen schönen Abend
      Rainer

      Ich erlaube mir mal ein "Arbeitsbild" Deines erwähnten "Teilepuzzles" der 99 782 beizufügen :


      Immer eine handbreit Wasser über der Feuerbüchse

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rainer Eichhorn ()

    • Lieber Achim,

      dem Lob meiner Vorredner möchte ich mich uneingeschränkt anschließen.

      Diese komplette und als Schmankerl zudem auch noch bebilderte Darstellung der turbulenten Entwicklung des Rasenden Roland in der Nach-Staatsbahnzeit ist wieder mal ein absolut spitzenmäßiger Beitrag "made by Achim" in diesem Forum.

      Zwar stand ja in der Fachpresse damals und auch noch heute viel zu diesen Ereignissen geschrieben, aber so komprimiert und "am Stück" wurde das wohl noch nie dargestellt. Zudem ist der Bericht geeignet, mit der einen oder anderen Legendenbildung zu diesen Ereignissen aufzuräumen.

      Betrachtet man die Nachwende-Entwicklung der Schmalspurbahnen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR insgesamt, so stellt man zu allererst mal - erfreut - fest: alle (!) haben bis heute überlebt, nichts wurde eingestellt (im Gegenteil...). Schaut man im zweiten Blick genauer hin, bietet sich ein breites Spektrum der "Überlebenden": von einem dahinsiechenden Rumpfbetrieb über kraftstrotzende, aber finanziell angeschlagene Bahnen bis hin zum durch und durch kerngesunden und traditionsbewussten Unternehmen ist da alles vertreten.

      "Eure" Rügensche Bäderbahn sehe ich da derzeit unangefochten auf Platz 1 dieser Liste!

      Und angesichts der von Dir geschilderten Ereignisse ist es umso bemerkenswerter, dass Ihr so und nicht anders dasteht. Das Schicksal hat es gut gemeint mit Euch, indem in der kritischsten Phase keiner den Kopf in den Sand gesteckt hat, sondern vielmehr aus dieser Krise heraus der heutige Zustand entwickelt wurde.

      Ich freue mich sehr auf Teil 2 Deiner Dokumentation.
      _________________________
      Gruß aus dem Bergischen Land

      Thomas
    • Hallo Achim,

      auch ich möchte mich dem Dank anschließen. Ein wahnsinnig spannendes und interessantes Stück Geschichte Eurer Eisenbahn und in der Fülle und Sachlichkeit wohl noch nie publiziert. Ich habe Deinen Bericht förmlich aufgesaugt.

      Ohne dem zweiten Teil, auf den ich mich sehr freue, vorzugreifen, so gut wie unter der RüBB / Press ging es dem rasenden Roland in seiner Geschichte schon lange nicht mehr.

      Gruß
      John

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John ()

    • Hallo an alle,

      vielen Dank für die positiven Rückmeldungen.
      Es war eine schwierige Zeit und mit viel Geduld, Glück und der typisch norddeutschen Beharrlichkeit haben wir viel erreicht und erleben jetzt eine tolle Entwicklung unserer Bahn.

      Ich habe es schon mehrfach geschrieben. Die öffentliche Wahrnehmung der damaligen Ereignisse war geprägt von ungenauen und teilweise völlig falschen Meldungen. Teilweise ließen sich die Ereignisse auch nicht in der Öffentlichkeit darstellen. Das fällt heute noch schwer.
      Nicht ohne Grund habe ich in diesem einführenden ersten Teil einen sehr weiten Bogen geschlagen und weit zurückgeschaut. Dass das natürlich nur sehr grob und abgekürzt erfolgen muss, liegt auf der Hand. Aber die Ereignisse der 90er wirkten bis 2008 und müssen bei der Betrachtung und Bewertung der Ereignisse mit einbezogen werden. Die Verträge, die 2007 / 2008 Grundlage für viele Entscheidungen waren, haben eben ihre Grundlage in den Erfahrungen der Zeit von 1995 bis 1998. In der Zwischenzeit mussten wir leider viele neue und schlechte Erfahrungen machen. Aber angesichts der rechtlichen Grundlage war vorher nichts zu machen.

      Schauen wir uns also demnächst an, wie es 2008 weiterging. Einige Tage müsst Ihr Euch aber noch gedulden.


      Viele Grüße

      Dampfachim
    • Hallo Achim,

      ich muss zugeben, dass ich das erste mal bei einem Beitrag von Dir akute Bauchschmerzen bekommen habe.

      Was aber nicht an Deinem hochinteressanten Bericht liegt, sondern an den Geschehnissen und Fakten, die diesem Beitrag zugrundeliegen.

      Ich denke, man kann nur schwer nachempfinden, was Ihr als Beschäftigte und teilweise auch Verantwortungsträger (Betriebsrat etc.) damals alles durchgemacht habt. Es gibt leider mehr als genug Beispiele, wo sowas extrem negativ zu Ende ging.

      Umso mehr freut mich die Entwicklung der letzten Jahre. Bei jedem Besuch, den ich dem "Roland" abstatten durfte, hatte ich das Gefühl, dass das etwas mit ganz viel Herzblut be- und entsteht.

      Und ich lehne mich ganz bewusst ganz weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass ich den Eindruck habe, dass Ihr gerade im Rückblick auf die wilden RüKB - Jahre alles dafür tut, dass sich so ein Chaos nie mehr wiederholt und der Rasende Roland ein in jeder Hinsicht solides und reizvolles Unternehmen bleibt.

      Gruß Tobias
    • Hallo Tobias,

      ich hoffe, Deinem Bauch geht es wieder gut.

      Ja, die letzten Jahre der RüKB forderten uns Eisenbahnern einiges ab. Das hat wohl jeder etwas anders erlebt und so kann ich wohl hauptsächlich für mich sprechen.

      In meinen Erinnerungen war die Zeit im Frühjahr 2004 besonders dramatisch. Ich kenne keinen Kollegen, den im Mai 2004 nicht Existenzängste bedrückten. Schließlich wurde uns allen die Kündigung angekündigt und auch wenn wir als Betriebsrat zeitweise über die Lage bestens und superschnell informiert waren, konnte niemand einschätzen, wie die Sache ausgehen würde. Wir haben nur, so schnell es ging, auf die Hinweise und Aktionen reagiert. Darüber wurde damals sehr parteilich von Seiten der EBG bzw. deren Anhängern berichtet. Man sollte nicht alles glauben. Mit vielen damaligen "Gegnern" ( absichtlich in Gänsefüßchen ) habe ich längst Frieden geschlossen. Heute kann ich über viele Dinge entspannt plaudern.

      Bernhard van Engelen ließ Mitte Mai bei uns anfragen, ob wir mit einer Rückabwicklung des Kaufvertrages einverstanden wären. Für uns war das zwar nicht die beste, aber die einzig realistische Lösung. Für uns Mitarbeiter war diese Atempause in der gesamten Krise der RüKB wohl überlebenswichtig.

      Es gab noch weitere sehr kritische Phasen bis 2008, aber alle verunsicherten mich nicht mehr so sehr, wie die Situation im Mai 2004, vor allem weil die meisten Dinge vorhersehbar und für uns daher besser planbar waren.

      Ich wurde seinerzeit von einigen Leuten sehr stark angegriffen, auch hier im Internet. Aber das konnte mich viel weniger treffen, als die reale Situation vor Ort.

      Ich habe aber absichtlich nicht so ausführlich über die 72 Tage unter Ludger Guttwein berichtet, weil diese Zeit, trotz aller Dramatik, im Kontext zu unbedeutend für die Entwicklung der RüKB war. Die rechtlichen, vertraglichen Details wurden davon nicht beeinflusst und das hat mit 5 Jahre RüBB kaum etwas zu tun, abgesehen von einem kleinen Detail im Zusammenhang mit 99 4802. Aber dazu später mehr.

      Darum, lasst es Euren Bäuchen gut gehen. Uns geht es auch gut. Lasst uns frohen Mutes zurück schauen und stolz auf das gemeinsam Erreichte sein.


      Viele Grüße

      Dampfachim
    • Hallo!

      Achim, auch von mir ein herzliches, leider etwas verspätetes Dankeschön für diesen hochinteressanten Beitrag.
      Wenn ich auf der Walz bin, habe ich nicht so tollen Internetzugang, so das ich erst jetzt antworte.

      Die Forums-Kollegen vor mir haben schon alles gesagt.

      Was im Rahmen Deines Beitrages an Fakten und Hintergründen zum Ausdruck gekommen ist, lässt uns Außenstehende sicher nur erahnen, was das für Euch beim Roland für anstrengende nervenaufreibende Zeiten gewesen sein müssen.
      Das war echt dünnes Eis, worauf ihr Euch da zeitweise bewegt habt.

      Toll, das am Ende die Geschichte so eine positive Entwicklung mit dem jetzigen Betreiber genommen hat!

      Freue mich auch schon auf den Bericht zu der Entwicklung unter der PRESS.

      Kann mich noch gut erinnern, als ich am 17. Oktober 2008 in Binz völlig nichtsahnend auf den Zug wartete und eine Mansfelder Lok aus Richtung Putbus eingefahren kam.
      Diese Attraktion dürfte ja auch dem "neuem" Unternehmen zuzuschreiben sein?

      Gute Nacht, Thomas
    • Hallo!
      Ich bin seit heute ganz neu beim Bimmelbahn-forum. Suchte gestern, angeregt durch eine kurze Notiz im Eisenbahn-Kurier, bei Google nach Ludger Guttwein. Wurde dann zum Artikel 5 Jahre RüBB von Herrn Achim Rickelt geleitet. Als Rügen-Fan, Rasender Roland + Insel als Urlaubstraum, hat mich die ganze Geschichte der RüKB sehr interessiert. Seit 2003 war und bin ich jährlich mindestens 1-2x als Urlauber auf Rügen und fahre auch jedesmal mindestens einmal mit der Kleinbahn. So habe ich die ganze Geschichte mit Kohlenmangel, demontierten Loks und dergleichen persönlich miterlebt und fotodokumentiert. Über die ganzen Hintergründe bekam ich als Tourist natürlich keine Infos. Deshalb bin ich für den Text sehr dankbar. Der Titel lautet: 5 Jahre RüBB Teil 1. Wo und wie finde ich Teil 2, der mich jetzt natürlich auch interessiert? Für Tips wäre ich dankbar.

      Grüße S3/6 Ch. B.